Frühlingsaktion Top Angebote bis 30. April

Hyundai i30 im Test

Ihr nächstes Auto soll ein Hyundai i30 werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

Der Hyundai i30 der ersten Generation wusste zu überzeugen, der i30 der dritten Generation weiß es noch mehr. Viele Stärken, wenige Schwächen und das zum fairen Preis – ein echter Golf Konkurrent?

  • Ein Kompakter, der viel richtig macht
  • Gute Sicherheit: viele Fahrassistenten
  • Fairer Preis: gute Preis-Leistung
  • Kofferraum: überdurchschnittlich 
  • Lange Garantie: fünf Jahre

Eins, zwei oder drei? i30 Fastback, i30 Kombi oder i30? Der i30 ist in Hyundais Kompaktklasse-Baureihe das kompakteste Modell, macht aber viel daraus. Das mit der guten Raumnutzung haben sie bei Hyundai im Kompaktformat drauf  – siehe Hyundai i10. Im Kofferraumvolumen sticht der i30 sogar den Platzhirsch Golf aus.

Drinnen angelangt fällt im Innenraum sofort auf, wie übersichtlich das gut verarbeitete Cockpit gestaltet ist. Das 2020 eingeführte Digitalcockpit und der neue 10,25-Zoll-Touchscreen des Topmodells Prime geben keine Rätsel auf. Das Smartphone ist flott über Android Auto oder Apple CarPlay ins System eingebunden.

Auf den Vordersitzen ist das Raumgefühl mit genügend Kopf-, Bein- und Schulterfreiheit großzügig. Die Sitzpolster, die sich mit der Sitzheizung erwärmen und mit der Sitzkühlung im Sommer angenehm abkühlen lassen, sind bequem. Nur in den enger anliegenden Sportsitzen der N Line sollte man als Beleibter zuvor Probe gesessen haben. 

Reichlich Kofferraum

Auf der Sitzbank dahinter geht es etwas enger als im längeren Fastback zu, aber der Platz reicht auch Erwachsenen. Der Einstieg gestaltet sich im 5-Türer allerdings bequemer als im i30 Fastback. Der Grund? Die hintere Dachform und die Höhe. Die Dachlinie des 1,46 Meter messenden i30 überragt die des i30 Fastback um drei Zentimeter. 

Die im Alltag praktische steil abfallende Form am Heck spürt man im Test auch beim Laden am Kofferraum. Im i30, der mit 395 Liter Kapazität einen fürs Format großen Kofferraum besitzt, lässt sich das Gepäck über die niedrige Ladekante bequemer als im Fastback einladen.

So wenig wie es am Platzangebot des i30 auszusetzen gibt, so wenig auch am Komfort. Das Ansprechen von Fahrwerk und Lenkung wurde beim Facelift verfeinert. Ein guter Bremser und sicher auf Fahrbefehle reagierender Kompakter war der Hyundai i30 schon zuvor.

Auch im Test. Im ADAC-Bremstest kam der Hyundai i30 1.4 T-GDI nach einer Vollbremsung aus 100 km/h nach sehr guten 34,3 Metern zum Stehen. Das Crashverhalten der Karosserie und die Sicherung durch die elektronischen Helfer wurden im Euro NCAP-Crashtest mit der Maximalwertung von fünf Sternen bewertet.

Die wichtigsten Neuerungen im Hyundai i30 fanden bei der Fahrassistenz und im Motorraum statt. Das Topmodell Prime glänzt mit einem üppigen Sicherheitspaket mit Toter-Winkel-Assistent, Querverkehrswarner, autonomem Notbremssystem, adaptivem ACC-Tempomat und Voll-LED-Scheinwerfern. 

Der Einstiegstipp unter den Benzinern

Dieses sichere Gefühl gibt der Hyundai i30 auch in Fahrt. Der Hyundai liegt gut auf der Straße und lenkt präzise ein. Und welcher ist der passende Motor? Das hängt von den eigenen Präferenzen und Fahrgewohnheiten ab, aber trotzdem gibt´s ein Tipp.

Der 1,0-Liter-Dreizylinderturbo, ein alter Bekannter aus anderen Hyundai und Kia Modellen, gehört zu den guten Partien im Motorraum. Der Dreizylinder, der wie alle Motoren, außer dem Einstiegsmotor, für 1.900 Euro Aufpreis mit dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe bestellbar ist, dreht locker und leicht hoch und sorgt mit seinen 120 PS und seinem Turbolader für lebendige Fahreindrücke. Dabei begnügt er sich mit recht wenig Sprit – der neuen Mild Hybrid-Technik, die im i30 im Modelljahr 2021 Einzug hielt, sei Dank. 

Der Verbrauch fällt mit knapp über sechs Liter Super/100 km im Werksmittel brav aus. Allerdings sollte man sich angesichts des kleinen Hubraums nichts vormachen: Fordert man den Turbo, verbraucht der Dreier mehr. Mit einem Aufschlag von ein, zwei Liter Super alle hundert Kilometer sollte man in der Praxis rechnen.

Wenn Langstrecke, dann Diesel

Für Langstreckenfahrer existiert im Hyundai i30 nichts besseres als ein Dieselmotor. Wegen der gebotenen Kraft bei wenig Verbrauch. Daran hat sich zum Modelljahr 2021 nichts geändert, an der Technik aber einiges. 

Auch der stärkere Selbstzünder, der 1,6-Liter-Turbodiesel mit 136 PS, arbeitet nun mit Mild-Hybrid-Technik. Bei der wird der Vierzylinder von einem Elektromotor mit zusätzlichem Drehmoment unterstützt. Die beim Abbremsen, Bergabfahren oder Ausrollen gewonnene kinetische Energie wird hier in elektrische Energie umgewandelt, die dann in der 48-Volt-Batterie gespeichert wird (Fachbegriff: „Rekuperation“). Das spart.

Das serienmäßige Start-Stopp-System schaltet den Motor mit der 48-Volt-Technik beim Ausrollen schon bei 30 km/h aus. Mit den üblichen 12-Volt-Start-Stopp-Systemen klappt das nur im Stand. Der schnelle Motorstart gehört zu den weiteren Vorzügen der 48-Volt-Technologie.

Und wie fährt sich der neue Mild Hybrid-Diesel? Vom Leistungsaufbau macht der oberhalb des 1,6-Liter-Vierzylinderdiesels mit 115 PS positionierte 1.6 CRDi 136 48V-Hybrid einen guten ersten Eindruck und dann einen guten Job. 

Der Motor pariert niedrige Drehzahlen dank der E-Unterstützung gut. Wird er gefordert, zieht er gut an. Das neue 6-Gang-iMT-Schaltgetriebe mit elektronischer Kupplung fühlt sich gut und verhaltensunauffällig an. Nur bei hoher Drehzahl geht dem Dieselmotor, typisch Selbstzünder, die Luft aus. 

Von der Drehmomentkraft macht es allerdings wenig Unterschied, ob man sich für den stärkeren Diesel (320 Nm) oder den schwächeren (300 Nm) entscheidet und auch nicht wirklich von der Performance und vom Verbrauch. Denn entscheidend ist es selten, ob man 0,7 Sekunden flotter aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigen und 200 statt 192 km/h schnell fahren kann. Man muss aber genauso sagen: Der Aufpreis für den stärkeren Diesel fällt mit 1.700 Euro fair aus. 

Und der beliebte 120-PS-Benziner, was kostet er mehr? Man erhält ihn wie den stärkeren Diesel erst ab einem höheren Ausstattungslevel (Select) und damit zu einem Preis, der 1.700 Euro über dem Einstiegsmodell liegt. 

Nur gut ausgestattet

Die Ausstattung ist – noch so ein Unterschied zum Golf – schon im Einstiegsmodell gut. Bereits der i30 Pure verfügt über die im Sommer wichtige Klimaanlage, den auf langen Reisen auf der Autobahn komfortablen Tempomat, den rauschfreien digitalen Radioempfang (DAB+), die Bluetooth-Freisprecheinrichtung für eine unkomplizierte Smartphone-Einbindung, den Fernlichtassistenten, das autonome Notbremssystem (…)

Und auch in den anderen Ausstattungslinien geht es fair vom Aufpreis zu. Den Pure und den zweiten Ausstattungslevel, Select unterscheiden 2.700 Euro, den Select und den dritten Level, Trend, 2.800 Euro. Mit den zwei höchsten Ausstattungsstufen, der sportlichen N Line mit den eng taillierten Sportsitzen und dem straffen Abrollen sowie dem üppig ausgestatteten Prime, werden gegenüber dem Trend 2.100 und 3.500 Euro fällig (3.900 Euro mit 7-Gang-DKG).       

Damit liegt der Preisunterschied zwischen dem Einstiegs- und Topmodell zwar bei 9.000 Euro, aber dafür bekommt man von Hyundai auch einiges, vom Digitalcockpit bis zum modernen 10,25-Zoll-Touchscreen-Infotainment, geboten.

Ebenso klar wie die Aufpreise zwischen den fünf Ausstattungslinien ist der Zugang zu den Extras geregelt. Der Pure ist wirklich „pur“. Für das Einstiegsmodell gibt es null Extras. Im Select herrscht noch nicht die volle Auswahl, aber in den höheren Ausstattungslinien. Da sind alle Ausstattungspakete und Einzelextras entweder Serie oder bestellbar. Und auch das zu fairen Preisen.  

Faire Aufpreise, Faires Angebot, faire Garantie

Weiterer Pluspunkt neben der übersichtlichen Preis- und Aufpreispolitik: Fünf Jahre Garantie gibt es für den Hyundai i30. Das sind zwar zwei Jahre weniger, als die Konzerntochter Kia für den Ceed gewährt, aber drei Jahre mehr als bei VW und anderen Hersteller, die mit „premium“ werben, jedoch bei der Garantie geizen. 

Und auch wenn man über etwas größeres als den i30 5-Türer nachdenkt, schlägt das, wenn man Hyundais Kompaktklasse treu bleibt, nicht übel ins Budget. Der Aufpreis des i30 Kombis liegt gerade mal bei 1.000 Euro. Nur der i30 Fastback, der ausschließlich mit den starken Benzin- und Dieselmotoren und gehobener Ausstattung verkauft wird, verlangt nach einer höheren Investition.

Eine gute Alternative zum Golf?

Der Hyundai i30 tritt nicht nur vom Preis-Leistungs-Verhältnis mit Überzeugungskraft auf, sondern er fährt sich so. Von den Fahreigenschaften, der Sicherheit, der Bedienung, dem Platzangebot und der Ausstattung weiß der Koreaner, der in Tschechien vom Band rollt, in der 4,30-Meter-Klasse zu überzeugen – als gut gereifte Alternative zum Golf.

8/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Vergleichen Sie den i30 mit Alternativen

Auf carwow haben Sie eine große Auswahl an Fahrzeugen, die Sie einfach miteinander vergleichen können. So finden Sie stressfrei und einfach genau das Auto, das am besten zu Ihnen passt und können sich Angebote unserer Partnerhändler aus Ihrer Region und ganz Deutschland zukommen lassen.

Modell vergleichen

Vergleichen Sie die besten Angebote – ganz ohne Verhandeln

Hyundai Finanzierung

  • Lieferung Ihres Neuwagens nach Hause möglich
  • Erhalten Sie Ihr individuelles Finanzierungsangebot
  • Sie entscheiden, ob Sie eine Anzahlung möchten
carwow Preis ab
102 € / Monat
Finanzierungen anzeigen

Hyundai Tageszulassung

  • Finden Sie Ihr passendes Fahrzeug aus einer großen Auswahl an Tageszulassungen
  • Sparen Sie mehr mit Tageszulassungen
  • Nehmen Sie Ihr neues Auto sofort mit nach Hause
carwow Preis ab
11.984 €
Tageszulassungen anzeigen

Hyundai Jahreswagen

  • Jahreswagen von top bewerteten Vertragshändlern
  • Eine große Auswahl sofort verfügbarer Fahrzeuge
  • Keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte
carwow Preis ab
11.490 €
Jahreswagen anzeigen