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Cupra Ateca Testbericht

Der Ateca macht in der Cupra-Version fahrerisch noch deutlich mehr her. Die Frage, ob ein tiefergelegter SUV Sinn macht, gerät angesichts der bestechenden Leistung von 300 PS fast zur Nebensache.

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Was gut ist

  • Sehr gute Fahrleistungen
  • Viel Platz
  • Attraktiver Preis

Was nicht so gut ist

  • Rückbank nicht verschiebbar
  • Nur 2 Jahre Garantie
  • Beifahrersitz nicht umklappbar

Cupra Ateca: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Cupra Ateca

Cupra ist inzwischen eine eigenständige Marke und nicht mehr “nur” die Sportabteilung von SEAT. Die Namensschöpfung “Cupra” stammt dabei aus dem Rennsport. Das Kunstwort steht für “Cup Racer” und damit als Platzhalter für Sportmodelle von SEAT aus dem Markenpokal. 

Der Cupra Ateca war das erste Fahrzeug der Sport-Marke, die sich zwischen Premiumsegment und Massenproduktion positioniert. Diesen Anspruch setzt Cupra durch leistungsstarke Motoren, hochwertige Materialien und sportliche Akzente in die Realität um. 

Für das Kompakt-SUV Cupra Ateca bedeutet das konkret: 300 PS statt 190 PS wie beim stärksten Seat Ateca, 400 Newtonmeter Drehmoment statt 320 Newtonmeter, Sportfahrwerk, 4Drive-Allradsystem und viele weitere Extras bereits serienmäßig zu einem Preis weit unter 50.000 Euro – wenn das kein starkes Preis-Leistungsverhältnis ist. 

Satter Sound innen wie außen 

Die Cupra-Version des Ateca zeichnet sich nicht nur durch mehr Power und Drehmoment aus, sondern setzt serienmäßig weitere Akzente mit Panorama-Dach, diversen Design-Elementen und vier Endrohren mit sattem Sound. Auch innen gibt es mit dem Beats-Sound-System etwas auf die Ohren. 

Mit 19-Zoll-Rädern, dem optimierten Sportfahrwerk und dem auf dem Hochglanz-Kühler prankenden Cupra-Logo bietet der Cupra Ateca einen starken Auftritt für die in ihm steckende Seat-DNA. Auch wenn er schon per se durch Power und Performance aus dem trendigen Kompakt-SUV-Segment hervorsticht, muss er sich doch auch gegen starke Konkurrenten wie Jaguar E-Pace, Audi SQ2 oder VW T-Roc R behaupten.

Auch alltagstauglich

Gesteigerte Leistung, schärferes Handling, höhere Agilität – all dies macht den SUV zwar, ehrlich gesagt, noch nicht zum Sportwagen, aber bereitet mehr Fahrspaß.

Neben der reinen Power bietet der Cupra Ateca aber auch einen ordentlichen Nutzen im Alltag, sprich: reichlich Platz im Innenraum - sowohl vorne wie hinten als auch ganz hinten, im Kofferraum nämlich. Das macht ihn zum hochwertigen und potenten Allrounder, Chapeau!

Der Auftritt bleibt dabei dezent-souverän. Aus der Vorderansicht gibt sich das Topmodell der Ateca-Baureihe mit der sportlichen Hochglanz-Frontschürze mit zusätzlichen Lufteinlässen, dem neuen Cupra-Logo und den fünf Buchstaben aus Alu im Grill zu erkennen.

Von der Seite fallen die im sportiven Schwarz gehaltenen Spiegelkappen, Fensterrahmen und die schwarze Dachreling sowie die 19 Zoll großen Leichtmetallräder ins Auge. Das Fahrzeugheck wirkt durch den Diffusor und die vier verchromten Auspuffendrohre definierter und griffiger als beim herkömmlichen Ateca.

Attraktiver Preis

Für einen SUV mit 300 PS wird woanders mehr verlangt. Für einen Jaguar E-Pace mit der 300-PS-Maschine muss man mindestens 10.000 Euro mehr einkalkulieren. Das lässt den Cupra Ateca preislich attraktiv erscheinen, obwohl er doppelt so kostspielig ist wie ein SEAT Ateca in der Grundausstattung.

Die preisliche Attraktivität hat der Ateca, der kein SEAT mehr sein möchte, mit vielen SEAT Modellen gemeinsam. Auch wenn vorne jetzt Cupra drauf steht.

Wie viel kostet der Cupra Ateca?

Das Cupra Ateca Modell hat eine UVP von 48.940 € bis 48.940 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 8.256 € sparen. Die Preise beginnen bei 40.684 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 365 €.

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In Sachen Haftpflichtversicherung ist der Cupra Ateca ein Schnäppchen. Er ist hier in die Typklasse 11 eingestuft - besser geht es fast nicht.

Das Bild setzt sich bei den anderen Versicherungstypen leider nicht ganz fort. Mit der Typklasse 23 gehört er bei der Teilkasko zwar nicht zu den teuren Modellen, bewegt sich hier dennoch nur im Mittelfeld. Bei der Vollkasko liegt der SUV mit der Typklasse 20 im vorderen Mittelfeld.

Leistung und Fahrkomfort

Die kraftvollen 300 PS machen im Cupra Ateca so richtig Laune. In nur 5,2 Sekunden beschleunigt er auf Tempo 100 - so schnell beschleunigten in der Vergangenheit nur Sportwagen, die manchmal die 247 km/h Spitzengeschwindigkeit eines Cupra Ateca gar nicht erreichten.

Und wie sieht es beim gegenteiligen Können - sprich Bremsen - aus? Die Brembo High-Performance-Bremsanlage macht zwar optisch etwas her, im offiziellen Bremstest aber brauchte der Cupra Ateca 35 Meter zum Stehen aus Tempo 100 km/h - fast eine Wagenlänge mehr als ein VW Golf R ebenfalls mit Allradantrieb und vergleichbarer Power.

Sportlich trotz SUV-Basis

Bei der Fahrdynamik aber macht der Cupra erwartungsgemäß richtig Laune: Adaptive Dämpfer und die progressive Lenkung halten den Ateca schön straff in der Spur, was bei SUVs mit dem höheren Schwerpunkt ja schon eine ordentliche Aufgabe darstellt. Man kann seine Performance als “durchtrainiert” bezeichnen, auch wenn gewisse Wankneigungen nicht gänzlich eliminiert werden konnten.

Im Vergleich zu Wettbewerbern wie dem Audi SQ2 oder auch dem BMW X2 M35i zeigt der Cupra Ateca fahrwerksmäßig eine gute Performance: Unbeladen wie auch beladen wirkt er zwar straff, bügelt Fahrbahnunebenheiten aber genügend aus.

Besonders positiv ist im Vergleichstest auch die gute Geräuschdämmung herausgestochen: Weder Wind- noch Abrollgeräusche fallen störend auf.

Platz und Praxistauglichkeit

Die Platzverhältnisse des knapp 4,40 Meter messenden Sport-SUV sind großzügig und genügen einer vierköpfigen Familie. Sowohl auf den Vordersitzen als auch auf der ebenfalls mit Alcantara bezogenen Rückbank existiert reichlich Bein- und Kopffreiheit.

Dinge wie eine verschiebbare Rückbank oder der umklappbare Beifahrersitz fehlen zwar, aber modernes Infotainment und zeitgemäße Sicherheitsassistenten dagegen sind an Bord.

Ausreichend Stauraum

Die Sportivität des Cupra Ateca schränkt dessen Alltagstauglichkeit in keiner Weise ein, außer dass ihn der Allradantrieb 25 Liter Gepäckraumvolumen gegenüber der Frontantriebsversion des SEAT Ateca kostet.

485 Liter Volumen sind zwar auch etwas weniger als im VW Tiguan (logisch - bei elf Zentimetern weniger Länge), bei dem hinter den Sitzen 615 bis 1.655 Liter unterkommen, aber immer noch genug.

Dass die Heckklappe sich im Cupra optional elektrisch und sensorgesteuert nach einem Fußschwenk in Richtung Stoßfänger öffnet, ist praktisch im Falle voller Hände. Ein weiterer kleiner Pluspunkt besteht darin, dass die Ladekante im tiefergelegten Cupra Ateca ebenfalls etwas tiefer liegt als im SEAT Ateca.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Auf 4,39 Metern Länge bietet der Cupra Ateca gesunden Alltagsnutzen. Die hier serienmäßigen digitalen Instrumente lassen sich einwandfrei ablesen. Die Bedienung gibt keine Rätsel auf, da sie über die ergonomisch platzierten Tasten und den 8-Zoll-Touchscreen intuitiv abläuft.

Der Innenraum fällt auch nicht aus dem SUV-Rahmen. Das Volant mit Cupra-Emblem, Lederbezug und Schaltwippen wirkt sportlicher, die Vorderleute nehmen auf Sportsitzen Platz und auch die Türverkleidungen sind mit sportivem Alcantara hochwertig bezogen.

Großzügige Serienausstattung

Das Verhältnis von Kaufpreis zu Leistung (sprich: 300 PS Power) ist ähnlich ideal wie das Verhältnis von Preis und Ausstattung, denn beides ist im Ateca mit dem Cupra-Emblem sehr reichhaltig. Bemerkenswert erfreulich ist die insgesamt wirklich großzügige und hochwertige Serienausstattung des Cupra Ateca, die vom 4Drive-Allradantrieb über das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe bis hin zur Climatronic reicht.

Zur Serienausstattung zählen neben dem Navigationssystem und dem 8-Zoll-Touchscreen-Infotainment mit Sportanzeigen auch das 10,25-Zoll-Digitalcockpit mit konfigurierbaren Instrumenten. Der GSM-Antennenverstärker verbessert den Empfang fürs Smartphone, das (wenn dafür geeignet) kabellos geladen und per Android Auto, Apple CarPlay oder Mirror Link ins Infotainment eingebunden werden kann.

Sechs Fahrmodi ab Werk

Ebenso inklusive sind im Cupra Ateca, der in Blau, Rot, Silber, Grau, Schwarz oder Weiß bestellbar ist, die Zweizonen-Klimaanlage, das schlüssellose Startsystem, der Tempomat, die Sportsitze, die Sportpedale und das adaptive DCC-Fahrwerk mit seinen sechs Fahrmodi, unter denen der im Ateca neue Cupra-Modus der härteste, aggressivste und lauteste ist.

Auch bei der Sicherheitsausstattung lässt sich der Cupra Ateca schon im Serientrim nicht lumpen. Zu seinem Sicherheitspaket zählen immer das beim Einparken für Klarheit sorgende 360-Grad-Rundumsichtsystem mit vier Kameras, die Einparkhilfe und der Parklenkassistent sowie die LED-Scheinwerfer und der Front Assist mit City-Notbremsassistent.

Für Extras bleibt im Cupra Ateca trotzdem noch Raum. Auf Wunsch erhält man den Sport-SUV auch mit einer tafferen Brembo-Bremsanlage, einer Beats-Soundanlage, dem Carbon-Armaturenbrett oder auch mit einem wunderschönen Panorama-Glas-Schiebedach.

Diese Extras können einzeln oder auch als Ausstattungspaket gewählt werden. Hier steht beispielsweise das Business-Paket mit Fahrassistenz-Paket und Beats-Audio-Sound-System für 1.295 Euro Aufpreis zur Verfügung oder spezielle Extras wie die Brembo-High-Performance-Bremsanlage mit vier Kolben für 2.750 Euro.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Der Zweiliter-Benziner des Cupra Ateca überbietet den stärksten Motor im SEAT Ateca 2.0 TSI, der 190 PS leistet, um 110 Pferdestärken. Dies sorgt für Temperament und südländische Unbeschwertheit.

Beim angegebenen Verbrauch von 8,9 bis 9,5 Litern auf 100 Kilometer (WLTP kombiniert) sollte man realistisch bleiben. Wer beherzt aufs Gas tritt - und dazu laden Cupra-Modelle nunmal ein -, der knackt schnell die 10-Liter-Marke. Und leert den 55-Liter-Tank umso schneller. Der CO2-Ausstoß ist mit 205-215 g/km angegeben.

Sicherheit und Schutz

Im Cupra Ateca ist es genauso gut um die Sicherheit gestellt wie im SEAT Ateca, dessen Unfallverhalten im Euro NCAP-Crashtest mit der maximalen Wertung von fünf Sternen bewertet wurde.

Beim Insass:innenschutz kam der Ateca auf 93 Prozent der Maximalpunktzahl, beim Schutz von mitfahrenden Kindern waren es 83 Prozent. Beim Fußgänger:innenschutz erreichte der SUV 71 Prozent, bei den Assistenzsystemen 60 Prozent.

Zuverlässigkeit und Probleme

Der Cupra Ateca basiert auf dem SEAT Ateca, der sich wiederum aus dem VW-Konzernregal bedient und bisher keine gravierenden Schwächen aufweist. Ob Federn, Dämpfer, Antriebswellen, Lenkgelenke oder Rost: Bisher zeigt der Ateca, den es seit 2016 gibt, keine Auffälligkeiten.

Von einem Rückruf waren in Deutschland Cupra-Ateca-Modelle der Baujahre 2020 bis 2022 betroffen. Eine ungenügende Befestigung der Motor-Designabdeckung konnte zur Berührung mit heißen Teilen und in der Folge zum Brand führen. Die Abdeckung wurde entfernt.

Cupra Ateca FAQs

Der Cupra Ateca wurde am Cupra-Hauptsitz in Barcelona entwickelt und wird im tschechischen Kvasiny produziert.

Der Cupra Ateca beschleunigt dank 110 PS mehr als der Seat Ateca in der stärksten Variante (nämlich 300 PS statt 190 PS) auf eine Höchstgeschwindigkeit von 249 km/h (Top-Speed Seat Ateca 212 km/h). Auch an Durchzugsstärke bietet der Cupra Ateca 80 Newtonmeter mehr als der Seat Ateca (nämlich 400 Nm statt 320 Nm, was auch schon nicht schlecht ist). Zusätzlich verfügt der Cupra Ateca über ein Sportfahrwerk, ein nachgeschärftes Direktschaltgetriebe und eine umfangreiche serienmäßige Ausstattung z. B. mit Panorama-Dach, Navi, vier Endrohren mit sattem Sound, 4Drive-Allradsystem, Brembo-Bremsanlage, Beats-Soundsystem und natürlich dem Cupra-Logo.

Der mit 190 PS stärkst motorisierte SEAT Ateca ist ab einem Basispreis von 36.610 Euro (inkl. MwSt.) zu haben, während der Cupra Ateca mit 300 PS und umfangreicher Serienausstattung zu einem Preis ab 45.630 Euro (inkl. MwSt.) verfügbar ist.

Neben dem Seat Ateca teilen sich auch die Konzernbrüder Skoda Karoq und VW T-Roc den Baukasten namens MQB-A1 mit dem Cupra Ateca.

Ja, der Cupra Ateca verfügt serienmäßig über das 4Drive-Allradsystem. Dieses basiert auf einer Haldex-Kupplung und bremst im Bedarfsfalle jeweils z. B. das kurveninnere Rad ab.

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