Skoda Kodiaq Scout

Robuste Offroad-Variante des Raumwunders

8,7
Wow-Wertung
Das ist die mittlere Bewertung der führenden Autozeitungen.
  • Reichlich Platz
  • Bis zu 7 Sitze
  • Offroad-Fähigkeiten
  • Hohes Gewicht
  • Assistenzsysteme optional
  • Recht hoher Einstiegspreis

35.050 € - 40.890 € Preisklasse

5 Sitze

5,3 - 7,3 l/100km

Test

Ein echter Skoda – der Kodiaq glänzt mit vielen praktischen Details, die man bei der Konkurrenz meist vermisst und einem fülligen Raumangebot, das den Skoda-SUV beim Platz nehmen und Beladen richtig gut aussehen lässt. Nun wird die Kodiaq-Familie um eine robuste Offroad-Variante erweitert.

Damit gehen die Tschechen eigene Wege, denn weder die Konkurrenten aus dem eigenen Konzern wie der VW Tiguan und der SEAT Ateca noch die konzernfremden Fabrikate wie der Hyundai Tucson bieten eine gesonderte Offroad-Version an. Schließlich werden die meisten SUVs eher im Großstadtdschungel bewegt als im echten Dschungel.

Für all diejenigen, die nach einem SUV suchen, mit dem man auch abseits asphaltierter Straßen seinen Spaß haben kann, die könnten im Skoda Kodiaq Scout den richtigen Weggefährten gefunden haben.

Mit 4,7 Meter Länge markiert der Kodiaq das obere Ende des SUV-Kompaktsegments. Diese großzügige Abmessung spürt man im Innen- und Kofferraum stets, das ist beim Scout nicht anders.

Das Interieur

Steigt man im Skoda Kodiaq Scout ein, findet man einen aufgeräumten Arbeitsplatz hinter dem Lenkrad vor. Das Cockpit orientiert sich dabei an dem etwas kühl gehaltenen Stil der Produkte des VW-Konzerns. Der Vorteil: Man braucht nicht lange nach Schaltern suchen. Der Fahrer blickt auf einwandfrei ablesbare klassische Zeigerinstrumente oder auf den 6,5 oder 8,0 Zoll großen Touchscreen mit logisch aufgebauter Menügliederung.

An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Genauso wenig an den großen und bequemen Sitzen. Auch in der zweiten Reihe kommt man kommod unter, da die Rückbank längs verschiebbar ist. Das allein kann schon ein Kaufkriterium für einen Kompakt-SUV darstellen, aber das Beste kommt zum Schluss.

Gegen Zuzahlung ist der ab Werk fünfsitzige Kodiaq auch als Siebensitzer zu bestellen, dessen dritte Sitzreihe sich bei Nichtgebrauch in den Boden versenken lässt. Kinder finden selbst in der letzten Reihe locker Platz und das Gepäck passt auch noch ganz gut dahinter in den Kofferraum.

Der Kofferraum

Die eckige Form und der hohe Aufbau des Kodiaq haben so ihre Vorteile beim Einladen und Transportieren. Wird der Kodiaq als Siebensitzer genutzt, passt hinten noch ein Volumen von 270 Litern auf die Ladefläche – etwa soviel wie in den Kofferraum eines VW Polo (280 l).

Bei Fünfsitzigkeit kommt es noch besser. Dann schluckt der Gepäckraum 720 Liter. Das ist sehr viel. Bei komplett flach gelegten Rücksitzen sind es sogar 2.065 Liter. Reicht auch das noch nicht, gibt es noch den Dachgepäckträger oder die Möglichkeit, mit dem Kodiaq bis zu 2,5 Tonnen schwere Anhänger zu ziehen.

Das Motorenangebot beim Scout ist im Vergleich zum gewöhnlichen Kodiaq fast gleich. Nur der Einstiegsbenziner mit 125 PS wurde als nicht geländetauglich abgestempelt und kommt deshalb nicht im Kodiaq Scout.

Die Benziner

Dafür bleiben aber die anderen beiden Benziner mit 1,4-Liter-Hubraum und 2,0-Liter-Hubraum erhalten. Der 150 PS starke Verbrenner wird wohl der beliebteste Ottomotor sein. Der Verbrauch soll 6,8 l/100 km betragen, was in der Praxis jedoch kaum realisierbar sein dürfte.

Das Gleiche gilt für den 180 PS leistenden 2.0 TSI, der laut Skoda 7,3 l/100 km verbraucht. Seine 320 Nm Drehmoment hauchen dem Scout neues Leben ein und bringen den Kodiaq schnell auf Touren.

Die Diesel

Im direkten Vergleich mit den Benzinmotoren bewegt man einen Diesel natürlich deutlich sparsamer. Der 2.0 TDI mit 150 PS begnügt sich mit lediglich 5,3 l/100 km und sollte man den Allradantrieb hinzubestellen, dann werden es 0,3 l/100 km mehr. So kommt man im Kodiaq Scout ganz schön weit.

Der 2.0 TDI mit 190 PS ist kaum durstiger (5,7 l/100 km) und bringt den Gelände-Kodiaq noch schneller auf Tempo – Ist aber noch eine Schippe teurer.

Zusammenfassung

So günstig wie den gewöhnlichen Kodiaq bekommt man den Scout nicht. Etwas mehr als 5.000 Euro Aufpreis muss man für den Scout kalkulieren. Dafür erhält man nicht nur viel Raum wie beim Normalo-Kodiaq, sondern auch Offroad-Features wie den Unterfahrschutz, serienmäßigen Allradantrieb und ein Schlechtwege-Fahrwerk.

Wem das das Geld wert ist, der kann sich den Scout gönnen. Ansonsten könnte schon der Kodiaq ausreichen oder man sattelt sogar gleich auf den Ateca um. Der ist noch einmal deutlich günstiger und rollt aus der gleichen Fabrik wie der Skoda.

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