Mercedes-Benz EQB 2020: Preise, technische Daten & Verkaufsstart

Irene Wallner
10. Oktober 2019

Mercedes-Benz bringt voraussichtlich 2020 den EQB auf den Markt. Der Einstiegspreis wird wohl bei ungefähr 50.000 Euro liegen.

Neben dem aktuellen vollelektrischen SUV EQC, arbeitet Mercedes-Benz bereits an einem zweiten, elektrifizierten SUV – dem EQB. Neue Erlkönigbilder zeigen, dass sich der Neue optisch am GLB orientieren wird, wobei EQ-typische Elemente sicher nicht fehlen werden.

Der Stuttgarter Hersteller setzt in Zukunft verstärkt auf Elektromobilität und beginnt dabei mit seinen SUVs. Der EQB wird die typische Mercedes-Eleganz beibehalten, passt sich aber optisch an die neue EQ-Baureihe an. Optisches Vorbild wird wohl der GLB sein, der 2019 auf den Markt kam. Wenn Sie sich in der Zwischenzeit andere Elektromodelle ansehen möchten, können Sie sich über unseren Auto-Konfigurator individuelle Elektroautos konfigurieren.

Preise und Verkaufsstart

Wer sich für den elektrischen Kompakt-SUV EQB interessiert, muss noch etwas geduldig sein. Die neuen Bilder zeigen allerdings, dass der EQB schon beinahe serienreif ist. Daher könnte das Elektromodell im Verlauf von 2020 und somit früher als gedacht auf den Markt kommen. Was die Preise angeht, hüllt sich Mercedes noch in Schweigen. Wir gehen aber davon aus, dass der Einstiegspreis nicht unter 50.000 Euro liegen wird.

Motoren und Fahrverhalten

Der EQB wird wohl auf der neuen Elektro-Plattform EVA II aufbauen, die schon als Basis für den EQA dient. Die Batterie sitzt damit unter dem Fahrzeugboden zwischen den Achsen und bringt ungefähr 600 Kilogramm auf die Waage. Der Akku verfügt über eine Kapazität von 60 kWh, ist aber bis 110 kWh erweiterbar. Angetrieben werden soll der EQB von einem 150 kW starken Elektromotor, Leistungsstufen von 200 und 250 kWh soll es ebenfalls geben. Mercedes-Benz spricht von einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern. Es wird sich zeigen, mit was am Ende wirklich gerechnet werden kann.

Abmessungen und Außendesign

Wie schon erwähnt, wird sich der EQB einiges vom GLB abschauen. Frühere Erlkönig-Modelle des EQB unterschieden sich noch deutlich vom GLB, wie wir ihn mittlerweile kennen. Die Dachlinie fiel flacher ab und die Linien waren weicher. Insgesamt erreichte das Elektroauto nicht die Höhe des Schwestermodells. Nun sind die Wünsche in Erfüllung gegangen und beide Varianten gleichen sich zu großen Teilen.

Unterschiede wird es bei den noch verdeckten Karosserieteilen im Front- und Heckbereich geben. Der EQB wird wohl wie der EQC ein durchgehendes LED-Heckleuchtenband bekommen. Die Front wird der typische EQ-Grill schmücken, an dem man die Mercedes-Benz Elektroautos erkennen kann.

Innenraum und Kofferraum

Rechnet man mit einem Kofferraum, der dem des GLB ähnlich ist, dann hat man einiges an Platz zur Verfügung. Sollte die Möglichkeit einer dritten Sitzreihe gegeben sein, aber nicht genutzt werden, entsteht eine riesige Ladeluke, die Sie nach Belieben füllen können. Ob es die Option auf den 7-Sitzer auch für die Elektro-Variante gibt, ist allerdings fraglich.

Zum Innenraumkonzept ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts bekannt, man wird sich aber wahrscheinlich an der A-Klasse und dem GLB orientieren. Deshalb ist es denkbar, dass freistehende, breite Displays zum Einsatz kommen. Diese könnten Informationen wie Reichweite, Ladezustand und Energiefluss anzeigen.