Kia Niro Testbericht
Neben den elektrifizierten Antrieben sprechen das neue Outfit, das gestiegene Platzangebot und die erheblich aufgewertete Infotainmentausstattung für den Kia Niro.
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- 28.460 €
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Unser Fazit zum Kia Niro
Der Kia Niro stand schon in der ersten Generation unter Strom: Bereits beim Marktstart 2016 arbeitete unter der Motorhaube ein effizienter Hybridantrieb. In der aktuellen Modellgeneration setzt der koreanische Crossover voll auf einen weiterentwickelten Vollhybrid (1.6 GDI HEV). Das Motorenduo aus Benziner und Elektromotor leistet nun 101,5 kW (138 PS) Systemleistung und gibt seine Kraft über ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe an die Vorderräder ab.
4,43 Meter Länge und bis zu 1.424 Liter Ladevolumen
Beim guten Platzangebot im Innenraum blieb es, da Kia an der Niro-Grundform festhielt. Mit einer Gesamtlänge von 4,43 Metern (Radstand: 2,72 Meter) bietet der Crossover spürbar viel Raum für Passagiere und Gepäck. Der Kofferraum fasst bei aufgestellter Rücksitzbank 430 Liter und lässt sich durch Umklappen der Lehn auf bis zu 1.424 Liter erweitern.
Digitales Doppel-Display und durchdachte Bedienung
Optisch geht der Kia Niro mit seiner markanten Front und den betonten C-Säulen einen modernen Weg. Das Cockpit präsentiert sich zeitgemäß: Es dominiert ein Infotainmentsystem mit 12,3-Zoll-Bildschirm (ccNC), das ab der Ausstattungslinie Vision um ein ebenso großes digitales HD-Display für die Instrumente ergänzt wird. Direktregler für Klima und Lautstärke sowie die Sprachsteuerung erleichtern die Bedienung. Optional stehen Extras wie ein Head-up-Display (im Technologie-Paket) oder nachhaltige Innenraummaterialien zur Wahl.
Solider Komfort ab 33.690 Euro und umfangreiche Assistenz
Der Einstieg in die Welt des Niro Hybrid gelingt in der Ausstattungslinie Core ab 33.690 Euro. Fahrwerksseitig präsentiert sich der Niro gutmütig, sicher und komfortabel abgestimmt. Zahlreiche Fahrassistenten wie der adaptive Tempomat mit Stop&Go-Funktion (SCC 2.0), der Frontkollisionswarner (FCA) oder der Remote Smart Parking Assist zum fernbedienten Einparken (optional im Technologie-Paket) steigern Sicherheit und Komfort. Zusammen mit der bekannten 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie bietet der Niro ein attraktives Gesamtpaket.
Wie viel kostet der Kia Niro?
Das Kia Niro Modell hat einen Listenpreis von 33.690 € bis 40.990 €. Mit Carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 7.145 € sparen. Die Preise beginnen bei 28.460 € für Barzahlung. Der Preis für ein Kia Niro Lagerfahrzeug beginnt bei 16.779 € auf Carwow.
Vergleiche verschiedene Ausstattungslinien des Kia Niro
| Ausstattungslinien & Preise des Kia Niro | |
|---|---|
| 1.6 GDI Hybrid Core 5dr - Preis ab 33.690 € |
Aktuelle Angebote finden
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| 1.6 GDI Hybrid Vision 5dr - Preis ab 36.990 € |
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| 1.6 GDI Hybrid Spirit 5dr - Preis ab 40.990 € |
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Bei den laufenden Kosten der Versicherung könnte man den Niro etwas günstiger vermuten. Typklassen, die für die Haftpflichtversicherung motorabhängig zwischen 16 und 18 liegen, sind eher durchschnittlich. Das gilt auch für die Teilkasko-Einstufung in die Typklasse 22. In der Vollkasko liegt der Niro bei den Klassen 20 bis 24.
Leistung und Fahrkomfort
Der 1,6-Liter-GDI-Vierzylinder arbeitet im Kia Niro als klassischer Vollhybrid eng mit einer Permanentmagnet-Synchronmaschine zusammen. Das überarbeitete Motorenduo leistet nun 101,5 kW (138 PS) und liefert ein Systemdrehmoment von 265 Newtonmetern. Die Kraftübertragung an die Vorderräder übernimmt ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das für harmonische und direkte Schaltvorgänge sorgt.
Solide Fahrleistungen und sparsamer Verbrauch im Alltag
Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 11,3 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h bietet der Niro Hybrid ausgewogene Fahrleistungen für Stadt und Langstrecke. Seine große Stärke zeigt der Vollhybrid bei der Effizienz: Je nach Bereifung liegt der kombinierte WLTP-Verbrauch bei sparsamen 4,6 Litern (16-Zoll-Felgen) bis 5,1 Litern Super auf 100 Kilometer (18-Zoll-Felgen).
Kofferraum, Platz und Praxistauglichkeit
Die Beinfreiheit profitiert von den gewachsenen Außenmaßen mit einer Länge von 4,43 Metern und einem Radstand von 2,72 Metern. Auch um den Dachverlauf muss man sich in der 1,55 Meter hohen Karosserie keine Sorgen machen: Selbst große Erwachsene reisen im Fond dank reichlich Kopffreiheit bequem mit. Das Kofferabteil fasst im Kia Niro Hybrid bei aufgestellter Rücksitzbank voll alltagstaugliche 430 Liter (inklusive doppeltem Ladeboden). Wer die asymmetrisch geteilte Rücksitzlehne (60:40) umklappt, erweitert das Ladevolumen auf bis zu 1.424 Liter.
Der Kia Niro Hybrid im Vergleich zur Konkurrenz
Im Segment der kompakten Crossover schlägt sich der Niro Hybrid beim Stauraum solide. Ein Toyota C-HR bietet zwar je nach Ausführung bis zu 447 Liter im Normalzustand, hinkt mit maximal 1.155 Litern bei umgeklappter Rückbank jedoch spürbar hinterher. Der konzerneigene Hyundai Kona Hybrid liegt mit 466 Litern leicht vor dem Niro, während ein klassischer VW T-Roc 475 Liter fasst. Dafür nutzt der Niro seinen langen Radstand im Innenraum herausragend aus und bietet im Fond deutlich mehr Kniefreiheit als viele seiner Mitbewerber.
Für wen ist der Kia Niro Hybrid geeignet?
Der Kia Niro Hybrid ist das ideale Fahrzeug für Pendler, Kleinfamilien und Pragmatiker, die einen kompakten, übersichtlichen Crossover für Stadt und Überland suchen. Wer maximale Treibstoffeffizienz schätzt, aber keine Ladestation zu Hause hat und sich nicht mit Ladekabeln oder Ladezeiten beschäftigen möchte, findet im unkomplizierten Vollhybrid die perfekte Lösung. Mit einer gebremsten Anhängelast von bis zu 1.010 kg sowie 100 kg Dachlast eignet sich der Niro zudem bestens für Ausflüge mit Fahrradträger oder Dachbox.
Innenraum, Infotainment und Ausstattung
Das Anzeigekonzept im Innenraum präsentiert sich auf der Höhe der Zeit: Ab der Ausstattungslinie Vision dominiert eine durchgängige Display-Landschaft aus zwei jeweils 31,2 cm (12,3 Zoll) großen HD-Bildschirmen für Instrumente und Infotainment. In der Basisversion Core kommt ein 12,3-Zoll-Infotainmentsystem zusammen mit einem digitalen 4,2-Zoll-Kombiinstrument zum Einsatz. Ab Vision erfolgt die Gangwahl modern über einen elektronischen Drehschalter (Shift by Wire). Direktregler für Lautstärke und Klima sowie die Online-Dienste Kia Connect inklusive Online-Navigation gehören zum Ausstattungsumfang.
Technologie-Paket bringt vollwertiges Head-up-Display
Für ein besonders modernes Fahrgefühl sorgt das optionale Technologie-Paket (P4, 1.590 Euro für die Linie Spirit): Es projiziert Fahrdaten über ein vollwertiges Head-up-Display direkt auf die Frontscheibe und beinhaltet zudem ein Rundumsichtsystem, den Remote-Parkassistenten sowie den Digital Key 2.0 zur Smartphone-Nutzung als Fahrzeugschlüssel. Nachhaltige Akzente setzen der Dachhimmel aus recycelten Materialien sowie Sitzbezüge aus hochwertiger Ledernachbildung.
Relax-Paket für First-Class-Sitzkomfort
Mit dem Relax-Paket (P6, 1.290 Euro für Spirit) verwandelt sich der Beifahrersitz auf Knopfdruck in einen liegeähnlichen Premium-Relaxation-Sitz. Das Paket umfasst darüber hinaus eine Memory-Funktion für den Fahrersitz, Sitzbelüftung vorne, Sitzheizung für die äußeren Fondsitze sowie eine praktische 220-Volt-Steckdose im Fond. Durchdacht im Alltag: USB-C-Ladebuchsen an den Seiten der Vordersitzlehnen gehören in allen Varianten zur Serienausstattung, während die schlank geformten Rückenlehnen zusätzlichen Knieraum im Fond schaffen.
Wie hoch ist der Verbrauch des Kia Niro?
Der Kia Niro vertraut als klassischer Vollhybrid (1.6 GDI HEV mit 138 PS Systemleistung) auf ein effizientes Zusammenspiel aus Benziner und Elektromotor. Nach der WLTP-Norm verbraucht der Crossover im kombinierten Zyklus sparsame 4,6 Liter (auf 16-Zoll-Rädern) bis 5,1 Liter Super auf 100 Kilometer (auf 18-Zoll-Rädern). Im realen Alltags-Mix pendelt sich der Praxisverbrauch meist bei rund 4,8 bis 5,3 Litern ein. Besonders im Stadtverkehr glänzt der Niro durch hohe elektrische Fahranteile beim Anfahren und Rollen.
Auf Augenhöhe mit der Konkurrenz und reinem Frontantrieb
Mit diesen Verbrauchswerten liegt der Koreaner auf Augenhöhe mit scharfen Rivalen wie dem Toyota C-HR 1.8 Hybrid (4,7 l/100 km WLTP) oder dem konzerneigenen Hyundai Kona Hybrid. Ein Allradantrieb steht nicht zur Auswahl: Der Kia Niro Hybrid bringt seine Kraft ausschließlich über die Vorderräder auf die Straße. Für zusätzliche Effizienz im urbanen Raum sorgt der serienmäßige „Greenzone Drive Mode“, der das Fahrzeug in sensiblen Bereichen wie Wohngebieten oder Schularealen automatisch bevorzugt rein elektrisch steuert.
Sicherheit und Assistenzsysteme
Im offiziellen Euro NCAP Crashtest erzielte der Kia Niro mit der Standardausstattung vier von fünf Sternen (mit optionalem Sicherheitspaket fünf Sterne). Für ein hohes Insassenschutzniveau sorgen bereits ab Werk acht Airbags, darunter ein Mitten- sowie ein Knieairbag für die Fahrerseite.
Fahrassistenzseitig bietet der Niro schon in der Basisversion Core moderne Helfer wie den adaptiven Tempomaten mit Stop&Go-Funktion (SCC 2.0), den aktiven Spurfolgeassistenten (LFA 2.0) und den Frontkollisionswarner (FCA 1.5). Höhere Ausstattungslinien erweitern den Umfang um den aktiven Totwinkel- und Querverkehrwarner. Ein echtes Highlight im Segmentvergleich ist das optional erhältliche Technologie-Paket, das Oberklasse-Features wie das autonome Einparken per Fernbedienung (RSPA) und die Monitoranzeige für den toten Winkel in den Crossover bringt.
Zuverlässigkeit und Probleme
Beim Kia Niro sorgt die vorbildliche 7-Jahre-Herstellergarantie (bis 150.000 km) für hohe Absicherung. In TÜV-Reports und der ADAC-Pannenstatistik schneidet der Crossover überdurchschnittlich solide ab.
Laut KBA-Datenbank gab es für die aktuelle Generation vereinzelte Rückrufe – beispielsweise wegen temporärer Störungen des digitalen Kombiinstruments beim Systemstart oder möglicher Unterbrechungen der Antriebsleistung, die in Vertragswerkstätten behoben werden.
Kia Niro FAQs
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