Volkswagen Arteon Shooting Brake Testbericht

Der Volkswagen Arteon Shooting Brake stellt quasi die Luxus-Ausführung des VW Passat dar. Die Karosserieform hat ihren Reiz. Doch auch die inneren Werte wie hochwertige Materialien, das großzügige Platzangebot und das digitale Cockpit sollen Käufer:innen anlocken.

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Was gut ist

  • Großer Kofferraum
  • Für Reisen ideal
  • Auch mit Allradantrieb

Was nicht so gut ist

  • Großer Wendekreis
  • Sehr lang
  • Teuer

Volkswagen Arteon Shooting Brake: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Volkswagen Arteon Shooting Brake

Der VW Arteon Shooting Brake ist der neue Kombi im Volkswagen-Modell-Repertoire. Neben dem Golf und dem Passat rundet der Wagen das VW-Angebot in dieser Kategorie nach oben hin ab. Der Wagen ist etwas länger als seine Geschwister, stellt im Grunde also ein großes Familienauto dar. Praktisch!

Die Geschichte des VW Arteon beginnt mit dem Namen VW CC. Dieser ist nämlich der Vorgänger des Modells und kam bereits 2008 auf den Markt. Der erste Arteon wurde dann 2017 verkauft. Im selben Jahr gewann der Wagen in der Kategorie Mittel- und Oberklasse das Goldene Lenkrad.

Für 2020 wurde das Modell noch einmal überarbeitet und eine Kombi-Variante entwickelt. Sie trägt den Namen Shooting Brake. Seit Ende 2020 gibt es zudem eine äußerst potente Variante mit dem Zusatz R, die einen 320-PS-Motor bietet.

Ein Kombi, der den Passat überragt? Das ist der Arteon Shooting Brake. Mit einer Länge von knapp 4,90 Metern verlässt der Wagen die Kategorie eines klassischen Familienautos und steigt auf in den freien Raum. Dort gründet der Wagen eine neue Liga, die vor allem eines kann: Lang sein! Damit ist das Auto ideal für Reisen geeignet und das natürlich auch mit der ganzen Familie.

Rein vom Namen her könnte die Konkurrenz Mercedes CLA Shooting Brake oder Genesis G70 Shooting Brake heißen. Doch der VW Arteon Shooting Brake hat es eher auf die Mitbewerber à la Audi A6 Avant, BMW 5er Touring oder Volvo V90 abgesehen.

In Sachen Platzangebot und Praxistauglichkeit (z. B. Anhängelast) kann der VW mit der Konkurrenz mithalten. Auch die hochwertige Anmutung innen und das moderne Cockpit geben wenig Grund zur Kritik, höchstens an der Bedienung lässt sich das ein oder andere aussetzen. Am schicken Design weniger - die gelungene Optik könnte am Ende den Unterschied machen.

Wie viel kostet der Volkswagen Arteon Shooting Brake?

Das Volkswagen Arteon Shooting Brake Modell hat eine UVP von 45.285 € bis 57.300 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 7.591 € sparen. Die Preise beginnen bei 40.061 € für Barzahlung.

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In der Haftpflichtversicherung bewegt sich der VW Arteon Shooting Brake in den Typklassen 14 bis 16 und damit im vorderen Mittelfeld.

Nicht mehr ganz so gut schneidet der Kombi ab, wenn Sie eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abschließen. In der Teilkasko warten die Typklassen 24 bis 26. Kann die Typklasse 24 noch als mittelmäßig bezeichnet werden, tendiert die Typklasse 26 bereits Richtung teuer.

In der Vollkasko ist der Shooting Brake abhängig von der Motorisierung in die Typklasse 23 oder 25 eingestuft. Das sind beides mittelmäßige Werte.

Leistung und Fahrkomfort

Der Arteon Shooting Brake gibt sich als komfortabler Reisebegleiter. Sein langer Radstand sorgt auf der Autobahn bei höheren Geschwindigkeiten für hohe Fahrstabilität. Aber auch in Kurven liegt das Modell stabil und satt auf der Straße.

Maximale Traktion verspricht natürlich der Allradantrieb 4MOTION. Ihn gibt es serienmäßig im 280-PS-Benziner, beim 200-PS-Diesel ist er als Option erhältlich. Speziell im Winter kann das Antriebskonzept seine Vorteile ausspielen.

Für komfortable Gangwechsel sorgt das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (6-Gang-DSG nur im Plug-in-Hybrid TSI eHybrid), indem es die Schaltstufen geschmeidig einsortiert. Die Geräuschdämmung, die Motor-, Abroll-, Wind- und Umgebungsgeräusche größtenteils eliminiert, rundet das Komfortpaket gekonnt ab.

Große Motorenauswahl

Beim VW Arteon Shooting Brake können Sie zwischen Benziner, Plug-in-Hybrid und Diesel wählen. Hier sollte für jeden das Passende dabei sein.

Starten wir mit den Benzinern: Mit dem 190 PS starken 2.0 TSI, der ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmeter entwickelt, beschleunigt der Arteon in immerhin 8,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Mit dem 280 PS starken Benziner ist man im Arteon noch standesgemäßer unterwegs - 5,6 Sekunden vergehen dann nur, bis Landstraßentempo erreicht ist. 

Reisen und Sparen gelingt bis heute mit keiner Motorgattung besser als mit einem Diese. Dabei entscheidet beim Selbstzünder weniger die Leistung als das Drehmoment über die gefühlte Kraft. 

Bereits der bewährte 2,0-Liter-Vierzylinderdiesel mit 150 PS mobilisiert 360 Newtonmeter und in seiner Variante mit 200 PS stramme 400 Nm. Trotzdem liegen die Verbrauchswerte nicht selten bei nur fünf, sechs Litern, die alle 100 Kilometer aus dem 66 Liter großen Tank des Arteon mit TDI-Motor abfließen.

E-Reichweite bis zu 57 Kilometer

Auf den Markt kam der Plug-in-Hybrid, der sich an der Steckdose laden lässt, erst zum 2021er Modelljahr mit dem 2020er Facelift. Der TSI eHybrid ist der sparsamste Benziner.

Mit den 218 PS Systemleistung ist eine Beschleunigung auf dem Niveau des 190 PS starken 2.0 TSI möglich - 7,8 Sekunden sind es am Ende. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 222 km/h. Der 13-kW-Akku soll voll aufgeladen eine elektrische Reichweite von bis zu 57 Kilometer ermöglichen.

Der Plug-in-Hybrid ist daher ein idealer Motor für Pendler, die häufig im kurzen und mittleren Streckenbereich unterwegs sind, wenn abends in der Garage und am Tag im Büro geladen werden kann. Bei langen Autobahnstrecken ist die bevorzugte Antriebsart jedoch der Selbstzünder.

Platz und Praxistauglichkeit

Platz, das haben Kombis immer, sonst wären sie keine. Doch man sollte sich von der schönen Form des Shooting Brake nicht den Kopf verdrehen lassen. Beim Kofferraumvolumen liegt er zwar vor der Limousine, doch viel ist es nicht. Nur 2 Liter trennen beide voneinander, kaum der Rede wert.

Am ehesten merken Sie den Unterschied bei umgeklappter Rücksitzbank. Dann passen in die Limousine 1.557 Liter, der Shooting Brake nimmt 1.632 Liter auf, also 75 Liter mehr.

Vorne und hinten bietet der Shooting Brake bis zu einer Körpergröße von 1,95 Metern ausreichend Platz, sei es bei der Bein- oder Kopffreiheit. Wer größer ist, muss vorne die Beine und hinten den Kopf einziehen.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Im Innenraum macht der VW Arteon Shooting Brake einen wertigen Eindruck. Das liegt unter anderem an der stimmungsvollen Ambientebeleuchtung und den eleganten Aluminium- bzw. Echtholzdekoren. Je nach Ausstattungslinie stehen außerdem verschiedene Sitzbezüge zur Auswahl: von Stoff über Mikrovlies „ArtVelours“ bis hin zu Leder „Nappa".

"Touch" lautet das Zauberwort im Innenraum. Zumindest glaubten die Entwickler fest daran. Denn die berührungsempfindlichen Oberflächen auf dem Lenkrad ernteten nach ihrer Einführung genauso Kritik wie die Slider für die Klimaanlagen-Bedienung. Neu gedacht muss eben nicht immer gleich gut gemacht sein.

Von der viel diskutierten Bedienung einmal abgesehen gibt sich das Cockpit modern und zeitgemäß. Hinter dem Lenkrad stellt Ihnen ein 10 Zoll großes Kombiinstrument alle wichtigen Fahrinformationen bereit. Je nach persönlichem Geschmack lässt sich die Anzeige konfigurieren.

Mittlerweile nicht mehr wegzudenken: Ihr Smartphone können Sie per Apple CarPlay oder Android Auto verbinden. Und zwar per Bluetooth und nicht per Kabel. Ein Pluspunkt.

Infotainment in 8 oder 9,2 Zoll

Serienmäßig an Bord ist ein 8 Zoll großes Infotainment-Display inkl. Navigationssystem "Discover Media". Rein von der Größe haben da andere Hersteller etwas mehr zu bieten.

Wem 8 Zoll zu wenig sind, der bekommt optional ab der Ausstattungslinie "Elegance" einen 9,2 Zoll großen Bildschirm mit dem Navigationssystem "Discover Pro". Immer wieder eine Empfehlung: das Head-up-Display. Auch wenn es Aufpreis kostet.

Keinen Aufpreis kosten die Assistenzsysteme, die der Shooting Brake ab Werk an Bord hat. In der Standardausstattung zählen hierzu die automatische Distanzregelung, die Müdigkeitserkennung, der Notbremsassistent und der Spurhalteassistent. Die Ausstattungslinien "Elegance" und "R-Line" bieten zusätzlich eine Einparkhilfe für vorne und hinten.

Für den Arteon Shooting Brake stehen drei Ausstattungsvarianten zur Wahl: Standard, die Premium-Ausstattung "Elegance" und die sportlich orientierte Ausstattungslinie "R-line". Zur Serie des Arteon gehören Navigationssystem, adaptiver Tempomat, ein Digital-Cockpit genauso wie LED-Scheinwerfer und 17-Zoll-Leichtmetallräder.

Bei der Variante "Elegance" kommen 18-Zoll-Leichtmetallräder, 3D-LED-Rückleuchten mit dynamischer Blinkleuchte und Chromzierleisten an den Seitenfenstern hinzu. Die "R-Line" steht auf 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit einem Stoßfänger vorn im R-Styling und Trapezblenden in Chrom im Stoßfänger hinten. Ebenfalls dabei sind die 3D-LED-Rückleuchten.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Beginen wir beim Modell mit dem offiziell niedrigsten Verbrauch: Sie ahnen es vielleicht schon - es ist natürlich der 218 PS starke Plug-in-Hybrid.

VW gibt einen WLTP-Verbrauchswert von 1,2 bis 1,4 l/100 km an. Der Stromverbrauch kombiniert liegt zwischen 15,0 und 16,2 kWh/100 km. Wirklich Kraftstoff sparen gelingt nur, wenn Sie die Batterie regelmäßig laden.

Das Nachladen der Batterie gestaltet sich eher schwierig? - Dann käme vielleicht einer der Dieselmotoren in Betracht. Der 2.0 TDI SCR mit 150 PS gibt sich offiziell mit 4,8 l/100 km (WLTP kombiniert) zufrieden.

Soll es die 200-PS-Variante sein, steigt der Normverbrauch auf 5,3 l/100 km. Und sollen die 200 PS beide Achsen antreiben (Allrad), sind es nochmal 0,4 Liter mehr.

Zum Spritsparen weniger geeignet sind die Benzinvarianten. Der 2.0 TSI OPF mit 190 PS kommt bereits auf einen WLTP-Verbrauch von 6,9 l/100 km.

Der stärkere Benziner mit Allrad 4MOTION und 280 PS genehmigt sich ganze 8,5 Liter auf 100 Kilometer - und wie wir alle wissen, sind das Werte, die in der Praxis eher über- als unterboten werden.

Sicherheit und Schutz

Mit dem Ergebnis bei der NCAP-Sicherheitsbewertung muss sich der VW Arteon Shooting Brake nicht verstecken. Er holte das bestmögliche Ergebnis (fünf Sterne) und erreichte in allen Kategorien Werte über 80 Prozent.

Auf ganze 96 Prozent der Gesamtpunktzahl kam das Modell beim Insass:innenschutz. Hier erwies sich der Schutz bei sämtlichen Aufpralltests als "gut" oder "angemessen".

85 Prozent erreichte der Shooting Brake beim Schutz von Kindern. Beim Frontalaufprall zeigte er leichte Schwächen: So war der Brustbereich des 6-jährigen Dummys nur gering geschützt.

Einen recht hohen Wert (85 Prozent) konnte der Arteon beim Fußgänger:innenschutz verbuchen. Hier zeigten sich keine größeren Schwächen, auch die aktive Motorhaube konnte überzeugen.

Eine solide Arbeit verrichteten ebenso die Geschwindigkeitsassistenz, der Gurtwarner, der Spurassistent und der Notbremsassistent für außerorts. Dadurch erhielt der Arteon in der Kategorie "Sicherheitsunterstützung" insgesamt 82 Prozent der Gesamtpunktzahl.

Zuverlässigkeit und Probleme

Der VW Arteon nutzt die Basis des Konzernbruders Passat, der bisher keine größeren Auffälligkeiten zeigte. Lediglich in Einzelfällen kommt es laut TÜV-Report zu defekten Fahrwerksfedern und Stoßdämpfern.

Ein Blick in die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamtes ergibt Folgendes: Gemeinsam mit seinen VW-Geschwistern war der Arteon von mehreren Rückrufen betroffen. Zum Beispiel können Modelle der Baujahre 2020 bis 2022 eine fehlerhafte Befestigung der Motor-Designabdeckung aufweisen. Dadurch kann es zur Berührung mit heißen Teilen und in Folge zu einem Brand kommen.

Bei Hybridfahrzeugen der Baujahre 2019 bis 2020 bereitet eine fehlerhafte Sicherung Probleme. Kommt es zu einem Kurzschluss, erhöht sich die Gefahr eines Stromschlags und eines Brandes. Abhilfemaßnahme: Es wird vom Hersteller eine zusätzlich schützende Isoliermatte über dem Schaltkasten der Hochvoltbatterie angebracht.

Volkswagen Arteon Shooting Brake FAQs

Der Arteon Shooting Brake ist mit drei verschiedenen Aggregaten erhältlich, Benzin, Diesel oder Hybrid. Am sparsamsten ist natürlich der Hybrid.

Der Name des Modells setzt sich aus „Art“ (engl. für Kunst) und dem Zusatz „-eon“ zusammen. Diese Endung stammt vom chinesischen Topmodell Phideon und soll für Eleganz und Premium-Ambiente stehen.

Der Arteon Shooting Brake wird seit 2020 vertrieben.

Im Grunde ist der Arteon Shooting Brake das luxuriösere Modell. Darüber hinaus ist das Auto aber auch etwas geräumiger und größer als sein Bruder.

Der Arteon Shooting Brake wird im Volkswagen-Werk in Emden, Niedersachsen, produziert.

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