Dein Weg zum neuen Auto
Peugeot bereitet den neuen e-208 vor. Der Elektro-Kleinwagen soll auf der STLA-Small-Plattform starten, mehr Reichweite bieten und deutlich futuristischer wirken.
Peugeot hat den nächsten e-208 angekündigt – und diesmal geht es nicht nur um ein normales Facelift mit ein paar neuen Leuchten und einem größeren Bildschirm. Die nächste Generation des französischen Kleinwagens soll technisch einen ziemlich großen Sprung machen. Laut aktuellen Informationen wird der neue Peugeot e-208 Ende 2027 auf den Markt kommen und als erstes Serienmodell auf der neuen STLA-Small-Plattform von Stellantis basieren. Diese Architektur soll mehr Platz für größere Batterien schaffen und damit deutlich höhere Reichweiten ermöglichen.
Das ist wichtig, denn der aktuelle Peugeot e-208 ist zwar schick, handlich und angenehm modern, aber beim Thema Reichweite und Ladeleistung nicht mehr ganz vorne dabei. Bisher nutzt der e-208 die e-CMP-Plattform und mit maximal 52 kWh Batteriekapazität kommt er offiziell auf bis zu 432 Kilometer WLTP-Reichweite. Der Nachfolger soll hier spürbar zulegen – und könnte die Marke von 500 Kilometern deutlich überschreiten.
Neuer Peugeot e-208: So könnte der elektrische Kleinwagen der Zukunft aussehen
Aber nicht nur auf neue Batterietechnik können wir uns freuen, sondern auch auf eine komplett neue Optik. Wir gehen davon aus, dass der neue e-208 nicht mehr im bekannten Design kommen wird.
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Das Design: Kleiner Peugeot, großer Auftritt
Beim Design dürfte der neue Peugeot e-208 deutlich mutiger werden. Das aktuelle Modell sieht immer noch modern aus, trägt aber nicht mehr das neueste Markengesicht von Peugeot. Modelle wie 3008, 5008 und 308 wirken inzwischen moderner und technischer. Der nächste e-208 dürfte diese Linie aufnehmen – aber kompakter, frecher und stärker auf Elektroauto getrimmt.

Für unsere Renderings haben wir uns an mehreren Konzepten orientiert, darunter auch Peugeot-Studien, die rund um die Peking Autoshow 2026 gezeigt wurden. Wichtig war dabei: Das Auto sollte nicht wie ein völlig abgehobenes Showcar aussehen, sondern wie ein Kleinwagen, der tatsächlich in Serie gehen könnte.
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Deshalb zeigen die Bilder einen glaubwürdigen Serien-e-208 mit ein paar mutigeren Details. Vor allem die Front wurde stärker an Peugeots neuere Konzept-Sprache angelehnt: glatter, horizontaler, weniger aggressiv als beim heutigen Modell und mit sehr schmalen Leuchten.

Auffällig sind besonders:
- eine glattere, fast geschlossene EV-Front
- sehr schmale horizontale LED-Leuchten
- ein zentral platziertes Peugeot-Wappen
- anders designte „Krallen“-Tagfahrlichter als beim aktuellen e-208
- ein kürzer wirkender Vorderwagen, damit das Auto kleinwagentypisch bleibt
- ein schwarzes Dach und eine starke C-Säulen-Grafik
- ein breites, dunkles Heckband mit Peugeot-Schriftzug
- kompakte, aber sportliche Proportionen

Das Ergebnis wirkt deutlich futuristischer als der aktuelle e-208, aber nicht so überzeichnet wie ein Konzeptfahrzeug. Genau diese Balance dürfte Peugeot brauchen. Der neue e-208 muss auffallen, darf aber nicht wirken, als hätte ihn jemand direkt aus einem Videospiel auf die Straße gestellt.
Innenraum: Peugeot will das Cockpit neu erfinden
Auch innen könnte der neue e-208 einen großen Schritt machen. Peugeot hat bereits angedeutet, dass das Concept Car Polygon einen Ausblick auf die Cockpit-Struktur des kommenden e-208 geben soll. Besonders spannend ist dabei die Steer-by-Wire-Technik, also eine Lenkung ohne klassische mechanische Lenksäule. Dadurch könnte vorne mehr Raum entstehen, und das Cockpit könnte luftiger wirken.
Peugeot arbeitet außerdem weiter an der Idee des i-Cockpits. Statt eines klassischen runden Lenkrads ist laut Bericht ein rechteckiges Lenkelement im Gespräch. Dazu könnte eine hoch platzierte Bildschirmwand kommen, wie man sie in ähnlicher Form schon aus größeren Peugeot-Modellen kennt.
Doch Peugeot sollte hier nicht zu viel wollen. Die Bedienung muss einfach bleiben, das Raumgefühl muss stimmen und die Übersicht darf nicht leiden. Gerade beim 208 ist das i-Cockpit traditionell Geschmackssache: Manche lieben das kleine Lenkrad und die hohe Instrumentenanzeige, andere finden die Sitzposition gewöhnungsbedürftig.
Keine Verbrenner-Version des 208 mehr geplant
Peugeot scheint beim neuen 208 einen klaren Schnitt zu machen. Die kommende Generation soll als reiner Stromer starten. Der Verbrenner verschwindet aber offenbar nicht sofort komplett, denn Peugeot dürfte den aktuellen 208 mit Benzinmotoren noch eine Weile parallel weiterbauen. Das wäre ein ziemlich pragmatischer Schritt, weil nicht alle Märkte gleich schnell auf Elektroautos umsteigen.
Für den neuen e-208 bedeutet das aber: Er muss nicht mehr so stark auf eine Plattform Rücksicht nehmen, die auch Verbrenner aufnehmen kann. Genau das könnte beim Design, beim Innenraum und bei der Batterie helfen.
Die wichtigsten erwarteten Punkte:
- neue STLA-Small-Plattform
- Produktionsstart voraussichtlich Ende 2027
- ausschließlich elektrische neue Generation
- aktueller 208 mit Verbrenner wohl noch eine Zeit lang parallel
- deutlich größere Akkus möglich
- Reichweite vermutlich klar über 500 Kilometer
Leistung: Vermutlich kein riesiger Sprung – außer beim GTi
Beim Antrieb dürfte Peugeot beim normalen e-208 eher evolutionär vorgehen. Der aktuelle e-208 nutzt inzwischen einen 115-kW-Motor, also 156 PS. Der Nachfolger dürfte in den normalen Versionen in einem ähnlichen Leistungsbereich bleiben. Für einen Kleinwagen reicht das völlig aus, vor allem mit dem direkten Antritt eines Elektromotors.
Spannender wird die Frage nach einer sportlichen Version. Peugeot hat bereits einen elektrischen e-208 GTi mit 206 kW, also 280 PS, aufgelegt. Es wäre daher naheliegend, dass auch der Nachfolger wieder eine starke Topversion bekommt.
Preis: Peugeot muss unter Druck liefern
Der aktuelle Peugeot e-208 ist kein Schnäppchen. Er startet aktuell bei knapp 37.000 Euro. Für den Nachfolger wird spekuliert, dass Peugeot den Einstiegspreis senken könnte – möglicherweise in Richtung knapp unter 30.000 Euro, um besser gegen neue elektrische Kleinwagen und günstige Wettbewerber bestehen zu können.
Das wäre fast entscheidender als die Frage, ob die Topversion 500 oder 550 Kilometer schafft. Denn ein Elektro-Kleinwagen muss bezahlbar sein. Wenn Peugeot es schafft, ein modernes Design, solide Reichweite und einen attraktiveren Preis zusammenzubringen, könnte der neue e-208 richtig stark werden.
Fazit: Der neue Peugeot e-208 könnte viel mehr werden als nur ein neuer Kleinwagen
Der nächste Peugeot e-208 könnte eines der wichtigsten Elektroautos von Stellantis werden. Nicht, weil er der größte, stärkste oder luxuriöseste Stromer im Konzern ist, sondern weil er in einem entscheidenden Segment antritt: bezahlbare, alltagstaugliche Elektro-Kleinwagen.
Mit der neuen STLA-Small-Plattform, möglichen Reichweiten von mehr als 500 Kilometern, einem komplett neuen Innenraum und einem deutlich mutigeren Design könnte Peugeot den e-208 neu positionieren. Unsere Renderings zeigen, wie ein solcher Serien-e-208 aussehen könnte: futuristisch genug, um frisch zu wirken, aber realistisch genug, um nicht wie ein reines Messemodell zu erscheinen.
Wenn Peugeot jetzt noch Preis, Ladeleistung und Bedienung in den Griff bekommt, könnte der neue e-208 einer der spannendsten Elektro-Kleinwagen der nächsten Jahre werden.