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Mazda2 Hybrid im Test

Ihr nächstes Auto soll ein Mazda2 Hybrid werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

4,7/5 aus 13.366 Bewertungen

Der Mazda2 Hybrid ist ein Klon des Toyota Yaris Hybrid und damit genauso ein 3-Liter-Auto. Als Mazda erhält man ihn zum attraktiveren Preis und mit mehr Garantie. Macht das die Kopie attraktiver als das Original?

  • Weniger Benzin verbraucht kaum einer
  • Mehr Garantie gibt kaum einer
  • Aber nicht zum Schnäppchenpreis

Wenn Benzin so teuer ist wie aktuell, wirkt es in einem Mazda2 Hybrid etwas weniger bedrückend. Der Vollhybrid zählt mit einem Verbrauch von 3,8 Liter, die alle 100 km aus dem Tank fließen, zu den sparsamsten Benzinern auf dem Markt.

Ein Toyota von Mazda

Auf Kosten der eigenen Identität. Mazda macht durch Zukauf aus einem Toyota Yaris Hybrid einen Mazda2 Hybrid. Dessen Karosserie, Motor und Technik sind dieselbe wie beim Toyota Yaris Hybrid. Nur wenige, unwesentliche Details machen den Unterschied. Warum? Weil es spart: Nicht nur mit dem Antrieb Kraftstoff und Emissionen, sondern ebenso Entwicklungskosten.

Gefertigt wird der Mazda2 Hybrid, der nicht auf dem 2er-Modell von Mazda aufbaut und mit Hybrid-Sparfüchsen wie dem Honda Jazz e:HEV Hybrid und Renault Clio Hybrid konkurriert, wen wundert es noch, zusammen mit dem Toyota Yaris im nordfranzösischen Valenciennes.

Im direkten Vergleich mit dem Yaris Hybrid liefert er sich von den Dimensionen den Patt und gegenüber den Hybrid-Konkurrenten von Honda und Renault fällt er etwas kompakter aus. Die sind knapp über vier Meter lang. Der Mazda bleibt mit 3,94 Meter Länge knapp unter vier Meter.

Fünftürer ab Werk

Vier Türen plus Heckklappe sind immer inklusive, was die Sache praktisch macht, denn man steigt so hinten leichter zu und wieder aus als in einem dreitürigen Kleinwagen. Und nach dem Einstieg bietet der Mazda2 Hybrid so viel Platz wie erwartet.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Vorne darf man ruhig groß und langbeinig gewachsen sein. Dahinter geht es auf der Sitzbank enger um die Knie zu. Aber auch als Erwachsener kann man hier Platz nehmen, obgleich es definitiv bequemere Mitfahrgelegenheiten gibt.

Die Vordersitze sind im Mazda2 Hybrid so gut wie die Sitzposition. Die vorne Platz nehmenden sitzen relativ weit hinten im Fahrzeug, was einer gleichmäßigen Gewichtsverteilung und damit auch dem Fahrverhalten zugute kommt.

Leicht fahrbar, weil leicht

Vom Fahrverhalten gehört der Mazda2 Hybrid wie sein Brüderchen Yaris Hybrid zu den ausgewogenen Typen. Er lenkt flink ein und saust flink durch die Kurve. Durch die City und über die Landstraße geht es leichtfüßig, ohne sportliche Ambitionen. Und auf der Autobahn fühlt man sich ebenso wohl, weil das Verhältnis von Leistung zu Gewicht stimmt.

116 PS stehen nur 1.180 bis 1.220 Kilogramm Gewicht gegenüber. Das verspricht gute Fahrleistungen. Untenrum unterstützt der Elektromotor mit 120 Newtonmeter Drehmoment. Ab 5.500 Umdrehungen steht die volle Leistung zur Verfügung. Fordert man ihn, pariert er. In 9,7 Sekunden überschreitet die Tachonadel die 100er-Markierung. Bei 175 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Das genügt.

Oft elektrisch

Beim Losfahren startet der Mazda2 Hybrid im fast lautlosen elektrischen Fahrmodus. Unterwegs arbeiten der 92 PS starke Dreizylinderbenziner und der 80 PS starke Elektromotor unauffällig in den Motorwechseln im Duo miteinander.

Der Elektromotor verbessert das Ansprechverhalten, weil er seine Drehmomentkraft fast sofort in voller Dosis entlädt, was für elastischeres Zwischenbeschleunigen sorgt.

Im normalen Fahrbetrieb schaltet sich der Verbrennungsmotor oft ab und der Elektromotor übernimmt allein das Ruder, was null Emissionen und Ruhe beim Gleiten bedeutet. Mehr als zwei, drei Kilometer am Stück rein elektrisch gelingen aber selten. So verhält es sich auch im Jazz e:HEV Hybrid, in dem es im Test maximal fünf Kilometer rein elektrisch voran ging. Aber das auch nur mit ganz sanftem Gasfuß und auf großteils leicht abschüssiger Straße.

Beim Bremsen gewinnt der Antrieb in Hybridmanier Energie zurück, die dann im kleinen und leichten Lithium-Ionen-Akku (4.3 Ah Kapazität) gespeichert wird. Externes Laden, wie mit einem Plug-in-Hybrid möglich, steht nicht auf dem Programm, da der Mazda über keine eigene Ladebuchse verfügt, die mit einem Haushaltsstecker oder einer Ladestation verbunden werden kann.

Gute Manieren, nicht lautlos

Die Manieren des Dreizylinders gehen in Ordnung, weil Dreizylinder in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung erfahren haben. Dadurch läuft der Dreizylindermotor, der durch seine ungerade Zylinderzahl früher rau lief, heute relativ vibrationsfrei.

Nur beim Kaltstart und viel Gas drängt sich der Dreizylinder von Toyota mit seinem Knurren in den Vordergrund. Aber nicht auf die unangenehme Tour, denn am kernigeren Dreizylindersound kann man durchaus Gefallen finden.

Vom Aufheulen des Antriebs, wenn beim Gleiten plötzlich Vollgas gegeben wird, ist im Mazda2 Hybrid viel weniger zu spüren, als früher, wenn der plötzlich anschwellende Lärmpegel Hybridneulinge erschreckte. Die stufenlose Automatik hält den Ball akustisch flach. Im Normalbetrieb geht es ruhig voran.

Kleiner Tank, aber oho

Geht man es ruhig an, verbraucht der im Toyota-Werk produzierte Mazda2 Hybrid deutlich weniger als der im Mazda-Werk produzierte Mazda2 Mild Hybrid, der beim Elektroantrieb auf einen schwächeren Elektromotor setzt.

Mit schmalen 15-Zoll-Reifen (Serie im Pure und Agile) kann der Verbrauch im Mazda2 Hybrid bei 3,8 Liter Super alle 100 Kilometer liegen. Wenn alles gut läuft. Geht man es ganz sparsam an, sind sogar 1.000 Kilometer mit einem Tank möglich. Und der fasst gerade mal 36 Liter Kraftstoff – kleiner Tank, aber oho!

Pflichterfüllung im Kofferraum

Im Kofferraum verhält es sich so wie beim Tank. Er ist kompakt. Aber wenn man sich vor dem Mazda ehrlich macht, kann man von 3,94 Meter Länge nicht viel mehr Kofferraumvolumen erwarten. Viel mehr als 286 Liter hat auch die Hybridkonkurrenz in dieser Klasse nicht zu bieten – ein kleiner Kofferraumvergleich: in den technischen Daten.

Und im Innenraum geht es auch wie erwartet zu. Im Cockpit finden keine digitalen Revolutionen statt, auch wenn das Topmodell Select immer mit einer digitalen Tempoanzeige an den Start geht. Die Bedienung geht einfach von der Hand und so fühlt sich mancher Kunststoff an der Handfläche auch an, ohne dass es schlecht aussieht.

Gute Sicherheit von Toyota

Wie sich der Mazda2 Hybrid im Innenraum anfühlt, darüber entscheidet auch die Ausstattungslinie, die Pure, Agile oder Select heißt.

Bei der Ausstattung und Sicherheit geht im Mazda2 Hybrid mit der Lenkradheizung, dem Head-up-Display, der Rückfahrkamera und dem adaptiven Tempomat mehr, als man im Kleinwagen erwartet. Das Meiste der Sicherheitsausstattung, wie der ACC-Tempomat, der Spurhalteassistent und die Verkehrszeichenerkennung sind schon im Basismodell Pure Serie.

Preisvorteil gegenüber dem Yaris

Ein Schnäppchen ist der Mazda Hybrid2 auch wegen der guten Serienausstattung nicht, aber trotzdem im Vergleich zum Yaris Hybrid attraktiv im Preis. Der Mazda startet als Pure bei 20.990 Euro. Wer die mittlere Ausstattung Agile wählt, wird mit 23.790 Euro zur Kasse gebeten und fürs Topmodell Select mit 26.990 Euro.

Im Yaris Hybrid liegt das Preisniveau höher mit 22.390 bis 27.690 Euro. Das Einstiegsmodell des Mazda2 Hybrid kostet damit 1.400 Euro weniger als das Einstiegsmodell des Toyota Yaris Hybrid. Und auch wer über den Mild-Hybrid-Antrieb statt Voll-Hybrid-Antrieb nachdenkt, überlegt es sich vielleicht nochmals, weil er für den 115 PS starken und mindestens 22.810 Euro kostenden Mazda2 M Hybrid mehr Geld hinlegt, aber weniger Hybrid erhält.

Original oder Kopie?

Mit dem Mazda Label erhält man den Vollhybrid-Antrieb zum niedrigeren Preis im Vergleich zum Toyota Yaris Hybrid und zudem mit längerer Garantiezeit: sechs Jahren Garantie bis maximal 150.000 Kilometer Fahrleistung statt fünf Jahren.

Toyota und Mazda besitzen den baugleichen Hybridantrieb, der mit 116 PS für ansprechende Fahrleistungen sorgt und sich über die Jahre mit sehr niedrigem Verbrauch rechnet. Ob man sich für den Toyota von Toyota oder den Toyota von Mazda entscheidet, ist damit eine Frage von Optikdetails und dem eigenen Budget. Testurteil: Es muss nicht immer das Original sein.

8/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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