VW Tiguan und Tiguan eHybrid 2020: Preise, Motoren & Verkaufsstart

Irene Wallner
06. Juli 2020

Am 1. Juli war es soweit, VW hat das Facelift des Tiguan vorgestellt und mit diesem auch den neuen Tiguan R und eine Plug-in Hybridversion, den Tiguan eHybrid. Ab sofort ist der Tiguan auch bestellbar. Wir haben die aktuellsten Infos und Bilder für Sie!

Gleich drei Tiguan Modelle auf einen Streich hat VW nun der Öffentlichkeit präsentiert und alle drei können sich sehen lassen. Laut Volkswagen ist der Tiguan der erfolgreichste SUV Europas – seinen Fans wird der neue Anstrich sicher gefallen und nun werden auch umweltbewusste Kunden angesprochen. Wir sagen Ihnen, was wir zum facegelifteten Tiguan wissen.

Wer den neuen Tiguan will, muss nicht mehr warten, wenn Sie allerdings die R- oder Hybridversion möchten und gleich einen Neuwagen kaufen wollen, können Sie nach weiteren SUVs von VW schauen oder falls Ihnen der alte Tiguan besser gefällt, ist auch ein Tiguan Jahreswagen eine gute Idee. Konfigurieren Sie sich stressfrei und einfach Ihr Wunschauto mit carwow.de!

Verkaufsstart: Wann kommt der Tiguan 2020?

Je nachdem für welchen Tiguan Sie sich interessieren, müssen Sie kürzer oder länger warten. Der normale Tiguan ist ab sofort bestellbar. Wenn es allerdings der Tiguan R oder der Plug-in Hybrid sein sollen, ist etwas mehr Geduld gefragt. Ende 2020 sollen aber auch diese Versionen verfügbar sein.

Preise: Wie viel kostet der neue VW Tiguan?

Was die Preise angeht, hat sich beim normalen Tiguan nicht viel geändert. Das Facelift startet bei 28.205,55 Euro. Für die R-Variante könnten aber mindestens 50.000 Euro fällig werden und der Tiguan eHybrid kostet schätzungsweise ab 43.000 Euro. Genaue Preise zu diesen Varianten müssen wir noch abwarten.

Motoren und Fahrverhalten

Für den normalen Tiguan wird sich in Sachen Motoren nichts ändern, hier wird es weiterhin die bekannten Benzin- und Dieselvarianten geben. Damit die Dieselmotoren für die neue Euro Norm 6 ab 2021 gewappnet sind, hat man sie mit einer zusätzlichen Abgasreinigung ausgestattet, das bedeutet, dass es nun zwei SCR-Katalysatoren gibt. Bei den Dieselmodellen geht es ab 122 PS los, der Top-Diesel leistet dann 200 PS. Bei den Benzinern bekommt man noch mehr Leistung, denn hier beginnt man schon bei 130 PS, die Top-Version wird neuerdings der Tiguan R sein, der eine Leistung von 320 PS haben wird.

Der Motor wird der gleiche sein wie beim auch erst kürzlich vorgestellten Artion R. Wenn der Race-Modus aktiviert ist, wird der SUV zum Sportwagen – soweit ein SUV eben ein Sportwagen sein kann.

Neu ist aber mit dem Facelift, dass es erstmals auch eine Plug-in Hybridversion geben wird. Der Tiguan soll bis zu 50 Kilometer rein elektrisch fahren können und eine Systemleistung von 245 PS haben. Rein elektrisch und somit lokal emissionsfrei kann der Tiguan eHybrid bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h fahren. Wie oft bei Plug-in Hybriden gelobt, soll auch hier das Fahrgefühl super sein, denn der Elektromotor unterstützt den Benziner beim Beschleunigen, was eine besondere Dynamik hervorruft.

Technische Daten und Außendesign

Der aktualisierte Tiguan ist in erster Linie an seiner aufgefrischten Optik zu erkennen. Vor allem die Front wurde erneuert und zeigt das neue VW Markengesicht, das sich vor allem durch die neuen und sehr auffälligen Scheinwerfer zeigt. Bekannt vorkommen könnten sie einem schon vom Golf 8, der hat eine ähnliche Tagfahrlichtsignatur, die nun bis in den Kotflügel reichen.

Gegen Aufpreis ist auch ein Matrix-LED-Licht verfügbar und der Kühlergrill wirkt jetzt nach dem Facelift frischer und jugendlicher, er ähnelt leicht dem des T-Cross. Ebenfalls neu sind die Schürzen und auch die LED-Rückleuchten am Heck gab es vorher noch nicht.

Was Größe und Abmessungen angeht, bleibt der Tiguan sich treu – hier hat man beim Facelift nichts verändert.

Innenraum und Kofferraum

Innen hat man ebenfalls ein bisschen Hand angelegt und schauen sich für den Tiguan ebenfalls ein wenig beim Golf 8 ab. Das neue Multifunktionslenkrad mit Touchflächen gibt es jetzt auch hier. Wie man sieht kann man optional auch ein volldigitales 10-Zoll-Kombiinstrument erhalten und auch die Klimaanlage wird jetzt per Touchscreen und nicht mehr mit Knöpfen bedient.

Man hat dem Tiguan nun auch serienmäßig den modularen Infotainmentbaukasten der dritten Generation (MIB 3) spendiert, was eine höhere Vernetzung zulässt und auch drahtloses Apple CarPlay und Android Auto ohne Kabel. Ebenfalls mit dabei ist der intelligente Sprachassistent, den auch der Golf 8 schon hat.

Praktisch, klar und ohne viel Schnickschnack bleibt der Tiguan auch nach der Modellpflege. Der Alltagsnutzen bleibt weiterhin bestehen, die Platzverhältnisse haben sich nicht geändert, weshalb der Tiguan weiterhin ein geräumiger SUV für die Familie ist.

Was die Assistenzsysteme angeht, bekommt man jetzt den Travel Assist. Hier werden verschiedene Assistenzsysteme gebündelt, dass zusammen ein teilautonomes System ergibt. Aktiviert wird es durch einen Knopf am Lenkrad und wenn das geschehen ist, arbeitet der Tiguan von alleine.

Bei den Ausstattungslinien gibt es ebenfalls Änderungen. Als Basisversion gibt es nun einfach den Tiguan, danach folgt die Version Life-Linie und dann kann man entweder die Elegance-Ausstattung oder die R-Line wählen.