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Unsere britische Kollegin Giulia McCarthy hat in den letzten sechs Monaten einen Citroen e-C3 ausgiebig in ihrem Alltag testen können. Hier sind die 3 Vor- und 3 Nachteile des elektrischen Cityflitzers.
In den vergangenen sechs Monaten hat Giulia McCarthy den Citroen e-C3 auf allen mögliche Strecken des Alltags getestet. Würde sie den französischen Kleinwagen weiterempfehlen? Eigentlich schon, aber ganz so einfach ist es leider doch nicht. Hier sind 3 Stärken und 3 Schwächen die Giulia während des Tests aufgefallen sind.

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3 Stärken des Citroen e-C3
1. Der Citroen ist einfach komfortabel
Für ein Auto, das bei knapp 20.000 Euro Listenpreis startet ist der e-C3 extrem komfortabel während der Fahrt. Die Federung ist besser als so manch teurerem Konkurrenten und selbst auf der Autobahn muss er sich nicht vor der Konkurrenz verstecken. Auch die Sitze sind gemütlich und bieten dabei gleichzeitig genügend Halt.
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2. Der Citroen e-C3 ist nutzerfreundlich

Der 10,3-Zoll-Touchscreen schindet zwar keinen Eindruck, aber dafür punktete er bei Giulia in Sachen Menüführung und Nutzerfreundlichkeit. Am besten gefiel ihr aber, dass die Klimasteuerung abgekoppelt war vom Touchscreen, stattdessen gibt es beim Citroen e-C3 eine eigene Schalterleiste mit physischen Knöpfen. Eine mehr als nur willkommene Abweichung von anderen streng auf Minimalismus getrimmten Interieurs bei anderen Elektroautos.
3. Der Citroen e-C3 sieht schick aus

Die kleine SUV-mäßige Form des Citroen e-C3 mag nicht jedem gefallen, aber Giulia ist vom Franzosen mehr als nur angetan. Und das obwohl die offroadigen Eigenschaften wie der höhere Stand und das robuste Design sich mit dem knuffigen Gesamteindruck beißen. Aber in diesem Widerspruch liegt laut Giulia der Charme des e-C3, auch die blau-weiße Lackierung im Zusammenspiel mit den schwarzen Designelementen sorgen dafür, dass der Citroen e-C3 auffällt.
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Der Listenpreis des Citroen e-C3 beginnt bei 20.140 Euro, die von Giulia getestete Max-Ausstattungslinie beginnt bei 27.950 Euro. Ein nicht unerheblicher, aber lohnenswerter Aufpreis für Giulia. Schließlich bekommst du im Citroen e-C3 Max Sitz- und Lenkradheizung, kabelloses Laden für den Smartphone und weitere Extras wie eine Rückfahrkamera
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Drei Schwächen des Citroen e-C3
1. Reichweitenangst

An sich hat der Citroen e-C3 Max eine WLTP-Reichweite von 321 Kilometern, aber leider hat diese Zahl nicht viel mit der Realität zu tun, wie Giulia festellen musste. Während der Fahrten in den letzten Monate quer durch England mit häufigen Autobahnabschnitten kam Giulia nur auf knapp 225 Kilometer.

Das wäre an sich nicht so tragisch, wenn die Reichweitenvorhersage im Display nicht viel zu optimistisch wäre. So kam es häufiger vor, dass Giuilia mit knapp 289 Kilometern Reichweite im Display losfuhr, aber nach 80 Kilometern bereits nur noch 144 Kilometer Restreichweite angezeigt bekommen hat. Die unzuverlässige Berechnung des Bordcomputers macht Langstrecken nur schwer planbar und ziemlich nervenaufreibend.
2. Schlecht geschnittene Hintertüren

Giulia hat einen siebenjährigen Sohn und eine ältere Mutter, die häufig durch die Gegend chauffiert werden müssen und leider hatte Giulia manchmal Probleme damit beide auf die Rückbank zu bekommen. Die Türen öffnen nicht gerade weit und der Einstieg wird durch die unpraktisch geschnittene Öffnung zusätzlich erschwert. Den Kindersitz durch die Türen zu bekommen war manchmal ein echtes Puzzle.
3. Nervige Pieptöne
Warntöne sollen natürlich auffallen, das ist ihre Funktion, aber beim Citroen e-C3 wurde für Giulias Geschmack ordentlich übertrieben. So war die Geschwindigkeitswarnung penetrant hoch wie bei einer Maus und auch nervig war der Sirenenton falls du die Türen geöffnet hast, während der Schlüssel noch in der Zündung steckte. Zumindest ließ sich die Geschwindigkeitswarnung mit einem einzigen Knopfdruck ausschalten.
Giulias Fazit: Vielleicht lieber doch ein Verbrenner
Insgesamt ist Giulia durchaus zufrieden mit dem Citroen e-C3, aber die Reichweite ist für ihr Fahrprofil tatsächlich ein Problem. Wenn der Citroen die 321 Kilometer tatsächlich schaffen würde, dann wäre er das ideale Auto. Schließlich fährt sie hauptsächlich in der Stadt, aber die dann doch häufigeren Trips über 200 Kilometer machen ihr dann doch zu schaffen.
Aber aufgrund der Reichweitenproblematik bevorzugt sie dann doch einen Verbrenner oder den Hybrid Citroen C3. Da bekommt sie dann immer noch die komfortable Federung und das stylische Design, muss sich aber dann keine Sorgen mehr um die Reichweite machen.
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Originalartikel von Giulia McCarthy
Übersetzt und angepasst von Patrik Chen