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DS 3 Crossback Elektro im Test

Ihr nächstes Auto soll ein DS 3 Crossback Elektro werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

Der DS 3 Crossback E-Tense ist ein schickes Kompakt-SUV mit besonderem Design, ein zeitgemäßes mit modernem Elektroantrieb, ein komfortables mit gelungener Fahrwerksabstimmung und eines, in dem all dies in einem harmonischen Konzept aufgeht. Nur eines ist der DS 3 Crossback E-Tense nicht: günstig.

  • Viel Extravaganz im Design
  • Wenig Platz auf der Rückbank
  • Viel Harmonie im Fahrwerk

DS ist die Nobelmarke von Citroën und der DS 3 Crossback E-Tense das erste vollelektrische Kompakt-SUV von DS. Und was für ein apartes. Die Dimension ist für ein Elektroauto gut geeignet, weil damit das Gewicht nicht so hoch und der Verbrauch niedriger wie bei einem großen SUV à la Audi e-tron oder Mercedes EQC ausfällt.

Für einen Elektriker leicht

Unter den E-Autos ist der DS 3 Crossback E-Tense, obwohl er mit 1,6 Tonnen schwer ist, ein Leichtgewicht. Das macht den elektrifizierten Franzosen im Vergleich zu einem gleich langen Benziner oder Diesel trotzdem zum Übergewicht, aber zu einem mit Fahrspaß, denn im Vergleich zum Verbrennungsmotor setzt der Schub gleich vom Start weg ein.

Fahrspaß in „Sport“

Die Menge an Fahrspaß hängt allerdings vom Fahrprogramm ab. Drei Fahrprogramme stehen zur Wahl. Im Ecomodus wird die Motorleistung auf 60 kW oder 82 PS begrenzt. Damit ist der Stromverbrauch am niedrigsten, aber auch der Fahrspaß. 

Auch mit den 80 kW oder 109 PS im Normalmodus lässt einen der französische Stromer noch keine heftige und quasi ansatzlose Anfangsbeschleunigung spüren, wegen der man Elektroautos allein schon lieben kann.

Dies ändert sich im Modus „Sport“, wo die volle Kraft an der Vorderachse fast sofort greift – Aber reden wir nicht die ganze Zeit vom Motor. Der DS 3 Crossback hat auch in seiner Elektrovariante so viel mehr zu bieten.

Schon optisch. An der Front startet der DS 3 Crossback, der 2019 präsentiert wurde, in seiner Elektroversion E-Tense, die im Februar 2020 nachgereicht wurde, mit schmalen Scheinwerfern und einem markanten Chromgrill. Diese Andersartigkeit setzt sich mit dem Flügelschlag an der Dachmittelsäule und dem Einstieg fort.

Großes französisches Kino

Die Türgriffe fahren erst aus, wenn man sich mit dem Schlüssel in der Tasche dem Fahrzeug nähert, und sie fahren wieder ein, wenn man sich vom Fahrzeug entfernt. Beim Beladen kann das, wenn man die zu ladenden Dinge von weiter holt, etwas nerven, weil sich das Fahrzeug immer wieder öffnet und verschließt, aber ein echtes Problem ist das nicht.

Das automatische Türgriffaus- und einfahren lässt sich im Untermenü abstellen und via App kann der DS3 Crossback auch per Smartphone geöffnet und gestartet werden.

Das Cockpit ist großes französisches Kino. Über den rautenförmigen Luftausströmern sind die Tasten ebenfalls in Rautenform angeordnet. Das meiste an Bedienung geht allerdings nicht über diese vonstatten, sondern über den 10 Zoll großen Touchscreen.

Dies funktioniert gut, auch wenn man im DS 3 Crossback manchmal zwei Touchfelder drücken muss, wo bei einem Schalter nur ein Bedienschritt nötig wäre.

Auf der Mittelkonsole schart sich links und rechts vom Automatikwahlhebel wie im größeren DS7 Crossback eine Armee an Kippschaltern. Das hierüber die Fenster geöffnet werden ist zwar nicht optimal, weil Fensterheberschalter nahe des Fensters optimal sind, aber es schaut très chic aus.

Moderne Cockpitlandschaft

Dieser Chic setzt sich im volldigitalen Cockpit fort, das sich in fünf Cockpitvariationen nach Fahrsituation, etwa mit den Navipfeilen direkt hinter dem Lenkrad, einstellen lässt. Das Head-up-Display ist ebenso hilfreich, aber kein vollwertiges, auf die Frontscheibe, sondern auf eine ausfahrbare Plastikscheibe projizierendes System. Dafür ist es mit 350 Euro nicht zu kostspielig.

Wie im französischen Interieurdesign macht der DS 3 Crossback E-Tense auch bei der Individualisierung keine halben Sachen. Man wählt bei der Bestellung aus zwischen sechs Ausstattungslinien, fünf den Karosserielook und das Interieur verändernden „Inspirationen“ und diversen Lackierungen, Dachfarben und Felgendesigns.

In jedem E-Tense ist die Cockpitlandschaft von der Material- und Verarbeitungsqualität hochwertig. Vorne sitzt man im 4,12 Meter langen Franzosen einwandfrei, dahinter enger, denn der DS 3 Crossback ist im durch die schmalen Seitenscheiben düsteren Fond spürbar nicht der geräumigste.

Aber wer schön sein will, muss nicht leiden. Die Funktionalität kommt im SUV-Beau nicht zu kurz mit zahlreichen Ablagen, der an den Ellbogen anpassbaren verschiebbaren Mittellehne und der induktiven Ladestation fürs Smartphone. Dass über dieses via Bluetooth bis zu fünf Fahrer:innen Carsharing praktizieren können, passt ebenso in die Zeit.

Dezente Geräuschkulisse

Der Elektromotor ist heute auch ein absoluter Zeitgeistantrieb, der handfeste Vorteile bietet, wenn man den hohen Preis eines DS 3 Crossback E-Tense verdaut hat. Die Betriebskosten sind im Vergleich zum Benziner und Diesel niedrig. Das Strom laden an der heimischen Steckdose oder Wallbox, die Steuer und die Wartungskosten.

Vom Fahrgeräusch hat der Elektroantrieb ganz klar Vorteile. Der elektrische DS 3 Crossback flüstert sich flüsterleise durch den Verkehr. Bei langsamem Fahren sondert er, um Fußgänger zu warnen, zwar künstlich erzeugte Geräusche ab, aber davon vernimmt man im Innenraum wegen der guten Geräuschisolierung kaum etwas. Dies spielt dem Komfort genauso in die Karten wie der fürs Format gute Federungskomfort.

Der DS rollt, im Gegensatz zu manchem anderen Elektroauto, kommod ab. Die Abstimmung von Fahrwerk und Lenkung macht den DS 3 Crossback zu einer sehr handlichen Partie. Das hat seine Vorteile im Stadtverkehr, in dem sich ein Elektroauto wie der DS 3 Crossback E-Tense besonders zuhause fühlt. Und wie klappt es bei der Überlandfahrt und auf der Autobahn mit dem 136 PS starken Elektromotor?

Maximal 150

Der Eco- und Normalmodus schneiden den Fahrspaß, weil sich an den Vorderrädern zu wenige PS für 1,6 Tonnen versammeln. Ohne Abregelung sind es in „Sport“ 136 PS Leistung und 260 Newtonmeter Drehmoment, die zwischen 300 und 3.670 Umdrehungen, also viel früher noch als bei einem Turbobenziner, mobilisiert sind.

So macht der E-Tense in der Stadt und auf der Landstraße gut Laune. Erst bei schnellerem Tempo geht ihm spürbar die Puste aus, wie den meisten Elektroautos in dieser PS-Klasse. Aber, was heißt „schneller“? Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 150 km/h erreicht. Dann greift der elektronische Begrenzer. Der macht wegen dem Verbrauch und der Reichweite auch Sinn.    

Reicht die Reichweite?

„Rast“ man oder beschleunigt man die 1,6 Tonnen permanent in 9,1 Sekunden aus der Statik auf Tempo 100, steigt der Verbrauch und die noch erzielbare Reichweite sinkt. Dann sind auch Verbrauchswerte von 25 kWh/100 km möglich, die bei 50 kWh Kapazität des Akkupacks dazu führen, dass man schon nach 200 Kilometern wieder an der Ladesäule steht.

In der Praxis sind es so plus/minus 250 Kilometer bis zum nächsten Stromladen. Vielleicht sind auch die versprochenen 320 Kilometer im Stadtverkehr oder im Automatikmodus „B“ machbar, wo die Rekuperation (Bremsenergierückgewinnung) stärker ist.

Allerdings ist die Bremswirkung in B nicht so stark, wie man das beim Ein-Pedal-Fahren von anderen Elektroautos gewöhnt ist, bei dem man allein durch vom Gas gehen bremst.

Die Ladezeiten entsprechen dem, was man von anderen Elektroautos kennt. An der Wallbox mit 11 kWh Ladestrom parkt der DS 3 Crossback E-Tense für fünf Stunden in der Garage und mit 1,8 kWh aus der normalen Steckdose über 24 Stunden, bis der Akku wieder zu 100 Prozent gefüllt ist. Am Schnelllader mit 100 kWh gelingt eine 80-Prozent-Ladung in einer halben Stunde.

Stromern ist nicht günstig

Den Willen, mit Strom ökologischer zu fahren, erkauft man sich im DS 3 Crossback mit einem hohen Preis. Der stromernde E-Tense in der Ausstattungslinie „So Chic“ kostet rund 39.000 Euro. Das sind 8.500 Euro mehr als ein DS 3 Crossback PureTech 130 mit dem 130-PS-Benziner und satte 14.000 Euro mehr als der 100 PS starke Einstiegsbenziner mit 6-Gang-Schaltgetriebe. 

Alles eine Frage der Perspektive

Man kann das Ganze – wie fast immer im Leben – aber auch positiv sehen. Verrechnet man den hohen Anschaffungspreis des E-Tense mit den 9.000 Euro der Umweltprämie, kostet er weniger als der 130-PS-Benziner und nur noch 5.000 Euro mehr als der DS 3 Crossback mit dem Einstiegsmotor und der Einstiegsausstattung „Chic“. 

Dafür erhält man einen zeitgemäßen Antrieb und eine bessere Ausstattung in Kombination mit einem außergewöhnlichen Design, einem feinen Ambiente und einem harmonischen Fahrwerk. Ob einen die eingeschränkte Reisetauglichkeit eines E-Autos stört oder die Vorteile im Alltag überwiegen, der hauptsächlich im Kurz- und Mittelstreckenbereich über die Bühne geht, entscheidet vor allem die eigene Fahragenda.

7/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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