Mini E 2019: Preise, technische Daten & Verkaufsstart

Irene Wallner
10. Juli 2019

E-Autos sollen bezahlbar werden und ab Sommer 2019 wird das auch so sein. Im März 2020 schickt dann auch Mini sein erstes Elektroauto an den Start. 32.500 Euro soll der Einstiegspreis sein.

Auch Mini will den ersten Schritt in Richtung elektrifizierte Zukunft machen und feilt fleißig am Mini Cooper SE. Im November 2019 beginnt die Produktion in Oxford, im März 2020 können wir mit ersten Auslieferungen rechnen. Wir haben die neuesten Bilder und Informationen für Sie.

Die deutschen Hersteller müssen nachziehen, denn alle Zeichen stehen auf Elektro – und die asiatischen Autohersteller haben das schon vor einiger Zeit erkannt. Mini wird ab nächstem Jahr auch ein Elektroauto auf den Markt bringen. Wenn Sie sich schon vorher ein Elektroauto kaufen möchten, können Sie sich unsere Elektroauto Angebote ansehen.

Preise und Verkaufsstart

Mittlerweile wurde der Marktstart für den Mini Cooper SE auf März 2020 datiert. Auch ein Basispreis wurde kommuniziert, er wird bei 32.500 Euro liegen.

Motoren und Fahrverhalten

Die 33-kWh-Batterien des i3 werden auch im Mini Verwendung finden und sitzen T-förmig unter der Rücksitzbank im Kardantunnel. Der Elektromotor leistet 184 PS und 270 Nm Drehmoment und sorgt für eine Gewichtsverteilung von 54:46, ein guter Wert. 

Allerdings legt der Mini aufgrund der Batterie ein wenig an Gewicht zu und wiegt im Vergleich mit dem Cooper S 145 Kilogramm mehr. Das macht ein Leergewicht von 1.365 Kilogramm, was für einen Kleinwagen schon recht hoch ist. 

Zu den Fahrleistungen hält sich Mini bisher noch bedeckt, doch der kleine E-Flitzer soll in 7,3 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen, was auf jeden Fall nach Fahrspaß riecht. Die Frage nach der Reichweite wird von Mini mit 235 bis 270 Kilometern angegeben, was für Fahrten in der Stadt und als Zweitwagen ausreichend ist. Hat man eine Gleichstrom-Schnellladestation in der Nähe, ist der Mini in nur 35 Minuten wieder zu 80 Prozent aufgeladen.

Technische Daten und Außendesign

Der Cooper SE bekommt keine eigene E-Plattform sondern wird auf der Basis des Verbrennermodells gebaut. Deshalb war es auch nicht möglich so viel am Design zu ändern – und man wollte es auch nicht, denn der Mini ist gut so wie er ist. Dennoch wirkt das neue E-Mini Design bulliger, was auch daran liegen könnte, dass man den Cooper SE um 1,8 Zentimeter höher gelegt hat, um die Batterien unterzubringen.

Die Seitenschweller hat man über die Radkästen und an den Flanken verlängert, was dafür sorgen soll, dass der E-Mini optisch wieder etwas tiefer erscheint. Dafür wirkt er aber nun bulliger. Der Kühlergrill ist fast geschlossen, man hat lediglich einen schmalen Luftschlitz zur Luftversorgung der E-Komponenten belassen. 

Die Außenspiegel wurden schmaler und sollen den Luftwiederstand verringern, gleichzeitig sehen sie aber auch besser aus als die großen Gehäuse aus der Vergangenheit. 

Innenraum und Kofferraum

Im Innenraum wird es gelbe Akzente geben, die auf die Elektroversion aufmerksam machen. Außerdem scheint das Cockpit des E-Minis auch aufschlussreich für die zukünftigen neuen Mini-Modelle zu sein. Neu ist vor allem ein 5,5-Zoll großer, digitaler Tacho vor dem Lenkrad. Insgesamt findet man sich gut zurecht und wird nicht von zu vielen Infos überfordert. Ein paar grafische Spielereien sind bei Mini natürlich normal und wurden ebenfalls verbaut.