Ford Mustang Mach-E 2020: Preise und Verkaufsstart

Irene Wallner
18. November 2019

Ford will den ersten Schritt in die Welt der Elektromobilität machen und hat am 18. November 2019 sein erstes vollelektrisches Modell vorgestellt. Der Name ist nun auch bekannt: Mustang Mach-E, ein SUV der von einem Mustang inspiriert ist. Wir können gespannt sein und zeigen Ihnen die ersten Bilder und aktuelle Infos.

Ford überraschte mit der Ankündigung, einen vollelektrischen SUV schon im November vorzustellen. Jetzt ist es soweit und die ersten Bilder wurden veröffentlicht. Der Mustang Mach-E ist vom legendären Mustang inspiriert und soll eine enorme Reichweite haben. Wir haben die aktuellen Infos und neuesten Bilder für Sie. 

Auch wenn der Mach-E erst Ende 2020 auf den Markt kommt, kann er bereits vorbestellt werden. Wenn Sie nicht mehr auf den Mustang Mach-E warten möchten, dann können Sie sich auch Elektroautos anderer Hersteller konfigurieren und sich Angebote anfordern.

Preise und Verkaufsstart

Die Vorstellung des Mustang Mach-E hat nun endlich stattgefunden und jetzt ist klar, dass wir mit dem elektrischen Ford-SUV Ende 2020 rechnen können. Knapp 50.000 Euro soll das Basismodell kosten und schon jetzt können Sie den Mach-E bei Ford vorbestellen.

Motoren und Fahrverhalten

Zwei Motorisierungen stehen für den Mach-E zur Auswahl. 258 PS und 338 PS Leistung lassen Power vermuten. Wählt man die niedrigere Motorisierung, hat man einen über der Hinterachse sitzenden Motor, beim 338PS-Modell sitzt zusätzlich ein Motor über der Vorderachse und verhilft dem Mach-E so zu einem Allradantrieb. 

Der Akku in der Basisversion hat eine Kapazität von 75 kWh und soll nach WLTP für eine Reichweite von ca. 480 Kilometern sorgen. Als Extended-Range-Version bekommt man einen Hochvoltspeicher mit 99 kWh und damit eine Reichweite von ca. 600 Kilometern. Die Ladung soll über eine Schnellladung mit bis zu 150 kW möglich sein und so in nur zehn Minuten wieder eine Reichweite von 97 Kilometern möglich machen.

Außendesign

Vom Mustang inspiriert ist der Mach-E auf jeden Fall, dass lässt sofort das Mustang-Logo an der Front erkennen. Die Motorhaube ist recht lang gezogen, weil sich darunter ein zusätzlicher Kofferraum befindet. Seitlich erinnert der Mach-E ziemlich an ein Coupé was damit erreicht wird, dass man das Dach farblich dunkel absetzt und nach hinten abfallen lässt. An den Türen sucht man lange nach Griffen, denn diese gibt es im klassischen Sinne nicht mehr. Wer die Türen öffnen möchte, drückt auf einen Knopf und die Türen öffnen sich elektrisch. Dann kann man diese über einen Haken aufziehen. 

Ein Blick auf das Heck lässt dann die Verwandtschaft mit dem Mustang am meisten erkennen. Die Rücklichter hat man quasi übernommen, zusätzlich aber noch um horizontale LED-Leisten ergänzt. 

Innenraum und Kofferraum

Das erste was im Innenraum auffällt, ist der riesige, hochkant stehende Bildschirm, der als 15,5 Zoll-Monitor ausgeführt ist. Er ist frei schwebend aber nicht drehbar und lässt sich per Touchscreen bedienen. Außerdem ist zusätzlich ein Drehring angebracht. Hinter dem Lenkrad ist zusätzlich ein kleinerer Bildschirm angebracht, der dem Fahrer die wichtigsten Fahrzeuginformationen bereitstellt.

In der Mittelkonsole findet man einen zweiten Drehregler, mit dem die Fahrstufen eingestellt werden können. Auch eine induktive Lademöglichkeit für ein Smartphone ist vorhanden. Sitzen wird man sicher bequem, denn auch wenn der Mach-E aussieht wie ein Coupé, ist er ja ein SUV und hat deshalb genug Platz für Kopf und Beine. Was wir etwas kurios finden ist, dass der Zusatzkofferraum in der Motorhaube über einen eigenen Abfluss verfügt. Sie können also problemlos nasse Sachen hineinwerfen.