Mercedes EQA 2021: Preise und Verkaufsstart

Irene Wallner
09. Dezember 2019

Die Elektro-Offensive bei Mercedes geht in die nächste Runde. Bis Ende 2022 will der Hersteller zehn vollelektrisch angetriebene Modelle auf dem Markt haben. Jetzt wurde der Kompakt-SUV EQA auf Testfahrten gesichtet. Wir haben die aktuellen Erlkönig-Bilder und Infos für Sie. 

Der erste elektrische SUV ist unter dem Namen EQC bereits auf dem Markt. 2020 sollen dann der EQB und die elektrisierte S-Klasse Variante EQS folgen. Ein Jahr später wird es dann auch den kleinsten der Elektro-SUVs geben. Auf der IAA in Frankfurt im September 2019 wurde das Konzeptfahrzeug gezeigt, jetzt ist der EQA bereits auf Testfahrt im kalten Lappland unterwegs.

Preise und Verkaufsstart

Zu Preisen ist zum jetzigen Zeitpunkt leider noch gar nichts bekannt. Wir könnten uns vorstellen, dass der Basispreis bei ca. 40.000 Euro startet. Marktstart für den EQA soll im Laufe des Jahres 2021 sein, dazu wird es in nächster Zeit sicher genauere Angaben geben.

Motoren und Fahrverhalten

Aktuell können wir nur das wiedergeben, was Mercedes zum EQA-Konzept gesagt hat. Der EQA soll demnach mit je einem Elektromotor an Vorder- und Hinterachse ausgestattet werden und eine Gesamtsystemleistung von ca. 270 PS erhalten. Durch die beiden Elektromotoren verfügt der EQA dann über permanenten Allradantrieb und auch verschiedene Fahrprogramme sollen zur Verfügung stehen, unter anderem “Sport” und “Sport Plus”.

Entscheidet man sich für den größten Akku, soll der EQA mit einer Ladung rund 400 Kilometer weit kommen. Welche Kapazitäten zur Auswahl stehen werden, ist noch nicht bekannt. Lädt man den EQA an einer Schnellladestation, soll innerhalb von nur 10 Minuten wieder so viel Energie zur Verfügung stehen, dass man 100 Kilometer weit kommt. 

Außendesign

Vergleicht man die Erlkönig-Bilder mit dem Konzept-Auto fällt auf, dass man relativ nah an der Studie bleiben wird. Auch die Verwandtschaft zum GLA kann man erkennen. Was im Serienmodell sicher nicht kommen wird, ist der beleuchtete Kühlergrill, der sich außerdem je nach eingestelltem Fahrmodus in der Studie verändert hat. Hier wird man sich sicher am Kühlergrill-Design des EQC orientieren, um Einheitlichkeit zu schaffen.

Was außerdem auffällt ist, dass der EQA recht hoch gebaut ist. Er scheint 10 Zentimeter höher zu werden als der GLA und soll einen 3 Zentimeter größeren Radstand erhalten – und das obwohl der Elektro-SUV 2 Zentimeter kürzer werden soll.

Im Gegensatz zur Studie wird es klassische Türen mit klassischen Griffen geben. Außerdem wird das Serienmodell ein Fünftürer sein. Die Motorhaube erscheint auf den Erlkönig-Bildern nicht so langgezogen und flach, sondern wird eher kürzer und lässt den EQA etwas zusammengedrückt wirken. Die Lichter erscheinen nicht ganz so schmal und auch der Grill wird konservativer und im Stil des EQC sein.

Am stärksten wird sich wohl das Heck verändern, denn hier kann man aktuell keine Lichtleiste über den Kofferraum entdecken und auch die Coupé-Form ist nicht so stark ausgeprägt, wie die Studie vorgegeben hat.

Innenraum und Kofferraum

Aufgrund der Höhe des EQA sollte man von guter Kopf- und Beinfreiheit profitieren können. Auch der Kofferraum wird wohl nicht zu klein ausfallen. Wir gehen außerdem davon aus, dass im Inneren mit den neuesten und modernsten Komponenten zu rechnen ist. Dazu gehört ein Infotainmentsystem mit zwei Bildschirmen, kreisförmige Lüftungsschlitze am Armaturenbrett und hochwertigen Materialien.

Ein Innenraumbild ist bisher leider nicht veröffentlicht worden. Sobald wir eines erhalten, werden wir dies hier abbilden.