VW ID.4 2020: Preise und Verkaufsstart

Irene Wallner
03. März 2020

Es gibt neue Infos zum nächsten Elektroauto von VW: Der Crossover mit dem nun offiziellen Namen ID.4 soll noch dieses Jahr auf den Markt kommen. Außerdem gibt es neue Bilder und weitere Infos, die wir für Sie zusammengestellt haben. 

Die Volkswagen ID.-Familie wächst. Nun hat VW weitere Details und Bilder des seriennahen Studienfahrzeugs des Crossover ID.4 bekannt gegeben. Die Studie aus dem Jahr 2017 hieß ID.Crozz. Das man sich beim Serienmodell des Kompakt-SUV für einen anderen Namen entscheidet, war klar – und ID.4 wird nun auch sicher der Name des zweiten E-Autos der ID.-Familie sein.

Wenn Sie nicht mehr auf den ID.4 warten möchten, können Sie aktuell von top Angeboten für den Volkswagen e-Golf profitieren und im Schnitt 14.827 Euro sparen. Die neuen Bilder zeigen den ID.4 schon recht seriennah und geben uns einen guten Einblick, was wir zu erwarten haben. Die Ähnlichkeit zum Konzeptfahrzeug ID. Crozz ist auf jeden Fall noch zu erkennen. 

Preise und Verkaufsstart

Was den Preis angeht, tappen wir aktuell noch im Dunkeln. Auf den Markt soll der Elektro-SUV aber noch im Jahr 2020, was nahe legt, dass wir sicher auch bald weitere Details dazu erfahren werden. Damit wäre der ID.4 nach dem ID.3 das zweite Fahrzeug aus der ID.-Reihe der Wolfsburger.

Motoren und Fahrverhalten

Auch der ID.4 wird auf der neuen MEB-Plattform von Volkswagen stehen und sich wohl zum Großteil auch die Technik mit dem kleinen Bruder ID.3 teilen. Drei verschiedene Batterien könnten zur Auswahl stehen, denn auch der ID.3 kann mit 45, 58 und 77 kWh-Akku bestellt werden. Da es sich beim ID.4 aber um einen SUV handelt, könnte es auch sein, dass nur die beiden größeren Versionen angeboten werden, denn damit vergrößert sich auch die Reichweite. Mit dem größten Akku sollte der ID.4 auf ca. 550 Kilometer Reichweite kommen. Nutzt man eine Schnellladestation, dann füllt sich der Akku innerhalb einer halben Stunde wieder zu 80 Prozent.

Wie es sich für einen SUV gehört, gehen wir davon aus, dass man den ID.4 auch mit Allradantrieb erhalten kann. Für den ID.3 ist nur ein Hinterradantrieb vorgesehen. Was die Leistung angeht, könnte der ID.4 eine Gesamtsystemleistung von 300 PS aufweisen.

Außendesign

Im Vergleich zur Studie ID.Crozz sieht das seriennahe Studienfahrzeug nicht mehr ganz so stark nach Coupé aus, auch wenn das Dach am Heck etwas flach ausläuft. Die geschwungenen Kotflügel hat man dem ID.4 gelassen und der aufgesetzte Kühlergrill, der auf Erlkönig-Bildern zu sehen war, ist ebenfalls nur zur Tarnung angebracht gewesen. Wie man jetzt sieht,  hat man sich auch hier am ID.3 orientiert und die Front dementsprechend angepasst.

Blickt man seitlich auf den ID.4 wirkt er etwas langgezogen und gestreckt, was auch der auffälligen Sicke oberhalb der Türgriffe geschuldet ist. Ein Dachspoiler am Heck macht den SUV etwas sportlich-dynamischer. Insgesamt wirkt er recht gesittet, Akzente sind noch nicht zu sehen und wir können gespannt sein, ob der ID.4 in der Serienversion noch mit Designüberraschungen aufwarten kann.

Innenraum und Kofferraum

Der ID.4 kann als elektrische Variante des Tiguan gesehen werden und soll eben diese Kundschaft ansprechen. Deshalb sollte wenn möglich auch im Innenraum mindestens das zu finden sein, was im Tiguan auch zu finden ist. Was die Optik angeht, wird man sich auch hier wieder am ID.3 orientieren und wohl auch das Innenraumkonzept, dass fast ohne Knöpfe auskommt, übernehmen. Vor allem eine klare Strukturierung und ein konsequent digitales Cockpit wird man erwarten können. Bedient werden wird der ID.4 fast vollständig über Touc-Flächen und eine intuitive Sprachsteuerung. 

Der Kofferraum könnte ein Volumen von ca. 515 Litern haben. Das wäre das, was auch der Tiguan heute schon zu bieten hat. Insgesamt sollte im Innenraum mehr Platz für die Insassen sein und eine Assistenzsysteme und ein gutes Infotainmentsystem machen die Fahrt sicherer und abwechslungsreich.