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KIA Niro im Test

Ihr nächstes Auto soll ein KIA Niro werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

4,7/5 aus 15.028 Bewertungen

Welchen Niro nehmen? Jede der Niro Motorvarianten, die alle mit Strom fossile Energien einsparen, hat ihren Reiz. An Reiz hat auch der neue Kia Niro gewonnen im neuen Outfit, mit mehr Platz und erheblich aufgewerteter Infotainment- und Sicherheitsausstattung.

  • Sparsam in jeder Variante
  • Reichlich Ausstattung
  • Großzügige sieben Jahre Garantie

Das Outfit wirkt mutiger. Wo vorher gefällige Kurven verliefen, setzt der neue Kia Niro auf markantere Kanten. Der für Kia typische Tigernasengrill ist nur noch mit viel Phantasie zu erkennen. Die Frontpartie mit „Tränensäcken“ in den Scheinwerfergehäusen polarisiert wie die farblich abgesetzten C-Säulen mit integrierten Rückleuchten. Wirkte der Niro der ersten Generation eher dezent, so wirkt er in zweiter Generation extrovertiert.

Bedienung auf klaren Wegen

Mit dem Einstieg ändert sich das wohltuend. Das Cockpit mit der aus zwei Bildschirmen bestehenden Anzeigetafel wirkt angenehm reduziert und puristisch. Im Vergleich zum Vorgänger eine neue, bessere Welt. Die Anmutung ist modern, ohne dass die Funktionalität auf der Strecke bleibt, was sich an den zwei Drehreglern für die Lautstärkeverstellung und Klimaregelung zeigt.

Beide Bildschirme messen 10,25 Zoll in der Diagonale. Auf dem Screen hinter dem Zweispeichenlenkrad laufen die Fahrinformationen und noch einige Infos auf und auf dem zentralen Screen wird das Infotainment und noch mehr bedient. Die Wahl der Fahrstufe erfolgt nicht mehr wie im Niro Nummer eins am klassischen Automatikwahlhebel, sondern am Drehrad. Die Bedienung geschieht auf klaren Wegen. Ist mal etwas nicht klar, hilft die Sprachbedienung. 

Die Niro Ausführungen mit Navi (Serie ab dem zweiten Ausstattungsgrad Vision) verfügen über die Online-Dienste Kia Connect. Die bieten neben der Cloud-basierten Online-Navigation Verkehrsinfos und Wettervorhersagen in Echtzeit. Außerdem kann man sich über die Kia Connect App aus der Ferne mit seinem Fahrzeug verbinden und Daten abrufen oder übertragen. 

Vollwertiges Head-up-Display

Zahlt man 1.290 Euro für das Technologie-Paket zu, besitzt der neue Kia Niro, dessen Cockpit oft an das des Kia EV6 erinnert, erstmals ein Head-up-Display. Das HUD, welches das Tempo und die Fahrinfos nicht etwa auf ein billiges Plastikscheibchen, sondern „vollwertig“ auf die Frontscheibe projiziert, passt so gut zum Innenraumkonzept wie die umweltfreundlichen Materialien in die Zeit. Man sitzt im neuen Niro unter einem aus recycelten Tapeten produzierten Dachhimmel auf Sitzbezügen aus Bio-Polyurethan und Eukalyptusblättern.

Sitzen bequem & pfiffig

Die Sitzposten sind pfiffig konstruiert und arrangiert. Zahlt man 1.090 Euro für das Relax-Paket zu, sitzen die Beifahrende auf einem Komfortsitz, dessen Rückenlehne sich auf Knopfdruck in eine Position bewegt, in der man sich liegend bequem kurz ausruhen kann. Darüber hinaus gehen mit dem Ausstattungspaket die Memory-Funktion für den Fahrsitz, die Sitzbelüftung vorn, die Sitzheizung hinten und die 220-Volt-Steckdose im Fond mit an Bord.

An den Rücklehnen der beiden Vordersitze finden sich Ablagetaschen und USB-C-Anschlüsse und die Lehne ist so klug ausgedünnt, dass es der Kniefreiheit auf der Plätzen der Rückbank zugute kommt.

Mehr Platz

Neben diesem Trick profitiert die Beinfreiheit auch vom Plus an Länge und Radstand gegenüber dem Vormodell (+ 65 mm und + 20 mm). Und auch um den Dachverlauf muss man sich im 1,56 Meter hohen Niro Hybrid und Plug-in-Hybrid (PHEV) keine Sorgen machen. Auch als sehr großer Erwachsener reist man im Fond dank reichlich Kopffreiheit bequem mit.

Das Kofferabteil ist reise- und familientauglicher, als man sich das in der 4,40-Meter-Klasse vorstellt. Und im Vergleich zum ersten Niro legten der Niro Hybrid und Plug-in-Hybrid im Gepäckraum nochmals zu.

Aber nur ein wenig. Im Niro Hybrid kommen im Kofferraum nun großzügige 451 Liter unter und im Niro Plug-in-Hybrid mit 348 Liter Volumen ein Gepäckstück weniger, weil der größere Akku mehr Platz beansprucht als der kleinere im Hybrid. Bei heruntergeklappten Rückbanklehnen stehen 1.445 und 1.342 Liter Stauvolumen zur Verfügung.

Viel Fahrassistenz

Reichlich Ausstattung und reichlich Fahrassistenz sind im neuen Niro Hybrid und Niro Plug-in-Hybrid ebenso mit von der Partie. Durch den Stau bewegt man den Niro mit dem neuen Stop-Go-Tempomat komfortabel, da er per Radarüberwachung automatisch die Abstände zu den vorausfahrenden einhält und bei der automatischen Temporeglung auch Geschwindigkeitsbeschränkungen berücksichtigt, indem er vor dem Schild abbremst und danach wieder beschleunigt.

Als bequem für Einparkmuffel erweist sich der Parkassistent, mit dem man den Kia Niro lässig per Fernbedienung in enge Querparklücken und Garagen hineinbugsiert – was vor Jahren nur in der Oberklasse, etwa erstmals im BMW 7er, möglich war.

Für mehr Sicherheit im neuen Kia Niro sorgen zudem Helfer wie der Ausstiegswarner, der Frontkollisionswarner, der im Notfall vor Fahrzeugen, Fußgängern und Radfahrern vor dem Niro automatisch abbremst, der Toter-Winkel-Assistent mit Lenk- und Bremseingriff sowie der Querverkehrassistent, der, wenn beim Abbiegen ein Fahrzeug auf der Gegenfahrbahn übersehen wurde, automatisch abbremst.

Automatisch elektrisch

Ganz neu und innovativ ist der so genannte "Greenzone Drive Mode". In diesem Fahrmodus fährt der neue Kia Niro automatisch elektrisch in Bereichen vor Kindergärten, Schulen oder Krankenhäusern sowie in der Nähe von bekannten Orten wie dem eigenen Zuhause oder dem Arbeitsplatz.

Für welchen der drei elektrischen Antriebe man sich entscheidet – den Hybrid ohne Ladeoption, den Plug-in-Hybrid mit Ladeoption oder den aufs Laden voll angewiesenen elektrischen Niro EV –, darüber entscheiden vor allem die eigenen Fahrgewohnheiten.

Hybrid: Guter Einstieg

Bereits der Hybrid zählt zu den sparsamen Fahrzeugen mit einem von Kia angegebenen Verbrauchsmittel von 3,4 bis 4,2 Liter Super, die alle 100 Kilometer aus dem 42 Liter großen Tank des Niro Hybrid abfließen. Der Verbrauch hängt dabei nicht nur vom Gewicht der einzelnen Ausstattungsvariante (Edition 7, Vision, Spirit), sondern auch von der Radgröße (16 oder 18 Zoll) ab – mehr dazu: in den technischen Daten.

Der bereits vom Vorgänger bekannte 1,6-Liter-Vierzylinder produziert im Niro Hybrid 144 Nm Drehmoment, die bei 4.000 Touren anstehen, und 105 PS, die bei 5.700 Umdrehungen auf die Vorderräder wirken. Der Elektromotor des Hybridantriebs steuert ab der ersten Umdrehung 170 Nm bei und kurz später 43,5 PS.

Plug-in-Hybrid: Ideal für Pendler

Da hat der Elektromotor des Niro Plug-in-Hybrid mehr zu bieten. Der E-Motor unterstützt den Benziner hier mit 84 PS. Das sorgt für mehr Temperament. Der Niro PHEV beschleunigt, wieder abhängig von der Radgröße, in 9,6 und 9,8 Sekunden, und damit eine Sekunde flotter, aus dem Stand auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit liegt im Niro Hybrid und Plug-in-Hybrid, auch abhängig vom Reifenformat, bei 161 bis 168 km/h.

Zudem hat der Plug-in-Hybrid mit dem Akku mit 11,1 statt 1,32 kWh Kapazität gegenüber dem Hybrid den Vorteil, dass mit ihm längere Strecken rein elektrisch zurückgelegt werden können. Auf die im WLTP-Zyklus ermittelte Reichweite kann man ganz gut vertrauen. Das mit dem Durchschnittsverbrauch von 1,3 bis 1,6 Liter kann man jedoch nur dann realisieren, wenn der Akkupack permanent nachgeladen wird.

Daraus ergibt sich auch der ideale Einsatz des Plug-in-Hybrid: Nutzt man ihn tagtäglich für den Weg hin und zurück zur Arbeit und lädt den Akku an der Arbeitsstelle oder zuhause in der Garage immer wieder auf, kann man theoretisch ohne den Einsatz des Benziners fahren, wenn die Gesamtreichweite des 11,1-kWh-Akku nicht überschritten wird.

Fürs Laden genügt ein mittellanger Stopp. In 2 Stunden und 55 Minuten ist der Akku mit 3,3 kW Ladeleistung wieder von 10 auf 100 % gebracht. Das genügt für 65 Kilometer Reichweite im rein elektrischen Betrieb. Ein Fortschritt. Im Vormodell lag die Reichweite des Niro Plug-in-Hybrid bei 49 Kilometer.

EV: Ideal in der Stadt

Im neuen Niro EV kommt ausschließlich ein Elektromotor mit 204 PS Leistung zum Einsatz. Der bereitet in der Stadt, wo er am wenigsten Strom verbraucht und elastisch anzieht, Fahrspaß. Und auf der Landstraße, wo er nach Kurven kraftvoll anpackt. Wenn es auf die Autobahn geht, ist die Reichweite von 463 Kilometer, die Kia für den Niro EV angibt, ordentlich. Reisen gelingen in einem Niro Hybrid und Niro Plug-in-Hybrid jedoch immer noch sorgloser und schneller, da in beiden immer noch mehr Reichweite im Tank mitfährt.

Attraktiv im Preis

Der EV ist zu einem Preis von 39.990 Euro die kostspieligste Variante des Kia Niro, aber nach Abzug der Fördersumme von Staat und Hersteller ähnlich attraktiv wie der Niro Plug-in-Hybrid. Von dessen Preis (ab 36.690 Euro) darf der reduzierte Umweltbonus abgezogen werden, was den Plug-in-Hybrid im Vergleich zum Hybrid attraktiv macht (ab 30.690 Euro). Welchen Niro nehmen? Jede der drei Niro Motorvarianten hat ihren Reiz und – siehe oben – ihr ideales Einsatzgebiet.

8/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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