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Toyota Yaris Cross im Test

Ihr nächstes Auto soll ein Toyota Yaris Cross werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

4,7/5 aus 13.357 Bewertungen

Mit dem Yaris Cross gelingt Toyota der Einstand in die Klasse der kleinen SUV. Besonders interessant dürfte für die Kundschaft sein: Der Toyota Yaris Cross hat als einziger einen Allradantrieb in dieser Klasse. Und ist besonders sparsam im Spritverbrauch. Und wie fährt sich das neue Crossover-SUV?

  • Einziger Vollhybrid in dieser Klasse
  • Geringer Verbrauch
  • Optionaler Allradantrieb
  • Nur eine Motorisierung erhältlich

Wenn es um alltagstaugliche Geländewagen geht, war Toyota eigentlich ein Vorreiter. Der RAV4 ist schon lange ein Bestseller der Japaner, lange bevor andere Marken auf den Zug aufsprangen. Nur den Trend der Kleinwagen im SUV-Format hat der Hersteller komplett verschlafen. Hier überließ er bisher VW T-Cross, Skoda Kamiq und Nissan Juke das Feld. Das soll sich jetzt mit dem Toyota Yaris Cross ändern.

Wie es der Name bereits andeutet, basiert das SUV auf dem beliebten Kleinwagen. Die komplette Technik stammt vom Toyota Yaris. Optisch unterscheidet er sich aber. Da wären zunächst die Einsätze an Schwellern und Radläufen aus Kunststoff, die dem Yaris ein bisschen mehr Offroad-Charme verleihen sollen. Wenn wir ehrlich sind, sehen die aber eher ein wenig billig aus.

Größer als der Kleinwagen

Auch die Fahrzeugdimensionen sind andere. Der Toyota Yaris Cross ist im Vergleich zum Kleinwagen gewachsen. Mit 4,18 Meter Länge ist er 24 Zentimeter größer und mit einer Breite von 1,77 Meter auch breiter. Das SUV liegt höher über der Straße und natürlich auch insgesamt höher als der Yaris ohne SUV-Gene. Der Einstieg gelingt dadurch leichter. Genau deswegen sind die aufgebockten Kleinwagen so beliebt. Wirklich groß ist der Toyota Yaris Cross aber nicht. Der aktuelle VW Golf ist zehn Zentimeter länger. Das bringt aber Vorteile bei der Parkplatzsuche.

Die Nachteile zeigen sich im Inneren. Im Vergleich zum Yaris bietet der Yaris Cross kaum Platzvorteile. Fahrer und Beifahrer sitzen ziemlich eng beieinander, hinten ist die Beinfreiheit knapp. Dafür hat der Kofferraum im Vergleich zum Kleinwagen deutlich zugelegt. Mit doppeltem Ladeboden sind es bis zu 397 Liter. Die Rückbank lässt sich je nach Ausstattung zwei- oder dreiteilig umlegen und die Kofferraumabdeckung zusammenfalten. Das schafft noch einmal mehr Platz.

Viele Kunststoffe im Innenraum

Der Innenraum wirkt erfrischend jung, die Verwandtschaft zum Yaris ist natürlich nicht zu verbergen. Wie dort ist das bis zu neun Zoll große Display (je nach Ausstattung) auf die Mittelkonsole aufgesetzt. Die Verarbeitung ist gut, der Kleinwagenklasse entsprechend gibt es im Innenraum viele Kunststoffe, aber diese sind makellos eingepasst. Im oberen Bereich sind da softe Materialien, weiter unten wird es grobschlächtiger. Für die Sitze stehen Stoff, Teil- oder Vollleder zur Auswahl.

Die Instrumente hinter dem Lenkrad lassen sich gut ablesen und sind nicht mit zu vielen überflüssigen Informationen überfrachtet. Der Touchscreen in der Mitte ist übersichtlich und nach ein wenig Eingewöhnung finden sich hier Mitfahrende gut zurecht. Gegen Aufpreis gibt es ein Head-up-Display, das klassenunüblich die wichtigsten Informationen direkt auf die Scheibe projiziert. Positiv ist, dass Toyota im Yaris Cross bei einer konventionellen Bedienung für die Klimaanlage geblieben ist. Die lässt sich wie gewohnt per analoger Tasten bedienen. Am Lenkrad hat es Toyota damit etwas übertrieben, das sind einfach zu viele Tasten. Ein Plus: Der Spurhalteassistent lässt sich direkt per Tastendruck ein- oder ausschalten.

Nur ein Motor für den Toyota Yaris Cross

Wenn es um die Wahl des Motors geht, macht es Toyota der Kundschaft leicht: Es gibt nur einen. Für den Hersteller typisch ist es ein Hybrid, etwas was er der Konkurrenz voraus hat, die entweder Mildhybrid-Systeme oder Plug-in Hybride anbieten. Mit einem Vollhybrid ist Toyota aktuell allein auf dem Markt. Der Nachteil: Im Vergleich zu letzterem sind Vollhybride von der Förderung für Elektroautos ausgenommen. Was zu verschmerzen ist, da der Toyota Yaris Cross bereits in der Basis-Variante ab 22.690 Euro zu haben ist.

Der 1,5-Liter-Benziner leistet kombinierte 116 PS und ist nur mit einem stufenlosen Automatikgetriebe zu haben. Im Gegensatz zu vielen kleinen SUV gibt es den Yaris Cross auch mit Allrad ab der Ausstattungslinie “Team Deutschland” für 29.060 Euro. Um einen “echten” Allradantrieb handelt es sich aber nicht. An der Hinterachse sitzt ein weiterer Elektromotor, der zugeschaltet wird, wenn die Räder den Grip verlieren.

Für wirkliche Offroad-Strecken reicht das nicht, aber wer im unwegsamen Gelände oder bei Schnee einen Boost benötigt, um nicht stecken zu bleiben, wird diesen speziellen Allradantrieb zu schätzen wissen. Im Alltagsgebrauch ist der 4x4 nicht zu bemerken. Man sollte sich also genau überlegen, ob der Allradantrieb den Aufpreis von 3.000 Euro wert ist.

Mit etwas Übung unter vier Liter Sprit

Der Verbrauch des Yaris Cross ist auf jeden Fall erfreulich niedrig. 4,4 Liter Benzin auf 100 Kilometer sind es im Frontantrieb, 4,7 Liter mit Allrad. Toyota selbst sagt, dass der effiziente Motor den Wirkungsgrad eines Diesels übertrifft.

Nun behaupten das viele Hersteller, der Unterschied beim Toyota Yaris Cross ist: Das ist wirklich zu erreichen. Wer sich an den Hybridantrieb gewöhnt hat, kann die Werte sogar noch unterbieten. Gerade Fahrten in der Stadt oder auf dem Land sind mit drei oder vier Liter Benzin möglich. Rein elektrisch kann der Toyota Yaris Cross dafür nur auf sehr kurzen Strecken unterwegs sein. Für mehr als vier Kilometer per Knopfdruck reichte es nicht in unserem Test. Gesetzt den Fall, das kleine SUV fährt nicht schneller als 50 km/h und der Gasfuß kommt nur ganz behutsam zum Einsatz.

Auf der Autobahn heult der Motor auf

Die Schwächen dieser Motorisierung zeigen sich auf der Autobahn. Hier muss sich der Toyota Yaris Cross ordentlich anstrengen und das treibt den Verbrauch nach oben. Sechs Liter auf 100 Kilometer sind keine Seltenheit. Dazu trägt auch das stufenlose Getriebe bei, das Geduld bei Überholvorgängen erfordert. Dafür hat Toyota dem kleinen SUV das laute Aufheulen des Motors ausgetrieben, das Hybrid-Fahrende nur allzu gut kennen. Natürlich jagt ein beherzter Tritt aufs Gaspedal noch immer die Drehzahl nach oben, der Dreizylinder klingt aber nicht mehr so gequält wie in früheren Generationen. Außerdem wurde die Dämmung des Innenraums verbessert.

Ein Sportwagen ist der Toyota Yaris Cross mit seinen 116 PS sowieso nicht. Immerhin ist das SUV schwerer als der Kleinwagen und bei Tempo 170 ist Schluss. Dafür reagiert das Lenkrad direkt und lenkt auch agil in enge Kurven ein, die Bremsen sind mitunter zu hart dosiert. Auch das Fahrwerk ist für ein SUV erstaunlich hart abgestimmt und wirkt bei Fahrbahnunebenheiten ziemlich polternd.

Aktuell bietet Toyota den Yaris Cross in sieben Ausstattungsreihen an. Das Basismodell kostet 22.690 Euro und ist bereits gut ausgestattet. In dieser Variante des SUV ist eine Abblendautomatik enthalten, eine adaptive Cruise Control, die automatisch den richtigen Abstand zum Vordermann hält, ein Tempomat, der die Geschwindigkeit anpasst und ein weiteres System, das im Fall einer bevorstehenden Kollision mit Menschen zu Fuß oder Fahrrad Fahrenden eingreift. Gegen Aufpreis oder in den höheren Ausstattungsreihen bietet Toyota unter anderem eine Rückfahrkamera oder einen Aufmerksamkeitsassistenten an.

Fazit: einziger Vollhybrid seiner Klasse

Klein, praktisch, schick: Toyota ist mit dem Yaris Cross der Einstieg in die SUV-Kleinwagenklasse gelungen. Er bietet zwar nicht so viel Platz wie in der Kompaktklasse, dafür ist der Yaris Cross handlich und wendig, mit einem verhältnismäßig großen Kofferraum. Einzigartig sind der optionale Allradantrieb und der Vollhybrid - das bietet kein anderes SUV in dieser Klasse. Das dürfte viele ansprechen, die keine Wallbox zu Hause installieren können und deswegen nicht auf einen Plug-in Hybrid oder ein E-Auto umsteigen wollen. Das hat seinen Preis - mit fast 23.000 Euro ist der Toyota Yaris Cross nicht billig und beinahe 7.000 Euro teurer als der Kleinwagen - aber durchaus sein Geld wert.

8/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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