Dein Weg zum neuen Auto
Kommt der Opel Agila als E-Auto zurück? Wir zeigen, wie eine moderne Neuauflage aussehen könnte und was zu Preis, Reichweite und Marktstart bekannt ist.
Ein alter Bekannter könnte schon bald sein Comeback feiern: Der Opel Agila soll möglicherweise als günstiges Elektroauto zurückkehren. Berichten zufolge könnte der kleine Stromer auf derselben Plattform wie der neue Citroën 2CV und der Fiat Koala entstehen und preislich bei rund 15.000 Euro starten. Wie könnte ein moderner Agila aussehen und was hätte er technisch zu bieten? Unsere exklusiven Renderbilder zeigen, wie wir uns den neuen Elektro-Kleinwagen vorstellen.
Opel Agila: Comeback nach mehr als zehn Jahren?
Zwischen 2000 und 2014 gehörte der Opel Agila zu den besonders praktischen Kleinwagen auf dem deutschen Markt. Mit seiner hohen Karosserie, den großen Fenstern und dem überraschend geräumigen Innenraum war er vor allem für Menschen interessant, die ein kleines, aber vielseitiges Alltagsauto suchten. Nach zwei Generationen war allerdings Schluss, der Agila verschwand aus dem Opel-Programm.
Nun könnte der Name zurückkehren. Berichten zufolge, arbeitet der Stellantis-Konzern an einer neuen Familie besonders günstiger Elektroautos. Neben einer Neuauflage des Citroën 2CV und einem kleinen Fiat, der möglicherweise Koala heißen wird, könnte auch Opel ein entsprechendes Modell erhalten.
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Dass Stellantis neue, erschwingliche Elektroautos plant, ist bereits offiziell bestätigt. Die Produktion der sogenannten E-Cars soll 2028 im italienischen Werk Pomigliano d’Arco beginnen. Ob der Opel Agila tatsächlich dazugehört, ist dagegen noch offen. Eine offizielle Bestätigung der Rüsselsheimer gibt es bislang nicht.
So könnte der neue, elektrische Opel Agila aussehen
Bei unserem Entwurf haben wir uns bewusst an der ersten Generation des Opel Agila orientiert. Statt eines sportlichen Kleinwagens oder eines weiteren kleinen SUVs zeigen unsere Renderbilder einen kompakten Mini-Van mit hoher Dachlinie, kurzer Motorhaube und großen Fensterflächen. Genau diese Eigenschaften machten den ursprünglichen Agila so praktisch.

Die Front präsentiert sich dagegen deutlich moderner. Ein breites, schwarzes Vizor-Element verbindet die schmalen LED-Scheinwerfer und integriert das Opel-Blitz-Logo. Die glatten Flächen und der weitgehend geschlossene Kühlergrill passen zum elektrischen Antrieb. Gleichzeitig sorgen die abgerundeten Formen dafür, dass der kleine Opel nicht zu aggressiv wirkt.

Auch am Heck greift unser Entwurf aktuelle Opel-Designelemente auf. Schmale, horizontal angeordnete LED-Rückleuchten werden durch eine schwarze Blende miteinander verbunden. Darunter befindet sich eine große Heckklappe mit dem Agila-Schriftzug. Die steile Heckpartie soll möglichst wenig Platz verschenken.

Die Seitenansicht zeigt besonders deutlich, dass hier die Alltagstauglichkeit im Vordergrund steht. Die hohe Dachlinie ermöglicht viel Kopffreiheit, während kurze Überhänge und große Türen das Einsteigen erleichtern könnten. Mit seiner hellgrünen Lackierung wirkt der mögliche Elektro-Agila modern und freundlich, ohne den praktischen Charakter seines Vorgängers zu verlieren.
Kleines Auto, überraschend viel Platz?
Ein neuer Opel Agila könnte etwa 3,70 bis 4,00 Meter lang werden. Damit würde er sich im klassischen Kleinwagenformat bewegen, dank seiner hohen Karosserie aber möglicherweise mehr Platz bieten als einige ähnlich lange Modelle.
Gerade beim Elektroantrieb wäre dieses Konzept interessant. Eine kompakte Antriebseinheit und eine im Unterboden untergebrachte Batterie könnten helfen, den Innenraum besonders effizient zu nutzen. Vor allem auf den Rücksitzen und beim Kofferraum könnte der Agila so seine Stärken ausspielen.
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Denkbar wäre außerdem ein bewusst schlicht gehaltener Innenraum. Statt großer Displays und aufwendiger Ausstattung könnte Opel auf ein kleines digitales Kombiinstrument, praktische Ablagen und eine einfache Smartphone-Integration setzen. Auch robuste Materialien würden gut zum Charakter eines günstigen Alltagsautos passen.
Ob der neue Agila tatsächlich so aufgebaut wird und wie viel Kofferraumvolumen er bieten könnte, ist allerdings noch nicht bekannt.
Akku und Reichweite: Wie weit könnte der Elektro-Agila fahren?
Konkrete technische Daten zu einem möglichen Elektro-Agila gibt es bislang nicht. Klar ist lediglich, dass Stellantis seine neue E-Car-Familie besonders günstig, leicht und effizient gestalten möchte.
Für einen kleinen Stadtstromer wäre beispielsweise eine Batterie mit rund 25 bis 35 kWh denkbar. Damit könnte eine Reichweite von ungefähr 200 bis 300 Kilometern nach WLTP möglich sein, abhängig von Gewicht, Effizienz und Batteriekapazität. Das sind allerdings nur plausible Größenordnungen und keine bestätigten Opel-Daten.
Auch bei der Motorleistung dürfte der Fokus weniger auf sportlichen Fahrleistungen liegen. Eine Leistung von etwa 80 bis 95 PS wäre für ein solches Fahrzeug vorstellbar und für Stadtverkehr, Pendelstrecken und gelegentliche Überlandfahrten ausreichend.
Wichtiger als eine besonders hohe Höchstgeschwindigkeit wäre eine niedrige elektrische Verbrauchsrate. Eine kleinere Batterie könnte außerdem Gewicht und Kosten sparen. Damit wäre der Agila vor allem für Menschen interessant, die überwiegend kurze und mittlere Strecken zurücklegen und ihr Auto regelmäßig zu Hause oder am Arbeitsplatz laden können.
Opel Agila Electric: Ein Elektroauto für rund 15.000 Euro?
Besonders interessant dürfte der mögliche Preis werden. Für die neue E-Car-Familie von Stellantis wird ein Einstiegspreis von rund 15.000 Euro diskutiert. Sollte Opel diesen Preis tatsächlich erreichen, wäre der Agila eines der besonders erschwinglichen vollwertigen Elektroautos auf dem deutschen Markt.
Der Preis ist jedoch noch keine offizielle Ankündigung für ein Opel-Modell. Auch ist unklar, welche Ausstattung eine mögliche Einstiegsversion bieten würde.
Im Opel-Programm könnte der kleine Stromer eine wichtige Lücke schließen. Während der Rocks Electric als zweisitziges Leichtfahrzeug vor allem für kurze Stadtfahrten gedacht ist, bietet der Corsa Electric deutlich mehr Leistung und Reichweite, ist aber auch in einer höheren Fahrzeugklasse angesiedelt.
Ein neuer Agila könnte sich genau dazwischen positionieren: als vollwertiges, alltagstaugliches Elektroauto mit mehreren Sitzplätzen, ausreichend Kofferraum und einem möglichst niedrigen Kaufpreis.
Wann könnte der neue Opel Agila kommen?
Stellantis hat angekündigt, dass die Produktion seiner neuen E-Car-Familie im Jahr 2028 beginnen soll. Zunächst dürften die Elektroversion des Citroën 2CV und das kleine Fiat-Modell im Mittelpunkt stehen. Eine mögliche Opel-Variante könnte einige Monate später folgen. Damit wäre ein Marktstart des Agila frühestens 2028, möglicherweise aber auch erst 2029 denkbar.
Noch ist nicht sicher, ob der Name Agila tatsächlich zurückkehrt. Doch das Grundkonzept würde durchaus zu Opel passen: ein unkomplizierter, praktischer Kleinwagen mit elektrischem Antrieb und einem möglichst niedrigen Preis.
Unsere Renderbilder zeigen jedenfalls, dass der Agila auch ohne SUV-Optik eine attraktive Neuauflage werden könnte. Gerade seine Mischung aus kompakten Abmessungen, guter Raumausnutzung und moderner Opel-Front würde ihn von vielen aktuellen Elektro-Kleinwagen unterscheiden.