Volkswagen Passat Testbericht

Der VW Passat tritt seine letzte Reise an, nach dieser Generation wird er nicht mehr gebaut. Schade, so gut war der Kombi noch nie.

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Wow-Wertung
8/10
Bewertet von Felix Reek nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Was gut ist

  • Große Motorenauswahl
  • Hohe elektrische Reichweite
  • Riesiger Kofferraum

Was nicht so gut ist

  • Keine reinen E-Modelle
  • Nur noch als Kombi
  • Hektisches DSG im Sport-Modus

Volkswagen Passat: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Volkswagen Passat

Für einige Zeit sah es so aus, als würde es keinen neuen VW Passat mehr geben. Volkswagen stellt den Konzern auf Elektrofahrzeuge um, für den Klassiker der Marke war kein Platz mehr. Glücklicherweise blieb es ein Gerücht. Der VW Passat ist zurück, parallel zum Mittelklasse-Stromer ID.7. Wenn auch ein letztes Mal. Nach der dieser Generation ist Schluss, Volkswagen will sich auf Elektroautos und SUVs konzentrieren. Die neunte Baureihe markiert das Ende einer unvergleichlichen Erfolgsgeschichte: Der Passat ist seit 1973 auf dem Markt, 34 Millionen Fahrzeuge wurden verkauft. Das macht den VW Passat nicht nur zu einem der meistverkauften Modelle von Volkswagen, sondern auch zu einem weltweiten Dauerbrenner.

Warum sich das in der aktuellen Generation nicht ändern wird, zeigt unser Test: Der Passat, den es nur noch als Kombi gibt, spielt alle seine Stärken aus. Entgegen dem Trend, Verbrenner nur noch mit einem begrenzten Angebot an Motorisierungen auf den Markt zu bringen, trumpft der Kombi auf. Acht Varianten gibt es, zwischen 122 und 272 PS, darunter Diesel, Benziner, 48-Volt-Mildhybride und Plug-in-Hybride. Die schaffen sogar bis zu 100 Kilometer im rein elektrischen Modus. Nur vollelektrische Modelle gibt es nicht.

In der oberen Mittelklasse angekommen

Geschaltet wird per Automatik-DSG und die ist Sachen Komfort kaum zu überbieten. Apropos Komfort: Da der Passat mittlerweile bei einer Länge von fast fünf Metern angekommen ist, zählt er jetzt zur oberen Mittelklasse, in der sich auch Mercedes E-Klasse, Audi A6 und BMW 5er tummeln, ohne deren Preise aufzurufen. Der Kofferraum ist mit 690 bis 1.920 Liter riesig, das Platzangebot im Innenraum sehr großzügig. Ganz so exquisit wie bei der deutschen Premium-Konkurrenz ist das Interieur nicht, aber die Materialien sind hochwertig und die Verarbeitung makellos. Hinzu kommen viele Ablagen für die kleinen und großen Dinge des Alltags.

Verbessert hat sich auch das Infotainment. Der Bildschirm ist bis zu 15 Zoll groß, reagiert schnell und lässt sich den persönlichen Bedürfnissen anpassen. Hinzu kommt ein neues Head-up-Display (optional), das direkt auf die Frontscheibe projiziert. Abgerundet wird das Angebot mit einer großen Auswahl an Assistenzsystemen, die die Sicherheit des Kombis verbessern.

Fazit: Sparsam und günstig

Mit einem Verbrauch von etwas mehr als fünf Litern fragt man sich unweigerlich, ob es wirklich die richtige Entscheidung ist, alle Verbrenner in Zukunft zu verbannen, gerade auf der Langstrecke - oder wo ist das Elektroauto, das bis zu 1.200 Kilometer ohne Aufladen schafft? Mit einem Preis von gerade einmal 40.000 Euro ist der Passat zudem deutlich günstiger als jedes E-Auto in dieser Größe. Konkurrenz gibt es nur aus dem eigenen Konzern. Der Škoda Superb entsteht im selben Werk, beide Fahrzeuge nutzen dieselbe technische Basis. Eine doppelt schwere Entscheidung also.

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Leistung und Fahrkomfort

Der VW Passat stand immer für eine Vielfalt von Motoren. Das gilt auch die aktuelle Modellgeneration, die die letzte sein wird. Die Limousine ist verschwunden, wie schon beim Vorgänger gibt es nur noch den beliebteren Kombi. Für den VW Passat Variant stehen acht Motoren zur Auswahl. Basis-Aggregat ist der 1,5 eTSI mit 150 PS und einem 48-Volt-Mildhybridsystem. Der kleine Elektromotor unterstützt den Benziner als Leistungsbooster und soll den Verbrauch verringern. Zum weiteren Spritsparen schalten sich bei Bedarf zwei der vier Zylinder ab. Das macht vor allem in der Stadt Sinn, wo nicht die gesamte Leistung abgerufen werden muss. Fahrende merken davon während des Betriebs nichts.

Weitere Optionen in der Motorenpalette sind zwei Turbobenziner (204 und 265 PS) und drei Turbodiesel (122, 150 und 193 PS). Wer hier aufgrund des Diesel-Skandals die Nase rümpft: Volkswagen geht davon aus, dass weiterhin 50 Prozent aller VW Passat mit Selbstzünder bestellt werden. Am interessanten, gerade als Firmenwagen, dürften die beiden Plug-in-Hybride mit 204 oder 272 PS sein. Die verbaute Batterie ist mit 19,7 kW fast doppelt so groß wie im Vorgänger und ermöglicht eine elektrische Reichweite von bis zu 100 Kilometer.

Eine Kampfansage an alle, die die Plug-in-Hybrid-Technik kurz vor dem Aus sehen, legen die meisten Autofahrenden doch statistisch gesehen täglich wesentlich weniger Strecke zurück. Im Betrieb startet der eHybrid immer im Elektromodus, solange die Temperaturen über -10 Grad liegen. Sind die Batterien erschöpft, schaltet der Passat automatisch in den Hybrid-Modus.

Der VW Passat eHybrid schafft bis zu 100 Kilometer im E-Modus

Mit einer Ladeleistung von 50 kW liegt der VW Passat eHybrid zwar immer noch weit hinter einem reinen E-Fahrzeug zurück, doch an einer Schnellladesäule lädt er in 25 Minuten seine Batterien bis zu 80 Prozent auf. Das macht ihn zu unserer klaren Empfehlung unter den Motorisierungen des VW Passats - wenn er auf den Markt kommt. Aktuell sind nur fünf Varianten bestellbar - der Mildhybrid mit Handschalter oder Automatik sowie die drei Diesel. Ansonsten sind alle Modelle mit Sechs- oder Siebengangautomatik bestellbar. Geschaltet wird jetzt aber mit einem Hebel am Lenkrad - der amerikanische Markt lässt grüßen.

Im Gegensatz zu den Elektromodellen von VW, die in ihrer Geschwindigkeit begrenzt sind, können Leute im Außendienst im neuen Passat flott unterwegs sein. Die beiden Turbobenziner beschleunigen in 7,1 Sekunden (204 PS) und 5,9 Sekunden (265 PS) von null auf 100, Schluss ist bei 228 km/h, beziehungsweise 244 km/h. Etwas gemächlicher geht es mit den Dieselmotoren voran. Die Beschleunigung liegt zwischen 7,7 Sekunden (193 PS) und 9,4 Sekunden (150 PS), die Höchstgeschwindigkeit bei 220 km/h und 207 km/h. Ebenfalls nicht ganz heran an die Werte der Turbobenziner kommen die vier Mildhybrid-Systeme. Sie erreichen Tempo 100 in 7,2 Sekunden und 10,6 Sekunden, die maximale Geschwindigkeit liegt zwischen 198 km/h und 215 km/h.

Auf der Straße zeigt der VW Passat, was ihn seit Jahrzehnten zu einem Erfolg gemacht hat: Der Kombi ist ein echter Langstreckenmeister. Das Fahrwerk wurde überarbeitet und auf Komfort ausgelegt, bei neutralem Verhalten auf der Straße. Der Passat ist leise, fährt sich angenehm und die Lenkung ist deutlich präziser. Das automatische DSG-Getriebe verrichtet seinen Job anstandslos, nur im Sportmodus wirkt es zu unruhig. Mit Handschalter gibt es den Kombi in der letzten Generation nicht mehr.

Platz und Praxistauglichkeit

Es ist sein letzter Auftritt und für den hat Volkswagen noch einmal alles gegeben: Mit der neunten Generation des VW Passats wächst der Kombi endgültig über sich hinaus und landet mit seinen Maßen in der Mittelklasse. Mit einer Länge von 4,92 Meter, einer Breite von 1,85 Meter und einer Höhe von 1,50 Meter steht er der Konkurrenz von Mercedes, Audi und BMW in nichts mehr nach. Die aktuelle E-Klasse beispielsweise ist nur unwesentlich größer.

Das wirkt sich auf die Kofferraumkapazität aus. Wie immer bei Volkswagen hat der Konzern hier auf die Wünsche der Kundschaft geachtet. Die Ladekante ist sehr flach und ebenerdig zum Kofferraumboden. Dieser ist optimal nutzbar - auf dem Boden sind kleine Verankerungen eingelassen, um eine Stange einzurasten, mit der der Platz noch einmal unterteilt werden kann. An den Seiten befinden sich Fächer, um weitere Gegenstände zu sichern. Weiter oben gibt es kleine Haken, eine 12-Volt-Steckdose und eine herkömmliche Haushaltssteckdose. Die Hutablage kann per Knopfdruck herausgenommen werden.

Das Kofferraumvolumen liegt bei großzügigen 690 Litern, wenn die Rückbank per Fernentriegelung vom Laderaum aus umgelegt wird (im Verhältnis ⅔, ½), erweitert sich der Stauraum auf 1.920 Liter. Zum Vergleich: Die wesentlich teurere Mercedes E-Klasse schafft nur 615 bis 1.830 Liter.

Viel Platz im Innenraum im neuen VW Passat

Das Platzangebot im Fond ist gigantisch, fünf Zentimeter hat der Passat hier im Vergleich zum Vorgänger zugelegt. Selbst große Menschen kommen nicht einmal in die Nähe des Fahrzeughimmels, die Kniefreiheit zu den Vordersitzen ist sehr gut. In der Neigung verstellen oder vor- und zurückschieben lässt sich die Rückbank nicht. Zwischen den Sitzen kann eine Armauflage aufgeklappt werden, in der sich zwei Cupholder befinden. Eine nette, weil simple Idee: Der Deckel der Becherhalter lässt sich als Handyablage nutzen, um während der Fahrt Videos zu schauen. Die beiden Isofix-Befestigungen rechts und links sind hinter Klappen verborgen und optimal zu erreichen. In den Türen befinden sich Fächer, um weitere Dinge bei Reisen zu verstauen.

Auch vorne ist das Raumangebot sehr gut, die Sitze sind Passat-üblich zweckmäßig, bequem und auf Komfort ausgelegt, bieten aber auch guten Halt. Die Sicht nach vorne und den Seiten ist sehr gut und nach hinten lässt es sich einwandfrei orientieren. Hier zahlt sich die über Jahrzehnte bewährte nüchterne Form des VW Passats aus. Auch hier gibt es wieder Ablagefächer an den Seiten und das obligatorische Handschuhfach.

Die Ablagen im Mitteltunnel sind mit einer Jalousie bedeckt. Darunter befindet sich eine induktive Ladefläche fürs Handy, direkt daneben zwei Anschlüsse für USB-C. Dahinter gibt es zwei weitere Cupholder, die sich der Größe des Bechers oder der Flasche anpassen. Ein weiteres großes Fach verbirgt sich unter der zweiteiligen Armauflage - praktisch, wenn man etwas entnehmen möchte, ohne dass Mitreisende ihren Ellenbogen herunternehmen müssen. Selbst hier hat Volkswagen an alles gedacht. Oben in dem Fach können in einer einsetzbaren Leiste zum Beispiel Münzen abgelegt werden, an einer der Wände sichert ein Gummiband Dokumente oder Karten (falls die heute noch jemand benutzen sollte), auf der gegenüberliegenden Seite können Scheckkarten eingesteckt werden.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Nach dem Einstieg in den Innenraum wird schnell klar: Passat bleibt Passat. Das Interieur ist nüchtern und funktional, die Verarbeitung tadellos. Volkswagen selbst nennt die Innenausstattung „Premium“, allerdings gibt es weiterhin deutliche Unterschiede zu BMW und Mercedes. Doch auch in der oberen Mittelklasse wird mittlerweile gespart. Es lässt sich auf jeden Fall sagen: VW hat sich sehr bemüht. Sogar das Handschuhfach ist mit Samt ausgelegt. Der Einsatz von Klavierlack hält sich im Passat glücklicherweise zurück, die eingesetzten Kunststoffe sind hochwertig. Die Ambientebeleuchtung befindet sich jetzt einer breiten, von Punkten durchzogenen Fläche in der Armatur.

Auffälligste Änderung im Cockpit ist, dass der Wählhebel für die Automatik von der Mittelkonsole ans Lenkrad gewandert ist. Nach vorne drehen legt den Vorwärtsgang ein, nach hinten den Rückwärtsgang. Das ist nach einiger Gewöhnung ziemlich praktisch. Ungewohnter ist der Hebel für den Scheibenwischer, der von rechts am Lenkrad nach links gewandert ist.

Neue Technologie für das Infotainment

Neu präsentiert sich das Infotainment. Serienmäßig ist ein 12,9 Zoll großes, auf die Armaturen aufgesetztes Display, Aufpreis kostet der 15-Zoll-Bildschirm, der fast schon an einen Laptop erinnert. Die Bedienung ist übersichtlicher als beim Vorgänger, das System reagiert schnell und arbeitet flüssig. Praktisch sind die Menüleisten oben und unten am Display. In der „Bottom Bar“ hat Volkswagen den Schnellzugriff für oft benutzte Funktionen wie die Klimaanlage oder die Sitzheizung eingerichtet. Die „Top Bar“ lässt sich frei konfigurieren. Hier können alle Apps, die für Fahrende wichtig sind, platziert werden: Radio, Navigation, Assistenzsysteme - die persönlichen Anforderungen entscheiden.

Immer enthalten ist das Digital Cockpit Pro, ein Bildschirm, der die Fahrdaten anzeigt. Aufpreis kostet hingegen das Head-up-Display, das endlich nicht mehr auf eine kleine Plastikscheibe projiziert wird, sondern auf die Frontscheibe. In den höheren Ausstattungslinien „Business“, „Elegance“ und „R-Line“ bietet VW unter anderem Massagesitze, Klimaanlage mit Filter, Sitzheizung, Ambientebeleuchtung und Sportsitze.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Zum Abschluss der letzten Modellgeneration des Passats spendiert VW dem Kombi alles an Motorisierungen, was der Volkswagen-Konzern-Baukasten hergibt. Es gibt sowohl Diesel, Mildhybrid als auch einen Plug-in-Antrieb für den Kombi. Bis auf einen reinen Elektroantrieb, der ist dem VW ID.7 vorbehalten, der in Zukunft den Passat beerben soll.

Verbrauchsdaten gibt es bisher nur für zwei Modelle, den TDI mit 150 PS und den eTSI, also den 48-Volt-Mildhybrid, mit ebenfalls 150 PS. Die anderen Modelle, darunter ein TDI mit 122 PS und ein TDI 4 Motion (193 PS), sowie die Turbobenziner (204 und 264 PS) und zwei eHybride (Plug-in-Hybride mit 204 und 272 PS) folgen nach.

Die beiden Motoren mit 150 PS, die bewährte Einstiegsmotorisierung für den Passat, zeichnen sich durch einen besonders sparsamen Kraftstoffverbrauch und eine hohe Energieeffizienz aus. Der Diesel benötigt zwischen 5 und 5,4 Liter auf 100 Kilometer und kommt mit seinem 66-Liter-Tank auf eine Reichweite von 1.200 Kilometer ohne Stopp. Das ist eine Ansage. Der Verbrauch entspricht 131 bis 142 Gramm CO₂ pro Kilometer, die Abgasnorm ist EURO 6 EA.

Etwas umweltfreundlicher fährt es sich im VW Passat eTSI. Dieser kommt auf einen durchschnittlichen Verbrauch von 5,4 bis 5,6 Liter Benzin auf 100 Kilometer, das entspricht einem CO₂-Ausstoß von 122 bis 128 Gramm Kohlendioxid pro gefahrenen Kilometer. Die Abgasnorm des Passat eTSI ist EURO 6 EA.

Sicherheit und Schutz

Der letzte Crashtest des VW Passats ist schon einige Jahre her. 2014 überprüfte die Euro NCAP die achte Generation und überzeugte damals mit hoher Sicherheit. Die Wertung: fünf von fünf Sternen. Die Werte waren damals alle solide, allerdings ohne herausragend zu sein. In diesen zehn Jahren hat sich sehr viel getan. Gerade wenn es um die Weiterentwicklung von Assistenzsystemen geht, liegt mehr als eine Generation zwischen dem aktuellen und dem vergangenen Passat.

Ein besonderes Highlight ist der weiterentwickelte Parkassistent. Die beiden Grundfunktionen ermöglichen das assistierte Manövrieren in Parklücken längs oder quer zur Fahrtrichtung. Der Passat übernimmt dabei das Beschleunigen, Bremsen und Lenken. Neu ist eine Memory-Funktion, die die letzten gefahrenen 50 Meter aufzeichnet, um so das Parkmanöver zu speichern und wieder abzurufen.

Je nach Ausstattung enthält der VW Passat eine Reihe weiterer Assistenzsysteme. Dazu gehören ein Geschwindigkeitsbegrenzer, Müdigkeitserkennung, ein Notbremsassistent an der Front, der für besseren Fußgängerschutz sorgt, Spurhalteerkennung, der Spurwechselassistent „Side Assist“ mit Ausparkassistent und Ausstiegswarnung, Verkehrszeichenerkennung und die Umgebungsansicht „Area View“ inklusive „Rear View“.

Zuverlässigkeit und Probleme

Ein Grund für den jahrzehntelangen Erfolg des VW Passats ist seine Zuverlässigkeit. In den TÜV-Statistiken galt er immer als ein Modell, das nur wenige Probleme hatte, in der ADAC-Pannenstatistik schnitt der Vorgänger überdurchschnittlich gut ab.

Umfangreichen Schutz vor unvorhergesehenen Reparaturkosten bietet die zweijährige Garantie des Herstellers auf Neufahrzeuge. Diese umfasst Material- und Verarbeitungsmängel. Volkswagen gewährt drei Jahre Garantie gegen Lackmängel und zwölf Jahre gegen Durchrostung. Voraussetzung ist, dass alle Service-Intervalle in von VW anerkannten Werkstätten durchgeführt wurden.

Über diesen Zeitraum hinaus kann der Passat mit der Garantieverlängerung Premium weiterversichert werden - für ein, zwei oder drei Jahre. Innerhalb der vereinbarten Gesamtfahrleistung (maximal 200.000 Kilometer) übernimmt VW die vollen Reparaturkosten, ohne Selbstbeteiligung. Versichert sind dieselben Material- und Verarbeitungsmängel wie bei der Werksgarantie. Ausgenommen sind Lackschäden und Durchrostung. Möglich ist das nur bei Fahrzeugen, die nicht älter als zwei Jahre sind und maximal 100.000 Kilometer gefahren sind.

Volkswagen Passat FAQs

Die neunte Generation des VW Passats wurde am 31. August 2023 vorgestellt und kann bereits vorbestellt werden. Marktstart ist das erste Quartal 2024.

Der neue VW Passat startet ab 39.995 Euro.

Volkswagen will sich künftig vor allem auf Elektroautos und SUVs konzentrieren. Die neunte Generation des VW Passats ist die letzte. Der VW ID.7, den es auch als Kombi gibt, soll in Zukunft dessen Rolle übernehmen.

Die achte Generation des VW Passats kam auf eine Laufzeit von zehn Jahren - die könnte auch der Nachfolger schaffen. Ab 2035 dürfen in der EU keine Verbrenner mehr neu zugelassen werden. Spätestens dann endet die Erfolgsgeschichte des Passats.

Seit 1977 baut Volkswagen den Passat in Emden - mit der neunten Generation ist damit Schluss. Der Kombi stammt jetzt aus Bratislava in der Slowakei, wo er gemeinsam mit dem Škoda Superb vom Band läuft.

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