Dein Weg zum neuen Auto
Der VW ID.Polo ist der lang erwartete elektrische Kleinwagen von Volkswagen. Ursprünglich unter dem Namen VW.ID2all entwickelt bekommt er nun den großen Polo-Namen übertragen. Wir haben erste Details und Bilder des elektrischen Kleinwagens auf Testfahrten für dich.
Der VW ID. Polo soll die oft bemängelte Auswahl an elektrischen Kleinwagen von deutschen Herstellern verbessern. Geplant ist der elektrische Polo-Nachfolger für einen Verkaufsstart 2026. Nun hat Volkswagen erste offizielle Vorschau-Bilder veröffentlicht. Hier die ersten Bilder und alle Infos.
- Elektrischer Kleinwagen als Einstieg in die E-Mobilität
- Offizielle Bilder sowie Erlkönige gesichtet
- Getarnt auf der IAA 2025 zu sehen
- Preislich soll der ID.2 unter 25.000 Euro starten
- 116 bis 226 PS und bis zu 450 km Reichweite

VW ID. Polo – Exterieur
Bei den offiziellen Bildern als auch beim Erlkönig tarnt sich der ID. Polo noch unter Beklebungen und versucht damit als “normaler” Polo durchzugehen. Aber einige zentrale Designelemente der bereits bekannten ID.2-Studien lassen sich bereits erkennen. Wie etwa die schmalen LED-Leuchteinheiten vorne und hinten. Aber die Ähnlichkeiten zum Verbrenner-Bruder dürften durchaus geplant sein, schließlich soll der ID. Polo langfristig der elektrische Polo-Ersatz werden.

Die Dimensionen des ID. Polo hat Volkswagen bereits bekanntgegeben und sie lauten wie folgt: 4.053 mm Länge, 1.816 mm Breite und 1.530 mm Höhe. Damit ist er den Maßen des Verbrenner-Polos (4,07 m x 1,75 m x 1,45 m)sehr ähnlich, bietet aber etwas mehr Breite und Höhe. Im Innenraum sollen beim ID. Polo dementsprechend 19 mm mehr Platz zur Verfügung stehen, auch der Kofferraum soll auf 435 bis 1.243 Liter wachsen.

Wie üblich im Volkswagen-Konzern dürfte der ID. Polo technisch viele Gemeinsamkeiten mit dem Cupra Raval haben, da sich die beiden Elektroautos im selben Segment befinden und auf der gleichen Basis aufbauen. Der ID. Polo-Erlkönig zeigt bereits ein konservativeres Design und wird wahrscheinlich auch weniger sportlich ausfallen.

Beim Blick auf die hinteren Türen fällt auch noch ein ID.2-Merkmal auf, die Türgriffe direkt am Fenster. Inwiefern der spätere Serien-ID.2 dann tatsächlich wie der Erlkönig aussieht ist noch unklar, aber Volkswagen dürfte hier eher auf altbewährtes setzen.

VW ID. Polo – Interieur
Auf den ersten Bildern wirkt der Innenraum des VW ID. Polo einladend und aufgeräumt. Eine öde Hartplastiklandschaft muss keiner befürchten, denn das Armaturenbrett ist teils mit Stoff überzeugen – genauso wie die Türinnenseiten. Das schafft eine wohnliche Atmosphäre. Auch zu erkennen: Der ID. Polo erhält neu gestaltete Türöffner, die wir bereits aus dem aktuellen T-Roc kennen. Sie sind direkt in die Armauflagen integriert.

VW hat die Kritik zu den vergangenen Modellen offensichtlich ernst genommen: Die umstrittenen Touch-Slider unterhalb des Infotainment-Bildschirms, die zu Anfangszeiten nicht einmal beleuchtet waren, gehören im ID. Polo der Vergangenheit an. Was ebenfalls positiv überrascht: die Bedienleiste in der Mitte. Damit, also mit echten Tasten, lässt sich u. a. die Klimatisierung steuern. In der Mittelkonsole findet sich außerdem ein Drehknopf für die Lautstärkeregelung. Es muss eben nicht alles digitalisiert und touchfähig sein – das hat nun auch VW endgültig eingesehen.

Auch auf dem zweifarbigen Lenkrad finden sich den ersten Bildern nach echte Knöpfe und nicht wie früher einmal berührungsempfindliche Tasten. Dahinter sticht das Retro-Design (ausstattungsabhängig) des Fahrerdisplays sofort ins Auge. Die digitale Anzeigen erinnern an den Golf I. Wem das zu viel an Nostalgie ist, der kann auch zu einer moderneren Darstellung wechseln.

Noch zu den Fakten: Der neue VW ID. Polo übertrifft den aktuellen Verbrenner-Polo sowohl in der Breite und Höhe als auch beim Radstand. Jedoch ist er mit 4,05 Metern 2 cm kürzer als das Benziner-Pendant (4,07 Meter) – trotzdem soll er laut VW vor allem im Fond mehr Platz bieten. Auch das Kofferraumvolumen steigt von 351-1.125 Liter (Verbrenner-Polo) auf 435-1.243 Liter. Das spricht für ein cleveres Raumkonzept.

VW ID. Polo – Antrieb und Reichweite
Der VW ID.Polo soll in vier Leistungsstufen und zwei Batteriegrößen kommen. Die Einstiegsmotorisierung beträgt 116 PS und es wird noch die stärkeren Varianten mit 135 und 211 PS geben. Das Drehmoment liegt bei bis zu 290 Nm. Der VW ID.Polo GTI soll dann als Sportmodell mit 226 PS die Top-Leistungsstufe abdecken. Der elektrische Polo kommt serienmäßig mit Frontantrieb.

Akkutechnisch wird es die Auswahl zwischen 37 und 52 kWh geben. Der kleinere Akku ist dabei ein Lithium-Ferrophosphat-Akku (LFP), während bei der größeren Batterie eine Nickel-Mangan-Kobalt-Variante (NMC) verbaut ist. Der LFP-Akku lädt mit bis zu 90 kW, der NMC-Akku mit bis zu 130 kW. Damit soll der VW ID.Polo Reichweiten von 300 bis 450 km nach WLTP erreichen und innerhalb von 27 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden können. Beim größeren Akku sogar innerhalb von 23 Minuten.
Welche Zahlen konkret erreicht werden hat Wolfsburg noch nicht verkündet, aber der ID.Polo dürfte ähnliche Werte wie der Cupra Raval aufweisen, von dem bereits bekannt ist, dass er 440 km Reichweite mit einer Leistung von 226 PS aufweisen soll. Darüber hinaus soll der Raval auch in 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen können. Ob der ID. Polo ganz so sportlich ausfällt ist noch unklar, aber die technischen Details dürften ähnlich ausfallen.

Bei der Vorstellung der ID.2-Studie wurden schließlich ähnliche Werte genannt: Frontantrieb, 226 PS Leistung, bis zu 450 km Reichweite, Beschleunigung auf 100 km/h in weniger als 7 Sekunden.
Für die ID.Polo-Modellreihe soll es auch eine robustere SUV-Version geben als elektrischen Ersatz für den T-Cross. Bisher ist nur bekannt, dass die Studie dieses SUVs VW ID.CROSS heißen soll. Erscheinungstermin soll kurz nach dem VW ID.Polo sein.
Ab wann ist der ID.Polo erhältlich?
Am 3. September, im Vorfeld der IAA 2025 in München, hat Volkswagen offizielle Vorschaubilder gezeigt und angekündigt, dass der VW ID.Polo mit Tarnung auch auf der Automesse zu sehen sein wird. Am 15. Dezember hat VW erste technische Details und weitere Vorschaubilder geteilt. Der Verkauf soll schon Ende April 2026 an den Start gehen, die Vorstellung dürfte also kurz vorher stattfinden. Ob wir bis dahin weitere Informationen bekommen, ist noch unklar.

Preislich ist die Marke von unter 25.000 Euro als Ziel vorgegeben.