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Mit dem Kia PV5 hatte der südkoreanische Hersteller bereits einen eindrucksvollen ersten Elektrovan 2025 auf den Weg geschickt. Nun hat Kia mit dem PV7 den großen Bruder mit 800 Volt-Basis angekündigt.
Am 14. September hat Kia passend zur IAA Transportation 2026 in Hannover den neuen Kia PV7 vorgestellt. Das ist der zweite elektrische Van von Kia und gewissermaßen der große Bruder des PV5. Mit 800 Volt-Technik und bis zu 460 Kilometern Reichweite soll der PV7 den Markt aufmischen. Alle Bilder und Infos!
- Sowohl für Transport als auch für Passagiere: Cargo und Passenger-Versionen angekündigt
- 8 Kubikmeter Laderaum oder Platz für bis zu 9 Personen
- 71 bis 96 kWh-Batterievarianten für bis zu 460 Kilometer Reichweite
- 272 PS und 420 Nm Drehmoment
- 800 Volt-Technik für Ladezeiten von ca. 25 Minuten
- 23 Varianten sollen auf PV7-Basis kommen
- Markteinführung für das zweite Halbjahr 2027 geplant

Der PV7 ist das zweite Modell der geplanten großen Palette an Vans im Modellangebot von Kia und folgt auf den bereits erschienenen Kia PV5. Die Markteinführung ist für das zweite Halbjahr 2027 in Korea und Europa vorgesehen.
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Kia PV7 2027 – Kantiges und praktisches Außendesign
Optisch folgt der PV7 der “Opposites United”-Designphilosophie von Kia. Das bedeutet: aufrechte Proportionen, eine stark nach vorn gerückte Kabine und eine sehr ebene Dachlinie, die den Raum maximiert. Die Front teilt sich der PV7 mit seinem kleineren Bruder, dem PV5, erkennbar an der markanten schwarzen Haube.

Besonders cool bei der Passenger-Variante ist die clever gestaltete schwarze Verkleidung an den Kotflügeln und der D-Säule, die das Dach optisch schweben lassen. Die tiefe Fensterlinie sorgt nicht nur für einen modernen Look, sondern gibt euch auch eine hervorragende Rundumsicht.

Sichtbare Scharniere am Heck und austauschbare Karosserieteile zeigen, betonen die Praxisorientierung des Vans, der sowohl als Kleinbus als auch als Transportfahrzeug für Gewerbe erscheinen wird.

Kia PV7 2027 – Innendesign
Der PV7 misst bis zu 5,35 Meter in der Länge und steht auf einer völlig ebenen Plattform (E-GMP.S). Davon profitierst du im Innenraum massiv. Je nach Variante bekommst du entweder acht Kubikmeter Ladevolumen (Kia PV7 Cargo) oder bis zu neun Sitzplätze als Shuttle oder Familien-Van (Kia PV7 Passenger).


Bei der Cargo-Variante passen dementsprechend in der Hochdachversion bis zu drei Europapaletten rein. Die Standard-Cargovariante schafft immer noch beachtliche 6,1 Kubikmeter. Im Transportraum kannst du den PV7 dann auch anpassen auf deine Nutzzwecke mit verschiedenen Bodenbelägen. Die maximale Nutzlast beträgt bei der Standard-Cargo-Version bis zu 1.200 Kilogramm, bei der Langversion 1.165 Kilogramm. Ein spezieller Fahrmodus, der sich an die Nutzlastbedingungen anpasst sorgt für zusätzliche Stabilität beim Fahren. Für den Kia PV7 Cargo kannst du auch wählen zwischen einer weit öffnenden Doppelflügeltür oder der standardmäßigen Heckklappe.

In der Fahrerkabine gibt es in der Transporterversion bis zu drei Sitze. Der mittlere Sitz lässt sich bei Nichtnutzung umklappen und verwandelt sich dann zu einer praktischen Nutzfläche.

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Bei der Passenger-Variante steht hingegen Komfort im Mittelpunkt für die bis zu neun (in Korea sogar bis zu elf) Personen, die mitfahren können. Je nach Nutzung kannst du die Sitzkonfiguration flexibel anpassen, da sie auf einem Schienensystem montiert sind zum einfachen Ein- und Umbau.


Der Innenraum erweckt auch eine komfortable Atmosphäre dank zweifarbiger Oberflächen einer optionalen Ambientebeleuchtung, zahlreichen Staufächern und anderen Extras wie etwa der Mittelkonsole, die sich bei Bedarf in einen Tisch verwandelt. Auch auf den Rücksitzen ist man komfortabel unterwegs dank separater Klimaanlage mit Steuerung im Dachhimmel und USB-C-Ladeanschlüssen für die Elektrogeräte.

Auf den Vordersitzen bestimmt der Minimalismus das Design mit einem kleinen digitalen Fahrerdisplay sowie dem größeren zentralen Touchscreen. Ansonsten gibt es bis auf einige Knöpfe und Verstaumöglichkeiten einen sehr cleanen Look vorne.

Beide PV7-Varianten bekommen das neue Pleos Connect-Infotainment auf Android-Basis mit KI-gestützten Sprachassistenten, Over-the-Air-Updates und weiteren Funktionen, die du auch über Drittanbieter-Apps auf dem App-Marktplatz im Auto bekommst.

Kia PV7 2027 – 800 Volt-Technik für schnelleres Laden und bis zu 460 Kilometer Reichweite
Der Kia PV7 ist nicht nur bei den Dimensionen der große Bruder des bereits verfügbaren Kia PV5. Auch bei Batterie- und Ladetechnik ist der PV7 deutlich stärker unterwegs als der PV5. So ist nicht nur die größte Akkuvariante des PV5 im PV7 der neue Standard (71 kWh), der PV7 hat auch eine 800 Volt-Ladetechnik mit an Bord, die die Ladeleistung ordentlich steigert. Zur Auswahl gibt es auch noch eine größere 96 kWh-Batterie womit die Reichweite des PV7 auf bis zu 460 Kilometer (WLTP) steigt.

Eine konkrete Zahl zur Ladeleistung gibt es noch nicht, aber Kia sagt, dass der PV7 in rund 25 Minuten am Schnelllader von 10 auf 80 % laden kann, darüber hinaus beherscht der PV7 auch Vehicle-to-Load (V2L) und kann damit auch externe Geräte betreiben oder Aufladen.
Für den Antrieb selbst, sorgt schließlich ein Frontantrieb mit bis zu 272 PS Leistung und 420 Nm Drehmoment, eine Allradvariante befindet sich bereits in Entwicklung und soll später folgen.

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Kia PV7 2027 – Bis zu 23 Varianten geplant ab dem zweiten Halbjahr 2027
Beim Kia PV5 hat der koreanische Hersteller es bereits vorgemacht mit zahlreichen Varianten und Versionen für alle erdenklichen Zwecke. Der Kia PV7 wird genau dort weitermachen und es sind insgesamt 23 verschiedene PV7-Typen geplant. Für den PV7 Cargo sind bereits Standard-, Lang- und Hochdachversion angekündigt, der PV7 Passenger kommt als Standard und verlängerte Version. Später folgen dann auch Versionen mit Allradantrieb oder externe Aufbauten beim Cargo.

Kia PV7 2027 – Preise und Verkaufsstart
Konkrete Preise hat Kia in der Pressemitteilung noch nicht angekündigt, auch die endgültigen technischen Daten stehen noch aus, da das Auto für Deutschland noch nicht homologisiert ist. Der Kia PV5 beginnt bei 38.000 bis 39.000 Euro (je nach Variante), sodass wir damit rechnen können, dass der Kia PV7 wohl um die 50.000 Euro Listenpreis starten dürfte. Vor allem die vergrößerten Dimensionen und Batterien sowie die 800 Volt-Technik dürften ordentlich kosten. Auch einen konkreten Termin für den PV7 gibt es noch nicht. Kia hat bisher nur das zweite Halbjahr 2027 genannt.

Sobald wir die finalen Preise und Daten für den deutschen Markt haben, halten wir dich natürlich auf dem Laufenden!
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