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Unser Videokollege aus Großbritannien, Miguel Pessanha, hat einige Monate lang ausführlich einen Peugeot 208 Hybrid getestet, um zu sehen, wie er sich im Alltag bewährt. Nach einigen tausend Kilometern am Steuer sind hier die fünf Vor- und fünf Nachteile, die ihm aufgefallen sind.
Als Mitverantwortlicher für die zahlreichen Videos auf dem britischen Carwow-YouTube-Kanal fährt Miguel regelmäßig zahlreiche Kilometer und das mit viel Gepäck, da er natürlich seine Ausrüstung dabei hat. Wie hat sich der kleine Franzose nun also über die letzten Monate geschlagen?
Nach knapp 4.800 Kilometern am Steuer ist Miguel allerdings angenehm überrascht darüber, wie gut sich der Kleinwagen bewiesen hat über die zahlreichen Herausforderungen. Hier sind die fünf Stärken und fünf Schwächen des Peugeot 208 nach fast 5.000 Kilometern Test.
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Peugeot 208 im Langzeittest: Fünf Stärken
Miguel hatte während seiner Zeit mit dem Peugeot 208 viel Freude am Kleinwagen.
1. Es macht Spaß, ihn zu fahren

Peugeot hat bei dem 208 die Lenkung und das Fahrwerk perfekt abgestimmt, denn das Auto bietet gleichzeitig Fahrspaß und hohen Komfort. Auf der Autobahn fährt er sanft und entspannt – für einen Kleinwagen beeindruckend – und auch in der Stadt federt er Unebenheiten gut ab.
Aber trotzdem hatte Miguel Spaß auf kurvigen Straßen auf denen sich der Peugeot agil und wendig ausgetobt hat. In den Kurven gibt es fast keine Karosserieneigung, und dementsprechend hatte Miguel mehr als genug Motivation, um ihn durch die Kurven zu jagen. Das kleine Lenkrad trägt zu diesem Fahrspaß bei, hat aber einen Nachteil, auf den Miguel später noch eingehen wird.
2. Der Hybridmotor ist brillant
Der 146 PS starke Benzin-Hybridmotor dieses 208 hat Miguel überzeugt. Schließlich ist er nicht nur schnell, sondern auch sparsam. Trotz spritzigen Fahrstil landete Miguel mit dem 208 im Durchschnitt bei etwa 5,1 l/100 km. Das sind nur 0,5 l/100 km weniger als die Herstellerangabe und ein sehr guter Wert. Unangefochtene Spitze ist er darin jedoch nicht, schließlich schaft der langjährige Hybrid-Pionier Toyota mit dem Yaris im gleichen Segment 4,7 l/100 km.
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3. Die Innenraumqualität ist außergewöhnlich

Wenn man bedenkt, dass dies das günstigste Modell ist, das Peugeot verkauft, wirkt der Innenraum des 208 wirklich edel. Das mehrschichtige Armaturenbrett und die Metallverkleidungen wirken auf Miguel richtig cool, und die Materialien sind ebenfalls schön und hochwertig. An den Türverkleidungen hat Miguel zwar etwas kratziges Plastik gefunden, aber das Armaturenbrett ist schön gepolstert und die Schalter fühlen sich alle hochwertig an. Innen übertrifft er seine Preisklasse bei Weitem.
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4. Die Sitze sind großartig

Miguels Peugeot 208 ist das Top-Modell GT, dementsprechend hat er die verbesserten Sportsitze im Vergleich zum Standard-208. Diese bieten wirklich guten Halt und stützen einen in den Kurven, ohne dabei auf langen Fahrten zu eng anzuliegen. Auch die Sitzheizung hat ihren Wintertest gut bestanden und Miguel musste in der kalten Jahreszeit morgens nicht frieren.
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5. Er sieht einfach klasse aus

Einschätzungen zum Design sind natürlich immer subjektiv. Aber Miguels Geschmack hat Peugeot auf alle Fälle getroffen und er meinte sogar, dass der fesche Kleinwagen auf der Straße durchaus einige Blicke auf sich zieht. Wieviel davon an den sportlichen Zusätzen der GT-Ausstattung liegt und wieviel am Peugeot 208 selber ist natürlich nicht ganz klar. Schließlich hat Miguels Peugeot 208 größere Felgen und zahlreiche aggressivere Design zusammen mit einer strahlend blauen Lackierung.
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Peugeot 208 Langzeittest: Fünf Schwächen
Restlos überzeugt hat der Peugeot 208 Miguel aber auch nicht. Hier sind fünf Dinge, die ihn beim Franzosen auf die Nerven gingen.
1. Die seltsame Sitzposition

Das kleine Lenkrad, das Miguel anfangs erwähnt hat, hat durchaus seine Nachteile. Egal wie Miguel seinen Sitz eingestellt hat, konnte er nie so ganz ohne Probleme die digitalen Instrumente dahinter sehen. Entweder musste Miguel über das Lenkrad hinwegschauen, um wichtige Informationen wie etwa die Geschwindigkeit zu sehen, oder er hat sich mit dem Lenkrad die Beine in der Kurve aufgeschürft. Bevor du den Peugeot 208 kaufst, solltest du also unbedingt eine Probefahrt machen, um zu schauen ob du eine komfortable Fahrposition findest.
2. Umständliche Bedienelemente

Unter dem Infotainmentbildschirm gibt es eine praktische Reihe von Schnellzugriffstasten für die Klimasteuerung, aber alle Einstellungen müssen danach trotzdem über den Bildschirm vorgenommen werden. Das ist ziemlich nervig, aber nicht so nervig wie der berührungsempfindliche Knopf für die Sitzheizung. Vor allem mit nassen Händen funktioniert er nicht und Miguel hatte im regnerischen England sehr viel Frust mit dem Schalter.
3. Launischer Spurhalteassistent

Miguel ist an sich ein großer Fan der adaptiven Geschwindigkeitsregelung, vor allem lange Fahrten sind mit Adaptive Cruise Control deutlich entspannter. Der Peugeot hält zwar gut einen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ein, ist aber beim Lenken zur Spurhaltung völlig unbrauchbar, es sei denn, die Fahrbahnmarkierungen sind perfekt – was in Großbritannien selten der Fall ist. Das System schaltet sich ständig ein und aus, sodass Miguel es am Ende einfach ausgeschaltet hat.
4. Nervige Getränkehalter

Die Becherhalter im Peugeot 208 sind leider nicht ganz zu Ende gedacht worden. Miguel hat häufig die Armlehne ausgeklappt und dann blockiert diese einen der Getränkehalter komplett und macht den anderen schwer erreichbar. Noch schlimmer war für Miguel, dass er gelegentlich beim Vorklappen der Armlehne sein Getränk im hinteren Halter direkt umgeworfen hat.
5. Der Peugeot 208 ist nicht günstig
So gut ihm der Peugeot 208 GT gefällt, so wenig Verständnis hat Miguel jedoch für den Listenpreis des Peugeot 208 GT, der bei 32.385 € startet. Der hervorragende Motor, die schöne Innenausstattung und jede Menge Technik haben zwar ihren Preis, aber mittlerweile gibt es deutlich preiswertere Konkurrenten wie die zahlreichen neuen chinesischen Marken. Diese bieten zum Teil bei ähnlichen Preisen sogar mehr Platz und mehr Ausstattung. Auch der ewige deutsche Konkurrent, der VW Polo bietet zum günstigeren Preis eine sehr starke Alternative.
Warum der Peugeot 208 sich trotzdem lohnt
Wenn es jedoch um das Fahrverhalten geht, dann würde Miguel jederzeit den Peugeot einem chinesischen SUV vorziehen. Auch das Design des Peugeot will Miguel nicht mehr missen. Wenn man auf das Budget achtet, kann man auch ohne Probleme einen Peugeot 208 konfigurieren in einer preiswerteren Ausstattung.

Als Beispiel nennt er den 110 PS Hybridmotor, den du schon in der Grundausstattung Style bekommen kannst für einen sehr viel günstigeren Preis von 27.215 €. Falls du doch den stärkeren Motor haben willst, bietet sich auch der Peugeot 208 Allure an mit dem 146 PS-Motor, der zwar einige Abstriche in der Ausstattung hat, aber knapp 2.000 € günstiger ist als das GT-Modell.
Ist der Peugeot e-208 die bessere Wahl?
Wenn du noch mehr sparen willst, dann bietet sich momentan der elektrische Zwilling des Peugeot 208 an, der Peugeot e-208. Dank der staatlichen E-Auto-Förderung gibt es bis zu 6.000 € von der Bundesregierung als Prämie beim Kauf oder Leasing eines neuen e-208. Dementsprechend bekommst du vor allem im Leasing gerade extrem gute Konditionen für den Peugeot e-208. So gibt es den spritzigen Franzosen schon ab 107 € im Monat. Selbst die GT-Version ist ab 159 € monatlich zu haben. Selbst wenn du nicht die volle Fördersummer bekommst, solltest du eine unverbindliche Anfrage an unsere Partner schicken, möglicherweise bekommst du trotzdem einen starken Deal.
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Originalartikel von: Miguel Pessanha
Übersetzt und angepasst von: Patrik Chen