Toyota Supra 2019: Preise, technische Daten & Verkaufsstart

Irene Wallner
01. Februar 2019

Die fünfte Generation des Toyota Supra ist ab jetzt bestellbar. Der Einstiegspreis beträgt 62.900 Euro.

Mit dem Toyota Supra kehrt ein Kult-Sportwagen aus Japan zurück. Entstanden ist das aktuelle Modell in einer Kooperation zwischen Toyota und BMW. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte zum neuen Supra, dem großen Bruder des GT86. Schon vor 16 Jahren, im Jahr 2002, wurde die letzte Supra-Version eingestellt. Seitdem warten Fans gespannt auf ein Comeback – jetzt ist es endlich soweit. Wobei, so ganz an den alten Supra schließt das neue Modell nicht an, schließlich war die Entwicklung nicht alleine den Japanern überlassen. Das BMW Pendant ist der neue Z4.

Preise und Verkaufsstart

Am 27. Januar 2019 zelebrierte der Supra seine Weltpremiere auf der North American International Auto Show in Detroit. Wer den Supra jetzt bestellt, muss sich wohl leider noch bis Herbst 2019, dem frühesten Liefertermin, gedulden. Hat man bereits im letzten Quartal 2018 eine Reservierung für den Supra vorgenommen, kann die Reservierungsnummer für den Bestellprozess verwendet werden und man erhält den Supra schon früher. Der Einstiegspreis für den in Graz (Österreich) produzierten Toyota GR Supra 3.0 liegt bei 62.900 Euro.

Motoren und Fahrverhalten

Im Inneren des Supra arbeitet ein Reihensechszylinder-Frontmotor mit Hinterradantrieb. Der 3,0-Liter-Motor mit Twin-Scroll-Turbolader entwickelt eine Leistung von 340 PS, ist an eine Achtgang-Automatik gekoppelt und beschleunigt den Supra in 4,3 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird erst bei elektronisch begrenzten 250 km/h erreicht. Auch beim Antrieb wird die Zusammenarbeit mit BMW erkennbar, denn der Z4 M40i, Zwillingsbruder des Toyota Supra, leistet ebenfalls 340 PS. Vor allem der Fahrspaß stand für die Ingenieure im Vordergrund. Deshalb hat man viel Wert auf das Verhältnis zwischen Spurbreite und Radstand, die perfekte 50:50-Gewichtsverteilung und den extrem niedrigen Schwerpunkt gelegt.

Technische Daten und Außendesign

Mit einer Länge von unter 4,40 Metern ist der Supra ein sehr kompakter Sportwagen. Doch im Innenraum hat man trotzdem recht bequem Platz, erst ab einer Größe von 1,90 Metern ist die Kopffreiheit langsam eingeschränkt. Im Supra sitzt man schön tief, serienmäßig in schwarzen Sportsitzen aus Alcantara. Was das Design angeht, wurden einige Details aus der Studie FT-1 übernommen. Das Heck wird ein Bürzel mit mittigem Supra-Schriftzug zieren. Wie das Vorgängermodell besitzt auch der aktuelle Supra eine lange Motorhaube, die trotz des kurzen Radstands nicht unproportioniert erscheint. Grund dafür mögen die breite Spur, die großen Radhäuser und die 19-Zoll-Leichtmetallschmiedefelgen sein. Die Front wird durch die großen, spitz zulaufenden LED-Scheinwerfer charakterisiert, die fast in der Nase des Toyotas münden. Der markante Grill, gepaart mit den zwei großen Lufteinlässen, sorgt für einen aggressiven, aber dennoch formschönen Anblick im Rückspiegel eines jeden Vorausfahrenden. Der bogenförmige Spoiler definiert die Heckansicht des Supra. Dazu kommen die Rückleuchten, die sich nahtlos in die kurvenreiche Formsprache einfügen und die zwei großen, runden Endrohre. Besonderer Hingucker sind die Nebelrückleuchten und Rückfahrscheinwerfer, die, ähnlich wie bei einem Formel 1-Renner, in der Mitte des unteren Stoßfängers eingebunden sind.

Innenraum und Kofferraum

Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass der Innenraum stark von BMW mitgestaltet wurde. Die Bedienung der Klimaanlage, das Lenkrad und der iDrive-Controller sind aus der BMW-Werkstatt entnommen, was kein Manko ist. Im Gegenteil, alles ist sehr gut verarbeitet und schön anzusehen. Ein 8,8-Zoll-Display-Audiosystem mit 10 Lautsprechern ist ebenso serienmäßig mit an Bord wie ein Navigationssystem und die beheizbaren, elektrisch verstellbaren Sportsitze aus Alcantara. Die Auslegung des Cockpits ist an die eines Einsitzer-Rennwagens angelegt. Alle Bedieninstrumente sind zum Fahrer hin ausgerichtet, wodurch eine Asymmetrie entsteht, die eine eindeutige Aufteilung zwischen Fahrer- und Beifahrersitz schafft.