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Toyota bZ4X im Test

Ihr nächstes Auto soll ein Toyota bZ4X werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

4,7/5 aus 13.765 Bewertungen

Der neue bZ4X ist Toyotas erstes vollelektrisches Fahrzeug in Großserie und geht mit seinem kantigen Auftritt, seinem Cockpit, mit dem Solardach, der elektronischen Lenkung und der Geländegängigkeit seiner 4x4-Variante andere Wege als die direkte Konkurrenz.

  • Wie viel Platz im Fond!
  • Wie komfortabel
  • Warum nicht ins Gelände?
  • Was für ein Name!?!

Die anderen sind schon da. Ein VW ID.4, Audi Q4 e-tron, Mercedes EQB, Ford Mustang Mach-E, Tesla Model Y, Ioniq 5 oder Kia EV6, die alle zur Kategorie der elektrischen SUVs zählen. Toyota dagegen hat diesen Trend etwas verschlafen, obwohl man beim Hybrid und Wasserstofffahrzeug Vorreiter war. Um nun fulminant zu starten – Bis zum Jahr 2025 sollen 15 neue Elektro-Toyotas auf den Markt kommen.

Modellname in Kryptisch

Der erste Streich heißt bZ4X und folgt sogleich – „bZ …“, bitte was? Markenidentität durch Verwirrung? Der Nachbar fragt Dich nach Deinem neuen Auto und Du musst dechiffrieren: „bZ steht für "beyond Zero" und null Emissionen. Die „4“ steht für die Fahrzeuggröße und das „X“ für den Allradantrieb. Genial oder dämlich? Wer hat sich das ausgedacht?

Man denkt an den Toyota RAV4 oder Lexus UX, wenn man den Toyota bZ4X das erste Mal vor sich sieht. Gegen den Trend der sanften Rundungen, die ein Tesla Model Y oder Kia EV6 dominieren, setzt der Toyota bZ4X auf Kantigkeit.

Neben dem RAV4 stehend, der mit 1,69 Meter Höhe wie ein klassischer SUV wirkt, baut der Toyota bZ4X mit 1,60 Meter tief, obwohl in seinem Fahrzeugboden der auftragende Akkupack sitzt. Und dann macht er etwas aus seinen 4,69 Metern. Schon der RAV4 zählt zu den geräumigen Fahrzeugen, aber der bZ4X hat ihm die Vorteile eines Elektroautos voraus.

Platzvorteil Elektroauto

Den RAV4 erhält man als Hybrid und Plug-in-Hybrid, womit für gleich zwei Motoren, ein Benzinmotor und ein Elektromotor, Platz benötigt wird. Der Kompakt-SUV bZ4X steht auf der neuen, zusammen mit Subaru entwickelten e-TNGA-Plattform für Elektrofahrzeuge und benötigt für seinen Antrieb und seine Komponenten weniger Platz.

Zudem schafft sein langer Radstand Platz zwischen den Achsen. Das spürt man im Innenraum. Vorn sitzt man bequem, aber strikt getrennt von der breiten Mittelkonsole. Breitbeiniges sitzen stößt hier an seine seitlichen Grenzen. Praktisch: Steigt man aus dem bZ4X, den man vielleicht gerade beim Geländeritt schmutzig gemacht hat, wieder aus, bleiben die Hosenbeine sauber, weil die Türschweller von den darüber greifenden Türen vor Verschmutzung geschützt werden.

Fond erste Klasse 

Die Vorteile eines Elektroautos spielt der Toyota bZ4X aber vor allem auf den hinteren Plätzen aus. Hier sitzt man in der zweiten Reihe, aber nicht in der zweiten Klasse, denn auf der Sitzbank genießt man überdurchschnittlich viel Beinfreiheit. So luftig wie in einem VW ID.4 ist der Raumeindruck jedoch nicht.

Die Rückenlehne der Sitzbank lässt sich neigen, aber nicht verschieben. Im Toyota bZ4X fällt das Beinfreiheit oder Kofferraum variieren damit aus. Stauraum ist aber nicht das Problem. Die Mittelkonsole fällt deshalb so geräumig aus, weil der bZ4X kein Handschuhfach besitzt. Dessen angestammten Platz okkupiert eine Klimaanlage.

Und die heute so wichtige Multimedia? Auch für die Fondinsassen gibt es USB-C-Steckplätze an der Rückseite der Mittelkonsole. Das ermöglicht unkompliziert und schnell das Laden des Tablet oder Smartphone, das flott über Apple CarPlay oder Android Auto ins System eingebunden ist. Die Kids werden es einem danken. So sehr wie Mitfahrende im frostigen Winter, denn die Schalter der Sitzheizung für die äußeren Sitzplätze der Sitzbank befinden sich auch hier.

Der Kofferraum des bZ4X profitiert dagegen weniger von der Elektroarchitektur. Das Kofferraumvolumen fällt mit 452 Liter nur durchschnittlich aus im Vergleich zur Konkurrenz. Mehr Details gefällig? Einen kleinen Kofferraumvergleich in den technischen Daten.

Kleines Lenkrad, direktes Handling

Das bZ4X Cockpit, in dem die Bedienung schnell begriffen ist, erinnert an das i-Cockpit von Peugeot, wo die Instrumente nicht hinter, sondern über dem Lenkrad platziert sind. Diese Platzierung der Digitalinstrumente erlaubt den Einbau eines sehr kompakten Lenkrads. Dieses erinnert mit seiner eckigen, schmalen Form an die Steuereinheit eines Flugzeugs und ans neue Lenkrad des Tesla Model S.

Ab 2023, wenn Toyota die neue Steer-by-wire-Lenkung im bZ4X einbaut, besteht keine mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern mehr, was ein direkteres Einlenkverhalten als heute im bZ4X ermöglicht.

Mit Front- oder Allradantrieb

Vom Fahrwerk fährt man in Toyotas Elektro-SUV auf der komfortablen und sicheren Seite. Der Kompakt-SUV liegt dank des schweren Akkupacks und dem sich daraus ergebenden tiefen Fahrzeugschwerpunkts satt auf der Straße. Die Federung bügelt schlechten Belag souverän weg, was zum Naturell eines SUV genauso gut passt wie der Frontantrieb zum bZ4X – sagt Toyota.

Die meisten Elektroautos, die von einem Elektromotor angetrieben werden, setzen auf den Heckantrieb, weil der schwere Akkupack die Hinterachse belastet und damit die Traktion verbessert. Toyota im zweiradgetriebenen bZ4X nicht.

Den bZ4X erhält man neben der zweimotorigen Variante mit Allradantrieb ausschließlich mit Frontantrieb, der sich für die meisten Fahrenden, sagt Toyota, vertrauter als der Heckantrieb anfühlt. Unterstützt von zahlreichen Fahrassistenten, die mittlerweile im Toyota zum guten Standard gehören.

Am sichersten im Gelände unterwegs ist der bZ4X mit Allradantrieb. Mit dem X-Mode-Schalter und den Offroad-Programmen, die man von Subaru Modellen kennt, sowie dem Geländetempomat, mit dem sich bergauf und bergab mit konstantem Tempo fahren lässt, ist er für Geländeritte gut gerüstet.

Die Frage ist nur, ob der Allradantrieb im eigenen Alltag nötig ist – etwa, wenn man in einer bergigen, schneereichen Region wohnt – und man dafür bereit ist, 3.000 Euro Aufpreis zu zahlen? Die Traktionsvorteile und die Möglichkeit, auch im Gelände fahren zu können, können es einem wert sein.

Mit einem oder zwei Motoren

Zwei Motorvarianten stehen im Toyota bZ4X zur Wahl. Beide sind still im Auftritt, stark im Antritt und souverän beim Zwischenbeschleunigen, denn der Elektroantrieb legt fast ansatzlos mit voller Kraft los – was für Elektroneulinge höchst beeindruckend ist.

Der Toyota bZ4X mit einem E-Motor und Frontantrieb schaufelt zuerst 265 Nm Drehmoment und dann 204 PS an die vorderen Räder. In 7,5 Sekunden sind die 1.970 bis 2.045 Kilogramm des schwächeren, aber nicht schwachen bZ4X von 0 auf Tempo 100 beschleunigt.

Im vierradgetriebenen bZ4X arbeiten zwei Motoren. Ein 109 PS starker vorne und ein 109 PS starker hinten. Das Ergebnis sind 218 PS, 336 Nm und der Allradantrieb, der das Maximum an Traktion im bZ4X herausholt.

Mit dem Motorenduo geht es noch etwas flotter voran, wenn in 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt wird. Aber, wenn man es ganz rational betrachtet, kann man mit dem einmotorigen bZ4X, der ähnlich wuchtig zieht, genauso glücklich werden. Schneller als der Einmotorige ist auch der Topantrieb mit final 160 km/h nicht.

Verbrauch, Laden und Reichweite

Tempo 160 macht im Elektroauto Sinn. Auch andere Hersteller, darunter VW und Audi, machen es so. Wegen dem Verbrauch. Der liegt mit Frontantrieb in der Papierform bei 14,4 bis 16,7 kWh/100 km und mit Allradantrieb bei 18,0 kWh.

Mit diesem Verbrauch beträgt die Reichweite mit dem Lithium-Ionen-Akku mit 71,4 kWh Kapazität, der in beiden Varianten verbaut ist, im zweimotorigen bZ4X bei bis zu 415 Kilometer und im einmotorigen bei 513 Kilometer. In der Stadt kommt man noch etwas weiter, in der Praxis aber mit dieser Akkukapazität wohl selten mehr als 300 bis 400 Kilometer weit.

Und das Laden? Es dauert an der Wallbox mit 11 kW Ladestrom 15 Stunden und mit 22 kW acht Stunden, um von 0 auf 80 % Ladestand zu kommen. An der CCS2-Schnellladesäule geht es deutlich flotter. Mit 50 kW ist der Akku in ungefähr 85 Minuten wieder von 0 auf 80 % gebracht und mit 150 kW in etwa einer halben Stunde.

Im besten Fall lädt sich der bZ4X selbst. Mit dem Solardach, das die meisten Konkurrenten noch nicht zu bieten haben. Das wird auf Wunsch gegen Aufpreis eingebaut und kann dafür sorgen, dass man aufs Jahr gesehen 1.800 Kilometer mit selbst gewonnenem Strom unterwegs ist.

Ein solider Auftritt

Zu welchem Preis? Der einmotorige Toyota bZ4X mit 204 PS starkem Elektromotor und Frontantrieb hat einen Preis von 47.490 Euro. Für den bZ4X mit Comfort-Paket und den bZ4X mit Comfort-/Technikpaket werden von Toyota 51.390 und 55.090 Euro angesetzt. Das einmotorige Topmodell mit Panorama-Glasdach und Zweifarblackierung steht mit 56.990 Euro in der Preisliste.

Wer 3000 Euro mehr bezahlt, sitzt im zweimotorigen bZ4X mit Allradantrieb, der nur in der Topausstattung zum Preis von 59.990 Euro geliefert wird. Das ist nicht wenig, aber gerechtfertigt für Toyotas erstes vollelektrisches SUV, das nicht nur viel Komfort, Ausstattung und Platz bietet, sondern sich mit seinem Auftritt und seiner Geländetauglichkeit von seinen Konkurrenten, die schon etwas länger auf dem Markt sind, absetzt.

8/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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