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VW Taigo im Test

Ihr nächstes Auto soll ein VW Taigo werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

4,7/5 aus 14.585 Bewertungen

SUV-Coupés gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und sie erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Kombination aus den Annehmlichkeiten eines SUVs mit dem hohen Einstieg, guten Platzangebot und der Übersicht gepaart mit einer sportlichen Optik kommt an. Bei Volkswagen geht man spät auf diesen Trend ein. Erst mit dem ID.5 und nun dem Taigo stehen ein vollelektrisches Kompakt-SUV und ein Mini-SUV mit Coupé-Heck zur Auswahl.

  • Eingängiges Design
  • Ordentliche Alltagstauglichkeit
  • Klein dimensionierte Dreizylinder
  • Routinierte Verarbeitungsqualität

Der Mix macht's

Der Taigo kommt kraftvoll daher, wobei am auffälligsten sicher die coupéhafte Silhouette ist, durch die die C-Säule stark nach vorne geneigt ist. Im Kleinwagensegment ist der Taigo hier einzigartig. Wenn man sich den Taigo von der Seite ansieht, dann sieht man scharfe Linien, die sehr präzise geführt sind. Zum Heck hin wurde der Überhang verlängert, damit das Fahrzeug funktionaler wird. Ein Blick aufs Heck zeigt schmale und zweigeteilte LED-Rückleuchten.

Insgesamt macht der Taigo einen robusten und modernen Eindruck. Aufgrund seiner kompakten Abmessungen dreht der Taigo sicher auch in der Stadt gerne seine Runden. Mit seinen kompakten Maßen, was einer Länge von 4,27 Metern, einer Höhe von 1,49 Metern und einer Breite von 1,76 Metern entspricht, sollte er kein Problem haben einen Parkplatz zu bekommen. Der Radstand beträgt 2,57 Meter, was für diese Fahrzeugkategorie wirklich gut ist und den Mitfahrenden viel Komfort beschert.

Die Optik des Taigos ist hübsch, gefällig und harmonisch. Damit folgt Volkswagen nun auch dem Trend der SUV-Coupés. Gleichzeitig wirkt der Taigo aber auch wenig individuell und etwas austauschbar.

Der Preis der Schönheit

Die Crossover-typische erhöhte Sitzposition verschafft einen guten Überblick, der sowohl junger Kundschaft, als auch modernen und jung gebliebenen älteren Menschen im Taigo gefallen sollte.

Doch die Coupé-Form mit dem schräg abfallenden Heck fordert auch ihren Tribut. Zum Beispiel beim Kofferraumvolumen. Der Taigo stellt ein Kofferraumvolumen von 438 Litern zur Verfügung. Das ist fast so viel, wie maximal in den T-Cross hineinpassen, der 455 Liter bereithält, aber auch noch ein Stück kleiner ist. Ein Taigo überragt sogar den T-Roc.

Zudem bietet der T-Cross eine verschiebbare Rückbank, die der Taigo nicht in petto hat. Dort lassen sich die Rücksitze lediglich asymmetrisch teilen. Nach hinten ist die Rundumsicht durch die Heckform eingeschränkt und auch der Blick nach vorn wird teils von der tiefen Dachkante behindert.

Volkswagen-Routine im Interieur

Ein Blick ins Innere offenbart das moderne Multimedialenkrad und das Infotainmentsystem ist das neueste, das auf dem Modularen Infotainment-Baukasten aufbaut. Außer auf dem Lenkrad sind kaum physische Tasten zu sehen, man bekommt eine eher puristisch anmutende Touchoberfläche, mit der man auch den Display bedient. Etwas ungelenk wirkt dabei der recht große Automatikwahlhebel.

Die Materialqualität wirkt angemessen, die Verarbeitung liegt auf dem Niveau, das man von der Wolfsburger Automarke gewohnt ist. Bloß bei der Bedienung offenbaren sich einige Schwächen komplexer Menüs, die zahlreiche Eingaben erfordern.

Wer Aufpreis zahlen möchte, bekommt teilautomatisiertes Fahren. Dazu gehört der IQ. Drive Travel Assist, der eine automatische Distanzregelung, einen Spurhalteassistenten, ein Umfeldbeobachtungssystem und den City-Notbremsassistenten vereint.

Standesgemäße Ausstattung

Insgesamt hat VW versucht, die Angebotsstruktur einfacher zu gestalten, und mögliche Wahlkonflikte zwischen einzelnen Wunschoptionen so gut wie möglich auszuschließen. Je nach gewählter Ausstattung kann man den Taigo noch mit einzelnen Extras individualisieren. Dazu gehört beispielsweise ein Roof Pack. Damit kann man ein Kontrastdach in Schwarz bestellen, dass sich von den acht angebotenen Lackfarben absetzt.

Doch auch schon in der Standardausstattung zeigt sich der Taigo großzügig. Hier stehen Funktionalität und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis im Vordergrund. Klimaanlage und LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten sind serienmäßig an Bord.

Mit dem Life erhält man ein gutes Mittelmaß mit der zusätzlichen Mittelarmlehne vorne, einer USB-C-Schnittstelle, dem Multifunktionslenkrad in Leder, einer schwarzen Dachreling und anklappbaren Außenspiegel. Auch die Frontpartie mit einer Querspange in Chromoptik und 16-Zoll-Aluräder sind mit dabei.

Die erste der beiden Topausstattungen ist Style. Hier stehen optisch-elegante Features im Vordergrund. Wer sich für diese Version entscheidet, erhält LED-Matrix-Scheinwerfer, 17-Zoll-Alufelgen, Einparkhilfe vorne und hinten, silberne Dachreling und das Digital Cockpit Pro. Weiter gibt es eine Sitzheizung vorne, besondere Sitzbezüge und Konnektivitätsoptionen.

Die zweite Topversion ist R-Line, die den Fokus auf Sportlichkeit setzt. Sowohl Exterieur als auch Interieur unterstreichen die sportliche Positionierung des Taigo in dieser Ausstattungsversion. Die Stoßfänger sind im R-Design gehalten, was hochglänzend schwarze Quer- und Längsstreben bedeutet. Auch LED-Matrix-Scheinwerfer und LED-Nebelscheinwerfer sind mit dabei. Ein hochglänzender schwarzer Diffusor am Heck, spezielle Sitzbezüge und das Digital Cockpit Pro gehören auch mit dazu.

Außerdem gibt es noch das Designpaket Black Style, bei dem viele äußere Elemente in schwarz gehalten sind, was den Taigo noch sportlicher macht.

Die Motoren: von sparsam bis laut

Zum Marktstart gibt es ausschließlich Benzinmotoren. Die effizienten TSI-Motoren von VW sind mit drei bzw. vier Zylindern ausgestattet. Der Taigo verfügt serienmäßig über Frontantrieb und ist sowohl mit manuellem Schaltgetriebe als auch mit Automatik zu haben.

Die 1,0-Liter und 1,5-Liter-TSI-Motoren leisten zwischen 95 und 150 PS und sind in der Regel sparsam.

Der kleinste Motor ist der 1,0-Liter-TSI mit 95 PS. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 183 km/h, eine Anhängelast von maximal 1.100 Kilogramm (gebremst) ist ebenfalls drin. Ein bisschen mehr Power bietet der 1,0-Liter-TSI in der Ausführung mit 110 PS. Hier ist ein 6-Gang-Schaltgetriebe Serie, an kann aber auch optional ein 7-Gang-DSG wählen. 191 km/h sind maximal fahrbar.

Die aktuell stärkste Motorisierung bietet der 1,5-Liter-Benziner mit 150 PS. Hier ist eine Geschwindigkeit von maximal 212 km/h möglich, die Anhängelast ist ein wenig höher und liegt bei 1.200 Kilogramm im besten Fall.

Wer halbwegs spritzig unterwegs sein will greift zum Vierzylinder. Doch auch die Dreizylinder bewältigen den Alltag, wenngleich man sich etwas mehr Leistung wünschen würde. Auf der Autobahn müht sich der 110 PS starke Benziner merklich. Vortrieb wird hier schnell durch Lautstärke ersetzt. Vorbei ist es unter Last auch mit der Sparsamkeit: Statt der angegebenen sechs Liter genehmigt sich auch der Dreizylinder in der Praxis schnell acht.

Am Fahrwerk fehlt der Feinschliff

Ein bisschen fehlt es dem Taigo auch bei der Auslegung des Fahrwerks. Sportliches Feeling kommt bei den Motoren nicht auf. Also lädt der Taigo wenigstens zum entspannten Cruisen ein? Nicht ganz, denn am Fahrkomfort hapert es hier und da etwas. Auf Unebenheiten federt das SUV-Coupé teils unsachte und gibt Stöße an die Mitfahrenden weiter.

Eine gute Ergänzung

Wer hätte gedacht, dass es zwischen T-Cross, T-Roc und Tiguan doch noch eine Lücke für ein weiteres Crossover gibt? Der Taigo jedenfalls passt gut ins Repertoire.

Nein, er bietet praktisch gesehen keine Vorteile gegenüber dem T-Cross. Aber die Form ist ansprechend und attraktiv. Das dürfte für viele schon ausschlaggebend sein, um den Taigo zu präferieren. Dazu startet er nochmal knapp 1.000 Euro unter dem Geschwistermodell. Wer also auf etwas Praxisnutzen verzichten kann, ist mit dem Taigo bestens bedient.

7/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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