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Auto-Tausch leicht gemacht: Auto Inzahlungnahme – alles was Sie wissen müssen

29. April 2022 von

Heute war ein guter Tag. Gerade sind Sie noch mit Ihrem alten Auto zum Autohaus gefahren, und nun sitzen Sie in Ihrem Neuwagen auf dem Weg nach Hause. Ganz einfach und problemlos. Sie freuen sich, denn das Geld für den Gebrauchtwagen konnten Sie als Anzahlung für Ihr neues Schmuckstück nutzen. Hoch lebe die Inzahlungnahme!

⏰  Kurz zusammengefasst

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Was bedeutet Inzahlungnahme?

Unter Inzahlungnahme versteht man, dass der Betrag, den Sie für Ihr altes Fahrzeug noch vom Händler bekommen, als Anzahlung für das neue Auto dient und damit verrechnet wird. Sie bezahlen somit weniger für Ihren Neuwagen und sparen sich den Aufwand, den Gebrauchten privat zu verkaufen und auch das Abmelden des Autos übernimmt das Autohaus. Wenn das von Ihnen gewählte Autohaus ihr Auto in Zahlung nehmen möchte, läuft die Inzahlungnahme folgendermaßen ab:

1. Neuwagen aussuchen

2. Händler ermittelt Restwert für Gebrauchtwagen

3. Verrechnung des Wertes mit dem Neuwagenpreis

4. Übergabe des Altfahrzeugs bei Abholung des Neuwagen

Viele Autohersteller bieten eine sogenannte Inzahlungnahmeprämie an, wenn Sie einen Neuwagen kaufen. Der Begriff Eroberungsprämie ist ebenfalls in Umlauf, und bedeutet im Grunde das selbe. Der einzige Unterschied ist, dass Sie hier ein Fahrzeug eines anderen Herstellers in Zahlung geben müssen – man erobert Sie, weil Sie die Marke gewechselt haben.

Was ist besser: Auto privat verkaufen oder in Zahlung geben?

Häufig ist es so, dass Sie bei einer Inzahlungnahme durch ein Autohaus etwas weniger Geld für Ihren Gebrauchtwagen bekommen, als bei einem Privatverkauf. Das liegt daran, dass der Händler beim Wiederverkauf eine Garantie geben muss und natürlich selbst noch etwas verdienen will. Manchmal ist es auch möglich, ein Auto mit laufender Finanzierung zu verkaufen. Das muss aber im Einzelfall mit dem Autohaus besprochen werden.

Bei älteren Gebrauchtwagen kann es sein, dass das Autohaus Ihnen sogar ein wenig mehr bezahlt, als es eine Privatperson tun würde. Das kommt aber nur dann vor, wenn das Autohaus sie als Neukunden gewinnen möchte, und so eine gute Bindung aufbauen will.

Wenn Sie Ihr Auto verkaufen, dann ist es meist eine Abwägung zwischen Aufwand und Nutzen, denn beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Vor- und Nachteile bei Inzahlungnahme

Wenn Sie Ihr Altfahrzeug bei einem Autohaus in Zahlung geben, können Sie von einigen Vorteilen profitieren:

  • Wenig Aufwand
  • Meist fairer Preis
  • Gute Verkaufschancen

Wer ein Auto verkaufen will, muss es gut präsentieren. Dazu gehören eine gute Verkaufsanzeige, professionelle Bilder des Autos und jede Menge Zeit für Probefahrten und Gespräche mit potentiellen Käuferinnen und Käufern. Wer darauf keine Lust hat, der tut gut darin, das Auto einem Händler zu verkaufen. Denn dann muss sich dieser darum kümmern. Sie müssen lediglich alle nötigen Unterlagen für den Autoverkauf bereithalten.

Die Verkaufschancen eines Autohauses sind außerdem höher als bei einem Privatverkauf. Das liegt unter anderem daran, dass ein Händler eine Gebrauchtwagengarantie geben muss.

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Das sind die Nachteile:

  • Mischkalkulation des Händlers
  • An einen Händler gebunden

Ein Händler möchte natürlich etwas verdienen. Wenn er Ihr Fahrzeug in Zahlung nimmt, dann macht er Ihnen entweder einen besonders guten Preis für das Altauto, oder Sie bekommen vergleichsweise wenig, können aber einen großen Rabatt auf Ihren Neuwagen erhalten. Insgesamt handelt es sich immer um eine Mischkalkulation, aus der das Autohaus am meisten Marge herausholen kann.

Beim Kauf und Verkauf sind Sie mit einer Inzahlungnahme an ein und denselben Händler gebunden. Vielleicht hätte ein anders Autohaus zur gleichen Zeit Sonderangebote, nimmt aber keine Autos in Zahlung. Somit können Sie nicht von allen Vorteilen gleichzeitig profitieren.

Wert ermitteln lassen: Autobegutachtung macht Sinn

Ein Autohändler wird Ihnen zwar meist einen fairen Preis für Ihren Gebrauchten machen, doch sicher nicht den besten – vor allem, wenn Sie sich nicht vorab darüber informiert haben, was Ihr Auto noch wert ist. Deshalb macht es Sinn, vorab eine Restwertermittlung durchzuführen. Das kann man über die Schwacke-Liste machen, oder man bindet gleich einen Kfz-Sachverständigen mit ein, und lässt ein genaues Gutachten anfertigen.

Je nachdem wie der Zustand Ihres Autos ist, wird der Wertverlust im Laufe der Jahre stärker oder weniger stark ausgefallen sein. Mit einem ungefähren Preis im Hinterkopf können Sie sicherer und selbstbewusster beim Händler auftreten. Gerade, wenn Sie einen Unfallwagen in Zahlung geben möchten, ist ein sicheres Auftreten nötig.

Tipps: Am meisten Geld für den Gebrauchten herausholen!

Damit Sie sich beim Preis für Ihr Gebrauchtfahrzeug nicht über den Tisch ziehen lassen, haben wir einige Tipps für Sie:

  • Nicht verunsichern lassen und Mindestpreis vorab festlegen
  • Restwert als Verhandlungsbasis – realistisch bleiben
  • Sonderausstattung anpreisen
  • Spielraum für Verhandlungen einkalkulieren

Die wichtigsten Fragen zur Inzahlungnahme kurz erklärt

Hier haben wir noch ein paar Fragen rund um das Thema Inzahlungnahme für Sie zusammen geschrieben:

Wann lohnt sich Inzahlungnahme beim Auto?

Wenn Sie sich einen Neuwagen kaufen möchten, und der gleiche Händler Ihren Gebrauchtwagen in Zahlung nimmt, ist das meist ein gutes Geschäft für beide Seiten. Eine Inzahlungnahme lohnt sich für Sie dann, wenn Sie dadurch sozusagen einen Rabatt auf den Neuwagen erhalten können. Außerdem haben Sie den Vorteil, dass sich der Händler um den Weiterverkauf kümmern, und das Fahrzeug – falls nötig – warten oder in Stand setzen muss.

Gerade, wenn Ihr Gebrauchtwagen nur eine Generalüberholung braucht, aber keine großen Schäden aufweist, kommt eine Inzahlungnahme für Autohäuser häufig in Frage. Denn die Kosten für das Instandsetzen halten sich in Grenzen, und am Ende kann der Wagen für einen guten Preis weiterverkauft werden.

Wie viel bekommt man bei Inzahlungnahme?

Pauschal lässt sich das nicht sagen, denn der Preis für Ihren Gebrauchten hängt stark vom allgemeinen Zustand, Alter, Kilometerstand und der Ausstattung ab. Mittlerweile scheint es aber so zu sein, dass ein Händler meistens mehr für Ihr Fahrzeug zahlt, als es beim Verkauf an privat einbringen würde. Das war vor einigen Jahren noch anders. Eventuell hängt diese Verschiebung damit zusammen, dass Käufer:innen allgemein vorsichtiger geworden sind, und weniger zahlen, wenn das Auto von privat kommt.