VW ID.4 2020: Preise und Verkaufsstart

Irene Wallner
07. September 2020

Der neue elektrische Crossover ID.4 wird noch dieses Jahr als zweites E-Auto der neuen ID.-Serie auf den Markt kommen. Jetzt hat VW neue Infos zum Design herausgegeben, dass durch ganz klare Kanten und fließende Übergänge überzeugen soll. Außerdem gibt es nun die ersten Bilder des Innenraums. Wir haben die aktuellen Infos für Sie.

Die Volkswagen ID.-Familie wächst weiter. Kurz nach dem Marktstart des ID.3 gibt es neue Infos zum neuen Elektro-Crossover. Nun hat VW weitere Details und Bilder der seriennahen Studie herausgegeben, vor allem was das Designkonzept und den Innenraum angeht.

Wenn Sie nicht mehr auf den ID.4 warten möchten, können Sie aktuelle Angebote des VW ID.3 anfordern und im Schnitt bis zu 10.240 Euro sparen.

Preise und Verkaufsstart

Welchen Preis VW für den ID.4 aufrufen wird, ist noch nicht klar, doch lange müssen wir auf diese Antwort nicht mehr warten. Noch im September 2020 wird der ID.4 seine Weltpremiere feiern, ein genaues Datum steht noch nicht fest. Wir schätzen aber, dass sich der Einstiegspreis bei ca. 45.000 Euro bewegen dürfte.

Motoren und Fahrverhalten

Auch der ID.4 wird auf der neuen MEB-Plattform von Volkswagen stehen und sich zum Großteil auch die Technik mit dem kleinen Bruder ID.3 teilen. Drei verschiedene Batterien könnten zur Auswahl stehen, denn auch der ID.3 kann mit 45, 58 und 77 kWh-Akku bestellt werden. Da es sich beim ID.4 aber um einen SUV handelt, könnte es auch sein, dass nur die beiden größeren Versionen angeboten werden, denn damit vergrößert sich auch die Reichweite. Mit dem größten Akku sollte der ID.4 auf ca. 500 Kilometer Reichweite kommen. Nutzt man eine Schnellladestation, dann füllt sich der Akku innerhalb einer halben Stunde wieder zu 80 Prozent.

Anfangs wird der ID.4 nur mit Heckantrieb auf den Markt kommen, ein elektronischer Allradantrieb soll aber folgen. Was die Leistung angeht, könnte der ID.4 eine Gesamtsystemleistung von 300 PS aufweisen.

Das Fahrverhalten soll aufgrund des niedrigen und optimal gewählten Schwerpunktes sehr gut ausbalanciert sein. Der cw-Wert des ID.4 liegt bei sehr guten 0,28, dieser Wert ist ausschlaggebend für die Aerodynamik des Fahrzeugs und hilft somit, den Verbrauch niedrig zu halten und gleichzeitig mehr Reichweite zu generieren.

Außendesign

Wie bereits erwähnt, zeichnet den ID.4 vor allem sein speziell aerodynamisch konzipiertes Design aus. Damit wirkt der Elektro-Crossover ausdrucksstark, kraftvoll und selbstbewusst. Wie auf den Bildern zu sehen ist, gibt es einen fließenden Übergang zwischen allen Linien. Wie schon beim ID.3 erkennt man die sanften Übergänge, die sich mit klaren Kanten an präzise ausgesuchten Stellen abwechseln.

Für die ID.-Familie hat VW sich ein neues Designkonzept ausgedacht, welches Gegenwart und Zukunft vereinen soll. Doch neben dem optischen Aspekt ist das aerodynamische Design auch für höhere Reichweite verantwortlich, was ja sicher kein Nachteil ist. Im Vergleich zur Studie ID.Crozz sieht das seriennahe Studienfahrzeug nicht mehr ganz so stark nach Coupé aus, auch wenn das Dach am Heck etwas flach ausläuft. Die geschwungenen Kotflügel hat man dem ID.4 gelassen und wie man jetzt sieht,  hat man sich auch hier am ID.3 orientiert und die Front dementsprechend angepasst.

Blickt man seitlich auf den ID.4 wirkt er langgezogen und gestreckt, was auch der auffälligen Sicke oberhalb der Türgriffe geschuldet ist. Ein Dachspoiler am Heck macht den SUV etwas sportlich-dynamischer. Insgesamt wirkt er recht gesittet, Akzente sind noch nicht zu sehen und wir können gespannt sein, ob der ID.4 in der Serienversion noch mit Designüberraschungen aufwarten kann.

Innenraum und Kofferraum

Vor dem Innenraum kommt erstmal der Einstieg – und der ist schon sehr komfortabel. Das liegt daran, dass die Türgriffe des ID.4 elektrisch entriegeln und große Türausschnitte einen einfachen Einstieg ermöglichen. Außerdem sitzt man recht hoch. Der ID.4 kann als elektrische Variante des Tiguan gesehen werden und soll eben diese Kundschaft ansprechen. Deshalb sollte wenn möglich auch im Innenraum mindestens das zu finden sein, was im Tiguan auch zu finden ist. Und das findet man auch, denn auf der Rücksitzbank steht so viel Platz zur Verfügung wie man auch bei konventionellen SUVs gewohnt ist.

Was die Optik angeht, kann man an den Bildern erkennen, dass man auf Großzügigkeit und Leichtigkeit gesetzt hat. Man findet im Inneren des ID.4 nichts Überflüssiges, was den Raum etwas clean aber sehr edel wirken lässt. Die fast schwebende Instrumententafel mittig des Armaturenbretts fällt sofort auf, denn sie ist als einzelnes Bauteil aufgesetzt und nicht mit der Mittelkonsole verbunden.

Es sind kaum Knöpfe zu finden, alles ist logisch und verständlich aufgebaut und zu bedienen. Eine Neuheit, die aber bei allen ID.-Modellen Standard sein wird, ist das ID. Light, das Lichtband unter der Windschutzscheibe. Es soll den Fahrer in jeder Fahrsituation mit passenden Lichteffekten begleiten, vom Einsteigen bis zum Verriegeln des Autos. Während der Fahrt gibt das ID. Light Hinweise von Assistenz- und Navigationssystem farblich an den Fahrer weiter, Telefonanrufe werden angekündigt oder warnt den Fahrer bei Gefahren.

Sobald es dunkel wird, kann man sich aus einer Vielzahl von Farben die richtige Ambientebeleuchtung aussuchen.

Der Kofferraum überzeugt ebenfalls, denn schon wenn man die Rücksitze aufrecht lässt, kommen 543 Liter im Gepäckraum unter.