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Ford Puma im Test

Ihr nächstes Auto soll ein Ford Puma werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

SUVs sind unhandliche Trümmer? Heute nicht mehr! Der Puma ist mit 4,21 Metern Länge lediglich 15 Zentimeter länger als ein Fiesta, nicht sehr breit, unwesentlich schwerer und mit seinen kleinen Dreizylindermotoren, die auch als Mild-Hybrid zu bestellen sind, kein Benzinverschwender. Das schlechte Gewissen kann bei diesem SUV-Kauf also gleich mal wieder aussteigen.

  • Platzwunder
  • Nicht wesentlich größer als der Fiesta
  • Spannende Sicherheitssysteme
  • Etwas kleine Rückbank

Obwohl Ford bereits zwei SUV auf dem deutschen Markt hat, den Fiesta Active und den EcoSport, erweitert der Autobauer die Palette um den Crossover Ford Puma. Dieser liegt in puncto Länge und Breite zwischen dem Kleinwagen Fiesta und dem Kompaktwagen Ford Focus. Lediglich bei der Höhe rückt er den beiden SUV auf die Pelle, kommt jedoch nicht an den 1,63 Meter hohen Ford EcoSport heran.

Die Geschichte des Ford Puma begann bereits in den 1990er Jahren. Damals war das Auto aber noch ein Sportcoupé. Bis auf die Optik erinnert mittlerweile aber fast nichts mehr an den damaligen Wagen. Die Rückbank kann mit eigenen Türen erreicht werden, der Wagen kommt mit erhöhter Sitzposition und geräumigem Interieur. Aus Sportcoupé wurde SUV – ein lohnender Wandel!

Technik im Innenraum

Steigt man im Ford Puma ein, erinnert im Cockpit vieles an den Fiesta. Etwas ist jedoch ganz neu: das Digitaldisplay. Das 12,3-Zoll-Instrumentendisplay, das ab dem Ausstattungslevel ST-Line Serie ist, lässt sich personalisieren und informiert neben den Standardwerten wie Tempo, Drehzahl, Tankstand und Reichweite auch über das Gelände, wenn der Offroadmodus aktiv ist. Wer einen Benziner mit Mildhybridantrieb kauft, erhält hier zudem Informationen über das Zusammenspiel des Hybrid-Ensembles.

Über den 8-Zoll-Zentralbildschirm werden das Audiosystem und die Navigation gesteuert. Mit „Hey Ford“ und allzu freien Formulierungen kann man der Spracherkennung noch nicht kommen, modernes Equipment wie eine induktive Ladestation für das Smartphone hat der Puma aber mit an Bord. Genauso finden sich auch die Smartphone-Anbindungen Apple Car Play und Android Auto im Programm.

Gemütliche Rückbank

Achtung! Es wird eng – zumindest für große Menschen auf der Rückbank. Sitzen drei Passagier:innen nebeneinander, wird es kuschelig. Ist man groß, zieht man beim Einstieg hinten den Kopf ein und genießt nicht so viel Kopffreiheit wie vorne. Dafür sitzt man hier mit mehr Beinfreiheit als im Fiesta.

Typisch SUV sind die erhöhte Sitzposition und der bequeme Einstieg im 1,53 Meter hohen SUV vorne. Die serienmäßigen Sportsitze bieten guten Seitenhalt und sind kommod. Wer möchte, kann die Sitze gegen Aufpreis mit einer Massagefunktion aufpäppeln. Ein spannendes Gimmick, jedoch sicher nicht notwendig! Sinnvoller sind da die Reißverschlüsse am Sitzbezug: Fahrer:innen können die Bezüge abmachen und in die Waschmaschine stecken.

Sicherheit

Immer mit an Bord: Ein Fahrspur-Assistent inklusive eines Fahrspurhalte-Assistenten und Live-Traffic Verkehrsinformationen, damit Fahrer:innen immer den richtigen Weg finden. Der Fahrspur-Assistent verfügt über einen Müdigkeitswarner, der das Fahrverhalten der Fahrer:innen analysiert und Unstimmigkeiten bemerkt. Fällt dem System eine ungewöhnliche Veränderung des Stils auf, rät er zu einer Pause.

Wer möchte, kann seinen Wagen mit dem Ford-Co-Pilot360 ausstatten. Dann kommt der Puma mit adaptiver Geschwindigkeitsregelanlage inklusive Stau-Assistent mit Stop & Go Funktion, der das Auto auf die Geschwindigkeit des voranfahrenden Fahrzeugs einstellt. Darüber hinaus sind hier der Pre-Collision-Assist, der Ausweichassistent und der Fahrspur-Pilot enthalten. Während der Pre-Collision-Assist Zusammenstöße verhindern soll, hält der Fahrspur-Pilot das Fahrzeug auf der Fahrbahn und der Ausweichassistent kann das Auto automatisch ausweichen lassen, wenn Fahrer:innen ihren Einsatz verpassen. Dennoch stellen diese Sicherheitssysteme keine eigenständigen Fahrer:innen dar, sie dienen lediglich als Unterstützung.

Auch beim Parken können sich Fahrer:innen unter die Arme greifen lassen: der Park-Assistent mit Ein- und Ausparkfunktion (Active Park Assist) erkennt ausreichend große Parklücken und manövriert den Wagen auf den gewählten Parkplatz. Fahrer:innen müssen den Vorgang lediglich mit Bedienen von Gas, Bremse und Ganghebel unterstützen.

Gute Sicherheit fährt immer mit. Im Euro NCAP-Crashtest, in dem das Crashverhalten der Karosserie und die Sicherung durch die Fahrassistenten bewertet wird, erhielt der Ford Puma die Maximalwertung von fünf Sternen.

Clever Platz geschafft!

Obwohl die Rückbank im Puma nicht wie zum Beispiel beim VW T-Cross verschoben werden kann, ist der Kofferraum relativ groß. Mit 465 Litern Stauvolumen und bis zu 1.216 Litern auf der ebenen Ladefläche, wenn die im Verhältnis 60:40 geteilte Rückbank umgeklappt ist, liegt der Ford Puma in seiner Klasse im oberen Bereich. Und auch beim Gewicht fällt die maximale Zuladung hoch aus.

Für mehr Komfort beim Beladen sorgt die sensorgesteuerte Heckklappe. Besonders praktisch ist die 80 Liter fassende, auswaschbare Ford Megabox, die sich unterhalb vom  Kofferraumboden befindet. Die Box ist zudem mit einem Stöpsel ausgestattet, über den Wasser auf die Straße abgelassen werden kann. Dadurch eignet sich das Extrafach besonders gut für schmutzige, nasse Schuhe.

Genügend Ablagen stehen auch im Innenraum zur Verfügung. Die Bedienung, eine Problemzone einiger früherer Ford Modelle, gelingt intuitiv und die Materialqualität wirkt, bis auf ein paar Hartplastikteile, wie von Ford gewohnt. Das gilt auch fürs Fahrwerk.

Fahrverhalten

Der Ford Puma lenkt sich mit der elektro-mechanischen Servolenkung sehr leichtgängig und präzise. Er liegt sicher, wankt kaum in schnellen Kurven, lässt sich mit dem Fahrmodusschalter (Serie) an die Fahrsituation anpassen und besitzt einen guten Geradeauslauf. Nur im Gelände ist der Puma nicht zuhause, denn der für den Ford EcoSport angebotene Allradantrieb steht hier nicht im Angebot.

Wer gerne etwas sportlicher fährt, bestellt die ST-Line. Hier kommt der Wagen mit strafferer Federung und weniger Seitenneigung in der Kurve.

Der Wagen bietet 5 Fahrmodi an: „Normal“, „Eco“, „Sport“, „Rutschig“ und „Unbefestigte Straßen“. Diese Modi passen das Ansprechverhalten, die Lenkung und das Schaltverhalten an den gewünschten Fahrstil an.

Attraktive Benziner

Der Ford Puma geht mit drei Dreizylindermotoren mit 1,0-Litern Hubraum und einem 1.5 Dieselmotor an den Start. Zwei der Benziner sind sogenannte Mildhybriden. Eine eingebaute Batterie wird beim Bremsen geladen und unterstützt den Benzinmotor beim Anfahren und Beschleunigen.

Den Einstieg macht der bekannte und bekannt gute Dreizylinderturbo mit 125 PS. Der Motor überrascht trotz des Minihubraums im Durchzug und in der Laufkultur. Er ist eines der besten Beispiele dafür, was sich in den letzten Jahren bei den Dreizylindermotoren getan hat.

Der Minimalmotor fühlt sich nicht wie einer an. Schon bei niedrigem Drehzahlniveau hängt er sich mit 170 Newtonmetern Drehmoment rein. Auch von den Fahrleistungen kann man schon mit dem Einstiegsmotor im Puma gut leben. Viel flotter als 191 km/h Spitze laufen auch die anders motorisierten Pumas nicht.

Die nächste Motorisierung im Ford Puma 1.0 EcoBoost Hybrid leistet ebenfalls 125 PS, wird aber von einem Hybridgenerator unterstützt, der das Drehmoment auf 210 Nm hebt. Diese Unterstützung überbrückt das Turboloch, trotzdem macht auch dieser Dreizylinder mit schnellem Schalten am meisten Fahrspaß.

Das ist mit dem 155 PS und 240 Nm mobilisierenden Topmotor, dessen Startergenerator 16 PS beisteuert, auch noch so, weil der Benziner bei niedrigen Drehzahlen noch nicht ganz wach ist. Ein Leisetreter ist er auch nicht, aber drehfreudig und quirlig.

Im kombinierten Verbrauch, der zwischen 4,3 und 5,0 Litern/100 km Super in der Werksangabe und bei ein, zwei Litern mehr in der Praxis liegt, macht es jedoch nur einen minimalen Unterschied, ob man sich für den Einstiegsbenziner oder die beiden Hybridmotoren entscheidet. Das Tankvolumen von 42 Litern hält hier ungefähr gleich lang. Ihre Vorteile spielen die zwei Hybridmotoren vor allem im Stadtverkehr aus, wo sie durch frühes Abschalten schon beim Ausrollen vor der Ampel und durch die Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation) beim Verzögern Kraftstoff einsparen.

Sparsamer Diesel

Dieselkritik hin, Dieselzukunft her – der Diesel bleibt auch im Ford Puma der Favorit der Langstreckenfahrer:innen. Kein Benziner fährt sich über lange Strecken sparsamer. Der durchzugsstarke und elastische 1,5-Liter-Vierzylinder, der auch im Puma 120 PS leistet, ist ein alter Bekannter aus dem Fiesta, hängt gut am Gas und zieht deutlich kraftvoller an als jeder Benzinmotor. Das sorgt nicht nur für ein ordentliches Temperament, sondern für Verbrauchswerte, die in der Praxis bei rund fünf, sechs Litern Diesel liegen dürften.

Fazit

Dieser Ford ­­­überzeugt mit großem Kofferraum, sparsamen Motoren und einem vorbildlichen Sicherheits-Equipment. Das macht den Puma zum erfolgreichen Jäger um die Kaufgunst, auch wenn sein Kaufpreis recht hoch ausfällt. Bei carwow.de beginnt der Puma mit 17.416 Euro, der VW T-Roc kostet 18.933 Euro, den T-Cross gibt es schon für 16.869 Euro.

8/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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