Mehr Fahrspaß als im BMW M2 geht kaum. Die zweite Generation des BMW M2 mit dem 480 PS starken Reihensechszylinder zählt zu den reinrassigsten M Modellen.
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Listenpreis
77.500 € - 78.000 €
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Gibt an, wie viel Kohlendioxid (CO2) das Fahrzeug pro gefahrenem Kilometer im WLTP-Zyklus (kombiniert) ausstößt. Je niedriger der Wert, desto umweltfreundlicher ist das Auto.
218 - 220 g/km
(G)
Verbrauch (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viel Kraftstoff das Auto im genormten WLTP-Zyklus (kombiniert) pro 100 Kilometer verbraucht. Je niedriger der Wert, desto sparsamer ist das Auto.
Der BMW M2 ist kein klassischer Daily, sondern ein reinrassiger Sportwagen, der erstaunlich viel Alltag aushält. Mit drei Erwachsenen, Gepäck für ein langes Wochenende samt Kletterausrüstung hat er mich positiv überrascht. Gleichzeitig zeigt er auf langen Strecken klare Schwächen: Die Carbon-Schalensitze sind unbequem, ab etwa 140 km/h wird es laut und auf der Autobahn wirkt der M2 nervöser, als man es sich von einem Langstreckenauto wünscht.
M2, M3 oder M4? Ich würde den M2, den kleinsten und wendigsten M, nehmen
Der M2 startet bei 77.500 Euro mit 8-Gang M Steptronic und bei 78.000 Euro mit manuellem 6-Gang-Getriebe. Unser rund 96.000 Euro teurer Testwagen wirkte bei der Ausstattung trotzdem nicht üppig: kein adaptiver Tempomat, keine 360-Grad-Kamera und wenig echte Entlastung auf der Autobahn.
Seit dem Facelift leistet der 3,0-Liter-Reihensechszylinder 480 PS statt zuvor 460 PS. Damit bleibt der M2 ein kompaktes Muskelpaket mit mehr Leistung als Audi RS3 und Mercedes-AMG A45 S.
Der M2 bietet 390 Liter Kofferraumvolumen. Das klingt nicht riesig, reicht in der Praxis aber locker für drei Personen samt Wochenendgepäck und Kletterausrüstung. Auch die Beinfreiheit hinten ist besser als erwartet; nur die Kopffreiheit wird ab etwa 1,80 Meter knapp.
Den M2 gibt es ausschließlich mit dem 3,0-Liter-Reihensechszylinder, Hinterradantrieb und wahlweise Automatik oder Handschaltung. Mit Automatik sprintet er in 4,0 Sekunden auf 100 km/h, manuell in 4,2 Sekunden.
Zu einem hohen Preis, aber mit hohem Kultstatus. Und mit einem sehr klaren Charakter: Der M2 kann Alltag besser, als sein Auftritt vermuten lässt, aber er ist kein entspannter Daily. Die Carbon-Schalensitze sehen grandios aus und bieten viel Seitenhalt, waren auf längeren Strecken aber unbequem und sorgten bei mir für Rückenschmerzen. Ab etwa 140 km/h stören zudem deutliche Windgeräusche. Wer Komfort sucht, wird hier nicht glücklich. Wer Fahrspaß sucht, sehr wahrscheinlich schon. Und das final. Die nächste Generation dieses M Sportcoupés wird keine mehr mit Benzin im Tank, sondern eine rein elektrische sein.
Wie viel kostet der BMW M2?
Das BMW M2 Modell hat einen Listenpreis von 77.500 € bis 78.000 €.
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Vergleiche verschiedene Ausstattungslinien des BMW M2
Vergleicht man den BMW M2 mit dem Top-Modell von Audi, dem RS3, so ist der Münchner ein teures Unterfangen. Während der M2 bei über 75.000 Euro startet, gibt es den RS3 noch für unter 65.000 Euro. Jedoch hat der Audi auch 80 PS weniger Leistung.
Der Mercedes-AMG A 45 S ist mit 421 PS leistungstechnisch näher dran am M2 - auch beim Preis, denn der liegt bei über 73.000 Euro in der Basis. Und im Vergleich zu einem Porsche 718 Cayman GTS 4.0, der sogar die 90.000-Euro-Marke knackt, ist der Bayer dann sogar ein Schnäppchen.
Der Preis für den BMW M2 ist nicht gerade niedrig, auch die Unterhaltskosten haben es in sich – und die Versicherungskosten? Auch die bewegen sich auf relativ hohem Niveau.
Mit der Typklasse 18 in der Haftpflichtversicherung ordnet sich das Power-Coupé im Mittelfeld ein. Anders sieht es bei der Teil- bzw. Vollkaskoversicherung aus: Typklasse 28 bzw. 29 gehen ins Geld und sind als teuer zu bewerten.
Leistung und Fahrkomfort
Beim BMW M2 hast du die Wahl zwischen der serienmäßigen 8-Gang M Steptronic mit Drivelogic und einem 6-Gang-Handschaltgetriebe, das 500 Euro Aufpreis kostet. Beide Versionen nutzen den 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit 480 PS und Hinterradantrieb. Mit Automatik liegen 600 Nm Drehmoment an, beim Handschalter sind es 550 Nm. Der Sprint auf 100 km/h dauert 4,0 Sekunden mit Automatik und 4,2 Sekunden mit manuellem Getriebe.
Der M2 ist kein leichtfüßiger Puristen-Flitzer im alten Sinn. Er wiegt 1.805 kg mit Automatik und 1.780 kg als Handschalter. In schnellen Kurven kaschiert er dieses Gewicht erstaunlich gut, weil Lenkung, Fahrwerk und Hinterachse wunderbar zusammenarbeiten. Beim harten Anbremsen bergab merkt man die rund 1,8 Tonnen aber deutlich. Dann fühlt sich der M2 nicht mehr klein und giftig an, sondern schwer und ernsthaft schnell.
Laut BMW liegt der WLTP-Verbrauch je nach Version und Ausstattung bei 9,3 bis 10,2 l/100 km. Auf meiner Autobahnfahrt habe ich 9,6 l/100 km geschafft, ohne bewusst zu schleichen. Für ein 480-PS-Coupé mit breiten Reifen und dem Temperament eines Kneipenschlägers ist das überraschend vernünftig. Sparsam ist der M2 nicht, aber völlig absurd durstig auch nicht.
Auf der Landstraße ist der BMW M2 überragend. Er lenkt präzise ein, reagiert schnell und fühlt sich in Serpentinen so wohl, als wäre er genau dafür gebaut worden. Es gab lange kein Auto mehr, das mir dort so viel Spaß gemacht hat. Auf der Autobahn dreht sich der Eindruck aber: Spurrillen, Schwellen und die direkte Lenkung machen ihn bei hohem Tempo nervös. Der M2 will nicht reisen, er will Kurven jagen. Genau das macht ihn brillant – und als Daily manchmal anstrengend.
Kofferraum, Platz und Praxistauglichkeit
Die 2+2-Sitzigkeit und das Kofferraumvolumen machen im BMW M2 den Unterschied zu einem klassischen Sportwagen. Der Kofferraum fasst 390 Liter – und das ist nicht nur ein hübscher Wert für die Tabelle. In meinem Test hat der M2 drei Erwachsene, Gepäck für ein langes Wochenende und Kletterausrüstung erstaunlich problemlos geschluckt. Selbst danach blieb noch etwas Platz übrig. Für ein Coupé, das aussieht, als würde es lieber Reifen als Reisetaschen vernichten, ist das ziemlich beeindruckend.
Praktisch ist auch die 40:20:40 geteilt umklappbare Rücksitzlehne. Dadurch lassen sich längere Gegenstände einfacher verstauen, ohne gleich den ganzen Fond opfern zu müssen. Die Ladekante ist zwar coupétypisch nicht so bequem wie bei einem Kombi oder SUV, aber der Kofferraum selbst ist groß genug, um den M2 im Alltag nicht direkt als Spielzeug abzustempeln.
Im Vergleich zu einem zweisitzigen Sportwagen wirkt der M2 fast vernünftig. Er bietet mehr Flexibilität, mehr Stauraum und echte Rücksitze – zumindest mit Einschränkungen. Gegenüber einem BMW M4 ist er kürzer und handlicher, bietet mit 390 statt 440 Litern aber nur etwas weniger Kofferraum. Das ist ein guter Deal, wenn dir Fahrspaß wichtiger ist als die letzten Liter Gepäckvolumen.
Für wen ist der BMW M2 geeignet?
Der BMW M2 passt zu Leuten, die eigentlich einen Sportwagen wollen, aber nicht völlig auf Alltag verzichten möchten. Die Beinfreiheit hinten ist besser als erwartet, und zwei Erwachsene können im Fond durchaus mitfahren. Nur die Kopffreiheit wird ab etwa 1,80 Meter knapp.
Er eignet sich also für Wochenendtrips, sportliche Alltagsfahrten und Menschen, die lieber Umwege über Landstraßen nehmen. Wer regelmäßig lange Strecken mit vier Personen fährt oder maximalen Komfort sucht, wird mit einem M2 aber nicht glücklich. Dafür sind die Rücksitze zu kompromissbehaftet und die Carbon-Schalensitze auf Dauer zu unbequem. Der M2 ist kein praktisches Auto, das sportlich kann – er ist ein Sportwagen, der erstaunlich viel Praxis zulässt.
Innenraum, Infotainment und Ausstattung
Das Cockpit im sportlichen Interieur des BMW M2 präsentiert sich fokussiert. Fokussiert auf den M2-Fahrer. Handwerkszeug: Lenkrad, Gaspedal, Bremse. Die Anzeigen sind digital: BMWs „Curved Display“ umfasst ein 12,3-Zoll-Instrumentendisplay und ein 14,9-Zoll-Control-Display. Das wirkt modern, ist übersichtlich und passt gut zum technischen Charakter des M2. Gleichzeitig ist hier klar: Dieses Auto will nicht Wohnzimmer sein, sondern Arbeitsplatz für Leute, die gerne fahren.
Über den Zentralbildschirm werden Infotainment, Navigation und M-spezifische Anzeigen gesteuert. Smartphone-Integration mit Apple CarPlay und Android Auto, ConnectedDrive, Remote Software Upgrades, Personal eSIM und Wireless Charging gehören zur Serienausstattung. Im Alltag funktioniert das alles angenehm problemlos; die Technik steht dem Fahrerlebnis nicht im Weg.
Welche Einstellmöglichkeiten existieren fürs Fahren? Das serienmäßige M Drive Professional umfasst unter anderem den M Track Mode, den M Laptimer, die 10-stufige M Traction Control und den M Drift Analyser. Über die Setup-Taste lassen sich Motor, Fahrwerk, Lenkung, Bremse und Traktionskontrolle anpassen. Zwei Fahrzeug-Setups können gespeichert und über die M-Tasten am Lenkrad direkt abgerufen werden. Das ist Spielzeug für Fahrdynamik-Nerds – aber sinnvolles Spielzeug, weil sich der M2 dadurch spürbar an Strecke und Stimmung anpassen lässt.
Weniger überzeugend ist die Ausstattung bei Komfort und Assistenz. Unser Testwagen hatte keine 360-Grad-Kamera, was angesichts der Breite, der niedrigen Front und der teuren Frontlippe im Alltag nervt. Gerade in Parkhäusern, an Bordsteinen oder Mautstellen wünscht man sich vorne dringend eine bessere Sicht. Auch ein adaptiver Tempomat war nicht an Bord. Die aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop&Go-Funktion ist zwar erhältlich, kostet aber extra.
Mit an Bord war dafür das 14.000 Euro teure M Race Track Paket mit M Carbondach, M Carbon-Schalensitze, Carbon-Interieurleisten und M Driver’s Package. Die Carbon-Schalensitze sehen spektakulär aus und bieten starken Seitenhalt, waren auf längerer Strecke aber unbequem. Für die Rennstrecke: ja. Für den Daily: nur mit Leidensfähigkeit.
Wie hoch ist der Verbrauch des BMW M2?
Mit 3,0 Liter Hubraum, sechs Zylindern, Biturbo-Aufladung und 480 PS ist Sparsamkeit im BMW M2 nicht die Hauptrolle, sondern eher der Statist am Bühnenrand. Laut BMW liegt der WLTP-Verbrauch bei 9,3 bis 9,8 l/100 km mit 8-Gang M Steptronic und bei 9,6 bis 10,2 l/100 km mit manuellem 6-Gang-Getriebe. Die CO₂-Emissionen liegen entsprechend bei 211 bis 222 g/km beziehungsweise 218 bis 230 g/km.
In meinem Test war der M2 überraschend nah dran: Auf der Autobahn habe ich 9,6 l/100 km geschafft. Für ein 480-PS-Coupé mit breiten Reifen ist das sehr vertretbar.
Wer den Reihensechszylinder aber regelmäßig ausquetscht, wird deutlich mehr verbrauchen. Der Gasfuß macht im M2 die Musik – und bei Vollgas spielt das Orchester ziemlich laut.
Sicherheit und Assistenzsysteme
Serienmäßig bringt der BMW M2 wichtige Sicherheitsfunktionen mit, darunter DSC, M Dynamic Mode, aktives M Differenzial, Airbags, Reifendruckkontrolle, Speed Limiter, Rückfahrkamera und Parking Assistant. Trotzdem wirkt die Assistenz-Ausstattung im Alltag dünn. In meinem Testwagen fehlten ein adaptiver Tempomat, ein echter Spurhalteassistent und eine 360-Grad-Kamera – bei einem rund 96.000 Euro teuren Auto ist das enttäuschend. Optional gibt es den Driving Assistant und die aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop&Go-Funktion, diese kosten aber extra. Auf der Autobahn fehlt dadurch Entlastung, in der Stadt fehlt Übersicht. Gerade beim Daily-Test ist das ein klarer Minuspunkt.
Bekannte Probleme und Rückrufe
Beim BMW M2 gibt es bisher keine großen Auffälligkeiten bei Zuverlässigkeit oder bekannten Problemen. Die Basis, das 2er Coupé der Generation G42, wird seit 2021 gebaut, der M2 selbst seit 2023. In meinem Test wirkte die Verarbeitung solide, echte Qualitätsmängel fielen nicht auf. Kritischer sehe ich eher die Ausstattungspolitik: Vieles, was im Alltag hilft, kostet extra. BMW gibt drei Jahre Garantie, andere Hersteller bieten hier mehr.
BMW M2 FAQs
Wie viel kostet ein M2 BMW?
Der BMW M2 kostet laut aktueller Preisliste ab 77.500 Euro mit serienmäßiger 8-Gang M Steptronic. Mit manuellem 6-Gang-Getriebe startet er bei 78.000 Euro.
Wie viel PS hat ein M2?
Der BMW M2 leistet 480 PS. Die Leistung kommt aus einem 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit Biturbo-Aufladung.
Wie schnell ist ein M2 von 0 auf 100?
Der BMW M2 beschleunigt mit der 8-Gang M Steptronic in 4,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Mit manuellem 6-Gang-Getriebe dauert der Sprint 4,2 Sekunden.
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