Skoda ENYAQ iV 2021: Preise und Verkaufsstart

Irene Wallner
24. Juni 2020

Auch Skoda wird in nächster Zeit ein Elektro-SUV auf den Markt bringen. Dieser wird auf den Namen ENYAQ iV hören und als erstes Modell auf der neuen Basis für Elektrofahrzeuge stehen. Nun wurde ein Testfahrzeug auf einer tschechischen Autobahn gesichtet. Wir haben die neuesten Bilder und aktuelle Infos für Sie!

Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch Skoda auf den Elektro-SUV Zug aufspringt. Nachdem der Hersteller den Namen des ersten elektrischen SUVs veröffentlicht hatte, wurde er nun im Tarnkleid auf einer Autobahnfahrt abgelichtet. Wir haben die Bilder für Sie!

Mit dem Namen ENYAQ iV möchte Skoda Elektromobilität “E” und das charakteristische “Q” für die Skoda-SUVs verbinden. Der Ursprung des Namens ist irisch und leitet sich vom Wort “enya” ab, was soviel wie “Quelle des Lebens” bedeutet. Geht man weiter zurück, hat das Wort “enya” seinen Ursprung in “Eithne”, was “Essenz”, “Geist” oder “Prinzip” bedeuten kann. Für Skoda stehen somit viele Möglichkeiten zur Verfügung, dem E-SUV spezielle Eigenschaften zuzuschreiben, die zu seinem Namen passen.

Wenn Sie sich schon jetzt für einen Skoda SUV interessieren, dann haben Sie die Auswahl aus folgenden Fahrzeugen:

Preise und Verkaufsstart

Mit der “Quelle des Lebens” startet der Hersteller in ein neues Zeitalter, das der Elektromobilität. Der erste elektrische SUV markiert außerdem einen Neubeginn und bleibt damit in Erinnerung. Schon Ende 2020 sollen die ersten Enyaqs zu den Händlern rollen und das zu Preisen zwischen 34.000 und 40.000 Euro. Nachdem Skoda sich vorgenommen hat, bis 2022 zehn elektrische Modelle auf dem Markt zu haben, gehen wir aber davon aus, dass der ENYAQ gegen Mitte 2021 dann auch für die ersten Kunden zur ausgeliefert wird.

Motoren und Fahrverhalten

Die Basis des ENYAQ wird der neue Modulare Elektrobaukasten des VW-Konzerns sein, auf dem auch der VW ID.3 basiert. Für Skoda wird der neue Elektro-SUV das erste Fahrzeug sein, das auf diesem System aufgebaut ist. Wenn wir uns weiter am Konzernbruder VW orientieren, könnte der ENYAQ dem ID.4 entsprechen, der eine Länge von 4,60 Metern haben soll und somit ein bisschen größer als der Tiguan ist. Die aktuellen Bilder, auf denen der ENYAQ recht groß wirkt bestätigen diesen Eindruck.

Genaueres zu den Motoren ist noch nicht bekannt. Wir können uns lediglich auf die bereits Anfang 2019 auf dem Genfer Autosalon vorgestellte Studie Vision iV beziehen, auf der der ENYAQ wohl aufbauen wird. Dieses Auto verfügte über zwei Elektromotoren, einen ander Vorder- und einen an der Hinterachse. Beide zusammen leisteten 306 PS. Eine Reichweite von 500 Kilometern wird vermutet, auch Allradantrieb soll es geben. Möglicherweise werden auch drei Batteriegrößen angeboten und die Möglichkeit, innerhalb von 30 Minuten den Akku auf 80 % zu laden.

Technische Daten und Außendesign

Mit den aktuellen Bildern lässt sich endlich auch mehr über das Außendesign sagen, auch wenn das Testfahrzeug mit ganz schön viel Tarnfolie umwickelt wurde. Die verdeckt an der Frontpartie allerdings den Kühlergrill und imitiert das Verbrenner-Modell. Für den Elektro-SUV ENYAQ wäre, wie bei Elektroautos üblich, eine geschlossene Version des Grills denkbar. Daneben vermitteln die dynamischen Frontscheinwerfer einen entschlossenen Eindruck, wie wir ihn auch bei den jüngsten Skoda-Modellen vorfinden.

Die Dachlinie zieht sich weit ins Heck und fällt nur langsam ab, was den ENYAQ in die Länge streckt. Dazu trägt auch der ausgeprägte Dachspoiler bei. Von den Einstiegstüren hinten bis zum Heck bleibt eine Menge Platz für Kofferraumvolumen. Etwas ungewöhnlich erscheinen die tief eingefassten Türgriffe.

Insgesamt macht der Skoda ENYAQ einen wuchtigen und dennoch eleganten Eindruck.

Das Elektro-Crossover soll eine Länge von 4,66 Metern bekommen und reiht sich somit größentechnisch gesehen beim Kodiaq ein. Angeblich soll es sowohl einen Standard-SUV als auch eine Coupé Version des ENYAQ geben

Innenraum und Kofferraum

Wenn man ganz genau hinsieht, kann man einen Blick in den Innenraum werfen. Hier erkennt man ein weiterentwickeltes Innenraumkonzept mit einem mehrstufigen Armaturenbrett und einem freistehenden zentralen und sehr groß anmutenden Bildschirm. Der Rest sieht sehr minimalistisch aus. Da bauartbedingt der Getriebetunnel fehlt, dürfte einiges an Stauraum im ENYAQ zur Verfügung stehen. Auch das drahtlose Aufladen des Smartphones wird wohl möglich sein.