Cupra Tavascan Testbericht

Der Cupra Tavascan führt die Philosophie der spanischen Marke fort: Das elektrische SUV ist konsequent sportlich ausgelegt und polarisiert mit seinem Design. Seit 2026 gibt es ein neues Einstiegsmodell.

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Wow-Wertung
8/10
Zuletzt aktualisiert am: 10/06/2026
Felix Reek
Freier Redakteur, Journalist, Texter

Was gut ist

  • Extravagantes Design
  • Sportliche Abstimmung
  • Gute Reichweite

Was nicht so gut ist

  • Hoher Preis
  • Mäßige Ladeleistung
  • Teils günstige Materialien im Innenraum
Die wichtigsten Daten
Fahrzeugtyp
SUV
Kraftstoffart
Elektro
Anzahl der Sitze
5
Kofferraumvolumen, Rücksitzbank aufrecht
540 Liter - 4 Koffer
Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe)
4.644 mm x 1.861 mm x 1.597 mm
CO₂-Ausstoß (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viel Kohlendioxid (CO2) das Fahrzeug pro gefahrenem Kilometer im WLTP-Zyklus (kombiniert) ausstößt. Je niedriger der Wert, desto umweltfreundlicher ist das Auto.
0 g/km (A)
Verbrauch
Gibt an, wie viel Energie ein Elektroauto im genormten WLTP-Zyklus (kombiniert) pro 100 Kilometer verbraucht. Je niedriger der Wert, desto sparsamer ist das Auto.
15,4 - 16,7 kWh / 100km
Reichweite (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viele Kilometer ein Elektroauto oder Hybrid rein elektrisch mit einer voll aufgeladenen Batterie im genormten WLTP-Zyklus zurücklegen kann.
441 - 557 km
Batteriekapazität
61.0 - 82.0 kWh

Cupra Tavascan: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Unser Fazit zum Cupra Tavascan

Der auf der VW-Plattform basierende Cupra Tavascan hebt sich durch sein extrem sportliches, polarisierendes Design in Raumschiff-Optik und ein hervorragendes Platzangebot vom Massengeschmack ab. Seine größten Stärken liegen in den exzellenten Fahreigenschaften mit bis zu 340 PS sowie einer alltagstauglichen Reichweite von über 500 Kilometern.

Aggressive Konturen, scharfe Kanten, markante Kupferelemente. Die Modelle von Cupra sind weit entfernt vom braven Design von VW und besonders sportlich abgestimmt

Neben dem hohen Preis, der bei rund 50.000 Euro startet, sind die geringen Ladeleistungen der größte Nachteil des Cupra Tavascan. Andere Hersteller erzielen hier wesentlich bessere Werte. Zu den direkten Konkurrenten zählen beispielsweise der VW ID.5 und das Tesla Model Y, die 7.000 bis 10.000 Euro günstiger sind. Trotzdem besetzt der Tavascan eine Nische auf dem Markt, in der es nicht viel Konkurrenz gibt: Autos, die sich vom Massengeschmack absetzen.

Das Cupra-SUV wurde auf derselben technischen Basis entwickelt wie der VW ID.4 und ID.5. Allzu viele Ähnlichkeiten gibt es mit den braven Konzern-Brüdern nicht - das Design des Tavascan orientiert sich eher an Sportwagen. Raubtier-Optik trifft auf scharf gezogene Linien. Das setzt sich im Innenraum fort, der irgendwo zwischen Kampfjet und Raumschiff schwankt.

Fährt sich hervorragend und bietet viel Platz

Das Platzangebot im Cupra Tavascan ist hervorragend, sowohl vorne als auch im Fond, der Kofferraum ist mit 540 Liter mehr als ausreichend. Bedient wird der Tavascan vor allem über das 15 Zoll große Infotainment, das schnell reagiert und dessen Startbildschirm sich den persönlichen Wünschen anpassen lässt.

Die größte Stärke des Cupras sind seine Fahreigenschaften. Wahlweise gibt es ihn mit Heckantrieb und 140 kW/190 PS bzw. 210 kW/286 PS oder mit Allrad und 250 kW/340 PS. Die Motorisierungen machen auf der Straße richtig Spaß - mit straffem Fahrwerk und direkter Lenkung, ohne Komfort vermissen zu lassen. Ein echter GT in SUV-Form. Die Reichweite ist mit Werten von 403 bis 557 Kilometern recht ordentlich. Die maximale Schnellladeleistung liegt bei mäßigen 135 kW, per AC an der Wallbox sind nur 11 kW möglich.

Wie viel kostet der Cupra Tavascan?

Das Cupra Tavascan Modell hat einen Listenpreis von 49.900 € bis 58.950 €. Mit Carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 14.461 € sparen. Die Preise beginnen bei 37.967 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 339 €. Der Preis für ein Cupra Tavascan Lagerfahrzeug beginnt bei 39.991 € auf Carwow.

Vergleiche verschiedene Ausstattungslinien des Cupra Tavascan

Ausstattungslinien & Preise des Cupra Tavascan
Endurance 210 kW / (286 PS) / 77 kWh 5dr - Preis ab 54.400 € Aktuelle Angebote finden
VZ 250 kW (340 PS) / 77 kWh / 4Drive 5dr - Preis ab 58.950 € Aktuelle Angebote finden
Tavascan 140 kW / (190 PS) / 58 kWh 5dr - Preis ab 49.900 € Aktuelle Angebote finden
Endurance 210 kW / (286 PS) / 77 kWh 5dr - Preis ab 53.340 € Aktuelle Angebote finden
VZ 250 kW (340 PS) / 77 kWh / 4Drive 5dr - Preis ab 57.910 € Aktuelle Angebote finden

Beim Cupra Tavascan bietet sich ein Vergleich mit dem VW ID.5 an, denn beide stehen auf derselben Plattform und präsentieren sich als SUV-Coupé. Machen wir es kurz: Die Preise des ID.5 starten über 6.000 Euro unter denen des Tavascan. Leistung und sportliche Optik haben eben ihren Preis. Zur Ergänzung: Ein weiterer interner Mitbewerber aus dem VW-Konzern, das Skoda Enyaq Coupé, ist ebenfalls günstiger, wenn auch nicht so deutlich wie der ID.5.

Die Versicherungseinstufung des Cupra Tavascan ist vergleichsweise durchschnittlich. In der Haftpflichtversicherung liegt das Elektro-SUV bei Typklasse 17. Für die Teilkasko gilt Typklasse 21 und für die Vollkasko ist es die Typklasse 23.

Cupra Tavascan: Reichweite und Ladedauer

Je nach Batteriekapazität, 58 oder 77 kWh netto, bewegt sich die Reichweite des Cupra Tavascan zwischen 403 und 557 Kilometern.

Mit einer Modellüberarbeitung im Jahr 2026 hielt ein neues, 140 kW/190 PS starkes Einstiegsmodell mit einer 58-kWh-Batterie Einzug. Nach WLTP (kombiniert) kommt die Variante 403 bis 441 Kilometer weit. Der offizielle Verbrauch bewegt sich zwischen 15,4 und 17,2 kWh/100 km.

Die größere Batteriegröße mit 77 kWh lässt sich mit zwei Motorisierungen kombinieren: mit 210 kW/286 PS (Modell Endurance) und Heckantrieb oder mit 250 kW/340 PS und Allrad (Modell VZ). Das schwächere Modell kommt mit derselben Batteriegröße weiter: 472 bis 557 Kilometer. Der Verbrauch liegt zwischen 15,6 und 18,6 kWh/100 km.

Wer es noch sportlicher will, in diesem Fall mit Allradantrieb und einem deutlichen Leistungsplus, muss Abstriche bei der Reichweite machen. 455 bis 527 Kilometer sind es im Top-Modell Cupra Tavascan VZ. Der Verbrauch auf 100 Kilometer ist mit 16,7 bis 19,4 kWh/100 km höher als im Endurance Modell.

Kompromisse machen muss die Kundschaft von Cupra bei der Ladegeschwindigkeit und der Ladedauer des SUVs. Maximal 135 kW sind per DC möglich, das ist maximal Branchendurchschnitt. Für den Alltagsbetrieb reicht das trotzdem, der Tavascan lädt die große Batterie in 29 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Beim kleinen Akku liegt die maximale DC-Ladeleistung nur bei 105 kW - hier vergehen 26 Minuten von 10 auf 80%.

Per AC sind 11 kW möglich - eine Option, auch mit 22 kW zu laden, fehlt bisher. Von 0 auf 100 Prozent benötigt der Cupra Tavascan 8 Stunden bei der 77-kWh-Batterie und 6 Stunden beim 58-kWh-Akku.

Leistung und Fahrkomfort

Der Cupra Tavascan bietet je nach Modellausführung eine Leistung zwischen 140 kW/190 PS und 250 kW/340 PS.

Seit 2026 bildet eine 140 kW/190 PS starke, heckangetriebene Variante den Einstieg. Das Drehmoment von 350 Nm kann sich bereits hier sehen lassen. Von 0 auf 100 km/h geht's in 8,6 Sekunden, auf der Autobahn ist jedoch schon bei 160 km/h Schluss.

Das Endurance-Modell legt mit 210 kW/286 PS und einem maximalen Drehmoment von 545 Nm ordentlich los. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h beträgt 6,8 Sekunden. Auch diese Version wird über die Hinterachse angetriebn. Der vom Hersteller angegebene Verbrauch ist trotz der hohen Leistung mit 15,6 kWh/100 km moderat, realistischer waren im Test 16 bis 17 kWh bei behutsamer Fahrweise. Im Alltag sind es 20 kWh auf 100 Kilometer.

Wem das zu fad ist, greift zum Cupra Tavascan VZ 4Drive. Das Kürzel 4Drive verrät es bereits: Das SUV verfügt über einen Allradantrieb und legt mit 250 kW/340 PS leistungsmäßig eine ordentliche Schippe darauf, auch wenn die Vmax auch hier 180 km/h beträgt. Im Sprint auf 100 km/h ist er mit 5,5 Sekunden mehr als eine Sekunde schneller, verbraucht aber auch mehr. 16,7-19,4 kWh pro 100 Kilometer gibt Cupra an, Werte über 20 kWh sind realistischer.

Der Cupra Tavascan will sportlicher sein

Klingt gut, fährt sich das aber sportlicher als die Konzernmarken Audi, Skoda, Seat und VW? Schließlich nutzen alle dieselben technischen Komponenten. Tatsächlich ist der Tavascan um einiges agiler als einige der vergleichbaren Modelle aus dem VW-Konzern, vor allem als der VW ID.5.

Das zeigt sich am deutlichsten beim Allrad betriebenen Topmodell. Das legt sich gut in Kurven und agiert sehr direkt, die stufenlose Automatik überträgt die Kraft nahtlos. Natürlich ist zu merken, dass es sich hier um ein mehr als zwei Tonnen schweres SUV handelt, doch das macht wirklich Spaß, ohne allzu rabiat Straßenunebenheiten an die Fahrenden weiterzugeben. Komfort ist auch beim Cupra Tavascan wichtig, er ist mehr GT als Sportwagen. Auch die Wankbewegungen halten sich dank der sportlichen Auslegung für ein SUV in Grenzen.

Was nicht heißen soll, dass das Fahrverhalten des Cupra Tavascan Endurance, mit nur einem Motor am Heck, nicht ebenso sportlich ausgelegt wäre. Auch hier gibt es bereits Sportfahrwerk und Progressivlenkung serienmäßig. Das heißt, die Lenkunterstützung passt sich der Geschwindigkeit an. Auf der Autobahn agiert sie entspannter, in der Stadt direkter.

Für jedes Terrain stellt der Cupra dabei das passende Fahrprogramm zur Verfügung: Range, Comfort, Performance, Cupra, Individual und Traction stehen zur Auswahl und optimieren Fahrwerk und Bremsen für die Langstrecke, Offroad oder auf maximale Reichweite. Sie können über das Zentraldisplay oder einen Schalter am Lenkrad ausgewählt werden, die Rekuperation steuern Schaltwippen.

Noch etwas, das im Vergleich zum VZ für das Endurance Modell spricht, abgesehen vom niedrigeren Preis: Die maximal Reichweite ist mit 557 Kilometern größer als im Top-Modell (max. 527 km).

Kofferraum, Platz und Praxistauglichkeit

Mit 540 Litern dürfte das Ladevolumen des Cupra Tavascan für die meisten Anforderungen im Alltag mehr als ausreichend sein. An den Seiten gibt es jeweils ein tiefes Fach, wo Dinge verstaut werden können, ohne dass sie während der Fahrt über den Kofferraumboden rutschen. Die Ladekante ist angenehm niedrig und durch Kunststoff gegen Schäden und Kratzer geschützt. Auch der Übergang zum Kofferraumboden ist flach.

Einen Frunk, also einen Kofferraum vorn, gibt es nicht, aber die Ladekabel finden in einem Fach unter dem doppelten Ladeboden Platz. Dieser lässt sich noch einmal in der Höhe verstellen. Kofferraumboden herausnehmen, weiter unten einlegen, fertig.

Für alle Ski-Fans gibt eine Durchreiche in der Rückbank, die sich per Schalter umlegen lässt. Eine Fernentriegelung für die Lehnen der Sitze im Fond gibt es nicht, sie müssen an der Oberseite entriegelt werden und fallen im Verhältnis ⅔ zu ⅓. Die maximale Kofferraumkapazität mit umgelegter Rückbank gibt Cupra bisher nicht an.

Weitere Verstaumöglichkeiten finden sich im Innenraum. Da wären als Erstes wieder die Fächer in den Türen, auch hier unverkleidet und deshalb rappeln sie während der Fahrt. Dasselbe gilt für das Handschuhfach, das innen nur aus nacktem Hartplastik besteht. Ein besonderer Hingucker ist die scheinbar schwebende Mittelkonsole, die Platz lässt, eine Tasche darunter abzustellen. Eine Etage darüber ist die induktive Ladeschale fürs Smartphone, die sich aber nur schwer erreichen lässt. Darüber finden sich in der Mittelkonsole zwei weitere Becherhalter, direkt dahinter eine Armauflage, die sich zweiteilig öffnen lässt. Darunter ist ein riesiges Fach mit einer 12-Volt-Steckdose.

Die wuchtige Optik des Cupra Tavascan zeigt sich auch in den Maßen des SUVs. Mit einer Fahrzeuglänge von 4,64 Meter rangiert er im oberen Bereich der Kompaktklasse, die Breite beträgt 1,86 Meter, mit Seitenspiegeln sind es 2,11 Meter, was bei schmalen Parkbuchten bereits für Probleme sorgen könnte. Die Höhe ist mit 1,60 Meter für ein SUV eher flach, der Radstand liegt bei 2,77 Meter.

Mitteltunnel groß, aber nicht zweckmäßig

Im Innenraum ist diese Größe allerdings zunächst nicht zu spüren. Das liegt am gewaltigen Mitteltunnel zwischen den vorderen beiden Sitzen, der sonst nur in Sportwagen üblich ist. Das soll wohl den besonderen Charakter des Cupra Tavascan unterstreichen, mindert aber das Raumgefühl im Innenraum. Was schade ist, denn die Kopffreiheit vorne ist sehr gut, selbst bei großen Menschen ist noch ordentlich Luft über dem Scheitel. Die Sicht nach hinten ist durch das abfallende Dach eher bescheiden.

Doch zurück zum Platzangebot, das ist auch im Fond überragend. Die Kniefreiheit ist wirklich beeindruckend, für den Kopf ist es durch das abfallende Dach etwas eingeschränkter. Zwischen den Rücksitzen lässt sich eine Armablage ausklappen, in der zwei Cupholder untergebracht sind. In den Türen gibt es Fächer, die nicht ausgekleidet sind. Das nervt während der Fahrt, weil Gegenstände darin klappern.

Neu seit der Modellüberarbeitung 2026: die Vehicle-to-Load-Funktion (V2L). Sie ermöglicht es, externe Geräte wie z. B. Laptops oder E-Bikes mit Strom zu versorgen. V2L ist optional und ein Bestandteil des aufpreispflichtigen DrivePack.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Das 15 Zoll große Infotainment ist aus anderen Modellen des VW-Konzerns bekannt und immer im Cupra Tavascan verbaut. Leider gilt das auch für die Slider darunter, mit denen die Temperatur der Klimaanlange und die Lautstärke des Radios eingestellt wird. Eine wirklich genaue Einstellung ist damit schwierig.

Vorbildlich ist hingegen der Startbildschirm, den Fahrende mit den wichtigsten Apps belegen können. Die Ladeplanung funktioniert so, wie man es sich wünscht: Reicht die Akkuladung des Cupra Tavascan nicht aus, wählt die Navigation automatisch Ladestopps an der Strecke aus.

Neu seit der Modellüberarbeitung 2026: Das neue und größere Fahrerdisplay, das jetzt 10,25 Zoll misst. Auch das Lenkrad wurde überarbeitet und bekam physische Tasten - gut so. Das neue Android-basierte Infotainment-System bietet über einen integrierten App-Store nahtlosen Zugriff auf eine Vielzahl von Apps sowie vertraute Smartphone-Funktionen. Und mit der Einführung des mobilen Fahrzeugschlüssels kannst du den Tavascan über das Smartphone entriegeln und starten.

Gegen Aufpreis bekommst du beim Tavascan beispielsweise ein Head-up-Display mit Augmented Reality, eine Technologie, die die Richtungsanweisungen der Navigation auf die Straße projiziert. Auch eine Soundanlage von Sennheiser ist optional - deren Audioqualität soll mit Modellpflege durch die Integration von Sennheiser Contrabass weiter verbessert worden sein.

Eines kann man Cupra nicht vorwerfen: Dass der Innenraum des Tavascan aussieht wie bei anderen Autos. Der Hersteller hat sich wirklich Mühe gegeben, einen eigenen Stil für Innenausstattung und Interieur zu finden. So sind die schmalen Kupfer-Türgriffe ein echtes Design-Highlight. Der Innenraum hebt sich von der Masse ab, dürfte einigen aber auch zu viel des Guten sein.

Beginnen wir bei den Sportsitzen, die eher an Raumschiffsessel erinnern. Auffällig sind die Kupfer-Details, das Markenzeichen der Designsprache von Cupra, das sich überall im Interieur wiederfindet - sogar in den Sitzbezügen der Sportschalensitze, die in der Basisvariante aus recycelten Textilien bestehen. Optional gibt es Mikrofasern, die sich ein wenig wie ein Neoprenanzug anfühlen. Das riesige. optionale Glasdach lässt sich per Wischen über den Schalter am Dachhimmel öffnen und verdunkeln - praktisch im Sommer, wenn es bei der Fahrt zu heiß wird.

Die verwendeten Materialien sind hochwertig, an einigen Stellen gibt es Nachbesserungsbedarf. Die Armauflage im Mitteltunnel zum Beispiel knarzt und ist nicht weich genug gepolstert. Dafür gibt es immer ein Sportlenkrad, das unten abgeflacht ist, mit separaten Knöpfen für die Standard-Fahrprofile und die speziellen Cupra-Modes.

Sicherheit und Assistenzsysteme

Der Cupra Tavascan ist teuer, dafür aber bereits ab Werk umfangreich ausgestattet. Dazu gehören eine Reihe Assistenzsysteme, die die Sicherheit des SUVs im Straßenverkehr erhöhen und seit Juli 2024 in jedem Neuwagen vorgeschrieben sind.

Wie empfindlich sie reagieren, ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Cupra zeigt sich hier vorbildlich: der Tempowarner, der ein Überschreiten der zulässigen Geschwindigkeit anzeigt, arbeitet dezent im Hintergrund, der Spurhalteassistent lenkt sanft zurück auf die Fahrbahn. Ebenso an Bord sind Parkassistent sowie Rückfahrkamera, ein Stauassistent, die automatische Distanzregelung ACC mit vorausschauender Geschwindigkeitsregelung, ein Müdigkeitswarner und die City-Notbremsfunktion, die besonders für den Fußgängerschutz wichtig ist.

Zur Sicherheitsausstattung des Cupra Tavascan gehören noch Warnsummer für nicht angelegte Gurte, Isofix-Verankerungen im Fond links und rechts sowie auf dem Beifahrendensitz, Kopfairbagsysteme vorne und hinten, Seitenairbag für die Reisenden in der ersten Reihe, ein Notruf-Service, die Reifenkontrollanzeige und ein System, das vor Fahrzeugen im Toten Winkel warnt.

Zuverlässigkeit und Probleme

Die Garantie auf den Cupra Tavascan gilt maximal fünf Jahre beziehungsweise bis zu 150.000 Kilometer. Die Garantie für die am Fahrzeug montierten Reifen ist 4 Jahre gültig, während die Mobilitätsgarantie 10 Jahre läuft. Auf die Hochvoltbatterie gibt Cupra eine Garantie von 8 Jahren oder maximal 160.000 Kilometer.

Optional kann der Cupra Tavascan mit Cupra Care Privat Plus bis zu vier Jahre lang gegen einen monatlichen Betrag gegen Wartungs- und Verschleißkosten abgesichert werden. Das Angebot umfasst unter anderem die Bremsbeläge, die Bremsscheiben, das Auffüllen der Klimaanlage, den Ersatz von Glühlampen oder einen Bremsflüssigkeitenwechsel.

Positiv: In der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) ist bisher (Stand 06/26) noch kein Rückruf für den Tavascan gelistet.

Cupra Tavascan FAQs

Der Cupra Tavascan startete im Herbst 2024. 

Die Preise für den Cupra Tavascan beginnen bei 49.900 Euro.

Das 190 PS starke Basismodell erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die stärkeren Versionen mit 286 bzw. 340 PS sind erst bei 180 km/h abgeregelt.

Der Cupra Tavascan wird im chinesischen Anhui produziert.

Der Cupra Tavascan VZ leistet 250 kW/340 PS.

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