Mercedes EQC 2019: Preise des Elektro-SUV von Daimler EQ

Cvetko Mijatov
11. September 2019

Der erste Elektro-SUV von Mercedes ist ab jetzt bestellbar. Der Basispreis liegt bei 71.281 Euro und somit ist er günstiger als sein direkter Konkurrent, der Audi e-tron. Es wird also spannend.

Der EQC wird das erste Elektroauto der EQ-Familie von Daimler und in Bremen vom Band laufen. Bestellbar ist er bereits und ab Juli beginnt man mit den Auslieferungen. Wir sagen Ihnen, was Sie über den ersten Elektro-SUV von Mercedes wissen müssen. 

Der EQC wird in Zukunft mit dem Audi e-tron und Jaguar I-Pace konkurrieren. Sollten Sie sich bereits jetzt schon für ein E-Auto interessieren, dann können Sie sich die besten Elektroautos in unserer Liste ansehen oder über unseren Auto-Konfigurator gleich ein E-Auto konfigurieren.

Preise und Verkaufsstart

Der Mercedes EQC soll im zweiten Halbjahr 2019, wahrscheinlich im Juli, auf den Markt kommen. Seit Anfang Mai ist er bereits bestellbar und auch der Preis ist jetzt klar: Der EQC startet bei 71.281 Euro, das  Sondermodell 1886 ist ab 84.930 Euro erhältlich. Mit dem Preis von knapp über 70.000 Euro brutto freuen sich die Kunden, denn der Nettopreis beträgt damit weniger als 60.000 Euro, was Sie als Käufer berechtigt, die E-Auto Kaufprämie in Anspruch zu nehmen.

Motoren und Fahrverhalten

Mercedes erfindet sich mit dem EQC quasi neu. ES kommt ein neues Antriebssystem mit je einem elektrischen Antriebsstrang an Vorder- und Hinterachse zum Einsatz. Somit hat der E-SUV praktisch Allradantrieb. Die Leistung des EQC liegt bei 408 PS, ein maximales Drehmoment von 760 Nm (beide E-Maschinen) bringt einen ganz schön ins Schwitzen.

Die Batterie ist im Fahrzeugboden untergebracht und hat eine Kapazität von 80 kWh. Die Reichweite wird von Mercedes mit 445 bis 471 Kilometern angegeben, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 180 km/h. Als Fahrer kann man zwischen fünf verschiedenen Fahrprogrammen wählen. Zur Auswahl stehen Comfort, Eco, Max Range, Sport und Individual. Nochmal zurück zur Batterie: Was die Ladezeit angeht, kommt man mit eine Haushaltssteckdose nicht weit, denn hier dauert es unglaubliche 41 Stunden, bis die Batterie wieder voll ist. Kürzer, nämlich in 11 Stunden, geht es an einer Wallbox. Richtig lohnen tut sich der EQC aber nur, wenn man an einer Schnellladestation lädt, da hat man innerhalb von 40 Minuten wieder 80 Prozent der Leistung zurück.

Damit man Energie spart, stellt einem Mercedes den “ECO-Assistent” zur Seite. Hier bekommt der Fahrer Hinweise, wie er am effizientesten fährt. Diese Daten erhält das System aus Navigationsdaten, Verkehrszeichenerkennung und den Sicherheitsassistenten.

Technische Daten und Außendesign

Auch die genauen Abmessungen sind jetzt klar. Der Elektro-SUV ist 4,83 Meter lang, 1,88 Meter breit und 1,62 Meter hoch – ein ganz schöner Brummer also. 

Was die Optik angeht, kann der EQC seine Verwandtschaft zum GLC nicht leugnen und, weil Mercedes bisher noch keine eigene Plattform für Elektrofahrzeuge hat, ist der Vorderwagen des EQC unnötig groß. Damit man die beiden allerdings voneinander abgrenzen kann, ordnet sich der E-SUV irgendwo zwischen SUV und SUV-Coupé ein, denn seine gestreckte Dachlinie und die tiefe Bordkante lassen ihn nicht eindeutig verorten.

Aber was wäre ein Elektroauto ohne markantes, neues Gesicht. Die Front fällt sofort ins Auge, die große Black-Panel-Fläche umschließt Scheinwerfer und Grill. Eine Lichtleiter verbindet die Tagfahrlichter und die LED-Scheinwerfer erhalten eine schwarze Innenverkleidung.

Innenraum und Kofferraum

Im Innenraum erwartet die Kunden kein futuristisches und neuartiges Design, Mercedes setzt auf bekanntes und auch jahrelang bewährtes Design. Denn zu viele Neuerungen auf einmal könnten die Mercedes-Kundschaft abschrecken. Das neue Infotainmentsystem MBUX darf natürlich nicht fehlen und schlägt sich bravurös, denn es kann Reichweite, Ladezustand und Energiefluss zusätzlich anzeigen. 

Die Luftausströmer sind im EQC senkrecht und waagerecht angeordnete Lüftungslamellen in Roségold. Insgesamt sind die Instrumente leicht zum Fahrer geneigt, was ein besseres Raumgefühl entstehen lässt. 

Mit dem MBUX wurde auch die Sprachsteuerung um einiges verbessert, sie ist jetzt auch für den Beifahrer verfügbar und setzt die Befehle um. Onlinemusik ist nun ebenfalls möglich und wird über den Streamingdienst Tidal umgesetzt. Das erste Jahr ist kostenlos und man bekommt eine gute Auswahl an Musikstücken geboten.