Dein Weg zum neuen Auto
Da ist er nun also endlich. Der erste elektrische GTI von Volkswagen ist der neue VW ID.Polo GTI. Schon der “normale” ID.Polo hat großen Eindruck hinterlassen, kann der schnellere Flitzer ebenfalls überzeugen?
Seit der Einführung der GTI-Modellbezeichnung vor 50 Jahren hat sich die Buchstabenkombination bei Volkswagen zu einer echten Ikone gemausert, kann der erste elektrische GTI nun erfolgreich in die Fußstapfen seiner Vorgänger treten? Wir waren vor Ort und konnten erste Eindrücke sammeln.

Das Design sitzt schonmal
Schon auf den ersten Blick wird klar, dass Volkswagen beim ersten elektrischen GTI sofort klarmachen will, dass es trotzdem ein “echter” GTI ist. So gibt es gewohnte Wiedererkennungsmerkmale wie den roten Streifen an der Front sowie das GTI-Logo. Auch das Wabenmuster beim Grill darf natürlich nicht fehlen und zwei zusätzliche rote Vertikalelemente sorgen für ein echt schickes Design beim ID.Polo GTI.

Beim Blick um das Fahrzeug herum fällt natürlich der Dachspoiler auf, aber auch die neuen Felgen passen perfekt in das Design des VW ID.Polo GTI. Zusammen mit der neuen an die klassischen Tugenden angelegten Designsprache “Pure Positive” ist der ID.Polo GTI ein rundum gelungener Neuzugang zur GTI-Familie bei der Optik.

Auch beim Heck sind natürlich zahlreiche Merkmale vorhanden, die den GTI gut erkennbar machen (neben dem großen Schriftzug in Rot). Der zweigeteilte Diffusor in Schwarz ist ein guter Blickfang, der den Look des ID.Polo GTI passend ergänzt.

Weitere Individualisierungsmöglichkeiten bietet Volkswagen bei der Lackierung und den Felgen. Du hast die Auswahl zwischen sechs Farben: Tornadorot Uni, Candy-Weiß Uni, Oyster Silver Metallic, Celestial Blue Metallic, Magnetic Grey Metallic und Grenadillschwarz Metallic. Bei den Felgen gibt es zwei 19-Zöller im Angebot: “Cape Town” und “Wörthersee”, “Cape Town” greift die “Denver”-Felge für den Golf V GTI, während die “Wörthersee”-Variante eine Neuentwicklung für den elektrischen VW ID.Polo GTI ist. Die acht Doppelspeichen mit Halbkreis-Öffnungen außen waren schon an der ID.Concept GTI-Studie zu sehen und in Echt haben sie mich mehr als nur überzeugt.

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GTI und Retro im neuen Innenraum
Aber genug der Außenbetrachtung, steigen wir nun ein in den VW ID.Polo GTI. Wenig überraschend ist der Innenraum im wesentlichen der des neuen VW ID.Polo, aber es gibt die ein oder andere besondere GTI-Note. Zuerst natürlich die Sportsitze in denen man komfortabel Platz findet und guten Seitenhalt bekommt, dann geht es farblich weiter mit den zahlreichen roten Akzenten im mehrheitlich schwarz gehaltenen Interieur. 12-Uhr-Markierung für das Lenkrad, GTI-Logos in Türinnenseite wie auch bei den Kopfstützen oder die rote Linie quer über das Armaturenbrett sind alles VW ID.Polo GTI-Exklusivitäten.

Zwei Displays dominieren das Cockpit im VW ID.Polo GTI, das “Digital Cockpit” für die Instrumente über 10,25 Zoll und der etwas größere (12,9 Zoll) zentrale Touchscreen für das Infotainment. Bei der Bedienung gibt es wie auch im normalen ID.Polo einen guten Mix aus Touch und physischen Tasten, sodass ich keine Probleme damit hatte mich im Infotainment zurechtzufinden. Vor allem die Lenkradtasten ohne Touch, sowie die Schalterleiste unter dem Infotainment sind endlich die Schritte in die richtige Richtung für Nutzerfreundlichkeit und weniger Frust im Cockpit.

Auch neben dem Optischen gibt es zahlreiche GTI-Extras, nicht nur den GTI-Fahrmodus, den du über das GTI-Logo am Lenkrad aktivieren kannst, oder die Paddle zum Einstellen der Rekuperationsstärke, per Knopfdruck gibt es auch in der digitalen Anzeige eine Hommage an den Golf I in der Form eines besonderen Designs, das sich auch auf das Infotainment ausdehnt.
Sportliches Raumwunder
Im Hauptaugenmerk liegt eigentlich beim GTI die Sportlichkeit und die Leistung des Autos, aber es ist lobenswert noch einmal hervorzuheben wie viel Platz der VW ID.Polo auch in der GTI-Variante dir anbietet. Der große doppelbodige Kofferraum mit 441 Litern Stauraum oder auch das großzügige Platzangebot auf Vor- und Rücksitzen machen den ID.Polo GTI zu einem sehr flexiblen Elektroflitzer.

Mit 1,80 Meter Größe hatte ich keine Probleme auf den Rücksitzen und bis auf mehrstündige lange Touren kann man sich auch im Fond eigentlich nicht beschweren. Eindeutig mehr Platz als bei einem Verbrenner-Polo GTI.
226 PS und ein GTI-Fahrwerk
Nun aber zum Hauptprogramm beim VW ID.Polo GTI: dem Antrieb. Unter der Haube versteckt sich beim neuen Elektroflitzer eine 226 PS starke Neuentwicklung unter dem Namen APP290, die wir auch schon beim Cupra Raval VZ vorgestellt bekommen haben. In 6,8 Sekunden beschleunigt der Fronttriebler auf 100 km/h und er hat eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h.

Auch das Fahrwerk des ID.Polo GTI ist eine Neuentwicklung, damit der Neuzugang auch tatsächlich das GTI-Gefühl seiner Vorgänger umfasst. Ein Zusammenspiel aus MacPherson-Vorderachse, Verbundlenker-Hinterachse mit elektrisch gesteuerter Dämpferregelung (DCC) und der Vorderachsquersperre sorgt für ein Fahrverhalten, welches zwischen Komfort und maximaler Sportlichkeit hin und her wechseln kann. Vor allem die Vorderachsquersperre (VAQ) sorgt für einen variablen Sperrgrad, sodass auch in schnellen Kurven die Kraft auch asymmetrisch auf beide Vorderräder verteilt werden kann und sich damit ein Torque-Vectoring-Effekt einstellt. Dadurch soll der ID.Polo GTI nicht nur den Alltag meistern, sondern auch bei Spritztouren und Spaßfahrten überzeugen.
Wie sieht es mit dem Akku aus?
Da es sich nun um den ersten elektrischen GTI handelt, müssen wir natürlich auch auf den Akku und die Ladeleistung des VW ID.Polo GTI schauen. Hier gibt es “nur” die bekannte 52 kWh-Batterie aus dem normalen ID.Polo. Damit kann der ID.Polo GTI mit bis zu 105 kW in der Spitze laden und soll rund 24 Minuten für die Ladung von 10 auf 80 Prozent benötigen. Wie auch beim ID.Polo sind das zwar solide Werte, aber Begeisterungsstürme löst der Akku damit nicht aus. Die zusätzliche Leistung beim Motor macht sich auch bei der Reichweite bemerkbar. Statt bis zu 454 Kilometer schafft der ID.Polo GTI nur noch 424 Kilometer.

Ein würdiger erster elektrischer GTI?
Insgesamt gefällt mir der neue VW ID.Polo GTI sehr, im Innenraum und beim Design merkt man wie wichtig Volkswagen auch kleine Details nimmt, damit der neue elektrische GTI sich genauso besonders anfühlt wie ein Verbrenner-GTI. Mit Erfolg wie ich sagen muss, der ID.Polo-Innenraum hatte mich schon überzeugt und die zusätzlichen Akzente des GTIs sehen gut aus und fühlen sich auch genau richtig an. Ob der VW ID.Polo GTI aber wirklich so erfolgreich sein wird wie seine Vorgänger werden wir erst nach Testfahrten herausfinden können, schließlich ist die Straße immer noch der wichtigste Ort an dem sich ein GTI beweisen muss.
Ich freue mich schon auf den Verkaufsstart im Oktober 2026 und hoffe, dass wir dann demnächst auch ein Testfahrzeug in die Finger bekommen. Preislich hat Volkswagen noch keine genauen Zahlen genannt, aber der VW ID.Polo GTI soll für knapp unter 39.000 Euro erhältlich sein. Ein deutlicher Aufpreis gegenüber den Standardmodellen des ID.Polo, aber nach der ersten Sitzprobe her zu urteilen könnte er sich lohnen.
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