Mercedes EQS 2020: Preise & Verkaufsstart

Irene Wallner
17. Dezember 2019

Mercedes macht ernst mit der Elektro-Offensive und hat schon wieder ein neues E-Auto auf Testfahrt geschickt. Der EQS wird sozusagen eine elektrifizierte S-Klasse und dementsprechend ein Fahrzeug im Oberklasse-Segment. Wir haben Erlkönigbilder und aktuelle Infos für Sie.

Mercedes will es wissen und hat versprochen bis 2022 einige Elektroautos auf den Markt zu bringen. 2020 soll es nicht nur den EQA und EQC geben sondern auch ein elektrifiziertes EQ-Pendant der luxuriösen S-Klasse, den EQS. Jetzt wurden Erlkönigbilder vom Modell gesichtet und wir haben weitere Infos für Sie.

Die EQ-Baureihe wird ausgebaut und Mercedes hat das Topmodell der Elektroreihe nun auf Testfahrt geschickt. Auf der IAA in Frankfurt feierte eine Studie des Modells mit dem Namen “Vision EQS” Welt-Premiere, wie auf dem nachfolgenden Bild zu sehen. Wenn Sie sich für andere Mercedes-Modelle interessieren, können Sie sich schnell und einfach Ihr Wunschauto im Auto-Konfigurator zusammenstellen.

Preise und Verkaufsstart

Wann der EQS tatsächlich bestellbar sein wird, ist bisher unklar. 2021 könnte die Elektro-Luxus-Limousine bei den Händlern stehen. Preise sind bisher noch nicht bekannt, doch günstig wird das Topmodell sicherlich nicht.

Motoren und Fahrverhalten

Die klassische S-Klasse wird also sicher nicht auch noch zusätzlich als Elektrofahrzeug auf den Markt kommen, denn diese Lücke soll der EQS schließen. Dieser soll eine Reichweite von rund 700 Kilometern nach WLTP haben und die Leistung könnte über der des EQC liegen. Was dann bedeutet, dass es knapp 500 PS geben könnte. 

Wir gehen davon aus, dass der Antrieb dem des EQC ähneln wird und je ein Elektromotor die beiden Achsen antreibt. Es könnte ebenfalls eine 100 kWh Batterie verbaut werden, je nachdem auf welche Reichweite man kommen möchte. Nachdem es sich beim EQS aber um das Flaggschiff der Stuttgarter EQ-Reihe handeln wird, ist es eher wahrscheinlich, dass die Reichweite mit einem größeren Akku wächst.

Außendesign

Auch beim EQS kommt die Modulare Elektro-Architektur (MEA) zum Einsatz und wird auch bei den noch folgenden EQ-Modellen die Grundlage bilden. Die Bilder zeigen den EQS noch in starker Tarnung, doch was erkennbar ist, ist eine recht große Heckklappe. Das Heckfenster scheint eingeschlossen zu werden und sie reicht bis ins Dach hinein. 

Insgesamt fällt die Dachlinie flach ab, die Fensterlinie ist leicht gebogen und ebenfalls auffällig sind die Fenster. Denn diese scheinen stark spitz nach vorne zuzulaufen, was die coupé-artige Form des EQS noch verstärkt. Die Scheiben sind rahmenlos und wir gehen davon aus, dass wie bei der aktuellen S-Klasse ausfahrbare aber auch normale Türgriffe möglich sind. 

Auch die Scheinwerfer schauen ein wenig unter der Tarnfolie hervor und verraten uns, dass ihre Form wohl recht schmal sein wird und sie weit in die Kotflügel hineinreichen sollen. Alles in allem wird der EQS sehr flach und schon die Nase sitzt sehr tief, was sich über das gesamte Fahrzeug hinweg ebenfalls durchzieht.

Innenraum und Kofferraum

Ein kurzer Blick in den Innenraum der Studie Vision EQS genügt, um zu sehen, dass man reichlich Platz im EQS haben wird. Vor allem auf der Rückbank wird man keine Enge mehr fürchten müssen, denn die eigens konstruierte Elektro-Plattform bietet aufgrund des flachen Fahrzeugbodens einen großen Radstand und kurze Überhänge.

Sonst ist vom Inneren des Vision EQS nur das futuristische Lenkrad zu sehen, das einen verheißungsvollen Ausblick auf das kommende Serienmodell EQS gibt. Wie viel davon jedoch realisiert wird, muss noch abgewartet werden.