Dein Weg zum neuen Auto
Der Dacia Sandero wird erstmals zum Elektroauto. So könnte der günstige Stromer aussehen – und das wissen wir bereits über die nächste Generation.
Der Sandero ist eines der wichtigsten Autos von Dacia – und ausgerechnet der günstige Bestseller steht vor einer ziemlich großen Veränderung. Mit der nächsten Generation soll es den Kleinwagen erstmals auch als reines Elektroauto geben. Dacia selbst spricht für den kommenden Sandero von einer „vollständig multi-energetischen Antriebspalette“, aktuelle Informationen bestätigen daneben ausdrücklich eine batterieelektrische Variante. Mit der neuen Generation wird derzeit für 2028 gerechnet.
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Dacia Sandero Electric kommt – und der neue Spring könnte schon zeigen, wie er aussieht
Wie der Sandero Electric aussehen wird, verrät Dacia dagegen noch nicht. Einen ziemlich interessanten Hinweis könnte aber ausgerechnet der neue Spring liefern. Dessen nächste Generation steht ebenfalls vor dem Start und führt die kantige Dacia-Optik noch einmal deutlich weiter. Genau diese Designsprache haben wir auf den größeren Sandero übertragen – und das Ergebnis könnte erstaunlich nah an einem späteren Serienauto liegen.
So könnte der elektrische Sandero aussehen
Unser Rendering bleibt bewusst näher an einem klassischen Kleinwagen als an einem SUV. Das ist schließlich eine der Stärken des Sandero: viel Auto auf relativ wenig Verkehrsfläche.

Vorne orientiert sich unsere Interpretation deutlich am neuen Spring. Eine breite schwarze Blende verbindet die schmalen LED-Tagfahrlichter miteinander, während das Dacia-Logo prominent in der Mitte sitzt. Die eigentlichen Scheinwerfer liegen etwas tiefer und bekommen die kantige Lichtgrafik, die Dacia inzwischen bei immer mehr Modellen verwendet.
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Die stärker modellierte Motorhaube lässt den Sandero gleichzeitig etwas erwachsener wirken. Insgesamt ist die Front länger und flacher als beim Spring – schließlich soll der Sandero weiterhin eine Klasse darüber spielen.

In der Seitenansicht haben wir deshalb bewusst auf eine hohe SUV-Silhouette verzichtet. Die Dachlinie liegt relativ flach, die Motorhaube zieht sich etwas weiter nach vorne und die Räder stehen weit außen. Schwarze Radhausverkleidungen dürfen trotzdem nicht fehlen: Ganz ohne robuste Elemente wäre ein moderner Dacia inzwischen kaum noch vorstellbar.
Auch hinten dürfte der Spring Pate stehen
Am Heck setzt sich die Idee fort. Unser Sandero Electric bekommt kompakte, geometrische Rückleuchten und dazwischen eine breite schwarze Fläche mit großem Dacia-Schriftzug. So entsteht optisch eine Verbindung zwischen Front und Heck, ohne dass Dacia dafür zwingend ein teures durchgehendes LED-Lichtband einsetzen müsste.

Der untere Teil des Stoßfängers fällt dagegen gewohnt robust aus. Viel schwarzer Kunststoff, wenig Dekoration und keine überflüssigen Spielereien – genau das würde zur aktuellen Markenstrategie passen. Eine höhergelegte Sandero Stepway-Version dürfte es übrigens ebenfalls wieder geben.
Der Sandero wird elektrisch – aber nicht nur
Interessant ist vor allem, dass Dacia beim neuen Sandero offenbar nicht alles auf eine Karte setzt. Während einige Hersteller ihre Kleinwagen komplett auf Elektroantrieb umstellen, soll die nächste Generation unterschiedliche Antriebe ermöglichen.
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Dacia hat offiziell bestätigt, dass der Sandero eine Multi-Energy-Strategie verfolgen wird. Aktuelle Informationen sprechen sowohl von Elektro- als auch von Verbrenner- beziehungsweise Hybridvarianten. Damit könnte Dacia je nach Markt und Nachfrage länger flexibel bleiben.
Das passt zur größeren Strategie der Marke. Bis 2030 plant Dacia vier neue Elektroautos und will den elektrischen Anteil seiner Modellpalette deutlich ausbauen.
Akku und Reichweite: Dacia dürfte eher pragmatisch bleiben
Gerade hier sollte man momentan noch vorsichtig sein. Batteriegröße, Motorleistung und Reichweite des Sandero Electric sind offiziell noch nicht bekannt.
Dass Dacia dabei nicht unbedingt auf maximale Reichweiten setzen wird, wäre allerdings keine Überraschung. Der Hersteller positioniert sich weiterhin klar über ein möglichst gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der elektrische Sandero dürfte deshalb eher ein bezahlbarer Alltags-Stromer als ein Kleinwagen mit riesigem Akku werden.
Zum Vergleich: Renault bietet den technisch deutlich ambitionierter positionierten Renault 5 derzeit mit 40-kWh- beziehungsweise 52-kWh-Batterie an. Die größere Variante schafft bis zu 417 Kilometer WLTP-Reichweite, der Einstiegspreis liegt inzwischen bei 26.290 Euro.
Dacia könnte beim Sandero bewusst darunter ansetzen – sowohl bei der Batterie als auch beim Preis. Konkrete Zahlen wären momentan aber reine Spekulation.
Wie günstig könnte der Sandero Electric werden?
Genau das dürfte am Ende die spannendste Frage sein. Schließlich ist der Sandero gerade deshalb so erfolgreich, weil er ein vergleichsweise simples Auto zu einem niedrigen Preis bietet. Dacia betont selbst, dass der kommende Sandero auch in der neuen Generation beim Preis-Leistungs-Verhältnis eine Benchmark in seinem Segment bleiben soll.
Der neue Spring zeigt gleichzeitig, welche Rolle günstige Elektroautos weiterhin bei Dacia spielen sollen. Die zweite Generation bleibt rein elektrisch, bekommt vier vollwertige Sitzplätze und wird künftig in Europa produziert.
Ein Sandero Electric dürfte zwar spürbar darüber liegen, könnte aber zu den günstigeren vollwertigen Elektro-Kleinwagen gehören. Ob Dacia tatsächlich in Richtung 20.000 Euro kommt oder der Einstieg eher einige Tausend Euro darüber liegt, dürfte letztlich stark von Batterie, Ausstattung und Marktbedingungen zum Verkaufsstart abhängen.
Wann kommt der Dacia Sandero Electric?
Nach aktuellem Stand ist mit der neuen Sandero-Generation 2028 zu rechnen.
Bis zum Serienmodell kann sich beim Design natürlich noch einiges ändern. Der neue Spring macht aber deutlich, wohin Dacia optisch gehen könnte. Sollte der Hersteller dessen kantige Front, die breite schwarze Grafik und die reduzierte Gestaltung auf den größeren Sandero übertragen, könnte der elektrische Bestseller unserem Rendering zumindest ziemlich ähnlich sehen.