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Skoda Karoq Sportline im Test

Ihr nächstes Auto soll ein Skoda Karoq Sportline werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

Der Skoda Karoq Sportline macht im Test alles richtig, wenn es gilt als SUV zu überzeugen. Er bietet viel Platz, ist variabel und bietet eine hohe Sicherheitsausstattung. Nur wenn es um die Sportlichkeit geht, lässt der kompakte Karoq viel Luft nach oben

  • Große Kopf- und Beinfreiheit für alle Reisenden
  • Viele Ablagefächer und praktische Details
  • Wenig sportlich, trotz “Sportline”-Siegel
  • Gaspedal reagiert immer etwas zu spät

Der Karoq tritt in die Fußstapfen seines Vorgängers Yeti und führt Skodas bekanntestes Markenzeichen fort: besonders praktisch zu sein. Mit der Sportline-Variante zeigt sich das tschechische Kompakt-SUV von seiner sportlichsten Seite und macht sich dadurch umso begehrenswerter.

Der Karoq Sportline basiert auf derselben Plattform wie der Seat Ateca und besitzt deshalb die gleichen Maße, Ausstattungen und technischen Daten wie sein Konzernbruder. Mit 4,38 Meter Außenlänge verfügt er für ein SUV über überschaubare Maße, die sich besonders beim Parken in der Stadt bemerkbar machen. Doch im Segment der kompakten Stadtgeländewagen ist die Konkurrenz groß: Hier wildern auch Audi Q2, BMW X1, Nissan Qashqai, Opel Grandland X, VW T-Roc und natürlich der baugleiche Seat Ateca. Die machen es dem Skoda Karoq nicht leicht, wenngleich der Tscheche klare Vorzüge im Vergleich zu seinen Mitbewerbern besitzt.

Sportliches angehauchter Innenraum

Das Interieur besteht serienmäßig aus Sportsitzen inklusive silbernen Kontrastnähten, einem Multifunktions-Sportlenkrad aus perforiertem Leder und einer Ambientebeleuchtung. Daneben bietet das Cockpit ein logisch angeordnetes Infotainmentsystem sowie die neuesten Assistenzsysteme. Auf Wunsch lässt es sich auf ein virtuelles Cockpit mit einer zusätzlichen fünften Display-Ansicht erweitern.

Im Fond werden weitere Qualitäten des Skoda Karoq Sportline offenbar: Auch hier genießt man einen guten Sitzkomfort aufgrund der ergonomisch durchdachten Sitzflächen. Dazu gehört eine großzügige Kopf- und Beinfreiheit – insgesamt jedoch sitzt es sich wegen der erhöhten Bodenfreiheit und Sitzposition sehr komfortabel im Karoq.

Viele Ablagefächer im Skoda Karoq Sportline

Wie für Skoda typisch, verfügt der Karoq Sportline über praktische Funktionen und Ablagefächer im Innenraum. So sind Parktickethalter in Griffnähe, Befestigungen für ein Tablet an den Kopfstützen und der Mittelkonsole, eine Stoff-Gummi-Matte für schmutzige Utensilien, ein Eiskratzer im Tankdeckel und sogar ein Regenschirm unter dem Beifahrersitz serienmäßig an Bord. Der Kofferraum, in dem sich eine abnehmbare LED-Akku-Taschenlampe befindet, führt die Praktikabilität fort und fasst 521 bis 1.630 Liter Volumen. Optional kann er mit einer elektrischen Heckklappenöffnung ausgestattet werden.

Hinsichtlich der Fahreigenschaften deutet der Skoda Karoq Sportline das “Sport” im Namen durchaus an, bleibt aber nicht konsequent darin. So verfügt der Kompakt-SUV eher über ein grundsätzlich komfortabel abgestimmtes Fahrwerk mit optionalem Allradantrieb, gelangt jedoch bei sportlicher Fahrweise schnell an seine Grenzen. Ein wenig Abhilfe schafft der aus insgesamt drei Fahrmodi (Eco, Normal und Sport) auf Knopfdruck auswählbare Sportmodus, womit die Seitenneigung in den Kurven leicht reduziert wird – für die Bezeichnung “Sportler” reicht das allerdings nicht. Dafür sorgt im Skoda Karoq Sportline die fehlende Spontanität beim Ansprechverhalten des Gaspedals, das gefühlt um eine Sekunde zu spät greift.

Motoren: solide Vierzylinder, wenig Kraft

Skoda bietet für seinen Karoq Sportline insgesamt vier Motoren an, die allesamt auf der Basis eines beständigen Vierzylinders gründen. Die überschaubare Kraftspanne von 150 bis 190 PS ist zwar solide, aber auch nicht mehr. Der Tankinhalt der Motoren mit Frontantrieb fasst ein Volumen von 50 Litern und bei Allradantrieb ein Volumen von 55 Litern. Beim Motorengeräusch des Skoda Karoq Sportline findet sich zudem eine Besonderheit: Dieser klingt durchaus einprägsam kernig, wird jedoch künstlich durch eine kleine Box unterhalb der Windschutzscheibe erzeugt und ist somit außerhalb der Fahrgastzelle nicht wahrnehmbar.

Ausgewogene Benziner

Den Einstieg bei den Benzinern des Skoda Karoq Sportline macht ein 1,5-Liter-TSI mit 150 PS und 250 Nm Drehmoment. Dieser kommt wahlweise als manuelles oder vollautomatisches Schaltgetriebe, womit sich eine Höchstgeschwindigkeit von 204 km/h und eine Beschleunigung von 8,9 Sekunden (0-100 km/h) erzielen lässt. Der Durchschnittsverbrauch beträgt 5,4 Liter.

Ein stärkerer Benziner, der zugleich die stärkste Motorvariante beim Sportline darstellt, findet sich in dem 2,0-Liter-TSI mit 190 PS und 320 Nm Drehmoment. Die Spitzenwerte bei Geschwindigkeit und Beschleunigung (0-100 km/h) lauten 213 km/h bzw. 7,3 Sekunden. Der Verbrauch steigt dann allerdings auch auf durchschnittlich 6,7 Liter pro 100 Kilometer.

Sportline auch mit Selbstzünder

Bei den Selbstzündern stehen jeweils ein 2,0-Liter-TDI, wahlweise mit 150 oder 190 PS, zur Verfügung. Bei der schwächeren Version kann man zwischen einem manuellen oder automatischen Schaltgetriebe mit Allrad wählen. Die starke Variante kommt hingegen nur als Automatikgetriebe mit Allrad.

Die Höchstgeschwindigkeit erreicht die 150 PS Motorversion des Skoda Karoq Sportline bei 203 km/h, während der 190 PS Motor bis zu 211 km/h schnell fährt. Die Beschleunigungswerte sind ähnlich wie beim Benziner: Der 2,0-Liter-TDI mit 150 PS beschleunigt das tschechische SUV von 0-100 km/h in 8,8 Sekunden und der 2,0-Liter-TDI mit 190 PS schafft den Sprint in nur 7,4 Sekunden. Der durchschnittliche Verbrauch beläuft sich indessen auf etwa 4,4 beziehungsweise 4,9 Liter pro 100 Kilometer.

Ausstattungen: Das Wichtigste ist in Serie

Die Auswahl der Ausstattungslinie fällt beim Skoda Karoq Sportline nicht schwer, denn es gibt nur die “Sportline-Version”. Mit ihr befinden sich bereits die wichtigsten Features an Bord und sorgen für einen angenehmen Fahrkomfort. Weitere Extras können bei Bedarf über Zusatzpakete als Sonderausstattung hinzugebucht werden.

Karoq Sportline

Serienmäßig bietet der Sportline vorne beheizbare Sitze und hinten ein Multifunktions-Sportlenkrad aus perforiertem Leder, eine Pedalerie in Edelstahloptik, Sportline Dekoreinlagen, eine Ambientebeleuchtung, digitalen Radioempfang (DAB+), das Musiksystem Swing mit 6,5-Zoll-Farbdisplay, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, die 2-Zonen-Klimaautomatik, Parksensoren hinten, elektrisch anklappbare Außenspiegeln, ein adaptives Fahrwerk (bei Allradversion), adaptives LED-Front- und Rückscheinwerfern inklusive LED-Tagfahrlicht und 18-Zoll-Leichtmetallrädern.

Wichtige Assistenzsysteme sind serienmäßig beim Skoda Karoq Sportline dabei: Tempomat, hydraulischer Bremsassistent, Reifendrucküberwachung, Berganfahrassistent, Frontradarassistent inklusive City-Notbremsfunktion mit Personenerkennung, Regensensor und Fahrlichtassistent.

Weiteren Luxus und noch mehr Praktikabilität im Skoda Karoq Sportline kann man mit zusätzlichen Paketen und optionalen Ausstattungen für einen kleinen Aufpreis erwerben. Empfehlenswert ist das Infotainmentsystem Bolero, mit dem sich unter anderem das Smartphone via Apple CarPlay, Android Auto und MirrorLink auf den Bordbildschirm projizieren lässt und die Anschaffung eines Navigationssystems überflüssig macht. Des Weiteren lohnt es sich einen Blick auf den adaptiven Abstandsassistenten sowie Spurhalte-, Spurwechsel- und Ausparkassistenten zu werfen, worin ebenfalls der Notfall- und Stauassistent enthalten sind. Damit geht beziehungsweise “fährt” man im Skoda Karoq Sportline auf Nummer sicher.

Im ADAC-Bremstest überzeugte das SUV mit 34,3 Metern Bremsweg nach einer Vollbremsung aus 100 km/h. Auch beim Euro NCAP-Crashtest erzielte der Skoda Karoq die maximale Wertung von fünf Sternen.

Fazit: Praktisch, vernünftig, wenig sportlich

Mit dem Sportline kommt wohl das sportlichste Karoq-Modell von Skoda auf die Straße. Trotz der vielfach im Design angedeuteten sportlichen Ambitionen, erreicht der Karoq mit maximal 190 PS schnell seine Grenzen. Bei dieser bescheidenen Fahrdynamik erscheint der Tscheche gar nicht mehr so günstig, gerade im Hinblick auf die Konkurrenz um Audi Q2, BMW X1 und VW T-Roc.

Wem jedoch diese verhaltene Sportlichkeit nicht besonders stört, erhält mit dem Skoda Karoq Sportline bereits ab Serie eine rundum vernünftige Ausstattung inklusive der praktischen Gegenständen wie dem Eiskratzer im Tankdeckel oder dem Regenschirm unter dem Beifahrersitz. 

Und falls das noch nicht ausreicht, lässt sich der Skoda Karoq Sportline gegen einen fairen Aufpreis mit zusätzlichen Assistenzsystemen frei nach den individuellen Bedürfnissen auffrischen, womit er noch sicherer und praktischer wird.

8/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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