Citroens Elektro-Ente – so würden wir uns ein Crossover im 2CV-Stil vorstellen!

14. Januar 2026 von

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Retro ist wieder modern – warum also kein Retro-Modell mit modernem Design erdenken? Wir haben es gemacht und ein mögliches Citroen E-Stadtauto mit Designelementen der legendären Ente verschmolzen.

Citroen hat wie kaum eine andere Marke das Talent, mit einfachen Autos große Emotionen zu wecken. Der Ami ist das beste aktuelle Beispiel dafür. Unsere Renderings zeigen nun, wie ein nächster Schritt aussehen könnte: ein kleines elektrisches Stadtauto, das sich optisch am Ami orientiert, dabei aber bewusst Anleihen beim legendären 2CV nimmt – ohne ihn plump zu kopieren. Die Frage ist nur: Wie realistisch ist so ein Modell wirklich?

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Design: Ami trifft Ente – aber moderner gedacht

Auf den Renderings wird sofort klar, worum es geht: Die Grundform ist kompakt, hoch gebaut und klar als Stadtauto erkennbar – irgendwo zwischen Ami und Mini-SUV. Gleichzeitig zitieren viele Details ganz bewusst den 2CV, ohne nostalgisch zu wirken.

Citroen-Crossover_2CV-Design_Ami-Front

Die runden Scheinwerfer mit LED-Ringen erinnern an die berühmten „Augen“ der Ente, sitzen aber höher und selbstbewusster im Blech. Die weichen, fast organischen Kotflügel wirken wie eine moderne Interpretation der freistehenden Radkästen des Originals. Dazu kommen bewusst reduzierte Flächen, wenig Schnickschnack und ein sympathischer, fast schon frecher Auftritt.

Citroen-Crossover_2CV-Design-Ami_Heck

Besonders auffällig: die aerodynamisch verkleideten Räder mit roten Akzenten, die stark an den Ami erinnern, aber hier deutlich erwachsener eingesetzt werden. Auch das Heck greift das Thema auf – einfache Leuchten, klare Linien, keine unnötigen Spielereien. Insgesamt wirkt das Auto nicht wie eine Retro-Spielerei, sondern wie ein ernst gemeintes, urbanes Elektromobil mit Charakter.

Motoren: Klar elektrisch, klar urban

Wenn ein solches Auto kommen würde, dann sicher rein elektrisch. Alles andere würde nicht zur aktuellen Strategie von Citroen passen – und auch nicht zum Konzept. Leistungsdaten im klassischen Sinne spielen hier ohnehin eine Nebenrolle.

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Realistisch wären ein kleiner Elektromotor mit rund 40 bis 60 PS, eine überschaubare Batterie und eine Reichweite, die sich klar auf den Stadt- und Kurzstreckenverkehr konzentriert. Irgendwo zwischen 150 und 250 Kilometern WLTP wäre plausibel. Schnellladen dürfte eher zweitrangig sein, dafür günstige Betriebskosten, einfache Technik und ein niedriger Einstiegspreis.

Genau hier würde Citroen seine traditionelle Stärke ausspielen: maximale Mobilität mit minimalem Aufwand. Kein Hightech-Feuerwerk, sondern ein ehrliches Auto für den Alltag – so, wie es die Ente früher auch war, nur eben elektrisch.

Wie wahrscheinlich ist das Auto wirklich?

Und damit kommen wir zur entscheidenden Frage. Die Gerüchteküche brodelt schon länger: Immer wieder ist von einem neuen, besonders günstigen Elektro-Citroen die Rede, der um 2028 auf den Markt kommen könnte. Manche Insider sprechen von einem Modell unterhalb des e-C3, andere widersprechen dem klar.

Fakt ist: Citroen hat mit dem Ami gezeigt, dass Mut zu ungewöhnlichen Konzepten vorhanden ist. Gleichzeitig wird der Preisdruck im Elektrosegment immer größer. Ein charmantes, extrem einfaches Stadtauto mit ikonischem Design könnte genau hier eine Lücke füllen – vor allem, wenn es klar unter klassischen Kleinwagen positioniert wird.

Eine echte „Wiederkehr der Ente“ ist dabei eher unwahrscheinlich. Viel realistischer ist ein Auto, das – so wie unsere Renderings – den Geist des 2CV aufgreift, ohne ihn offiziell neu aufzulegen. Als Designvorlage, nicht als Versprechen. Ob Citroen diesen Schritt wagt, bleibt offen. Aber die Idee passt erstaunlich gut zur Marke – das finden zumindest wir!