Fiat 500e 2020: Preise und Verkaufsstart

Irene Wallner
14. Juli 2020

Nach der Vorstellung des Fiat 500 “la Prima” Cabrio kann nun auch die Limousine in der Edition “la Prima” reserviert werden. Der neue Fiat 500e wurde bereits sehnlichst erwartet und er hat sich verändert – jedoch nicht grundlegend, was Fans des Retrodesigns sicher freuen dürfte. Wir haben die aktuellen Bilder und neue Infos für Sie.

Im März hat Fiat bereits die First Edition “la Prima” des Fiat 500e als Cabrio vorgestellt. Jetzt ist auch die Reservierung der Limousine möglich. Es wird höchste Zeit, dass auch Fiat ein elektrisches Modell auf den Markt bringt. Mit dem Bestseller-Modell 500 anzufangen ist ein schlauer Schachzug.

Preisliste Fiat 500e 2020
“la Prima” Cabrio Angebote ab 36.945 €
“la Prima” Limousine Angebote ab 34.020 €
Standardausstattung Preise noch nicht bekannt

Wenn Sie sich nicht mehr bis zum Marktstart des elektrischen 500 gedulden möchten, können Sie sich auch jetzt schon aktuelle Fiat 500 Angebote einholen und beim klassischen Modell im Schnitt 4.700 Euro sparen.

Preise und Verkaufsstart

Nach der Premiere des Fiat 500 “la Prima” Cabrios am 4. März beginnt nun auch der Start der Reservierungen für die Limousine. Auch diese wird aktuell nur als Sonderedition “la Prima” angeboten. Bis der kleine Elektroflitzer aber bei den Händlern steht, soll es noch bis zum Oktober 2020 dauern. Aktuell ist nur der Preis für die Version “la Prima”, also die first edition des Modells, bekannt. Diese beträgt für das Cabrio 36.945 Euro inklusive Heimladestation Easy Wallbox und Vollausstattung, wer die Limousine möchte, muss ab 34.020 Euro auf den Tisch legen.

Reserviert werden kann der 500e über ein Online-Portal des Herstellers, eine Anzahlung ist nicht nötig und die Reservierung erstmal unverbindlich. Sobald der Bestellstart für den Fiat 500 offiziell bekannt gegeben wird, wird die potentielle Kundschaft angeschrieben und gefragt, ob die Bestellung nun verbindlich fortgesetzt werden soll.

Die Serienversionen könnten bei 30.000 Euro liegen, das wird sich aber im Laufe des Jahres zeigen.

Motoren und Fahrverhalten

Der neue Fiat 500 der dritten Generation steht auf einer neuen Plattform, die ihn um 6 Zentimeter breiter und länger macht. Auch der Radstand wächst um 2 Zentimeter, dennoch bleibt der 500er ein Kleinwagen.

Interessant ist aber in erster Linie die Technik. Hier hat man einen Akku mit einer Kapazität von 42 kWh verbaut, der mit einem Ladesystem kombiniert werden kann, was dann eine Spitzenleistung von 85 kW möglich macht. Wer dann den passenden Schnelllader zur Hand hat, kann den E-Fiat dann in lediglich 35 Minuten wieder auf 80 Prozent aufladen. Für alle, die es ganz eilig haben, lässt sich in nur fünf Minuten Strom für 50 Kilometer aufladen, was für kurze Fahrten ausreicht. Fiat gibt die Reichweite nach WLTP mit bis zu 320 Kilometer an, was im Konkurrenzvergleich ein wirklich guter Wert ist.

Wer sich für die Erstausgabe “La Prima” entscheidet, bekommt den Fiat inklusive Easy Wallbox für die Nutzung zu Hause. Hiermit kann dann mit bis zu 7,4 kW Leistung geladen werden, was den Elektro-500 innerhalb von 6 Stunden wieder auf die volle Leistung lädt. Insgesamt bietet der Elektromotor eine Leistung von 118 PS, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 km/h. Von 0 auf 100 km/h schafft es der 500 in 9 Sekunden.

Drei Fahrmodi stehen zur Verfügung und wer im “Range”-Modus fährt, hat die maximale Rekuperation und die Möglichkeit, mit nur einem Pedal zu fahren. Der Sherpa-Modus ist ein sehr gut definierter Modus, der dafür zuständig ist, den Fahrer auf jeden Fall an sein Ziel zu bringen. Hierfür wird die Geschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt, Klimaanlage und Sitzheizung werden deaktiviert und die Gasannahme ändert sich. Wer also nur noch wenig Saft hat, schaltet am besten in diesen Modus.

Eine weitere Überraschung ist, dass der neue Fiat 500 das erste Stadtauto sein wird, dass mit autonomem Fahren der Stufe 2 ausgestattet wurde. Insgesamt hat die neue Generation in Sachen Fahrassistenzsysteme ordentlich zugelegt. Man bekommt jetzt neben einem adaptiven Tempomaten und Spurhalter auch einen Geschwindigkeitsassistenten, einen Totwinkelwarner und den Müdigkeitsassistenten. Natürlich gegen Aufpreis aber wenigstens besteht die Möglichkeit, diese Extras zu bestellen.

Außendesign

Im Großen und Ganzen bleibt der Fiat 500 der Retroflitzer, den wir alle kennen und lieben. Dennoch hat man einige Details verbessert und das Design etwas modernisiert. Vor allem die Frontpartie hat sich verändert, der Fiat scheint jetzt Augenbrauen bekommen zu haben, denn man hat die Frontlichter an der Motorhaube geteilt. Auch das Logo wurde neu designt, am Heck sieht man jetzt , dass die zweite Null um ein e ergänzt wurde, was den Elektroaspekt aufgreift. Außerdem wird die gesamte Zahl von hellblauen Linien eingerahmt, die ebenfalls die Elektroversion verdeutlichen.

Insgesamt wirkt der 500 dynamischer und selbstbewusster, sieht zwar immer noch niedlich aus, doch er ist erwachsener geworden. Es wird weiterhin auch eine Cabrio-Version geben, die laut Hersteller das erste lokal emissionsfreie Cabrio mit vier Sitzen sein wird. Dann bekommt das smart fortwo Cabrio endlich Konkurrenz.

Innenraum und Kofferraum

Auch im Innenraum wurde einiges verändert. Vor allem auf Digitalität setzt man nun im kleinen Italiener. Das neue Infotainment-System UConnect 5 ist mit Android Automotive verbunden und kann auch Apple CarPlay. Der 10,25-Zoll große Touchscreen sitzt prominent in der Mitte des Armaturenbretts. Was sicher vielen gleich aufgefallen ist: Es gibt keinen Schalthebel mehr. Stattdessen findet man zwischen den Sitzen nur Tasten zum Auswählen des Fahrmodus.

Insgesamt macht der Innenraum einen sehr aufgeräumten und klar strukturierten Eindruck. Alles ist klar gegliedert und macht einen edlen Eindruck. Serienmäßig vorhanden sind unter anderem der autonome Notbremsassistent, eine Fußgänger- und Radfahrer-Erkennung, eine Rückfahrkamera, Lichtsensor und Fernlichtassistent sowie autonomes Fahren der Stufe 2.

Wann kommt der Fiat 500e?

Der neue Fiat 500 als Elektroversion wird noch im Jahr 2020 auf den Markt kommen. Der Hersteller gibt als Marktstart Oktober 2020 an. Im Herbst können wir uns also mit dem Retro-Stromer auf den Weg machen.

Hat Fiat Elektroautos?

Der italienische Hersteller hat sich mit der Elektrifizierung seiner Modelle lange Zeit gelassen, doch nun kamen in kurzen Abständen erst die Hybridmodelle des Fiat 500 und Panda und am 4. März wurde das erste lokal emissionsfreie Elektroauto, der neue 500e, vorgestellt. Aktuell bildet dieses Modell das einzige vollelektrische Fahrzeug des Herstellers.

Wie teuer ist der neue Fiat 500?

Die Startversion des neuen Fiat 500 der dritten Generation heißt “La Prima” und bildet die sogenannte first edition, die mit vielen Extras und in besonderen Außenfarben angeboten wird. Diese Version kommt außerdem mit einer Wallbox zum Aufladen des elektrischen Stadtflitzers zu Hause und kostet als Cabrio 36.945 Euro und als Limousine 34.020 Euro.