Suzuki Across 2020: Preise, Motoren & Verkaufsstart

Irene Wallner
06. Juli 2020

Eine Kooperation zwischen Toyota und Suzuki hat den Suzuki Across hervorgebracht. Der Plug-in Hybrid-SUV wird noch dieses Jahr auf den Markt kommen. Wir sagen Ihnen, was bisher bekannt ist und haben die neuesten Bilder für Sie!

Bald ist es soweit und auch Suzuki wird ein Plug-in Hybrid SUV haben. Der Suzuki Across ist aus einer Zusammenarbeit mit Toyota entstanden, weshalb es einige Parallelen zum ebenfalls bald erhältlichen Toyota RAV4 Plug-in Hybrid geben wird. Aber was können Sie vom Across erwarten? Wir sagen es Ihnen.

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Preise und Verkaufsstart

Als Verkaufsstart für Deutschland ist laut Suzuki der Herbst 2020 vorgesehen. Zu den Preisen gibt es bisher noch keine Auskunft, orientiert man sich aber am ebenfalls bald kommenden RAV4 Plug-in von Toyota könnte der Suzuki Across ca. 45.000 Euro kosten.

Motoren und Fahrverhalten

Der Suzuki Across wird als effizienter Plug-in Hybrid mit elektronischem Allradsystem E-FOUR gebaut. Ein 182 PS Elektromotor mit 270 Nm Drehmoment an der Vorderachse und ein 54 PS starker Motor an der Hinterachse sorgen für die elektrische Fahrleistung. Zusätzlich ist ein 2,5-Liter-Benzinmotor mit 185 PS verbaut. Die Gesamtsystemleistung wurde noch nicht bekannt gegeben, sollte aber etwas über der des RAV4 Plug-in Hybrid mit 306 PS liegen. Eine im Unterboden verbaute 18,1 kWh Batterie versorgt den Elektromotor mit Strom.

Wenn der Across die kommunizierte, rein elektrische Reichweite von 75 Kilometern auch in der Praxis einhalten kann, dann ist das eine sehr respektable Leistung, doch das bleibt noch abzuwarten. Damit der Akku nicht zu stark beansprucht wird, ist die Höchstgeschwindigkeit auf 180 km/h begrenzt. Außerdem stehen vier Fahrmodi zur Auswahl, unter anderem ein reiner EV-Modus in welchem nur der Elektromotor Energie liefert und ein Batterielade-Modus in dem der Benziner die Batterie während des Fahrens wieder lädt.

Technische Daten und Außendesign

Das Design des Across ist sportlich, modern und robust. Eine gute Mischung für einen SUV. Da er in Kooperation mit Toyota entstanden ist, muss man aufpassen, dass man ihn nicht mit dem RAV4 verwechselt. Dafür hat man bei Suzuki viel schmalere Scheinwerfer verbaut, die in einen ebenfalls recht schmalen Lüftungsschlitz übergehen. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal sind der sechseckige Grill und die Lufteinlässe an den Seiten, die ebenfalls größer sind. Auch die Schürze wurde neu gestaltet.

Sieht man sich den RAV4 und den Across aber von der Seite an, wird die Ähnlichkeit schnell wieder sehr deutlich, allerdings ist der Across insgesamt ein wenig größer gewachsen, der Radstand von 2,69 Metern ist aber wieder mit dem Toyota SUV identisch.

Technische Daten und Abmessungen Suzuki Across
Länge 4,64 m
Breite 1,86 m
Höhe 1,69 m
Kofferraumvolumen 490 bis 1.604 l
Hubraum 2.487 ccm
Elektrische Reichweite 75 km
Höchstgeschwindigkeit 180 km/h
Abgasnorm Euro 6d
CO2-Emissionen (WLTP) 22 g/km

Innenraum und Kofferraum

Im Innenraum findet man hochwertiges Ambiente und ein SUV-typisch gutes Platzangebot. Für die Familie samt Reisegepäck sollte also genügend Raum zur Verfügung stehen, auch wenn das Kofferraumvolumen, was zwischen 490 und 1.604 Litern liegt, um 90 Liter geringer ist als beim RAV4. Ganz nachvollziehbar ist das nicht, denn auch im Innenraum hat man sich stark an Toyota orientiert und das allermeiste übernommen.

Der 9-Zoll-Touchscreen und die Smartphone Integration via Apple CarPlay und Android Auto gibt es im Plug-in Hybrid RAV4 ebenso wie eine Reihe an Assistenzsystemen. Unter anderem findet man ein Spurhaltewarnsystem mit Lenkeingriff, einen adaptiven Tempomat, die Verkehrszeichenerkennung, den Toter-Winkel-Warner und einen Ausparkassistent.

Das digitale Cockpit ist scheinbar das einzige, was man für den Across verändert hat. Wer sich also im Toyota RAV4 wohlfühlt, wird das auch im Suzuki Across tun.