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Opel Mokka-e im Test

Ihr nächstes Auto soll ein Opel Mokka-e werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

Schon oft wurde Opel tot gesagt, doch die Marke ist immer noch da. Mit dem Mokka-e versucht sich der Hersteller an einem Elektro-SUV mit frischem Design - und macht im Test dabei fast alles richtig.

  • Viele Sicherheitssysteme ab Werk
  • Zwei Displays schon in der Grundausstattung
  • Wenig Platz auf der Rückbank

Es ist nicht leicht Opel-Fan zu sein. Eine Marke mit großer Tradition, aber auch mit viel Pleiten, Pech und Pannen, zahlreichen Besitzwechseln, legendären Modellen und legendären Flops, die nur noch der Rost zusammenhielt. Wie oft schon wurde der Neuanfang gewagt, um dann doch gegen die Konkurrenz aus Fernost, Frankreich oder auch Deutschland den Kürzeren zu ziehen. Diesmal könnte sich das aber wirklich ändern, der Mokka-e ist ein echter Neuanfang. Nicht nur, weil er als Elektroauto im heiß umkämpften Markt der kleinen Kompakt-SUVs genau richtig ist, nein, weil man es dem Stromer auch ansieht, dass er anders sein will. Denn geben wir es zu: VW T-Cross, Ford Puma und wie sie alle heißen, sehen im Vergleich zum Opel Mokka-e ziemlich fad aus.

Der Opel Mokka-e zitiert den Manta

Der Testwagen steht da in den Farben, in denen das SUV meist auch auf Fotos zu sehen ist. Eine zweifarbige Lackierung, das Dach schwarz, der Rest in einem leuchtenden Grün. Der Opel Mokka-e lässt sich aber auch mit weißem, rotem oder einem Dach in Wagenfarbe ordern. Das Äußere des Testwagens kommt nicht von ungefähr, den ersten Opel Manta A gab es 1970 in dieser Kombination, schwarze Motorhaube, grünes Blech. Heute ein Klassiker, dessen Ruf viel zu lange von der Tuningszene demontiert wurde. An den Manta erinnert auch die Front mit ihrem zusammengekniffenen Blick, die bald alle Opel-Modell zieren soll. Ein Aufbruch in die Zukunft also, ohne die Vergangenheit zu vergessen.

Mit dem Vorgänger des Mokka, den es nur als Benziner oder Diesel gab, hat das wenig zu tun. Der wurde noch unter der Ägide von General Motors gebaut, der Neue entstand innerhalb des französischen PSA-Verbundes, zu dem auch auch Peugeot und Citroen gehören. So ist es nicht verwunderlich, dass der Mokka, den es immer noch als Benziner und Diesel gibt, sich die Basis mit dem Peugeot 2008 und dem Citroen DS3 Crossback teilt. Im Gegensatz zu den meisten Autos auf dem Markt ist der Opel Mokka aber nicht mit der neuen Generation gewachsen, sondern geschrumpft. Ganze 15 Zentimeter ist er kürzer und 120 Kilogramm leichter.

Vorne Platz, hinten eng

Das lässt sich im Innenraum natürlich nicht verbergen. Vorne ist davon noch wenig zu merken - das Raumgefühl ist großzügig, Kopffreiheit ist mehr als genug vorhanden. Die ist auch hinten gut, allerdings wird es an den Beinen schnell ziemlich eng. Ein Auto für vier große Menschen ist der Opel Mokka-e nicht mehr - 15 Zentimeter Schwund müssen irgendwo aufgefangen werden. Der Kofferraum ist mit 310 Liter eher überschaubar. Das entspricht aber auch den konventionell motorisierten Mokkas, die nur auf 350 Liter Ladevolumen kommen, weil sie die Öffnung unter dem Kofferraumboden dazurechnen. In diesen 40 Litern ist im Mokka-e ein Teil der Batterien untergebracht. Besser löst das der Opel Crossland, der nur wenig größer ist, aber durch seine verschiebbare Rückbank bis zu 410 Liter Kofferraum bietet.

Das soll aber nicht davon ablenken, dass der Opel Mokka-e rundum gelungen ist. Der Stil im Innenraum ist puristisch, aber gerade deshalb überzeugend. Die verwendeten Materialien sind sauber verarbeitet und bieten solide Qualität. Es gibt Kunststoff, Klavierlack und ein wenig Carbon-Optik. Das alles fasst sich gut an. Die Sitze bieten guten Halt, gegen Aufpreis gibt es die Opel-eigenen ergonomischen Alcantara-Sitze, die äußerst bequem sind. Bei der Bedienung setzt Opel auf einen Mix aus alt und neu.

Widescreen-Display und echte Schalter

Erfreulich ist, dass es noch immer physische Schalter und Hebel gibt, die wichtige Funktionen übernehmen. Am Lenkrad zum Beispiel die typischen kleinen Walzen, in der Mittelkonsole einen konventionellen Lautstärkeregler oder eigene Tasten für die Einparkhilfe und den Spurhalteassistent. Auch die Klimaanlage oder die Sitzheizung haben ein eigenes Bedienfeld. Das hat den Vorteil, dass einem wie bei anderen Herstellern die lange Suche in den Untermenüs des Displays erspart bleibt. Denn auch hier setzt Opel mit dem Mokka-e auf einen neuen Ansatz. „Pure Panel“ nennt der Hersteller seine Multimedia-Einheit, zwei ineinander übergehende Widescreen-Displays, die die sonstigen Instrumente ersetzen und sich von den linken Lüftungsschlitzen fast bis zum Handschuhfach strecken.

Im Gegensatz zur Konkurrenz dient aber nicht der Bildschirm in der Mittelkonsole als Hauptdisplay, sondern der sieben Zoll große virtuelle Tacho, den es in jeder Version des Opel Mokka-e gibt. Hier werden alle wichtigen Informationen angezeigt. Das hat den Vorteil, dass der Blick nicht ständig von der Straße zur Seite abweicht. Das sieben Zoll große Display in der Mitte ist ebenfalls serienmäßig, mit Navigationsfunktion kostet es in der Basisversion des Opel Mokka-e (ab 34.110 Euro) 1.000 Euro Aufpreis. In höher ausgestatteten Versionen bietet der Hersteller noch für 1.435 Euro ein jeweils zehn Zoll großes Tacho- und Mittelkonsolen-Display. Eine Sprachsteuerung gibt es auch, die funktioniert zumindest beim Verstellen des Radiosenders fehlerfrei, bei anderen Funktionen muss man aber das ein oder andere Mal Geduld beweisen.

Bis zu 324 Kilometer Reichweite sind möglich

Weniger eigenständig zeigt sich der Opel Mokka bei seiner Gesamtkonstruktion. Er basiert auf der CMP-Plattform von PSA, weswegen es das SUV entweder als Benziner mit 100 oder 130 PS, als Diesel mit 110 PS oder eben als Elektroauto mit 136 PS gibt - demselben Antriebsstrang, der auch im Opel Corsa-e oder dem Peugeot e-208 zum Einsatz kommt. Auch wenn 136 PS als nicht viel erscheinen, spricht der Mokka-e schnell und direkt an. Bis 130 km/h beschleunigt er zügig, danach wird es zäher, bei 150 km/h regelt die Technik des SUVs ab. Fahrer:innen können zwischen den Modi „Normal“, „Eco“ und „Sport“ wählen, die die Leistung des Motor von 136 PS auf 109 oder 82 PS begrenzen. Das hilft die Reichweite zu verlängern. 324 Kilometer sind laut Opel mit der 50 kWh starken Batterie möglich, in unserem Test pendelte sich der Mokka-e zwischen 200 und 300 Kilometer Reichweite ein, je nach gewähltem Modus. Vorbildlich: Das SUV besitzt eine Wärmepumpe, so dass im Winter der Betrieb der Heizung nicht den Fahrradius schrumpfen lässt.

Das Fahrwerk ist eher straff abgestimmt, die im Unterboden verbauten Batterien und der somit tiefere Schwerpunkt sorgen dafür, dass der Opel Mokka-e besser auf der Straße liegt als die Versionen mit konventionellem Motor. Der Abrollkomfort ist in Ordnung, hier zeigt sich die Kleinwagen-Basis, die nicht so einen großen Komfort auf Langstrecken bieten kann wie die Kompakt- oder Mittelklasse - manche Schlaglöcher sind überdeutlich zu spüren. Laden lässt sich der Opel Mokka-e maximal mit 100 kW, was in einer halben Stunde 80 Prozent des Akkus füllt. Serienmäßig an Bord ist ein Mode 2 Ladekabel und ein Onboard-Charger, der mit bis zu 11 kW Strom tankt. Das ist wichtig für die Wallbox zu Hause, dort dauert das Laden fünf Stunden. Auf die Batterie gibt Opel acht Jahre Garantie beziehungsweise garantiert 160.000 Kilometer Laufleistung.

An Assistenzsystemen bietet der Mokka-e alles, was Opel im Portfolio hat. Bereits in der Basisversion ist das SUV wenn es um die Sicherheit geht, sehr gut ausgestattet. Serienmäßig sind eine Berganfahrhilfe, Tempomat, Verkehrszeichenerkennung, ein Frontkollisionswarner, der automatisch eingreift, Müdigkeitserkennung und ein Spurhalte-Assistent, der vorbildlich im Normalfall nur behutsam dagegensteuert. Extra kosten die Einparkhilfe mit Kamera (650 Euro) und eine Diebstahlwarnanlage (300 Euro).

Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis im Mokka-e

Mit dem Opel Mokka-e ist der Marke ist endlich das gelungen, was sie schon so lange versucht. Ein Auto, das nicht nur durch seine Technik und Verarbeitung überzeugt, sondern auch auf der Straße dafür sorgt, dass sich die Menschen umdrehen - das SUV sieht einfach gut aus. Mit mindestens 34.110 Euro ist Opel Mokka-e nicht billig, aktuell im Angebot aus Stromer, Benziner und Diesel aber die beste Option, denn er wird mit der Maximalsumme von 9.000 Euro für Elektroautos gefördert. Dadurch sinkt der Preis auf knapp 25.000 Euro, das ist nur 1.000 Euro teurer als der Diesel. Dafür bekommen Kund:innen ein gut ausgestattetes kleines SUV, das alltagstauglich ist und ausschließlich mit Strom fährt. Opel ist nach vielen Krisen also endlich wieder da - Mokka-e sei Dank.

7/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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