Mercedes C-Klasse 2021: Preise, Motoren und Verkaufsstart

Irene Wallner
23. Februar 2021

Am 23. Februar 2021 war es soweit: Die neue Mercedes C-Klasse hat als Limousine und T-Modell Premiere gefeiert. Wir haben die aktuellen Infos und die Bilder der neuen Modelle für Sie.

Nun ist die neue Mercedes C-Klasse als Limousine und T-Modell vorgestellt worden und die neuen Modelle sollen noch effizienter und digitaler sein, als ihre Vorgänger. Dementsprechend hat man im Innenraum eine Art Wohlfühloase geschaffen, die für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet ist. Dazu gehört auch, dass die C-Klasse die erste Modellreihe ist, die vollständig elektrifiziert wurde.

Der Bestellstart ist nicht mehr weit, bis zum Marktstart vergehen allerdings noch ein paar Monate. Wenn Sie nicht mehr so lange warten möchten, dann holen Sie sich einfach aktuelle Mercedes C-Klasse Angebote des Vorgängermodells ein, auch günstige Mercedes Jahreswagen sind für Sie vielleicht das richtige.

Preise und Verkaufsstart

Die digitale Premiere der C-Klasse Limousine und des T-Modells fand am 23. Februar 2021 statt. Bestellbar sind beide Versionen ab dem 30. März 2021 und der Marktstart ist für den Sommer geplant. Preise sind aktuell noch nicht kommuniziert worden.

Motoren und Fahrverhalten

Enorm effizient, das soll die neue C-Klasse sein, dank intelligentem Downsizing und sparsamen Motoren. Ausschließlich Vierzylinder-Motoren wurden verbaut, die aus dem aktuellen modularen Mercedes-Benz Motorenbaukasten stammen, und somit sehr flexibel einsetzbar und auch elektrifizierbar sind. Es wird sowohl Diesel- als auch Benzinmotoren geben, die beide neben der Turboaufladung einen integrierten Starter-Generator verbaut haben. Dieser fungiert bei niedrigen Drehzahlen als Mildhybrid und sorgt für eine sehr gute Leistungsentfaltung. Hierfür wird ein 48-Volt-Bordnetz verwendet, Funktionen wie Gleiten, Energierückgewinnung oder ein Boost sind somit möglich.

Eine große Neuerung ist, dass es erstmals einen Diesel mit integriertem Starter-Generator gibt, also einen Diesel-Hybrid.

Als Getriebe wird durchgehend in allen Versionen der C-Klasse das 9G-Tronic-Getriebe verbaut, was für die neue Modellgeneration weiterentwickelt wurde. Der Elektromotor, die Leistungselektronik und der Getriebekühler sind jetzt in oder am Getriebe angebracht. Das bedeutet, dass man keine Leitungen mehr braucht, was mehr Platz und weniger Gewicht bringt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man den Wirkungsgrad des Getriebes erhöhen konnte, was auf das optimale Zusammenspiel mit der elektrischen Zusatzölpumpe zurückzuführen ist. Die Fördermenge wird im Vergleich zu einer mechanischen Pumpe um 30 Prozent reduziert.

Auch das 4Matic-Allradsystem wurde weiterentwickelt. Ein neuer Vorderachsantrieb ermöglicht die Übertragung höherer Drehmomente bei idealer Achslastverteilung. Auch der deutliche Gewichtsvorteil gegenüber dem Bauteil der Vorgängermodelle ist nicht zu vernachlässigen, was auch für die CO2-Reduzierung ein wichtiger Faktor ist.

Neue Modelle ohne elektrifizierte Versionen sind undenkbar, deshalb werden Plug-in Hybride bald nach der Markteinführung der klassischen Modelle folgen. Die rein elektrische Reichweite soll rund 100 Kilometer betragen, was eine bis dahin noch nie dagewesene Leistung in dieser Fahrzeugklasse wäre. Der 2.0-Liter-Vierzylinder wird eine Systemleistung von 313 PS und ein maximales Drehmoment von 550 Nm haben und nicht nur effizient, sondern auch sportlich sein.

Abmessungen und Außendesign

Mit einer Länge von 4,75 Meter und einer Breite von 1,82 Meter sind die Limousine und das T-Modell deutlich größer als ihre Vorgängermodelle. Der Radstand ist um 25 mm auf 2,87 Meter gewachsen. Sowohl die vorderen als auch die hinteren Passagiere profitieren von den gewachsenen Außenmaßen.

Wenn man sich die C-Klasse ansieht wirkt sie elegant und sportlich, so wie man das von einem Mercedes erwartet. Der kurze vordere Überhang, der lange Radstand und der hintere Überhang lassen die C-Klasse schon im Stand sehr dynamisch aussehen. Auch die Motorhaube mit sogenannten Powerbuckeln macht deutlich, dass man auf Sportlichkeit nicht verzichten muss. Damit das so aussehen kann, hat man die Windschutzscheibe und die Fahrgastzelle weiter nach hinten verlegt. Im Fachjargon spricht man von “Cab-Backward-Design”.

Weitere Merkmale für den sportlich-souveränen Auftritt sind die breite Spur und die 17- bis 19-Zoll-Räder in modernen Designs. Der markentypische Kühlergrill prägt die Front. Alle Modelle verfügen über einen zentralen Mercedesstern, wobei sich Design und Charakter des Kühlergrills in den Details unterscheiden. Das Basismodell hat einen Zentralstern und Lamellen. Bei der Avantgarde-Linie finden sich zusätzliche Zierelemente in den Lamellen, während der Kühlergrill und die Frontschürze mit Chromeinfassungen versehen sind. Das Erkennungsmerkmal der AMG-Line ist der Diamantgrill mit dem Sterndesign in Chrom.

Das Heck ist ebenfalls typisch für eine Mercedes-Benz Limousine. Das hochwertige Design der Rückleuchten ist mit einer Tag- und Nachtoptik ausgestattet. In der Limousine sind die Leuchten erstmals in der C-Klasse zweiteilig ausgeführt, wobei sich die Lichtfunktionen auf die Seitenwand- und Kofferraumdeckel-Leuchten verteilen.

Drei neue Lackierungen werden zusammen mit der neuen Modellreihe eingeführt: Spektralblau, Hightech-Silber und Opalitweiß.

Innenraum und Kofferraum

War schon das Vorgängermodell ein großer Schritt in Richtung Hochwertigkeit im Innenraum, so geht die neue C-Klasse in puncto moderner Luxus noch einen Schritt weiter. Der Innenraum übernimmt Highlights aus der neuen S-Klasse und verleiht ihr einen sportlichen Touch.

Die Armaturentafel ist zweigeteilt, ein oberer und ein unterer Bereich stehen jetzt zur Verfügung. Der flügelartige Bereich mit den neuen Lüftungsöffnungen, die Flugzeugtriebwerken entlehnt sind, und eine opulent ausgelegte Zierleiste. Die Zierleiste wird nicht unterbrochen und geht von der Mittelkonsole aus direkt zum Armaturenbrett.

Die Sportlichkeit wird auch durch die starke Fahrerorientierung geschaffen, denn Armaturenbrett und Zentraldisplay hat man leicht zum Fahrer geneigt angebracht. Im Bereich des Fahrers findet sich außerdem ein LCD-Bildschirm, der freistehend ist und zu schweben scheint.

Der Paradigmenwechsel zur Digitalisierung zeigt sich auch im zentralen Display: Über den hochwertigen Touchscreen lassen sich die Fahrzeugfunktionen steuern. Seine Ausrichtung im Hochformat bringt vor allem für die Navigation Vorteile. Der Touchscreen scheint ebenfalls über der Zierleiste zu schweben. Wie das Armaturenbrett ist auch der Bildschirm leicht zum Fahrer hin geneigt. Das zentrale Display hat serienmäßig eine Bildschirmdiagonale von 9,5 Zoll, optional ist eine größere Version mit 11,9 Zoll erhältlich.

Das moderne, stark reduzierte Design der Türverkleidungen rahmt die beiden Enden der Armaturentafel ein. In Anlehnung an das Design der Mittelkonsole nimmt der vordere Bereich die Form eines metallischen Hightech-Elements an. Es kann als Halte- oder Schließgriff genutzt werden und beherbergt die Bedienelemente der elektrischen Fensterheber. Ein weiteres Highlight ist das schwebende Bediencluster, in das die Bedienelemente für Türöffner und Sitzverstellung integriert sind.

Das besondere Design der optionalen Avantgarde- oder Sportsitze der neuen C-Klasse erzeugt mit Schichten und umhüllenden Flächen einen optischen Eindruck von Leichtigkeit. Die Kopfstützen sind völlig neu gestaltet und mit einem versiegelten Blendenteil an der Lehne befestigt, unter dem sich der Verstellmechanismus befindet.
Für die C-Klasse ist eine mit Kunstleder bezogene Armaturentafel mit Gürtellinien in Nappa-Optik erhältlich (Sonderausstattung, Serie bei AMG-Line). Innovative Oberflächen prägen das Angebot an Zierelementen. Dazu gehören neu interpretierte offenporige Furniere in Brauntönen und ein schwarzes, offenporiges Holzfurnier mit feinen Intarsien aus echtem Aluminium, die den Konturen der Armaturentafel folgen.

Wie die neue S-Klasse ist auch die neue C-Klasse mit der zweiten Generation des MBUX-Infotainmentsystems ausgestattet. Der Innenraum wird noch digitaler und intelligenter, denn sowohl die Hardware als auch die Software haben große Fortschritte gemacht: Brillante Bilder auf den LCD-Bildschirmen machen die Steuerung von Fahrzeug- und Komfortfunktionen einfach.

Die Optik der Bildschirme kann mit drei Anzeigestilen (Diskret, Sportlich, Klassisch) und drei Modi (Navigation, Assistenz, Service) individualisiert werden.

Auch in Sachen Kofferraum hat sich einiges getan. Der Gepäckraum des T-Modells ist um 30 Liter gewachsen und hat nun ein Volumen von 490 bis 1.510 Liter. Weitere praktische Verbesserungen sind die Vergrößerung des Laderaums unter der versenkbaren Abdeckung sowie eine niedrigere Ladekante.

Die Rücksitzlehne des T-Modells ist im Verhältnis 40:20:40 geteilt umklappbar, dafür muss man lediglich zwei Druckknöpfe links und rechts oben an der Rücksitzlehne drücken. Wer sich für das optionale Laderaum-Komfort-Paket entscheidet, kann die Sitze elektrisch umklappen lassen.

Das T-Modell verfügt serienmäßig über die EASY-PACK-Heckklappe. Die Heckklappe öffnet und schließt sich bequem per Knopfdruck. Entweder mit der Taste am Zündschlüssel, dem Schalter in der Fahrertür oder dem Entriegelungsgriff an der Heckklappe.