VW Golf 7 Facelift: Preise, Motoren & Verkaufsstart

Cvetko Mijatov
13. Februar 2017

Wir haben für Sie alle Neuigkeiten rund um das Anfang 2017 erschienene VW Golf 7 Facelift zusammengetragen.

Volkswagen hat das Tuch vom aufgefrischten Golf 7 gezogen und ihn der Öffentlichkeit vorgestellt. Wir fassen hier für Sie die wichtigsten Neuerungen zusammen.

VW Golf 7 Außendesign

Beim Golf-Exterieur betreiben die Wolfsburger lediglich ein wenig Feintuning. Es scheint fast so, als ob die Designer in dieser Entwicklungsrunde frei hatten. Die Lufteinlässe in der vorderen Stoßstange sind nun etwas ausgeprägter, das Hinterteil wurde leicht gestrafft und die LED-Heckleuchten sind nun bei allen Golf-Modellen Serie. Das Facelift erhält zudem neue Scheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht. Wo es bislang lediglich den elektrifizierten Golf-Derivaten e-Golf und GTE gegönnt war die LED-Scheinwerfer zu tragen, kann nun jeder Golf mit ihnen ausgerüstet werden. Die Golf-Fans dürfen sich auch auf ein paar neue, goldige Farben freuen, aber insgesamt fallen die Änderungen außen sehr verhalten aus.

VW Golf 7 Innenraum

Mehr hat sich da im Innenraum getan. Beim Top-Navi strahlt einem nun der 9,2-Zoll große Touchscreen im 16:9 Format entgegen, der beim Vorgänger 8-Zoll maß. Das gewachsene Touchdisplay ist jedoch nicht die letzte digitale Ergänzung im neuen Golf-Cockpit. Auch das vom Passat bekannte digitale Kombiinstrument Active Info Display hält Einzug ins Interieur und stellt für preiswerte 500 € Navikarten direkt im Blickfeld des Fahrers dar. So viele Bildschirme machen die guten alten Druckknöpfe immer entbehrlicher. Der Schwund an Knöpfen ist auch im Golf Innenraum zu sehen. Darüber hinwegtrösten soll einen unter anderem auch die brandneue Gestensteuerung. Hierbei lassen sich die Radiostationen oder auch die Lautstärke wortwörtlich im Handumdrehen einstellen. Der Golf ist somit der erste Kompakte, der die Gestensteuerung anbietet. Dieses technische Feature war bislang lediglich Luxusklasse-Fahrzeugen wie dem BMW 7er vorbehalten. Dieses Highlight lassen sich die Wolfsburger aber auch der Luxusklasse entsprechend bezahlen. Der große Touchscreen kostet mit der Gestensteuerung satte 3000 €. Dann vielleicht doch lieber nur das Active Info Display.

VW Golf 7 Fahrerlebnis

Nicht nur beim Interieur, sondern auch bei den Assistenzsystemen durften die Ingenieure Hand anlegen. Der neue Golf kommt mit einer neuen Generation der Fußgängererkennung und einem Stauassistenten, der dem vorausfahrenden Fahrzeug bis 60 km/h autonom folgt. Des Weiteren automatisiert der Trailer-Assistent das Ein- und Ausparken mit einem Anhänger, sodass der Fahrer lediglich das Gaspedal und die Bremse betätigen muss. Parkt man jedoch nicht gerade ein, sondern befindet sich auf einer kurvigen Landstraße, dann soll das adaptive Fahrwerk DCC eine höhere Spreizung zwischen Komfort und Sport ermöglichen. Im Klartext: Das Fahrwerk wurde noch ausgewogener.

VW Golf 7 Motoren

Die größte Neuerung im Motorenprogramm ist der neu entwickelte 1,5-Liter-Turbobenziner mit 130 PS oder 150 PS. Im Anschluss an den Golf wird dieser Verbrenner auch Einzug in den Passat erhalten. Rasanter treiben einen der GTI und der GTI Performance voran. Die Leistung steigt beim konventionellen GTI um 10 PS auf 230 PS und beim Performance um 15 PS auf 245 PS. Letzterer wird mit dem neuen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt, das die Emissionen reduzieren soll. Auch beim elektrifizierten Antriebsstrang hat sich etwas getan. Der Golf GTE Hybrid kommt auf eine Systemleistung von 218 PS und kann 50 km emissionsfrei zurücklegen. Der Profi unter den rein elektrisch fahrenden Golf-Derivaten ist auch weiterhin der e-Golf, dessen Elektromotor 136 PS leistet. Seine maximale Reichweite ist auf 300 km – in der Praxis ca. 200 km – und das maximale Drehmoment um 20 Nm auf 270 Nm angewachsen.

VW Golf 7 Preise und Verkaufsstart

Der Einstiegspreis des Volkswagen Golf beträgt nach dem Facelift circa 18.000 Euro. Ende Februar 2017 rollt der Kompakte in die Volkswagen-Autohäuser.