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Der VW Konzern ist in der Krise und plant sein Modellangebot drastisch zu verkleinern. Bis zu 50 % sollen konzernweit eingestellt zu werden. Wir haben einmal genauer nachgeschaut welche Modelle es erwischen könnte.
Beim Volkswagen-Konzern stehen große Änderungen bevor, um die aktuelle Krise zu meistern. Während Werkschließungen und Stellenabbau debattiert werden, hat VW bereits beschlossen, dass das bisher breite Modellangebot bis 2030 um bis zu 50 % reduziert werden soll. Dies soll Kosten sparen und die Kräfte auf die profitableren Fahrzeuge bündeln. Welche Modelle es nun genau sein sollen hat Volkswagen bisher aber noch nicht genannt. Wir haben uns das Modellangebot genauer angeschaut und zeigen dir die Kandidaten für die Streichliste.
Wichtig ist hierbei auch zu erwähnen, dass es nicht nur um die Marke “VW” geht, sondern konzernübergreifend die Modelle reduziert werden sollen.
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Volkswagen – Nach T-Roc Cabrio und Touareg dürftenwohl auch ID.5 und Taigo folgen
Bei der Marke Volkswagen selbst gab es in den letzten Jahren bereits einige Streichungen aus dem Angebot: Arteon, Touareg und Touran sind beispielsweise bereits eingestellt worden, auch das Ende für das T-Roc Cabrio ist bereits beschlossene Sache und soll 2027 geschehen. Welche Modelle könnte es also noch betreffen?
Einer der heißesten Kandidaten auf der Streichliste ist ohne Zweifel der VW ID.5. Das SUV-Coupé hat bereits eine kleinere Zielgruppe und musste dann auch noch mit den frühen Problemen der ID-Baureihe kämpfen, sodass er nie hohe Absatzzahlen erzielen konnte. Bei der Einstellung des Touareg gab es bereits Berichte, dass der ID.5 als nächstes Modell eingestellt wird, schon 2027 soll das der Fall sein.

Ebenfalls einen schwierigen Stand hat ein weiteres SUV-Coupé im VW-Katalog, der VW Taigo. Als Coupé-Version des VW T-Cross hat sich der Taigo bisher ebenfalls nicht wirklich auf dem Markt durchsetzen können und könnte dementsprechend zügig der Kürzung zum Opfer fallen. Taigo und ID.5 sind die Modelle, die wohl in näherer Zukunft auf den Prüfstand kommen könnten. Langfristig gesehen dürfte es aber auch andere Modelle erwischen. So soll beispielsweise der VW Passat nach seiner aktuellen Generation auch nicht mehr als Verbrenner vertrieben werden und möglicherweise denkt VW auch daran Karosserievarianten wie etwa den VW Golf Variant einzusparen.
Audi – Streichung der kleinen Modelle bereits beschlossen
In Ingolstadt hat man ebenfalls schon mit der Reduzierung angefangen und das Ende für den Audi A1 als auch den Audi Q2 bereits beschlossen. Inwiefern noch weiteres Sparpotenzial bei den kleineren Modellen verfügbar ist, ist noch unklar. Wahrscheinlicher erscheint hingegen die Option der Verringerung der Varianten bei Audi. So könnte die Limousinenvariante des A3 als weniger beliebte Option eingestellt werden, während es bei den SUVs die Coupé-Versionen mit dem Sportback-Zusatz treffen könnte.

Ansonsten bietet sich bei Audi vielleicht noch eine Ausdünnung des SUV-Angebots an. Zwar ist dieser Fahrzeugtyp aktuell äußerst beliebt, aber Audi hat selbst mit dem Ende des Q2 immer noch 5 verschiedene zur Auswahl, die demnächst mit der Einführung des Audi A9 sogar auf 6 Optionen wachsen sollen.
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Seat – Die Zukunft heißt Cupra
Beim spanischen Ableger des VW Konzerns dürfte es ungemütlich werden. Das Angebot von Seat ist in den letzten Jahren bereits ordentlich geschrumpft und VW hat merklich den Fokus auf Cupra gelegt. Je besser der neue “coolere” Bruder bei den Kunden ankommt, desto weniger Grund gibt es die aktuelle Doppelstruktur aufrecht zu erhalten. Seat als Name wird wahrscheinlich ganz verschwinden oder nur noch in sehr reduzierter Form fortgeführt werden, dafür ist Cupra in den letzten Jahren zu stark gewachsen.

Zumindest dürfte es hier hauptsächlich einfach zu einer Verschiebung des Angebots hin zu Cupra geben mit einigen Modellen, die dann nicht mehr fortgeführt werden. Eines der Modelle, das womöglich sowohl bei Seat als auch bei Cupra gestrichen wird, wäre der ältere Ateca.
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Skoda – Keine Gründe zum Streichen

In Tschechien hingegen dürfte es eher keine Sparüberlegungen geben, bei Skoda läuft das Geschäft momentan sehr gut. So hat sich der Autobauer im ersten Halbjahr 2026 tatsächlich auf Platz 2 der Neuzulassungen vorgeschoben und mit den neuen Modellen Epiq und Peaq ist man bei Skoda aktuell auf der Erfolgsspur. Da das Modellangebote aktuell bereits nur die wichtigeren Segmente umfasst dürfte es hier keine Einschnitte geben.
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Porsche – Rückbesinnung auf das Wesentliche?
Die Krise im VW Konzern hat auch bei den Zahlen von Porsche bereits tiefe Spuren hinterlassen und der Sportwagenhersteller kämpft mit gefährlich sinkenden Umsatzzahlen. Als gesetzt für eine Fortsetzung im Angebot dürften 911, Cayenne und Macan gelten, diese drei Modelle sind schließlich das Fundament des modernen Porsche-Angebots.

Allerdings könnte es zu einer Konsolidierung der Modellvarianten kommen und damit des Motorangebots, hier gibt es schon länger ein sehr breites Angebot wie man an der schieren Anzahl der Kürzel (S, 4S, GTS, Turbo, GT3 etc.) sehen kann. Hier gibt es Einsparpotenzial, ebenfalls auf der Kippe dürften Taycan und Panamera stehen, die bisher geringere Absatzzahlen aufweisen.
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Bentley & Lamborghini – Exoten mit guten Zahlen
Sowohl Bentley als auch Lamborghini sind bereits Nischenmarken und haben nur wenige Baureihen im Angebot. Dafür sind die Gewinnmargen in den Segmenten höher, sodass es hier nicht wirklich einen Grund zum Sparen gibt. Das Sparprogramm dürfte also an den beiden Marken vorbeiziehen.
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