Dein Weg zum neuen Auto
Unser englischer Youtube-Produzent Rory White testet seit knapp vier Monaten einen Polestar 3 und hat in dieser Zeit bereits einiges erlebt. Hier ist sein Urteil zum Polestar 3.
Man könnte meinen vier Monate sind keine lange Zeit, aber für Rory und seinen Polestar 3 hat sich in der Zeit schon einiges geändert. Es gab nicht nur ein Over-the-Air-Update, das das Infotainment des Polestar 3 auf ein völlig neues Niveau gebracht hat, sondern auch eine weniger softwarelastige Änderung. Aber drehen wir kurz die Uhr zurück auf den ersten Monat mit dem Polestar 3.
Polestar 3 im Dauertest – Erste Eindrücke
Rory ist ein großer Fan der Marke Polestar und lobt vor allem wie ehrlich der Hersteller mit seinem Einfluss auf die Umwelt umgeht. Natürlich hilft es auch noch, dass das Design ihn anspricht und die Volvo-Herkunft sich bei den Materialien und dem Komfort bemerkbar macht.

Ebenfalls von Vorteil ist, dass der Polestar unauffälliger bleibt und laut Rory weniger negative Aufmerksamkeit bei den anderen Verkehrsteilnehmern auslöst wie es etwa einige deutsche Premiummarken tun. Der Polestar 3 hatte auf dem englischen Carwow-Kanal bereits guten Eindruck hinterlassen und bei einem Reichweitentest auch noch die höchste Kilometerzahl geschafft, dementsprechend freute sich Rory zu Beginn schon auf seine Zeit mit dem Testwagen.
Genau diese Reichweite sorgte auch dafür, dass Rory die 111 kWh-Akkuversion zum Testen bekommen hat, diese kommt auf knapp 650 Kilometer Reichweite und das auch bei Autobahngeschwindigkeit. Ebenfalls wichtig für den ersten positiven Eindruck von Rory war die schicke silbrig-goldene “Jupiter”-Lackierung und das helle Interieur mit weißem Leder. Am wichtigsten für Rory war aber das Soundsystem, das für ihn klar das beste der Welt ist. Zwar kostet das Bowers & Wilkins System fast 4.000 € Zusatz, aber mit 25 Lautsprechern, 1.610 Watt Power und Geräuschunterdrückung, Dolby Atmos Surround Sound und Lautsprechern in der Kopfstütze bekommst du auch das komplette Paket.

Der Polestar 3 hat sich damit für Rory in ein fahrendes Kino verwandelt, welches auch noch von den bekannten Abbey Road Studios justiert wurde. Ein teurer aber für Rory definitiv lohnenswerter Spaß.

Nach einem Monat war Rory also noch voller Begeisterung und konnte sich kein besseres Auto vorstellen.
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Zwei Monate mit dem Polestar 3 – Eine komplette Verwandlung
Nach der Anfangsbegeisterung hatte Rory aber mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Diese waren nicht etwa das Platzangebot oder die Fahrleistungen des Polestar 3, stattdessen sorgte die Software für mehr als nur graue Haare.

Größtes Problem war der Schlüssel des Polestar 3, aus heiterem Himmel erkannte der SUV den Schlüssel nicht mehr, ohne App mit digitalen Schlüssel hätte Rory nicht mehr in das Auto gekonnt. Aber selbst nach dieser Hürde, hörten die Probleme mit der Software nicht auf. Manchmal weigerte sich der Polestar 3 ohne ersichtlichen Grund Apple CarPlay zu starten. Das bei weitem schlimmste Problem waren aber Abstürze beim Infotainment und den digitalen Instrumenten. Das Auto ließ sich zwar ohne Probleme öffnen oder fahren, aber weder der zentrale Touchscreen noch die Fahreranzeige zeigten irgendetwas an.

Da du beim Polestar auch den Großteil der Funktionen über den Touchscreen bedienen musst, hieß das dann Game Over für alle Funktionen. Rory war mehr als nur enttäuscht, bei den vorherigen Modellen die die englische Carwow-Redaktion testen konnte gab es keinerlei Probleme dieser Art und bis auf die Softwareprobleme war der Polestar 3 immer noch ein gutes Auto.
Glücklicherweise für Rory wurde das Problem zügig über ein Over-the-Air-Update gelöst und über Nacht verwandelte sich der polestar 3 zu einem komplett anderen Auto. Es ließ sich nicht nur ohne Probleme aufschließen, auch das iPhone wurde prompt verbunden, darüber hinaus erhöhte sich die Reaktionszeit des Systems und die Abstürze gehörten der Vergangenheit an. Damit hatte sich der Polestar 3 prompt wieder in eines der besten E-SUVs auf dem Markt gewandelt.
Vier Monate und wieder Änderungen am Polestar 3
Nach der Achterbahn der Gefühle über die ersten Monate hat sich Rory eigentlich darauf gefreut etwas ruhigere Zeiten mit seinem Auto zu haben, aber im vierten Monat gab es erneut massive Änderungen an seinem Polestar 3.

Um es kurz zu fassen, Polestar hat ein umfassendes Update zum neuen Modelljahr auf den Weg gebracht. Wer einen der neuen Polestar 3 kauft bekommt fast ein anderes Auto: Effizientere Batterie, leistungsstärkere Motoren, 800 Volt-Architektur und ein schnellerer Infotainment-Prozessor von Nvidia.
Und was ist mit den bestehenden Besitzern eines Polestar 3 der vorherigen Baujahre wie Rory? Zumindest bietet der E-Auto-Hersteller für die Baureihen der Jahre 2024 und 2025 ein kostenloses Upgrade für den Infotainment-Prozessor an, aber die entscheidenden Änderungen unter der Motorhaube gibt es nicht.

Zumindest ist der neue Prozessor achtmal so schnell wie der vorherige und verbessert das Infotainment und die Effizienz. Und Rory konnte nach der ersten Woche mit dem neuen Chip definitiv eine schnellere Reaktionszeit des Infotainments feststellen. So startet das System nicht nur schneller, es reagiert auch besser auf die Befehle aus der App und braucht nicht so lange beim Wechseln der Bildschirme oder der Musik.

Auch bei den Berechnungen der verfügbaren Reichweite und des Ladestatus der Batterie arbeitet der neuer Prozessor schneller und passt seine Berechnungen schneller an Rorys Fahrstil an. Damit ist der Polestar 3 nochmals verbessert für alle die dann doch vielleicht mit Reichweitenangst zu kämpfen haben.
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Leider hat der Werkstattaufenthalt aber auch dafür gesorgt, dass der Schlüssel keinen Saft mehr hat. Zwar kann Rory immer noch über das Handy das Auto ver- und entriegeln, aber für alle anderen, die nicht unbedingt den Smartphone-Schlüssel nutzen wollen, bedeutet das den Einsatz einer sperrigen Schlüsselkarte. Hier hofft Rory darauf, dass der neue Polestar 3 mit den Verbesserungen auch beim Schlüssel sich gebessert hat.
Noch sind zwei Monate bis zur Rückgabe des Polestar 3, Rory hofft jetzt aber darauf, dass der gute Eindruck des E-SUVs nicht weiter getrübt wird durch Werkstattaufenthalte oder andere Unwägbarkeiten. Zufrieden ist er mit dem Polestar 3 eigentlich immer noch.
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Originalartikel: Rory White
Übersetzt und angepasst: Patrik Chen