Der Skoda Superb Combi überzeugt: So viel Platz und Nutzen zum moderaten Preis bietet in der Mittelklasse kaum ein anderer Kombi. Auch die Motorenauswahl kann sich sehen lassen.
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Listenpreis
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1.600 - 2.200 kg
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Stromverbrauch (WLTP, kombiniert)
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12,8 - 12,9 kWh / 100km
Verbrauch (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viel Kraftstoff das Auto im genormten WLTP-Zyklus (kombiniert) pro 100 Kilometer verbraucht. Je niedriger der Wert, desto sparsamer ist das Auto.
1,2 - 7,8 l/100km
Reichweite (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viele Kilometer ein Elektroauto oder Hybrid rein elektrisch mit einer voll aufgeladenen Batterie im genormten WLTP-Zyklus zurücklegen kann.
Vom Platzangebot und der Funktionalität, dem Infotainment und der Sicherheit macht der Škoda Superb Combi weit teureren Kombis echte Konkurrenz. Und das zum niedrigeren Preis, was ihn ohne Premiumattitüde und Premiumaufpreise für pragmatisch denkende Menschen genauso interessant macht wie für Menschen, die Familie haben oder häufig viel zu transportieren haben. Auf den Punkt gebracht: Mehr Platz und Überzeugungskraft besitzt kaum ein Kombi in dieser Klasse.
Der Superb Combi beweist, dass ein hoher Nutzwert, ein schickes Design und eine clevere Bedienung kein Vermögen kosten müssen
Die Preise für den Skoda Superb Combi starten bei knapp über 42.000 Euro. Damit liegt das Modell etwa auf dem Niveau eines VW Passat. Von der Komfort- und Sicherheitsausstattung erreicht der große Škoda Kombi nach der 2019er Überarbeitung in vielen Kriterien das Niveau der Kombis aus der oberen Mittelklasse. Der Preis ist allerdings dramatisch niedriger als bei einem Audi A6 Avant, BMW 5er Touring oder Mercedes E-Klasse T-Modell.
Und auch der Vergleich mit der Superb Limousine macht den Combi zur ersten Wahl. Preislich trennen die Superb Limousine und den Superb Combi fast mit jedem Antrieb nur 1.000 Euro, was angesichts des Zugewinns an Platz und Variabilität im Kombi erklärt, warum die meisten Kund:innen beim Škoda Superb zur Kombiversion greifen.
Das Platzangebot im Superb Combi im Fond und im Kofferraum erreicht das Level der oberen Mittelklasse und überbietet es teils sogar. Bei aufrechter Rückbank gehen stolze 690 bis 1.920 Liter ins Heck, wobei es beim Plug-in-Hybrid (iV) nur 510 bis 1.770 Liter sind.
Motorenangebot: Vom Diesel bis hin zum Plug-in-Hybrid
Die Motorenauswahl des Skoda Superb Combi ist vielfältig: So bekommst du einen Mildhybrid, einen Diesel, einen Benziner oder einen Plug-in-Hybrid. Die Leistung bewegt sich zwischen 110 kW/150 PS und 195 kW/265 PS, die Benzin- und Dieselversion ist jeweils auch mit Allrad erhältlich.
Wie viel kostet der Skoda Superb Combi?
Das Skoda Superb Combi Modell hat einen Listenpreis von 42.100 € bis 60.970 €.
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Vergleiche verschiedene Ausstattungslinien des Skoda Superb Combi
Ausstattungslinien & Preise des Skoda Superb Combi
1.5 TSI mHEV DSG Essence Combi 5dr - Preis ab 42.100 €
Die Mittelklasse spiegelt sich auch bei der Einstufung der Versicherungsklassen wieder. In der Haftpflichtversicherung geht es mit Typklasse 13 bis 15 niedrig los. Nur der Plug-in Hybrid liegt mit Typklasse 17 deutlich darüber. Für die Berechnung der Teilkasko werden antriebsabhängig die Typklassen 22 bis 24 zugrunde gelegt. Die Klassen 20 bis 23 gelten für die Vollkaskoversicherung.
Leistung und Fahrkomfort
Der Skoda Superb Combi bewegt sich leistungstechnisch zwischen 110 kW/150 PS und 195 kW/265 PS, wobei du zwischen Benziner, Mildhybrid-Benziner, Diesel und Plug-in-Hybrid wählen kannst.
Hinter dem Kürzel 1,5 l TSI mHEV verbirgt sich ein 1,5-Liter-Turbobenziner, der mit einem Mildhybrid-System ausgestattet ist und 110 kW/150 PS leistet. Das Drehmoment beträgt 250 Nm. Per 7-Gang-Automatik (DKG) geht es in 9,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 222 km/h erreicht.
Der 2,0 l TSI kommt ohne Mildhybridsystem aus - der Hubraum des Turbobenziners wächst hier auf zwei Liter. Das Ergebnis sind 150 kW/204 PS und 320 Nm Drehmoment. So ist Landstraßentempo bereits nach 7,4 Sekunden erreicht, die Vmax liegt bei 232 km/h.
Noch eine Schippe drauf legt der 2,0 l TSI 4x4: Er verfügt nicht nur über Allrad, sondern mit 195 kW/265 PS auch über die höchste Leistung. Das Drehmoment wächst auf stolze 400 Nm an, wodurch der 0-auf-100-Sprint bereits in 5,7 Sekunden vollendet ist. Auf der Autobahn ist erst bei 250 km/h Schluss.
Eine Sonderstellung unter den Benzinern nimmt der 1,5 l TSI iV ein. Dieser Plug-in-Hybrid kombiniert den bekannten 1,5-Liter-Vierzylinder (110 kW/150 PS) mit einem 85 kW/116 PS starken E-Motor. Die Systemleistung: 150 kW/204 PS. Von 0 auf 100 km/h geht's in 8,1 Sekunden, 220 km/h lautet die Höchstgeschwindigkeit. Das Besondere: Der Plug-in kann dank einer 25,7-kWh-Batterie bis zu 137 Kilometer rein elektrisch fahren.
Zwei Diesel mit 150 bzw. 193 PS
Mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr: Der Superb Combi kann auf Wunsch auch von einem Dieselmotor angetrieben werden. Das schwächere Aggregat, der 2,0 l TDI, kommt auf 110 kW/150 PS. Typisch für einen Selbstzünder ist das hohe Drehmoment: So schickt der 2,0-Liter-Vierzylinder 360 Nm an die Vorderachse. Landstraßentempo erreicht der 150-PS-Diesel nach 9,3 Sekunden, die Vmax ist mit 222 km/h angegeben.
Wem das zu wenig ist, der greift zum 2,0 l TDI 4x4 mit 142 kW/193 PS. Das Drehmoment erhöht sich nochmal leicht auf 400 Nm (1.750-3.250 U/Min). Der Sprint gelingt in 7,6 Sekunden, auf der Autobahn schafft die Allradvariante 7 km/h mehr und wird erst bei 230 km/h eingebremst.
Komfortables Fahrverhalten
Mit dem langen Radstand von 2,84 Metern segelt man im Skoda Superb Combi entspannt über die Autobahn. Als Reisewagen ist der tschechische Kombi von VWs Gnaden eine angenehme Über-Land-Partie.
Das Adaptivfahrwerk von VW wurde bei Skoda erstmals im Superb eingesetzt. Investiert man hier, lässt sich das Fahrverhalten in Richtung komfortabel oder dynamisch trimmen. Der Unterschied zwischen den Einstellungen Comfort und Sport ist dabei gut zu spüren, aber ebenso, dass das Komfortable dem Superb besser liegt als das Sportliche.
Kofferraum, Platz und Praxistauglichkeit
Der Kofferraum des Skoda Superb Combi fällt mit 690 Litern Fassungsvermögen großzügig aus und ist eine der Stärken des Modells. Bei umgeklappter Rückbank gehen sogar bis zu 1.920 Liter ins Heck. Das sollte für den Wochenendausflug genauso reichen wir für den Urlaub mit der Familie.
Doch aufgepasst: Wer zum Plug-in-Hybrid (1,5 l TSI iV) greift, der muss mit weniger leben. Aufgrund der zusätzlichen Hochvoltbatterie schrumpft das Kofferraumvolumen auf 510 Liter bei aufrechter Rückbank. Maximal sind statt 1.920 nur 1.770 Liter möglich.
Bei der Anhängelast (gebremst) bildet der Plug-in mit 1.800 Kilogramm jedoch nicht das Schlusslicht - der Mildhybrid-Benziner (1,5 l TSI mHEV) schafft mit 1,6 Tonnen noch weniger. Auf demselben Level wie der Plug-in-Hybrid bewegt sich 204-PS-Benziner (2,0 l TSI). 2.000 Kilo darf der 150 PS starke Einstiegs-Diesel (2,0 l TDI) an den Haken nehmen, während die beiden Allradversionen, 2,0 l TDI 4x4 und 2,0 l TSI 4x4, sogar 2,2 Tonnen ziehen dürfen.
Kombimodell etwas teuer als Limousine, jedoch praxistauglicher
Erwähnenswert am Superb Combi ist auch, dass sein Aufpreis gegenüber der Superb Limousine voll gerechtfertigt ist. Preislich trennen die Limousine und den Combi lediglich 1.000 Euro, was angesichts des Zugewinns an Platz und Variabilität erklärt, warum die meisten Kund:innen beim Superb zur Kombiversion greifen.
Trotz zahlreicher Gleichteile schafft es der Superb Combi, sich mit vielen klugen Lösungen von einem VW Passat abzugrenzen. Zu den Simply-Clever-Lösungen des Tschechen zählen der Eiskratzer im Tankdeckel, der Tickethalter an der Windschutzscheibe, der in der Türverkleidung verstaute Regenschirme und noch einiges mehr.
Das „Mehr als üblich“ erlebt man vor allem auf der Rückbank vor den Knien. Die Beinfreiheit verursacht auch bei langbeinigen Erwachsenen das Gefühl von Oberklasse. Klasse hat auch das niedrige Geräuschniveau im Superb Combi.
Was man da kritisieren soll? Ehrlich gesagt wenig. Eine verschiebbare Rückbank würde die Vielseitigkeit des Superb Combi, die sich auch aus der umklappbaren Beifahrersitzlehne ergibt, noch etwas steigern.
Innenraum, Infotainment und Ausstattung
Hinter dem Lenkrad des Skoda Superb Combi blickt der Fahrer auf ein digitales Kombiinstrument. Dieses misst serienmäßig 10,25 Zoll. In der Mitte der Armaturentafel sitzt der große Touchscreen für das Infotainment. Die Basis-Ausstattung startet mit einem Bildschirm in 10 Zoll. Höhere Ausstattungen bieten ein größeres System mit 13 Zoll und integrierter Navigation. Ein cleveres Highlight sind die drei sogenannten Smart Dials. Diese digitalen Drehregler unter dem Bildschirm steuern die Klimaanlage und die Lautstärke.
Die Materialanmutung und die Verarbeitung sind auf einem hohen Niveau. Überall im Cockpit finden sich weiche Oberflächen. Skoda setzt verstärkt auf Nachhaltigkeit. Viele Textilien bestehen zu 100 Prozent aus recyceltem Polyester - das optionale Leder wird umweltfreundlich mit Olivenbaum-Extrakten gefärbt. Alles wirkt solide zusammengebaut, nichts klappert. Der Wählhebel für das Getriebe sitzt nun an der Lenksäule. Das schafft spürbar mehr Platz und Ordnung in der Mittelkonsole.
Vier Ausstattungslinien stehen im Skoda Superb Combi bereit: Essence, Selection, L&K sowie Sportline. Die Basis heißt Essence. Sie bietet eine solide Grundausstattung mit Stoffbezügen, Klimaanlage, LED-Scheinwerfern sowie kabellosem AndroidAuto und Apple CarPlay. Die höhere Variante Selection bringt mehr Komfort, z. B. in Form eines beheizbaren Lenkrads. Kunden wählen hier zwischen Stilen wie Loft mit grauen Stoffen oder Lounge mit Mikrofaser.
Die Linie Sportline setzt auf ein dynamisches Ambiente. Sie bietet Sportsitze mit integrierten Kopfstützen, schwarzen Dachhimmel und Dekorelemente in Carbon-Optik. Die Top-Version heißt Laurin und Klement, kurz L&K. Hier gibt es eine Lederausstattung in Schwarz oder Cognac. Zudem verwöhnen die vorderen Ergo-Komfortsitze mit einer Heiz-, Kühl- und Massagefunktion. Ein Canton-Soundsystem sorgt für ein besonderen Klang.
Wie hoch ist der Verbrauch des Skoda Superb Combi?
Am wenigsten verbraucht - wenig überraschend - der schwächere, 150 PS starke Diesel (2,0 l TDI): Offiziell ist er mit 4,9 bis 5,4 l/100 km (WLTP kombiniert) angegeben. Mit 5,2 bis 5,8 Litern auf 100 Kilometer liegt der 1,5 l TSI mHEV (150 PS), also der Mildhybrid-Benziner, auf dem zweiten Platz. Auf Platz 3 landet der 2,0 l TDI 4X4, der 193-PS-Diesel mit Allrad. 5,7 bis 6,2 l/100 km fließen hier laut Skoda in die Brennräume.
Am meisten genehmigen sich die reinen Benziner: Der 2,0 l TSI (204 PS) gönnt sich nach WLTP 6,6 bis 7,1 l/100 km, während der 2,0 l TSI 4x4 (265 PS) stolze 7,5 bis 8,1 Liter verbraucht.
Plug-in-Hybrid zwischen 1,2 und 5,6 l/100 km
Auch beim Verbrauch nimmt der Plug-in-Hybrid, der 1,5 l TSI iV (204 PS), eine Sonderstellung ein. Der kombinierte Benzinverbrauch: 1,2 bis 1,5 l/100 km. Der kombinierte Stromverbrauch: 12,8 bis 13,4 kWh/100 km. Die Werte sind aber nur ernst zu nehmen, wenn die Hochvoltbatterie geladen ist.
Mit einer maximalen DC-Ladeleistung von 40 kW gelingt das an einer Schnellladesäule in 26 Minuten, an einer AC-Ladesäule per 11 kW in 2 Stunden 30 Minuten. Wer mit einer voll geladenen Batterie losfährt, schafft offiziell bis zu 137 Kilometer rein elektrisch. Gut zu wissen: Ist der Akku leer, gönnt sich der Plug-in-Hybrid 5,0 bis 5,6 Liter auf 100 Kilometer. Bei entsprechender Beladung und Fahrweise kann es noch deutlich mehr sein.
Sicherheit und Assistenzsysteme
Der Skoda Superb Combi teilt sich seine starke Sicherheitsbasis mit dem VW Passat. Neben den Matrix-LED-Scheinwerfern (Serie in L&K sowie Sportline) bietet das Modell ab Werk moderne Assistenzsysteme wie einen Frontradarassistenten, einen Spurhalteassistenten oder eine Aufmerksamkeits- und Müdigkeitserkennung.
Der Travel Assist ist sicher eines der Highlights: Er regelt automatisch die Geschwindigkeit und den Abstand - und hält das Fahrzeug durch Lenkeingriffe in der Spur. Er ist jedoch in allen Ausstattungslinien optional und kann einzeln bzw. als Teil eines Pakets hinzugebucht werden.
In den Praxistests überzeugt der Superb Combi auf: Im ADAC-Bremstest stand der Superb iV aus 100 km/h nach sehr guten 34,8 Metern und im Euro NCAP-Crashtest erzielte er die Höchstwertung von fünf Sternen.
Bekannte Probleme und Rückrufe
In der Hauptuntersuchung treten beim Superb Combi nur selten Probleme auf, wodurch er mit positiven Statistiken im TÜV-Report glänzt. Zu den größten Schwachstellen zählen die Federn, die ab der zweiten und dritten Hauptuntersuchung zum Brechen neigen. Bei den Bremsscheiben kommt es häufiger zu einem erhöhten Verschleiß und mit den Jahren wird auch ein Wechsel der Leuchtmittel von Blinkern und Scheinwerfen erforderlich.
In der KBA-Rückrufdatenbank finden sich mehrere Einträge für den Superb. So wurden beispielsweise 2025 Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 2022 bis 205 wegen eines fehlerhaften Beifahrerairbags zurückgerufen. Für Fahrzeuge, die zwischen 2020 und 2022 produziert wurden, gab es einen Rückruf wegen der Motor-Designabdeckung, die ungenügend befestigt war.
Skoda Superb Combi FAQs
Wie lang ist der Skoda Superb Combi?
Der Skoda Superb Combi ist 4,90 Meter lang. Damit ist er um 16 Zentimeter kürzer als ein BMW 5er Touring.
Ist der Skoda Superb Combi oder der Octavia Combi größer?
Der Superb Combi ist mit einer Länge von 4,90 Meter um 21 Zentimeter länger als der Škoda Octavia Combi mit 4,69 Meter Länge.
Wie breit ist der Skoda Superb Combi?
Der Superb Combi ist 1,85 Meter breit (ohne Spiegel) und damit zwei Zentimeter breiter als der Octavia Combi mit 1,83 Meter.
Wie groß ist der Tank beim Skoda Superb Combi?
Der Tank des Superb Combi fasst 66 Liter, wobei der Plug-in-Hybrid (iV) nur 45 Liter bietet.
Gibt es den Skoda Superp Combi als Hybrid?
Den Superb Combi erhält man als Plug-in-Hybrid, der bei Skoda unter dem Label iV vermarktet wird. Auch ist ein Mildhybrid-Benziner erhältlich.
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