MINI Countryman Electric Testbericht

Größer, geräumiger, elektrischer – Den Mini Countryman erhält man in seiner dritten Generation erstmals in vollelektrischen Varianten mit Front- oder Allradantrieb und 204 oder 313 PS Leistung.

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Wow-Wertung
7/10
Bewertet von Lothar Erfert nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Was gut ist

  • Familientaugliches Platzangebot
  • Sportwagenähnliche Fahrleistungen (SE ALL4)
  • Gelungenes Interieurdesign

Was nicht so gut ist

  • Überfrachtetes Zentraldisplay
  • Durchschnittliches Ladetempo
  • Hoher Preis

MINI Countryman Electric: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des MINI Countryman Electric

In der dritten Generation des Mini Countryman arbeitet der Antrieb zum ersten Mal im Solo rein elektrisch. Im Einstiegsmodell Countryman E mit 204 PS Leistung und Frontantrieb und im Topmodell SE ALL4 mit 313 PS Leistung und Allradantrieb.

Beide Motorvarianten ziehen Vorteile aus dem Generationswechsel. Mit einem sich aus 4.45 Meter Länge und einem Plus an Breite und Höhe ergebenden Zugewinn an Platz und Luftigkeit im Innen- und Kofferraum. In der ersten und zweiten Reihe hat die Bein-, Schulter- und Kopffreiheit gewonnen. Der Kofferraum nimmt es in beiden Elektrovarianten mit 460 bis 1.450 Liter Ladung auf.

Im Cockpit und Interieur gefällt der neue Mini Countryman Electric mit dem sehr schicken, runden 9,4-Zoll-Display. Das Cockpit und Interieur wirken nicht mehr so verspielt wie bisher, sondern angenehm reduziert. Dass das zentrale Display auch die Tempoanzeige übernimmt, ist nicht optimal. Manches Kunststoffteil im Innenraum lässt ebenso noch Wünsche zur Verbesserung übrig. Die Verarbeitung des erstmals zusammen mit dem BMW iX1 in Leipzig vom Band laufenden Countryman stimmt positiv.

Dies gilt auch für die Möglichkeiten beim Infotainment. Allerdings sind Extras wie die induktive Ladestation fürs Smartphone oder das Head-up-Display an teils ziemlich teure Ausstattungspakete gebunden. Bei der Sicherheit hält der Countryman III das von Mini gewohnte Sicherheitsniveau.

Und auch im Handling gibt der Countryman den Mini. Mit der Einschränkung, dass zwei Tonnen Gewicht den Sportsgeist bremsen, den die 313 PS Leistung des Countryman SE ALL4 mit nur 5,6 Sekunden im Sprint von 0 auf 100 km/h befeuern. 

Vom Verbrauch, der im WLTP-Zyklus zwischen 15,7 und 18,5 kWh/100 km pendelt, der Ladedauer und Reichweite macht es keinen Riesenunterschied, für welchen der zwei Motoren man sich entscheidet. Vom Preis schon. Die Performance der stärkeren Motorvariante macht Eindruck, aber das Portemonnaie schneller leer. 

Die Ersparnis beträgt 6.000 Euro, wenn die Wahl auf den 204 PS starken Countryman E fällt. Ganz rational betrachtet ist diese Motorisierung, die ebenfalls zu den kraftvollen Antrieben zählt und ihren Strom aus derselben Batterie mit 64,6 kWh Nettokapazität bezieht, im moderner und geräumiger gewordenen Mini Countryman, die vernünftigere Wahl.

Wie viel kostet der MINI Countryman Electric?

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In der Haftpflichtversicherung ist ein MINI Countryman Electric recht günstig. Mit Typklasse 16 wird das Elektro-SUV niedrig eingestuft. Etwas höher fallen die Typklassen für die Teilkasko mit Klasse 21 und die Vollkasko mit 24 aus.

MINI Countryman Electric: Reichweite und Ladedauer

Die Aerodynamik hat im Elektroauto eine ähnlich große Wirkung auf den Verbrauch wie die Effizienz des Antriebs und das Gewicht des Fahrzeugs. Daher wirkt sich die Verbesserung des cW-Werts von 0,31 auf 0,26 beim Countryman unmittelbar auf den Verbrauch und die Reichweite aus. Für einen ordentlichen Aktionsradius mit einer Batterieladung sorgen ebenso die serienmäßige Wärmepumpe und das Rekuperationssystem.

Im Stadtverkehr kommt man durch die Brems- und Verzögerungsmanöver, bei denen Strom in die Batterie fließt, dem Werksverbrauch näher. Auf der Autobahn ist der Verbrauch am höchsten und die von Mini angegebene Reichweite reduziert sich erheblich.

Mini gibt für den Countryman E einen Verbrauch von 15,7 bis 17,4 kWh/100 km an (gemessen im WLTP-Zyklus). Damit pendelt die Reichweite zwischen 423 und 462 km. Die Mehrleistung von 109 PS (80 kW) und der Allradantrieb statt des Frontantriebs machen sich im Countryman SE ALL4 weniger im Verbrauch bemerkbar, als man vielleicht denkt. Hier liegt er zwischen 16,8 und 18,5 kWh/100 km und die Reichweite zwischen 399 und 432 km. 

Ladedauer: Durchschnitt

Geht es dann wieder ans Aufladen, sind von den 66,5 kWh Bruttokapazität der Batterie 64,6 kWh nutzbar. Bis die Batterie wieder von 10 % Restladung auf 80 % gebracht ist, vergeht rund eine halbe Stunde, obgleich der Countryman Electric mit maximal 130 kW Ladeleistung nur durchschnittlich stark lädt. Beim Navigieren zu einer Ladesäule wird die Batterie vorkonditioniert. Mit der Vortemperierung wird sie auf die beste Temperatur zum effizienten Laden gebracht.

Leistung und Fahrkomfort

Die ersten Fragen, die sich stellen, bevor es im Mini Countryman Electric an den Start geht, sind die nach Motor und Kraftübertragung: Ein Motor oder zwei Elektromotoren? 204 oder 313 PS Leistung? Frontantrieb oder Allradantrieb?

Starker Antritt

Das Einstiegsmodell Countryman Electric E mit Frontantrieb mobilisiert 250 Newtonmeter Drehmoment. Die bereiten mehr Fahrspaß als im Benziner, weil man auf sie nicht lange warten muss. Die Kraft greift sofort nach dem Start und das vehement. Zwischendurch notwendige Beschleunigungsmanöver gelingen viel lässiger. Dies zeigt sich noch nicht so deutlich in den Fahrwerten, aber es fühlt sich so an.

Mehr Fahrspaß

Die 8,6 Sekunden, die im Countryman Electric E bei der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h vergehen, werden vom Topmodell Countryman Electric SE ALL4 getoppt. Der neue Countryman demonstriert mit dieser Motorvariante, was aus Mini starkes geworden ist.

Mit zwei Motoren an der Vorder- und Hinterachse, 313 PS Leistung und geballten 494 Nm Drehmoment sprintet der Countryman SE ALL4 auf und davon. Die Beschleunigung erinnert an einen Sportwagen. Der Antrieb, der auch den BMW iX1 xDrive30 antreibt, setzt die Bewegungen des Pedals feinfühlig bis massiv in Vorwärtsdrang um. Die Antrittsstärke ist enorm. Geschwindigkeit baut sich sehr schnell auf. Überholvorgänge auf der Landstraße gelingen lässig. In 5,6 Sekunden sind die fast 2,1 Tonnen Gewicht aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigt, bevor die Elektronik bei 180 statt wie bei 170 km/h im Countryman E abriegelt.

Fahrverhalten wie im Mini?

Der Allradantrieb ALL4 verteilt die Kraft traktionsstark auf den vier Antriebsrädern. Bei vollem Leistungseinsatz und auf nassen und glatten Fahrbahnen setzt keine Kraftübertragung die Kraft eines starken Motors besser auf der Straße um als ein 4x4-Antrieb.

Die schwere Batterie bringt mehr Gewicht auf die Straße, aber mehr Gewicht lässt den Countryman Electric auch satter und sicherer auf der Straße liegen. Die Batterie sorgt für einen tiefen Fahrzeugschwerpunkt und größere Erdverbundenheit. Gewürzt mit den Mini-typischen Zutaten: einer direkten, kurvengierigen Lenkung und einem Fahrwerk, mit dem in schnellen Kurvenfolgen Freude aufkommt.

Schwere Sache

Trotzdem sollte man sich nichts vom Marketing erzählen lassen. Kein Gokart wiegt zwei Tonnen, aber der Countryman Electric SE ALL4 2.075 kg. Das spürt man. Dieser Mini ist schwer, hoch und mit 1,84 Meter Breite lange nicht mehr so handlich wie der 1959 knapp über 600 kg wiegende und 1,40 Meter breite Austin Mini. Der Komfort geht im Countryman Electric in Ordnung, auch wenn er mit den größeren Rädern bei Langsamfahrt stramm-trampelig abrollt.

Stichwort Bezahlung

Ob für den Fahrspaß die „Experience Modes“ notwendig sind, die mehr Farbe, Spielerei und Sound ins Cockpit zaubern, hängt davon ab, ob das nach dem eigenen Geschmack ist und ob dafür im Ausstattungspaket extra bezahlt wird.

Stichwort Bezahlung: Der Countryman Electric SE ALL4 hat einen hohen Preis. Das gilt auch für den Countryman Electric E, aber sein Preis-Leistungs-Verhältnis passt vielleicht besser. Ganz rational betrachtet: Die Kraft genügt. Man ist genügend flott unterwegs. Der Verbrauch ist etwas niedriger und die Reichweite etwas höher. Man spart bei der Anschaffung 6.000 Euro gegenüber dem Countryman SE ALL4.

Platz und Praxistauglichkeit

Mini ist nicht mehr mini. Schon lange nicht mehr. Der erste Mini war 3,05 Meter kurz. Der Countryman wuchs und wuchs mit den Jahren und Generationen. Von Generation 1 zu Generation 2 von 4,10 auf 4,30 Meter Länge und mit dem nächsten Generationswechsel auf 4,45 Meter.

Mini, aber dafür maxi

Damit konkurriert der im Design etwas kantiger gewordene Mini Countryman vom Format oder Preis mit einem Audi Q4 e-tron, Hyundai IONIQ 5, Peugeot E-3008 und dem um rund 5 Zentimeter längeren BMW iX1, mit dem er sich, bei identischem Radstand von 2,69 Meter, die Technik und Plattform teilt.

Wie wirkt sich das Wachstum auf die Platzverhältnisse im Innenraum aus? Von der um 15 Zentimeter in der Länge, um 2 Zentimeter in der Breite, 2 Zentimeter im Radstand und 8 Zentimeter in der Höhe gewachsenen Karosseriehülle profitieren alle Insassen im Fahrzeug. 

Über die Praxistauglichkeit des mittig auf dem Armaturenbrett sitzenden Rundbildschirms lässt sich streiten, über das Raumangebot auf den Vordersitzen nicht. Die Schulterfreiheit wuchs ungefähr 3 Zentimeter. Der Raumeindruck ist luftig. Die Kopffreiheit genügt bis 1,95 Meter Körperlänge. Die Sitzposition ist leicht erhöht, was gut für die Übersicht ist. In Kombination mit dem XL-Paket sitzt man vorne links auf einem elektrisch verstellbaren und über eine Sitz-Memory verfügenden „Aktivsitz“.

Viel im Paket

Bestellt man die Ausstattungspakete „L“ oder „XL“, genießt man im Countryman Electric mehr Komfort und Praxisnutzen. Die Sitzheizung für den Fahrer- und Beifahrersitz sorgt im Winter für wohlige Wärme am Rücken. Der automatisch abblendende Innenspiegel erweist sich nachts als komfortabel. Das Panorama-Glasdach sorgt für eine freundliche Stimmung im Fahrzeug. Die Sonnenschutzverglasung schützt vor Sonneneinstrahlung und das Gepäckraumnetz bei hoher Bepackung.

1,64 Meter Höhe und der von vorne nach hinten gerade Dachverlauf zeichnen dafür verantwortlich, dass auch im Fond der Kopfraum SUV-artig luftig ausfällt, auch wenn die hoch ansetzenden Türverkleidungen und schmalen Seitenfenster den Ausblick zur Seite hin schmälern. Die Schulterfreiheit hat gegenüber dem Vormodell gewonnen. Die Kniefreiheit gelangt nur mit langen Beinen an ihre Grenzen. Die zu neigenden Rückenlehnen der Sitzbank sorgen auch im Fond für eine individuell anpassbare Sitzposition. 

Mehr Länge, mehr Kofferraum

Für die Reise zu viert eignet sich der Mini Countryman besser denn je. Dies hat auch mit dem Kofferraum zu tun. In dem landen die Ladekabel mangels Frunk zwar unter dem Ladeboden, was auf Reisen mit viel Gepäck lästig werden kann, aber das Kofferraumvolumen passt.

Vergleicht man das Gepäckabteil mit dem des vorigen Countryman Plug-in Hybrid, ist es in 5-sitziger Konfiguration von 350 auf 460 Liter Kofferraumkapazität gewachsen. Wird die Rückbanklehne flachgelegt, werden aus 1.170 Liter maximalem Ladevolumen deutlich geräumigere 1.450 Liter. Auch das offenbart, wie positiv sich das Wachstum auf die Raumverhältnisse des Countryman auswirkt. Der ist zwar Mini, aber dafür maxi.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Im Mini Cockpit dominiert die Reduziertheit. Dieser Mini Countryman wirkt im Interieur lange nicht mehr so verspielt wie die erste und zweite Countryman Generation. Das wirkt auf den ersten Blick edel. Bei genauerem Hinsehen bemerkt man im Innenraum und in der Innenausstattung, die sich in den vier Trims durch die mit Stoff oder Kunstleder bezogenen Sitze unterscheidet, allerdings auch günstigere Kunststoffteile. An der Verarbeitung gibt’s jedoch nichts zu bemäkeln. 

Pizza ohne Karton

Das Zentralinstrument ersetzt im Mini Countryman III ein pizzarunder Bildschirm. Die Pizza ist eine ohne Karton. In der zweiten Countryman Generation wurde der rechteckige Bildschirm von einem runden Kunststoffgehäuse umrundet, jetzt ist er tatsächlich rund. Und superschick. Der Screen misst 24 Zentimeter im Durchmesser. Über ihn geht fast alles vonstatten. Und dies ist auch sein Problem.

Tasten finden sich im Cockpit und Interieur nicht mehr viele. Am Lenkrad noch ein paar und in der Schalterzeile unterhalb des Bildschirms. Damit fällt dem Zentralbildschirm, was die Anzeigen und das Infotainment betrifft, die Hauptrolle zu. Das Displaybild ist deshalb manchmal überfrachtet von Infos. Und diese Info-Quetscherei macht die Bedienung nicht leichter. Etwas verzögerungsfreier, so die Kritik, könnte der Bildschirm gerne auch reagieren.

Wer sich an den Blick in die Mitte statt wie gewohnt auf Instrumente direkt vor der Nase nicht gewöhnen möchte, weil er die Augen vom Verkehr ablenkt, bestellt den Countryman Electric mit dem Head-up-Display, das leider kein vollwertiges, auf die Frontscheibe projizierendes, sondern nur eines mit günstigem Scheibchen ist.

Infotainment im Entertainer

Für gutes Entertainment war im Mini immer gut gesorgt. Früher beim Fahren, heute auch im Infotainment. Und so ist’s auch im Mini Countryman III, der auf dem aktuellen Stand der Technologie fährt mit dem Cloud-Zugriff der Navi, dem 5G-Mobilfunkstandard, den On-the-air-Updates und reichlich Apps.

Möchte man mehr, wird’s teurer mit den Ausstattungspaketen. Die L- und XL-Ausstattungspakete machen Countryman fahren noch farbenfreudiger, fahrspaßiger und multimedialer. Mit dabei sind dann die „Experience Modes“, das Navigationssystem, das Head-up-Display, die induktive Ladestation und das Harman Kardon Surround Soundsystem. Im XL-Paket machen die Innenraumkamera, die Personal eSIM und der nochmals deutlich höhere Paketpreis den Unterschied.

Sicherheit und Schutz

Die Sicherheit und der Schutz im Auto haben in den letzten Jahren enorm gewonnen, was vor allem mit immer neu eingeführten Assistenzsystemen zu tun hat. Bei denen legte der Mini Countryman mit dem Modellwechsel nochmals zu.

Zusätzlich zum bekannten Radartempomat (ACC) unterstützt der Lenk- und Spurassistent. Die Querführung ist Teil des „Driving Assistant Plus“, der im Ausstattungspaket L enthalten ist. Zusätzlich beinhaltet dieses Paket die Einparkhilfe, den Fernlichtassistenten und das Head-up-Display.

Beim Ausstattungspaket XL, das wie das L-Paket sowohl für den Countryman Electric E als auch für den Countryman Electric SE ALL4 bestellbar ist, ist aus der Sicherheitsperspektive der einzige Unterschied, dass aus dem „Driving Assistant Plus“ der „Driving Assistent Professional“ geworden ist.

Damit ist dann das teilautomatisierte Level-2-Fahren möglich und der Countryman Electric übernimmt auf der Autobahn das Ruder beim Lenken, Bremsen und beim Spurwechsel. Auch auf autobahnähnlichen Routen ist es bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h möglich, die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Die Verantwortung dafür trägt aber weiterhin die Fahrerin oder der Fahrer und nicht das im teuersten Ausstattungspaket enthaltene Sicherheitssystem.

Zuverlässigkeit und Probleme

Erst 2024 auf den Markt gebracht, liegen für die dritte Generation des Mini Countryman und seine Elektroversionen E und SE ALL4 noch keine Infos über die Zuverlässigkeit und Probleme vor. Der neue Produktionsstandort Leipzig genießt aber einen guten Ruf, was positiv für die Zukunft stimmt.

Bei den Garantieleistungen für die Elektromodelle bietet Mini nicht die langen Garantiezeiten aus Fernost. Die chinesische Automarke Nio gibt 5 Jahre Garantie, Hyundai aus Korea gewährt 8 Jahre und der größte japanische Autohersteller, Toyota, bis zu 15 Jahre Garantie bei regelmäßiger Wartung des Fahrzeugs.

Bei Mini kauft man mit dem elektrischen Countryman lediglich 2 Jahre Garantie plus 1 Jahr Gewährleistung ein. Für 12 Jahre ist die Karosserie gegen Durchrostung gesichert. Für den Lack gibt es drei Jahre Garantie. Für die Batterie erhält man ein Garantiezertifikat für 6 Jahre sorgloses Stromern bis zu einer Laufleistung von 100.000 km. Andere Hersteller gewähren für den Stromspeicher zumeist 2 Jahre mehr.

MINI Countryman Electric FAQs

Der Mini Countryman Electric ist im Februar 2024 zu den Mini Händlern gerollt.

Für den Countryman E gibt Mini ein Verbrauchsmittel von 15,7 bis 17,4 kWh/100 km an und für den stärkeren Countryman SE ALL4 im Mittel 16,8 bis 18,5 kWh/100 km.

Mini verspricht für den Countryman Electric eine Reichweite zwischen 399 bis 462 km. Diese Prognose für den Aktionsradius errechnet sich aus dem Verbrauch im WLTP-Zyklus.

Der Mini Countryman Electric lädt seine netto 64,6 kWh große Batterie in ca. 29 Minuten von 10 auf 80 %. 

Den 204 PS starken Mini Countryman E erhält man zu einem Grundpreis von 43.500 Euro und die 313 PS starke Variante SE ALL4 zu einem Preis von 49.500 Euro.

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