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Hyundai i20 im Test

Ihr nächstes Auto soll ein Hyundai i20 werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

Wenn es um den Kauf eines Kleinwagens geht, ist der Hyundai i20 noch immer ein Außenseiter zwischen all den Polos, Clios und Fiestas. Das ändert sich mit der dritten Generation, denn die ist in jeder Hinsicht besser als ihre Vorgänger. 

  • Modernes Design außen und innen
  • 48-Volt Mildhybrid-Technik
  • Gutes Raumangebot für alle Reisenden
  • Viel Hartplastik im Innenraum

Mit Kleinwagen ist das so eine Sache: Entweder sehen sie fad aus oder knuffig. Die ersten zwei Generationen des Hyundai i20 entschieden sich für die farblose Variante. Kaum Wiedererkennungswert, ein bisschen langweilig, dafür aber solide, zuverlässig und günstig. Die dritte Generation hat sich endlich emanzipiert. Das zeigt schon der erste Blick auf die neue Front: Vom braven Kleinwagen-Einerlei ist nichts mehr zu erkennen. Stattdessen schaut der i20 bissiger gen Straße, große, scharf gezeichnete Lufteinlässe machen einen deutlich aggressiveren Eindruck als bei den beiden Modellreihen zuvor. Alles scheint zum Heck zu fliehen, wo ein durchgehendes Lichtband wie bei Porsche das Design abschließt. 

Der Hyundai i20 ist hervorragend verarbeitet

Bravo kann man da nur sagen, alles richtig gemacht! Das gilt auch für den Innenraum. Zwar gibt es einen gewissen Hartplastik-Anteil, aber das ist nicht ungewöhnlich für diese Preisklasse. Seat Ibiza, VW Polo oder Opel Corsa machen das auch nicht besser. Vor allem, weil sich die geschwungenen Linien des Armaturenbretts gut in das Gesamtdesign einfügen. Hinzu kommt: Der Hyundai i20 ist hervorragend verarbeitet, nichts knarzt, die Sitze sind gut konturiert und nicht zu weich.

Highlight im Innenraum des Hyundai i20 ist das neue Infotainment, hier hat der südkoreanische Hersteller deutlich zugelegt. Zentrale Bedienelemente sind ein acht Zoll großes Touch-Display in der Mittelkonsole und ein 10,25 Zoll großer digitaler Tacho. Die sind gestochen scharf, reagieren schnell und sind gut strukturiert. Einer gewissen Eingewöhnungszeit bedarf es aber, denn für schnelles Verständnis bieten moderne Automobile wie der Hyundai i20 mittlerweile zu viele Funktionen. Die zahlreichen Assistenzsysteme finden sich beispielsweise oft versteckt in Untermenüs. Grundlegende Funktionen, wie etwa die Klimaanlage, lassen sich aber weiterhin mit haptischen Schaltern und Tasten bedienen. 

Große Displays erst ab “Select”

Aber Achtung: Sowohl die großen Displays als auch die Klimaanlage gibt es nicht in der Basisversion des Hyundai i20 für etwa 13.700 Euro und lassen sich auch nicht als Extra hinzubuchen. Die Klimaanlage bietet der Hersteller erst ab der nächst höheren Ausstattungsstufe “Select” für einen Aufpreis von 2.400 Euro an. Die zwei digitalen Displays des Hyundai i20 gehören ab “Trend” (ab 18.800 Euro) zum Gesamtpaket. 

Vorbildlich ist hingegen die Integration des Smartphones. Apple CarPlay und Android Auto arbeiten tadellos, neigt sich der Akku dem Ende, kann kabellos geladen werden. Besonders hervorzuheben sind die “Live Services”, die über freie Parkplätze informieren oder den Hyundai i20 orten, wenn der Abstellplatz vergessen wurde. 

Viel Platz, großer Kofferraum

Erstaunlich ist das Raumangebot des Hyundai. Auch wenn der i20 mit einer Länge von 4,04 Meter und einer Breite von 1,78 Meter im Kleinwagensegment angesiedelt ist, profitiert er davon, dass die aktuelle Generation im Vergleich zum Vorgänger vier Zentimeter breiter ist. Vorne sitzt es sich komfortabel, hinten bietet der Hyundai i20 für seine Klasse viel Platz, Probleme mit Kopf- und Kniefreiheit gibt es erst jenseits von 1,90 Meter. In der Topausstattung “Prime” lässt sich sogar eine Sitzheizung für die Rückbank ordern. Ablagen stehen ausreichend zur Verfügung, ebenso Becherhalter und ein großes Handschuhfach.

Die Größe des Kofferraums des Hyundai i20 ist der Fahrzeugklasse angemessen. Mit 352 Liter ist der Stauraum im Vergleich zum Vorgänger noch einmal gewachsen und befindet sich jetzt ziemlich exakt auf dem Niveau des VW Polo (351 Liter). Mit umgeklappten Rücksitzen, die dann fast eine ebene Fläche ergeben, schafft der Hyundai 1.165 Liter. Wem ein möglichst maximaler Stauraum wichtig ist, sollte bei der Modellwahl aufpassen. Der Elektromotor des Mildhybrids befindet sich unter dem Kofferraumboden. Das Ladevolumen dieser Modelle ist fast 100 Liter kleiner. 

Endlich ein Mildhybrid im Kleinwagensegment

Die Vorteile der 48-Volt-Technik, die Hyundai als einer der ersten in der Kleinwagen-Klasse einführt, sind aber nicht von der Hand zu weisen. Das System unterstützt den Benzinmotor beim Beschleunigen und sorgt für mehr Drehmoment, auch das Anfahren gelingt sanfter durch die Interaktion mit dem Startergenerator. Das Elektroaggregat boostet den konventionellen Motor ein wenig und eliminiert so die Verzögerung des Turbos. 

Den Mildhybrid gibt es aber nicht in jeder Konfiguration. Grundsätzlich bietet Hyundai für den i20 zwei Motoren an. Einen 1.2-Vierzylinder mit 84 PS und einen 1.0-Dreizylinder mit 100 oder 120 PS. Der Vierzylinder arbeitet in der Basisversion, ihn gibt es nur mit 5-Gang-Schaltgetriebe, die 48-Volt-Technik steht nicht zur Verfügung. Der Dreizylinder ist das modernere Triebwerk, das mehr Optionen anbietet. In der Ausführung mit 100 PS arbeitet ein 6-Gang-Schaltgetriebe, das sich wahlweise mit elektrischer Kupplung oder 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe bestellen lässt. 

Interessent:innen der Topversion mit 120 PS können zwischen dem 6-Gang-Getriebe mit elektrischer Kupplung und der siebenstufigen Automatik wählen. Sowohl den Motor mit 100 als auch 120 PS gibt es mit oder ohne 48-Volt-Unterstützung. Wenn es um den Verbrauch geht, unterscheiden sich die Aggregate kaum, sie liegen laut Hersteller zwischen 5,4 und 5,6 Liter auf 100 Kilometer. 

Das Fahrverhalten: straff, exakt, sicher

Realistischer dürften Werte zwischen sechs und sieben Litern sein. Das gilt für alle Motorisierungen, egal ob mit oder ohne 48 Volt. Im Alltag bringt die Mildhybridtechnik allenfalls eine Stelle hinter dem Komma im Durchschnittsverbrauch. 

Wenn es ums Fahren geht, empfiehlt sich auf jeden Fall der Dreizylinder. Auch wenn ein Liter Hubraum nach nicht viel klingt, ist der Hyundai i20 spritzig unterwegs. Der Kleinwagen erinnert eher an die Kompaktklasse, das Fahrwerk ist straff, die Lenkung direkt, die Bremsen greifen sicher, das 6-Gang-Schaltgetriebe arbeitet exakt. Noch besser geht es gegen Aufpreis mit der siebenstufige Automatik, die perfekt zum Hyundai i20 passt: Die Schaltvorgänge sind weich und ausgeglichen. 

Die Variante mit 100 PS reicht hier vollkommen. Allein ein Blick auf die Fahrwerte zeigt, dass es kaum Unterschiede zum Modell mit 120 PS gibt, in beiden arbeitet derselbe Turbomotor, der gut durchzieht und selbst im Eco-Modus nicht träge wirkt. Hier ist dann auch “Segeln” möglich, um Sprit zu sparen, so dass mit dem Hyundai i20 tatsächlich Verbrauchswerte um die fünf Liter möglich sind. 

Viele Sicherheitssysteme in der Basisvariante

Wenn es um Sicherheit geht, hat Hyundai nicht gespart, der i20 bewegt sich auf der Höhe der Zeit. Bereits die Basisversion ist mit sechs Airbags und der elektronischen Stabilitätskontrolle ESC gut ausgestattet. Hinzu kommen Bremsassistent, Müdigkeitswarner und ein System, das Fußgänger erkennt und im Notfall den Hyundai i20 zum Stillstand bringt.

In den besser ausgestatteten Linien ist noch mehr möglich. Wer an der Ampel die grüne Phase verschläft, den weist der i20 darauf hin. Der Kleinwagen erkennt auch Tempolimits und zeigt sie in einem der Displays an. Der Spurwarner sorgt dafür, dass der Hyundai i20 nicht von der Straße abkommt und lenkt sanft dagegen, ohne zu heftig einzugreifen, so wie viele Systeme auf dem Markt. Sollte es doch einmal zu einem Unfall kommen, ruft ein Notfallassistent Hilfe. 

Echte Konkurrenz für den Polo

Das ist viel Auto fürs Geld, vor allem, wenn man bedenkt, dass der Hyundai i20 in der Basisausstattung mit 13.700 Euro rund 1.500 günstiger ist als die Einstiegsvariante des VW Polo. Der Hyundai i20 fährt sich hervorragend, er bietet ein für diese Klasse gutes Platzangebot und einen Kofferraum, der für den Alltag aus Ausflug und Wochenendeinkauf ausreicht. Trotzdem empfiehlt es sich, noch einmal 5.000 Euro draufzulegen, um alle Vorteile des neuen Hyundai i20 zu nutzen. Erst dann gibt es den Kleinwagen mit den beiden neuen großen Displays und als Mildhybrid. Dafür bekommen Autokäufer:innen einen modernen Kleinwagen, der sich nicht hinter der zahlreichen Konkurrenz aus Fiesta, Corsa, Clio und Polo verstecken muss.

/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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