Sommeraktion Top Angebote bis 30.06.

Mazda CX-60 im Test

Ihr nächstes Auto soll ein Mazda CX-60 werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

4,7/5 aus 13.765 Bewertungen

Das neue Mazda SUV CX-60, das in der 4,80-Meter-Klasse antritt, bietet moderne Plug-in Hybrid-Technik, viel Ausstattung und reichlich Platz. Der Premiumauftritt hat einen Preis, der deutlich unter dem der Konkurrenz aus Süddeutschland liegt.

  • Reichlich Platz für die Familie
  • Ein gelungenes Bedienkonzept
  • Mehr Garantie als üblich

Der Auftritt des neuen Mazda CX-60, der die Rolle des SUV-Topmodells übernimmt, bis der noch etwas größere, auch als Siebensitzer angebotene Mazda CX-80 auf den Markt kommt, zeugt von Selbstbewusstsein.

Vorne startet der CX-60 mit einer langen Haube, die der für Mazda typische Grill ziert. Am Heck geht das SUV mit schmalen Heckleuchten ab. Was sich auf dem Weg vom Bug zum Heck auf 4,75 Meter Länge an Linienführung ereignet, wirkt harmonisch und gefällig. Neben dem Mittelklasse-SUV Mazda CX-5 stehend, sieht man dem neuen CX-60 seinen Anspruch auf Premium an.

Noch deutlicher wird dieser Anspruch nach dem Einstieg. Mit seinen Ledersitzen und edlen Alu- und Holzapplikationen schmeichelt der Mazda dem Auge und mit den weich aufgeschäumten Kunststoffen dem Tastsinn. Das Interieur wirkt gediegen und gut verarbeitet. Das hoch auflösende Digitalcockpit präsentiert sich modern, ohne sich modernistisch zu vertun.

Bedienung wie Erholungsurlaub 

Im Vergleich zum Bedienkonzept eines VW ID.4 wirkt das Bedienkonzept des CX-60 wie Erholungsurlaub. Das Cockpit zeigt volldigital an, aber mit Zeigern auf klassischen Rundinstrumenten. Das wirkt klar und ist übersichtlich. Übersichtlicher als in manchem Konkurrenten, wo der Bildschirm so groß ist wie das Unverständnis, wenn etwas eingestellt werden muss.

Der zentrale Bildschirm, der sich zwischen den Vordersitzen präsentiert, wirkt vergleichsweise schmal und wer „touchen“ will, bekommt nichts zu betatschen. Das Bedienkonzept des CX-60 setzt auf einen Bedien-Dreh-Drück-Regler auf der Mittelkonsole und ganz klassisch auf Tasten und Schalter. Etwa bei der Bedienung der Klimaanlage, die im Mazda CX-60 schon im Basismodell Prime-Line eine Zwei-Zonen-Variante ist.

Das Infotainment, das auf eine online unterstützte SD-Navi setzt, gibt keine Rätsel auf. Das Smartphone ist schnell über Apple CarPlay oder Android Auto ins System eingebunden. Die Spracherkennung erkennt Sprache zwar nicht so einfühlsam wie in einem BMW oder Mercedes, aber der CX-60 sofort seine Fahrenden.

Dein Auto beobachtet Dich

Mit dem Eyetracking, der Gesichtserkennung und der Kamera seines „Driver Personalization System" erkennt der Mazda CX-60 die Person hinter dem Lenkrad und stellt automatisch das Lenkrad, den Sitz, das Head-up-Display und die Außenspiegel auf die Körpergröße ein.

Die Sitzeinstellung lässt sich mit der elektrischen Sitzverstellung nachjustieren und abspeichern. Das macht den Alltag komfortabler, wenn häufig mehrere Personen das Fahrzeug nutzen. Leider aber nicht in jedem CX-60, denn für das Einstiegsmodell Prime-Line ist das System nicht zu bestellen. In den anderen drei Linien kostet das Driver Personalization System im Paket zwischen 1.600 und 2.900 Euro Aufpreis.

Viel Platz

Egal, welche Variante des Mazda CX-60 man bestellt, man erhält immer viel Platz im Innen- und Kofferraum. Mit 4,75 Meter Länge, 1,89 Meter Breite und einem Radstand von 2,87 Meter bietet der CX-60 deutlich mehr Platz als ein etwa zwanzig Zentimeter kürzerer Mazda CX-5. Und auch einen 4,71 Meter langen BMW X3, 4,69 Meter langen Audi Q5 Sportback und 4,74 Meter langen Mercedes GLB überragt der Japaner.

Das Raumgefühl wirkt luftig. Das Sitzgefühl in leicht erhöhter Sitzposition, die sich aus einer Fahrzeughöhe von 1,67 Meter ergibt, ist gut, auch wenn die nicht nur beheizbaren, sondern optional auch kühlbaren Vordersitze für manche etwas mehr Seitenhalt bieten könnten.

Beim Zustieg über die hinteren Türen fällt auf, dass sie für die Fahrzeuglänge relativ schmal ausfallen. Das schmälert den Sitzkomfort auf der Rückbank aber nicht, der ebenso von der Fahrzeughöhe und -breite profitiert. Aber wie in den Konkurrenzmodellen gilt auch hier: Man sitzt bequemer zu zweit als zu dritt auf der Sitzbank.

Praktisch ist, dass sich die 20:40:20 geteilte Sitzbanklehne in der Neigung verstellen lässt. Unpraktisch ist, dass sich die Rückbank nicht in der Horizontalen verschieben lässt, was in der einen Richtung mehr Beinfreiheit und in der anderen Richtung mehr Kofferraum bedeuten würde, der mit 570 bis 1.723 Liter ein sehr ordentliches Volumen bietet.

Potentes Motorenduo

Der Motorraum bildet im CX-60 Plug-in Hybrid das Kraftzentrum. Der 2,5-Liter-Vierzylinder produziert 261 Nm bei 4.000 Umdrehungen und 191 PS bei 6.000 Umdrehungen. Der Elektromotor steuert schon bei 400 Umdrehungen 175 PS bei. Daraus resultiert in der Kombination aus Benziner und E-Motor 500 Newtonmeter Drehmoment, die bei 4.000 Umdrehungen anstehen, und 327 PS Leistung, die bei 6.000 Umdrehungen an den vier Antriebsrädern greifen.

Der zusätzliche E-Motor sorgt in Mazdas Plug-in Hybrid trotz 2,1 Tonnen Gewicht für lebendige Fahrleistungen. Sind nicht der Normalmodus oder EV-Modus eingestellt, der bis 140 km/h rein elektrisches Fahren ermöglicht, sondern der Sportmodus, färbt sich das Cockpit rot und der CX-60 Plug-in Hybrid stürmt in 5,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Abgeregelt wird bei 200 km/h.

Sportlich ist der Mazda CX-60, dessen 8-Gang-Automatik auch mit den Schaltwippen am Lenkrad schaltbar ist, deshalb nicht. Dem stehen die schiere Masse und der hohe Aufbau entgegen. Der tiefe Fahrzeugschwerpunkt, der etwas mit dem schweren Akku im Unterboden zu tun hat, ist bei der Straßenlage jedoch von Vorteil. Das Ergebnis überzeugt mit einem Komfort, der einem Fahrzeug dieses Kalibers gut zu Gesicht steht.

Auch mit Dieselmotor

Weitere Motoren, die ebenfalls mit der 8-Gang-Automatik kombiniert werden, kommen nach dem Marktstart des CX60 Plug-in Hybrid zum Einsatz. Ein reiner Elektroantrieb ist nicht geplant. Der eine Motor ist ein 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit 48-Volt-Mildhybrid-Technik. Der andere Motor erscheint im SUV vielleicht als der interessantere: Ein mit hohem Wirkungsgrad verbrennender 3,3-Liter-Dieselmotor, der ebenfalls sechs Zylinder zählt und die kostengünstigste Möglichkeit darstellt, mit einem schweren SUV große Strecken zurückzulegen.

Der CX-60 Plug-in Hybrid schlägt sich vom Verbrauch am besten dann, wenn rein elektrisch gefahren wird und der Akku mit 17,8 kWh Kapazität immer wieder geladen wird. Also auf Kurz- und Mittelstrecke, wenn es tatsächlich möglich ist, nach dem Abstellen immer wieder zu laden.

Für das Laden mit Wechselstrom (AC) und 11 kW (Ladeleistung: 7,2 kW) vergehen nach Angabe von Mazda zwei Stunden und 20 Minuten. Startet man dann, reicht die Kapazität des voll geladenen Akkus im EV-Modus für 63 Kilometer, die sich auch erreichen lassen, da der im WLTP-Zyklus ermittelte Wert einigermaßen realitätsnah ist – wenn man mit sanftem Gasfuß und vorausschauend fährt.

Geht es über längere Strecken und fährt man flotter, fließt dagegen weit mehr als 1,6 Liter Kraftstoff (plus 22,9 kWh Strom) alle 100 Kilometer aus dem 50 Liter großen Tank des CX-60 Plug-in Hybrid.

Premium zum fairen Preis

Vom Konto fließt weniger ab, als man aus dem süddeutschen Premiumsegment gewohnt ist. Trotz viel Ausstattung. Der CX-60 Plug-in Hybrid ist immer gut ausgestattet und in den höheren Linien luxuriös mit schwarzen oder weißen Ledersitzen, einem Panorama-Glasschiebedach, Head-up-Display oder Bose Soundsystem.

Das Basismodell rollt auf 18-Zoll-Rädern. Bis zu 20 Zoll sind möglich. Zahlreiche Sicherheitssysteme wie der Notbrems- und Spurhalteassistent, der Spurwechselhelfer, die Verkehrszeichenerkennung und die Ausparkhilfe sind mit an Bord.

Zu einem Preis, der für den CX-60 in der Ausstattungslinie Prime-Line bei 47.390 Euro liegt und im Topmodell Takumi bei 52.890 Euro. Und das mit sechs Jahren Garantie bis zu einer Laufleistung von 150.000 Kilometer.

Auch das macht den Mazda CX-60 im direkten Vergleich mit der süddeutschen Konkurrenz, die schon mal mehrere Tausend Euro mehr kostet, dafür aber weniger Ausstattung und Garantie bietet, zum attraktiven SUV.

7/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Vergleichen Sie den Mazda CX-60 mit Alternativen

Auf carwow haben Sie eine große Auswahl an Fahrzeugen, die Sie einfach miteinander vergleichen können. So finden Sie stressfrei und einfach genau das Auto, das am besten zu Ihnen passt und können sich Angebote unserer Partnerautohäuser aus Ihrer Region und ganz Deutschland zukommen lassen.

Modell vergleichen

Vergleichen Sie die besten Angebote – ganz ohne Verhandeln

Mazda Finanzierung

  • Lieferung Ihres Neuwagens nach Hause möglich
  • Erhalten Sie Ihr individuelles Finanzierungsangebot
  • Sie entscheiden, ob Sie eine Anzahlung möchten
carwow Preis ab
139 € / Monat
Finanzierungen anzeigen

Mazda Tageszulassung

  • Finden Sie Ihr passendes Fahrzeug aus einer großen Auswahl an Tageszulassungen
  • Sparen Sie mehr mit Tageszulassungen
  • Nehmen Sie Ihr neues Auto sofort mit nach Hause
carwow Preis ab
25.040 €
Tageszulassungen anzeigen

Mazda Jahreswagen

  • Jahreswagen von top bewerteten Vertragsautohäusern
  • Eine große Auswahl sofort verfügbarer Fahrzeuge
  • Keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte
carwow Preis ab
23.985 €
Jahreswagen-Angebote anzeigen

Mazda Leasing

  • Einfach gewünschten Neuwagen konfigurieren
  • Transparent nach Preis und Entfernung vergleichen
  • Direkt zum besten Leasingpreis ohne Verhandeln
carwow Preis ab
120 € / Monat
Leasing-Angebote anzeigen