Dein Weg zum neuen Auto
SUVs sind über die Jahre hinweg zur beliebtesten Fahrzeugkategorie geworden. Aber muss das so sein? Brauchst du wirklich einen SUV oder kann auch ein Kompaktwagen schon alle Aufgaben des Alltags übernehmen?
SUVs sind mittlerweile auch in Deutschland der beliebteste Fahrzeugtyp geworden und auf den ersten Blick liegen die Vorteile auf der Hand: Erhöhte Fahrposition, einfacherer Einstieg und imposanteres Äußere im Vergleich zu Kompaktwagen oder Kombis. Aber kann ein Kompaktwagen mit Fließheck nicht auch die Herausforderungen des Alltags meistern? Sind sie nicht vielleicht sogar flexibler als ein SUV? Unser Kollege Jamie aus England vergleicht den Audi A3 Sportback mit seinem SUV-Äquivalent, dem Audi Q3.
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Audi A3 Sportback vs Audi Q3: Preise, Leasing und Angebote
Fangen wir bei dem Finanziellen an, schließlich ist der Preis immer eines der wichtigsten Kriterien beim Autokauf. Der Audi A3 Sportback beginnt bei einem Listenpreis von 31.300 € für das Basismodell, aber eigentlich willst du eher den Audi A3 Sportline in der S-Line mit sportlicherem Design und mehr für nur einige Tausend Euro mehr.
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Über unsere Carwow-Angebote kannst du den Sportback in der Sportline sogar ab 25.622 € kaufen, deutlich günstiger als der Listenpreis von 33.400 Euro also. Der Audi Q3 hingegen beginnt bei stolzen 44.600 € Listenpreis. Zwar bekommst du hier auch ordentlich Nachlässe bei unseren Partnern, aber selbst dann kostet dich der SUV 35.582 € und damit rund 10.000 € mehr als der A3 Sportback.

Wie sieht es beim Leasing aus? Hier gibt es den A3 Sportback ab 266 € monatlich, bzw. den Audi A3 Sportback in der S Line ab 281 € im Monat. Der Audi Q3 ist auch hier deutlich teurer als der Kompaktwagen mit Deals ab 319 € im Monat. Der Audi A3 Sportback ist also die deutlich günstigere Option, egal ob Kauf oder Leasing.
Audi A3 Sportback vs Audi Q3: Platzangebot und Alltagstauglichkeit
Man würde erwarten, dass ein SUV mehr Platz hat und dementsprechend flexibler im Alltag ist als ein Fließheck-Kompakter wie der Audi A3 Sportback und auf dem Papier ist der Q3 auch größer als der A3 Sportback, aber die Zahlen sind nur eine Seite der Medaille.

Der Audi Q3 hat einen 488 Liter großen Kofferraum, während der Audi A3 Sportback “nur” 380 Liter aufweist. Allerdings ist der Großteil des zusätzlichen Stauraums unter dem Kofferraumboden zu finden. Der Plug-in-Hybrid Q3 hat nur noch 375 Liter, da bei diesem das zusätzliche Staufach wegfällt. Der Kofferraum der beiden Fahrzeuge ist ansonsten fast gleich groß.

Die Ähnlichkeiten der beiden setzen sich fort in der praktischen rechteckigen Form des Kofferraums bei beiden Audis, allerdings ist der Audi A3 Sportback nicht so hoch und damit einfacher zu beladen. Auch für einen älteren Hund ist es einfacher in den A3 hinein zu springen als in den Q3. Bei älteren Fahrgästen punktet der höhere Einstieg des Q3 hingegen, schließlich ist das eines der typischsten Kaufargumente für einen SUV. Auch das Anbringen eines Kindersitzes ist im SUV einfacher, da du dich nicht so stark unter das Dach quetschen musst.

Aber sobald du in einem der beiden Fahrzeuge Platz genommen hast ist das Platzangebot tatsächlich ähnlich. Sowohl Knie als auch Kopf haben genügend Platz auf der Rückbank, sodass auch höher gewachsene Personen keine Probleme haben. Wirklich bemerkbar macht sich der breitere Q3 nur falls die Rücksitze mit drei Personen voll belegt sind, dann gibt es etwas mehr Platz.
Insgesamt ist der Q3 hier das etwas praktischere Auto aufgrund des Kofferraums, aber so groß ist der Unterschied tatsächlich nicht.
Audi A3 Sportback vs Audi Q3: Innenraum und Technologie
Der Audi Q3 ist das deutlich neuere Auto als der Audi A3 Sportback und profitiert dementsprechend von den neuen Design im Interieur, aber das alte Design hat durchaus seine Stärken, sodass die Innenraumfrage auch nicht so einfach zu klären ist.

Der A3 Sportback fühlt sich hochwertig und solide an mit zahlreichen weichen Materialien und Tasten und Schaltern. Vor allem die physischen Knöpfe für Klimakontrolle überzeugen gegenüber dem Touchscreen-System vom Q3.
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Bezüglich Bildschirmen hat der Q3 das größere Zentraldisplay mit 12,1 Zoll gegenüber den 10,1 im A3 Sportback. Dank besserer Hardware ist das System auch responsiver. Aber dafür fallen die digitalen Instrumente im Q3 kleiner und dunkler aus, und sind nicht so ansprechend wie im A3. Die Bildschirme im Q3 wirken auch etwas “aufgesetzt” durch ihre Position, da sie nicht mehr im Armaturenbrett integriert sind wie zuvor beim A3 Sportback.

Die Verarbeitungsqualität und die Materialien im Q3 sind aber trotzdem gut. Die Türverkleidungen und das Armaturenbrett wirken gut und sind solide, allerdings sind einige der Plastikoberflächen etwas kratzanfällig und der A3 Sportback fühlt sich etwas besser an.

Der neue Q3 fühlt sich höherwertiger an als einige der anderen neuen Audis wie etwa der A6 e-tron, aber der A3 Sportback ist trotz seiner Jahre edler unterwegs.
Audi A3 Sportback vs Audi Q3: Motoren, Fahrverhalten und Verbrauch
Bezüglich der Antriebsvariante hast du bei beiden Modellen die Auswahl zwischen Benziner, Diesel und Plug-in-Hybrid. Bei den Leistungsstufen spannen die Motoren die Breite von 116 bis 272 PS. Die beste Balance bekommst du bei den 1,5 Liter-Benzinern mit 150 PS. Damit bekommst du bereits genügend Punch bei der Beschleunigung, sodass der Audi A3 Sportback in 8,4 Sekunden auf 100 km/h und damit schneller als der Q3, der 9,1 Sekunden braucht.

Da der A3 leichter und aerodynamischer ist als der Q3 fährt er sich auch sparsamer. So schafft der der A3 Sportback 5,3l/100 km während der Q3 in der gleichen 150 PS-Benzinermotorisierung auf den Wert von 6,1 l/100 km kommt. Das hört sich auf den ersten Blick nicht nach viel an, aber in Zeiten steigender Spritpreise ist jede Ersparnis von Vorteil.
Für Dienstwagen lohnt sich auch ein Blick auf die Plug-in-Hybride. Der A3 Sportback Plug-in bietet 204 PS und bis zu 142 Kilometer elektrische Reichweite, während der Q3 272 PS und 119 Kilometer im Angebot hat.

Auf der Straße ist der Q3 minimal komfortabler bei Unebenheiten, aber beide Fahrzeuge fahren sich äußerst gemütlich. Allerdings ist der A3 Sportback etwas unruhig bei unregelmäßigen Oberflächen, vor allem mit den größeren Felgen. Allerdings gleicht er das durch mehr Agilität aus, da der A3 Sportback natürlich leichter ist und auch noch näher an der Straße liegt als der Q3. Ein echter Kurvenjäger wie der Audi RS3 ist er natürlich nicht, aber der Kompaktwagen ist hier dynamischer.
Insgesamt gibt es keine zu großen Unterschiede beim Fahrverhalten zwischen den beiden Modellen. Sie sind beide komfortabel und sicher auf der Straße, aber der A3 hat den besseren Verbrauch.
Fazit: Solltest du einen Audi Q3 oder einen A3 Sportback kaufen?
Ohne Frage ist der Audi Q3 ein guter Kompakt-SUV, der vollgestopft ist mit Technik und sich im Alltag mit Raumangebot und gutem Fahrverhalten bewährt. Aber in manchen Aspekten fühlt er sich schwächer an als der ältere Audi A3 Sportback. Der Kompaktwagen hat das bessere Interieur, fährt sich besser und ist auch noch sparsamer im Unterhalt. Wenn man nun auch noch bedenkt, dass der A3 Sportback fast genauso praktisch ist wie der Q3 und dann auch noch deutlich günstiger ist, gibt es eigentlich nur eine Antwort auf die Frage.
Der Audi A3 Sportback gewinnt den Vergleich und beweist eindrucksvoll, dass es nicht immer ein SUV sein muss.
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Originalartikel von Jamie Edkins
Übersetzt und angepasst von Patrik Chen