Dein Weg zum neuen Auto
Unser Kollege aus England, Jamie Edkins, hatte die Gelegenheit bei der Enthüllung des neuen Polestar 4 SUV live vor Ort dabei zu sein. Hier sind seine ersten Eindrücke vom neuen Polestar.
Das ist der neue Polestar 4 SUV und Jamies Meinung zufolge dürfte dieser das erfolgreichste und beliebteste Modell der schwedischen Elektroautomarke werden. Das “normale” Polestar 4 Coupé ist bereits eines der beliebtesten Modell bei den Schweden und mit der weitaus beliebteren SUV-Form, dürfte der neue Polestar 4 gut bei der Kundschaft ankommen.
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Wichtigste Neuerung beim Polestar 4 SUV ist natürlich das Heck und hier spezifisch die Heckscheibe. Das klingt erstmal dumm, aber der Polestar 4 hatte bei seiner Einführung für ordentlich Aufsehen gesorgt, da er keine Sicht nach hinten anbot, außer über die Rückfahrkameras. Beim SUV gibt es nun tatsächlich freie Sicht und damit wird die SUV-Variante auch für Hundebesitzer interessant und senkt die Hemmschwelle beim Kauf eines Polestar 4.

Im Coupé hatte Jamie Probleme damit, sich an das Fahren ohne Heckscheibe zu gewöhnen, dementsprechend glücklich ist er über den SUV mit Fenster statt Kamera. Die Kameras sind aber immer noch vorhanden, sodass du auch deinen Polestar 4 SUV bis zum Dach befüllen kannst, ohne dir Sorgen um Sicht zu machen.
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Der Kofferraum im Polestar 4 SUV bietet solide 530 Liter und damit vier Liter mehr als im Kombi und 10 Liter mehr als der vergleichbare BMW iX3. Ein elektrischer Porsche Macan hat allerdings mehr Stauraum.

Für die Hundetauglichkeit bietet der Polestar 4 SUV auch eine niedrige Ladekante, sodass dein Vierbeiner ohne Probleme hochspringen kann. Unter dem Ladeboden im Kofferraum und auch vorne im Frunk (15 Liter) gibt es ebenfalls zusätzlichen Stauraum, sodass der SUV wenig überraschend praktischer ausfällt als das bisherige Coupé.

Zurück im Innenraum bieten die Rücksitze genügend Platz, auch für großgewachsene Erwachsene, wie Jamie mit seinen über 1,80 Meter festgestellt hat. Die Beinfreiheit ist allerdings nur auf dem Niveau des Coupés, dafür profitierst du bei der Kopffreiheit sehr von der neuen Karosserieform. Dank der verstellbaren Rücksitze, die sich auch zurücklehnen lassen, sitzt du auch extrem komfortabel im Fond.

Vorne auf dem Fahrersitz ist der Polestar 4 SUV eigentlich identisch zum Coupé und das ist definitiv kein Nachteil. Hochwertige Verarbeitung und ausgefalleneres Design als etwas ein Porsche Macan, machen den Polestar 4 zu einem schicken Auto. Jamie gefielen vor allem die Details aus Gold und Kristall und auch der zentrale Touchscreen, der mit schönen Grafiken, guter Reaktionszeit und einfacher Bedienbarkeit punktete.

Beim Exterieur gibt es vorne eigentlich keine Änderungen im Vergleich zum bisherigen Polestar 4. Naturgemäß fokussieren isch die Änderungen auf das Heck des neuen Autos. Für Jamie ist das Polestar 4 SUV eher eine Mischung aus SUV und Kombi, ein wenig wie der Audi A6 Allroad, und nicht ganz ein reiner SUV. Der große Heckspoler sieht nicht nur sportlich aus, er verbirgt auch den Scheibenwischer und die Kameras hinten.
Batterietechnisch bekommst du beim SUV ebenfalls die 100 kWh-Batterie aus der Limousine und du hast als Antriebsoptionen die Wahl zwischen 272 PS oder 544 PS mit Allradantrieb. Der Heckantrieb kommt 629 Kilometer weit, während der stärkere Allradler auf eine Reicwheite von rund 600 Kilometer kommt.

Damit ist der SUV tatsächlich etwas effizienter als das Coupé, aber immer noch weit entfernt von Reichweitenmonstern wie etwa dem BMW iX3 mit seinen fast 800 Kilometern Reichweite.
Der Münchner SUV ist auch eine gute Vergleichsgröße, schließlich ist der Polestar 4 SUV mit einem Listenpreis von 57.900 € etwas günstiger als der BMW iX3 (67.200 €) und deutlich günstiger als ein Porsche Macan (82.200 €). Auch im Vergleich zum Coupé ist der Polestar 4 SUV günstiger (61.900 €), damit ist das neue E-SUV eine spannende und preiswertere Alternative als zahlreiche Konkurrenten im Premiumsegment.

Jamie hatte bereits mit dem Coupé gute Erfahrungen gemacht. Der Premium-Stromer hatte ihn zuverlässig auf einen längeren Roadtrip von Schottland nach London begleitet und ihn damit überzeugt. Jetzt als praktischerer SUV dürfte der Polestar 4 noch besser sein und Jamie geht davon aus, dass der neue E-SUV gut bei der Kundschaft ankommen wird.
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Originalartikel von: Jamie Edkins
Übersetzt und angepasst von: Patrik Chen