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Skoda Enyaq Coupé RS iV im Test

Ihr nächstes Auto soll ein Skoda Enyaq Coupé RS iV werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

4,7/5 aus 13.765 Bewertungen

Schöner, aber nicht schlechter im Alltag fahren? Aus der attraktiveren Form des Škoda Enyaq Coupé RS iV ergeben sich gegenüber dem Enyaq kaum Nachteile. Im Enyaq Coupé RS iV trifft ein 299 PS starker Antrieb auf ein starkes Platzangebot.

  • Viel Platz
  • Viel Kraft
  • Viele pfiffige Details
  • Typisch Škoda

Was ist typisch Škoda? Ein typischer Škoda bietet im Vergleich zu den Konzernbrüdern von Audi, Seat und VW, mit denen er sich die Basis, die Motoren und die meisten Komponenten teilt, fast immer etwas mehr: mehr Platz, mehr kluge Lösungen, mehr Alltagstauglichkeit.

Und das zu einem Preis, der auch ein Škoda Enyaq Coupé RS iV im Vergleich zu einem gleich starken, aber etwas kürzeren und weniger geräumigen Audi Q4 Sportback e-tron 50 quattro, VW ID.4 GTX oder ID.5 GTX im direkten Vergleich gut aussehen lässt.

Die RS Differenz

Aussehen zählt. Im Vergleich zum Škoda Enyaq fällt die kuppelartige Dachpartie der Coupélimousine hinten stark ab, was dem Auftritt mehr Dynamik einhaucht. Die Dynamik des sportlichen Topmodells Enyaq Coupé RS iV manifestiert sich in Details: in der sportiveren Frontschürze, im illuminierten Kühlergrill und in schwarzen Air Curtains.

Der RS wurde um 15 Millimeter vorn tiefer gelegt und um 10 Millimeter hinten. Die serienmäßigen schwarzen Räder erhält man auf Wunsch im 21- statt 20-Zoll-Format und das Enyaq Coupé Topmodell in exklusiver Sonderfarbe.

Der sportivere Auftritt des RS hat keine Auswirkungen auf das hervorragende Platzangebot und die Alltagstauglichkeit des Enyaq. Vom Platzangebot und der Türenzahl ist das Enyaq Coupé überhaupt nicht Coupé. Man zählt vier Türen plus große Heckklappe. Der Innenraum ist großzügig und nicht eng geschnitten. Das Raumgefühl ist luftig und noch luftiger, wenn man unter dem im RS serienmäßigen, nicht zu öffnenden, aber viel Helligkeit spendenden Panoramadach sitzt.

Geräumiger als die Konkurrenz

So viel Kopffreiheit über dem Sitz wie im Enyaq Coupé wird weder in einem Tesla Model Y noch in einem Q4 Sportback e-tron 50 quattro oder ID.5 GTX geboten. Den beiden Deutschen hat der Tscheche zudem einige Zentimeter in der Länge voraus, und er macht etwas daraus.

Aus seinen 4,65 x 1,88 x 1,60 Meter Länge x Breite x Höhe entsteht im Innen- und Kofferraum viel Platz. Auf allen fünf Sitzplätzen, außer auf dem mittleren auf der Sitzbank, genießt man ausgiebig Bein-, Schulter- und Kopffreiheit.

Durch den Wegfall des Verbrennungsmotors und seiner Nebenaggregate entstehen Freiräume. Der große Akkupack sitzt im Fahrzeugboden und macht das Fahrzeug höher, was den Ein- und Ausstieg erleichtert.

Auf der Rückbank herrscht im Enyaq Coupé RS iV großzügig Freiheit für die Beine, weil weniger Antriebsteile ein anderes Fahrzeuglayout ermöglichen. Nur aus seiner Dachlinie erwächst dem Enyaq Coupé im Vergleich zum Enyaq ein Nachteil. Man spürt beim Entern und Verlassen des Fahrzeugs, dass sich das Dach hinten neigt.

Viele Koffer, na und?

Wer schön sein will, leidet im Enyaq Coupé ebenso wenig, wenn es ans Kofferpacken geht. Im Vergleich zum aufrechteren Enyaq kommt im Coupé RS iV nicht entscheidend weniger in der Gepäckabteilung unter (ein kleiner Kofferraumvergleich, auch zu den Gepäckabteilen der Konkurrenten: in den technischen Daten).

570 Liter sind ein Kofferraumvolumen, in dem ein großer Kinderwagen kein Problem mehr darstellt und mit dem man mit der Familie zum langen Sommerurlaub aufbrechen kann. Werden die hinteren Sitzlehnen flach gelegt, glücken auch exzessivere Baumarktbesuche.

Und klar, typisch Škoda, auch hier hinten im Kofferraum geht das Enyaq Coupé mit schlauen Lösungen zu Ende. In der Ladetasche wird das gerade benutzte und etwas verschmutzte Ladekabel durch den Innenbezug aus Filz gereinigt. Die Zugabe eines herausnehmbaren Eiskratzers lernt man im kalten Winter schätzen.

Und auch im Innenraum setzt es das volle "Simply-Clever"-Programm mit dem klug ins Fahrzeug integrierten Regenschirm, der kabellosen Ladestation für gleich zwei Smartphones und den Smartphone-Einstecktaschen an den Rückseiten der Vordersitze.

Die Verarbeitung wirkt routiniert, das Cockpit klar gegliedert, aber das Instrumentendisplay etwas klein. Die Bedienung dagegen erscheint aufgeräumter als in einem VW ID.3 und ID.4.

Den Unterschied zum braveren Enyaq machen die Designelemente in Carbonoptik und die Sportsitze mit RS-Logo in den Kopfstützen. Auf Wunsch kommen umweltfreundliche Materialien wie Sitzbezüge, die zu einem großen Teil aus natürlicher Wolle gewebt sind, im E-Škoda zum Einsatz – besser für die Umwelt, gut fürs Image.

Infotainment up to date

Und auch im neuen Enyaq Infotainment, das eine neue Software aufgespielt bekam, steckt eine so gute Portion VW-Tech, dass das Škoda Enyaq Coupé RS iV davon voll profitieren kann.

Zahlt man zu, blickt man auf das auf die Frontscheibe projizierte große Anzeigefeld des Head-up-Display, das mit „Augmented Reality“ den Navipfeil virtuell einige Meter vor dem Fahrzeug über dem Asphalt schweben lässt. Die meisten Funktionen und Einstellungen laufen über den zentralen 13-Zoll-Bildschirm ab. Sprach- und Gestensteuerung ist ebenso möglich. Die Updates fürs Infotainment kommen ohne Werkstattbesuch, „over the air“.

Kraft sofort

Top ist der RS-Antrieb im Motorenprogramm, wo die Wahl im Enyaq Coupé zwischen ein und zwei Motoren mit 180, 204, 265 und 299 PS Leistung fällt. Das Topmodell wird von zwei Elektromotoren angetrieben, die zusammen die 299 PS produzieren und diese über den Allradantrieb mit bester Traktion auf die Straße bringen.

Die volle Power ist allerdings nur kurzzeitig und mit ausreichend geladener Batterie abrufbar. Jedoch machen auch die dauerhaft zur freien Verfügung stehenden 265 PS schwer Eindruck im 2,25 Tonnen schweren SUV.

Das E-Motoren-Duo drückt das schwere SUV vom Stand weg mit massivem Schub nach vorne, weil es nicht wie ein Verbrennungsmotor erst auf Drehzahl gebracht werden muss. Die schnell anstehenden 310 und 162 Newtonmeter Drehmoment der zwei E-Motoren sorgen für einen souveränen Durchzug.

In nur 6,5 Sekunden ist das Übergewicht, das viel mit der fast 500 Kilogramm schweren Batterie zu tun hat, aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigt und in knapp über zwanzig Sekunden auf Maximaltempo 180. Damit ist der RS etwas flotter als die Enyaq Coupé Modelle iV 60, iV 80 und iV 80x, die alle nur 160 km/h laufen.

Warum das Tempo begrenzt wird, ist klar. Wer im tschechischen Elektro-SUV schnell fährt, verbraucht mehr Strom und legt häufiger Ladestopps ein, was den herausgefahrenen Zeitvorteil mehr als nur auffrisst.

Der Verbrauch des Enyaq Coupé RS iV, das sich trotz des Sportunterrichts von seinem Naturell eher zum Gleiten als zum Rasen eignet, profitiert vom geringeren Luftwiderstand. Der sehr gute cw-Wert von 0,23 spart Strom  Im von Škoda angegebenen, im WLTP-Zyklus ermittelten Verbrauch kommt der RS im Durchschnitt mit 17,4 kWh/100km aus.

In der Papierform. Was tatsächlich verbraucht wird, hängt wie in jedem Elektroauto davon ab, wie gefahren wird, wie die Straße verläuft, welche Außentemperatur herrscht und welche Verbraucher eingeschaltet werden.

Danach richtet sich auch Reichweite. Die liegt mit dem 77-kWh-Akkupack bei 499 Kilometern. In der Praxis sollte man eher mit 300, 350 Kilometer Reichweite rechnen, bis es wieder an die Ladesäule geht.

Neue Software, kürzere Ladezeiten

Der Akku ist dank der im neuen Enyaq Coupé geladenen Software-Version ME 3 bis zu 135 kWh schnellladefähig. Damit lässt sich der Akku in rund einer halben Stunde von 10 auf 80 Prozent Ladestand bringen. An der heimischen Wallbox dauert das Laden mit Wechselstrom und 11 kW etwa siebeneinhalb Stunden.

Serienmäßig ist im Enyaq Coupé RS iV ein Mode-3-Ladekabel mit an Bord, aber die maximale Flexibilität erhält man mit dem gegen Extrageld erhältlichen Universallader mit austauschbaren Anschlusssteckern, der Strom tanken mit bis zu 11 kWh an der 400-Volt-Starkstromdose erlaubt.

Lohnender Mehrpreis?

Schöner, aber nicht schlechter im Alltag fahren - Aus der attraktiveren Form des Škoda Enyaq Coupé RS iV ergeben sich gegenüber dem Škoda Enyaq in der Praxis kaum Nachteile im Platz- und Raumangebot sowie in der Alltagstauglichkeit. Der RS hat mit 57.700 Euro gegenüber den braven Enyaq Varianten einen hohen Preis, erfüllt mit dem starken Antrieb jedoch auch hohe Ansprüche.

8/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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